Hallo! Ich muss einen Durchbruch für die Klimaleitungen durch unsere Außenwand machen und wünsch mir zum ersten Mal einen Massivbau. Das wär so viel einfacher, für Holzriegel hab ich keine brauchbaren Details gefunden. Im Querschnitt schaut die Stelle bei uns so aus:
Aufbau von innen nach außen (nur die relevanten Schichten): - OSB (braun) - Dampfbremse (rot) - Mineralwolle - DHF (braun) - EPDM-Hochzug auf der Garage (blau) - Hinterlüftungsebene - Putzträgerplatte (grau)
Die 3 Leitungen (2x Kältemittel, 1x Strom) kommen von unten durch die Decke und sollen noch im Fußbodenaufbau, also direkt über der Schwelle raus. Nur wie am besten?
Mein bester Ansatz bisher: Gemeinsam durch ein Rohr von Dampfbremse bis EPDM und dann ein Loch in der Fassade. Das Rohr dann mit Schaum füllen und die Enden mit Dichtmasse luftdicht verschließen.
Alternativ fällt mir noch ein: Separat durch die Dampfbremse und durchs DHF, gemeinsam durch die Fassade. So würde ich mir das Leerrohr sparen, das ich irgendwie rund um die Leitungen dicht kriegen müsste. Dafür müssten die Rohre aber sehr knapp beieinander eingebaut werden, kriegt man das mit der Dampfbremse irgendwie sinnvoll hin?
Danke, das dürfte aber eher für die Optik sein als für die Dichtheit. Sowas in dicht wäre wohl die optimale Lösung. Geht dann in Richtung Ringraumdichtung denk ich.
Ein kleiner Auszug zur allgemeinen Belustigung noch: Die Wanddurchführung kann bei Bedarf mit etwas Bauschaum in der Wand befestigt und abgedichtet werden
Ich habe eine Abdeckung ähnlich der oberen außen montiert, sieht optisch hübsch aus, den Zwischenraum der Wand mit Steinwolle zugestopft, die Dampfbremse sauber verklebt. Die Außenabdeckung ist zwar nicht wasserdicht, bei mir aber im Norden geschützt vom Dachüberstand, kommt nie Wasser hin.