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Soleleitungen unter Fundamentplatte - Problem? teilen

8.7. -9.7.2026    4 Antworten    3 Autoren 4 2026-07-09T14:43:41+02:00
  •  llpauli
08.07.2026
4
Hi,

nachdem die Soleleitungen installiert wurden, hat sich das Bauprojekt etwas geändert und ich würde gerne eure Meinung betreffend folgender Situation wissen:

Die Erdwärmeleitungen liegen direkt (also ungeschützt) auf einem ca. 35cm dicken alten, mit Grädermaterial, verdichteten Boden.
Seitlich und etwas über den Leitungen ist Sand vorhanden, daneben Rollschotter. Die Gesamtdicke ist etwa 9-10cm, wobei die Leitungen am höchsten Punkt etwa 1-2cm unter dem Sand liegen.
Darüber kommt PE-Folie, 5cm XPS, 1cm KSK Bitumen und 30cm Stahlbeton als Fundamentplatte. Die Bodenplatte ist selbst das Fundament und es gibt kein Fundament rundherum. Am Rand der Platte kommt dann die Betonwand vom Keller nach oben, darüber dann das Haus.
Prinzipiell war zuvor geplannt, dass noch ca. 15cm Sand über den Leitungen vorhanden sind, wobei sich nun der Plan geändert hat und jetzt mache ich mir Sorgen, dass die Soleleitunge nicht ausreichend geschützt sein werden.
Die Leitungen, Sand und Rollschotter sind schon eingebracht, deshalb könnte ich noch etwas ändern.

Was meint ihr? Berechtigte Sorge? Tipps für Änderungen? Kann/soll ich ein KG- Rohr nehmen, der Länge nach aufschneiden und über den Leitungen legen, oder einfach mehr Eisen im Beton dort, dass der Druck nicht zu stark auf den Leitungen ist, oder etwas anderes?

Anbei noch eine kleine Skizze.


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  •  christoph1703
8.7.2026 21:42  (#1)
Der Druck ist dem Rohr egal, aber es sollte thermisch entkoppelt sein. Also komplett in Rohr eingepackt. Sonst könnte es zu Hebungen kommen und das Gebäude beschädigt werden. Womit ihr dann verfüllt, ist wiederum relativ egal.

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  •  llpauli
9.7.2026 7:16  (#2)
Die warme Leitung ist noch in einem etwas größeren Schlauch (DN50) gelegt. Die kalte liegt lose im Boden. 

Um wieviel cm kann es zu Hebungen kommen? Die Leitungen sind im Sand und daneben gibt es Rollschotter mit Hohlräumen. Ich nehme an, dass es ein bisschen einen Spielraum gibt.

Ein Rohr kann ich nicht mehr einziehen, aber ich könnte ev. ein KG-Rohr der Länge nach teilen und über die Soleleitung legen. 

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  •  christoph1703
9.7.2026 9:33  (#3)

zitat..
llpauli schrieb: Um wieviel cm kann es zu Hebungen kommen?

Das kann dir niemand im Vorhinein beantworten. Kaltes Ende mit Bodenkontakt ist aber jedenfalls nicht gut. Beim warmen Ende wärs evtl noch ok, wenn das nie unter 0°C kommt.

Ich hab meinen Kollektor stellenweise nachträglich entkoppelt, indem ich ein geschlossenes Drainagerohr der Länge nach aufgeschnitten und drübergezogen hab. Das würde bei dir wohl auch noch gehen.


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  •  Ziegelrot
  •   Gold-Award
9.7.2026 14:43  (#4)

zitat..
llpauli schrieb: Die Bodenplatte ist selbst das Fundament und es gibt kein Fundament rundherum. Am Rand der Platte kommt dann die Betonwand vom Keller nach oben, darüber dann das Haus.

Die Soleleitungen würde ich nicht unter der Bodenplatte verlegen sondern auf der Innenseite der Kelleraussenwand mittels Aufputzverlegung hochführen. Dazu evt. entsp. große Leerrohre mit grossem Radius in ausreichender Tiefe verlegen und in Aussenwandnähe hochführen. Wenn aber die Bodenplatte ohnehin tiefer im Erdreicht positioniert ist, wäre die einfachste Lösung die Solerohre durch Kerbohrungen, Futterrohre etc. und Dichteinsätze nicht durch die Bodenplatte sondern durch die Kelleraußenwand zu führen.


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