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Unkraut nach Rasen Neuanlage teilen

22.6. -2.7.2026    24 Antworten    9 Autoren 24 2026-07-02T09:25:25+02:00
Zusammenfassung
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  •  MPP33
22.06.2026
24
Kurz die Vorgeschichte

Wir haben 3 Jahre lang den Mutterboden/Humus am Grundstück gelagert und jetzt endlich nach dem Stützmauerbau eingeebnet.

Leider war das Unternehmen sehr unkoordiniert, hat mir den Aushub für die Mauer auf den Humushaufen geworfen (mit der zuvor gemähten Grasnabe dazwischen) und eine Fläche sollte 15cm unter fertigniveau abgezogen und mit Humus aufgefüllt werden.

Ende der Geschichte, 70% der Fläche hat guten Boden teils aber mit lehmigeren Flecken und die bestehende Grasnabe ist leider eingearbeitet.
Die besagte Fläche wurde zwar abgezogen und von Bewuchs ("3 Jahre gepflegter Kleerasen") befreit, aber mangels Laser am ersten Tag haben sie - die Fläche war etwas zu hoch - den aufgebrachten Humus im Prinzip wieder abgezogen und ich hab dort vorrangig lehmige Erde.

Da ich schon derart die Schnauze voll hatte hab ich so akzeptiert und wollte, dass sie so schnell wie möglich das Weite suchen bevor ich durch die Decke geh.

Zur Schadensbegrenzung hab ich mir dann noch einen Tag eine Gartenfräse geholt und zumindest alles aufgelockert was teilweise von Bagger und Dumper zu Beton verdichtet war.
Hoffnung war "vorher ist ja auch was gewachsen, wird schon gehen".

Danach wurde aufgerecht, gesäht und täglich gegossen soferns nicht geregnet hat.
"Dummerweise" hab ich dann auch noch 2 verschiedene Gebinde Rasensamen verwendet - auf den 70% wo ich den Boden als gut bewerte aus einem 10kg Sack aus Papier, die Fläche mit potentiell schlechterer Erde aus 1kg Kunststoffbeuteln. Das hatte sich leider perfekt gedeckt, somit könnte sowohl Boden als auch Samen schlecht sein.

Jetzt steh ich da, 70% vom Rasen sind gut gekeimt und auf besagter Fläche sind die gewünschten Grashalme pro m2 teils mit der Hand abzählbar. Ich hab noch die Hoffnung, dass der Samen aus den Plastiksäcken schlecht war und ich mit nachsäen ans Ziel komme.

Darüber hinaus hab ich auch im gut gekeimten Bereich auch teils Flecken mit viel Unkraut.

Einer der lehmigeren Flecken im "guten" Bereich

2026/20260622670518.jpg
Ein Guter Fleck mit recht viel Unkraut.

2026/20260622193366.jpg

Leider ist das Unkraut derart flächig, dass mechanisches zupfen recht aussichtslos ist... Könnte höchstens die Kinder anweisen alles auszureißen was sie finden, ich will aber auch noch nict zu viel drauf herumtrampeln.

Und besagte Horrorfläche

2026/20260622101606.jpg

Gemäht habe ich bereits 1x nach ca. 3 Wochen um das hochschießende Unkraut zu bändigen.

Was wäre euer Vorgehen um
a) Die an sich gelungenen Flächen nicht dem Unkraut zu überlassen
b) Diese Horrorfläche für eine Nachsaat vorzubereiten.

Freue mich auf Vorschläge...

  •  Magnum2
  •   Silber-Award
22.6.2026  (#1)
Düngen und gleichzeitig Sprühen mit Banvel Quattro, nach einer Woche tief mähen, vertikutieren, Nachsähen und mit Bewässerungsanlage den Rasen bei Laune halten. Aber nicht jetzt bei >30 Grad, eher ab September.

1
  •  PS86
  •   Bronze-Award
22.6.2026  (#2)
Es kommt halt immer drauf an wieviel Aufwand und Geld du investieren möchtest.
So wie ich das verstehe hast du beim Lehmboden ein Problem. Da würde ich an deiner Stelle abtragen und ordentliche Rasenerde (gesiebte Humuserde) auftragen (ca. 15cm) und komplett neu ansäen. Du hast da schon soviel Unkraut drin das es meiner Meinung nach wenig Sinn macht hier mit Herbizid zu arbeiten.

Zweite Möglichkeit: Totalherbizid, dann sehr tief vertikutieren, Sand-Erdmischung auftragen und neu ansäen. Aber bei Lehmboden hast du immer ein Problem das das Wasser nicht ordentlich versickert. Da musst du dann schon immer wieder mal Sand einbringen um das ganze aufzulockern.

Natürlich das alles erst im Herbst bei angenehmen Temperaturen.

Von wieviel m2 sprechen wir hier?

MFG

1
  •  Lu1994
  •   Silber-Award
22.6.2026  (#3)
Hauptsache grün, wennst regelmäßig mähst reduzieren sich die Unkräuter, aber ich seh da jetzt nicht wirklich das Problem, bei mir wächst tlw Unkraut zwischendurch so what...

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  •  MPP33
22.6.2026  (#4)
Golfrasen muss nicht sein, wichtig wäre eine geschlossene grüne Fläche für die Kinder in den Sommerferien und vl. nicht mehr so wie vorher, dass 80% Klee statt Rasen gewachsen ist.
Abtragen und Erde drauf schließ ich derzeit aus, weder finanziell drinnen noch Motivation mich da nochmal mit einem Erdbauer herumzuschlagen.

Dass ich mich da bei 35° damit herumschlagen muss hat auch der besagte Erdbauer mit 1 Monat Verzögerung verursacht. Ich bin froh, dass der Großteil der Fläche ok ist.

Dass es nur der Boden ist glaub ich nicht, auffällig ist nämlich, dass ich einen Teil der (Nord) Böschung mit dem ersten Samen gemacht hab, unterbrochen habe (weil ich gesehen hab dass es eng wird) und einen weiteren Teil dann im Nachgang mit den nachgekauften kleinen Säcken weitergesät hab.
Dort wo ich die 1kg Säcke verwendet hab keimt kaum was, auf der anderen Fläche deutlich besser. Und dort wurde überall die "gute" Erde verwendet.

Alles die gleiche Mischung, nur andere Verpackungsgröße und in einem Zug ausgebracht... Dazwischen war nur 1h zum nachkaufen fahren.

Die Problemfläche sind nur vl. 60-70m2
Gesamt ca. 450m2 Rasenfläche.

Was ich so rauslese also "scheiß drauf, kümmer dich im Herbst drum"...

Dann würd ich jetzt noch die 2 verbleibenden 1kg Säcke Rasensamen draufwerfen und düngen in der Hoffnung, dass es aufgeht... Wenns nix hilft hats höchstens finanziell geschadet.


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Hallo MPP33,
hier gibt es dazu Erfahrungen und Preise: Unkraut nach Rasen Neuanlage

  •  PS86
  •   Bronze-Award
22.6.2026  (#5)
Einfach raufwerfen kannst vergessen. Die Samen brauchen Bodenkontakt und müssen im besten Fall mit Erde abgedeckt werden. Dann 30 Tage dauerhaft feucht halten. 

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  •  Lu1994
  •   Silber-Award
22.6.2026  (#6)

zitat..
PS86 schrieb:

Einfach raufwerfen kannst vergessen. Die Samen brauchen Bodenkontakt und müssen im besten Fall mit Erde abgedeckt werden. Dann 30 Tage dauerhaft feucht halten.

Es kommt drauf an, was du streust, nimmst eine Mantelsaat die dafür gemacht ist reicht leichtes aufrauen der Oberfläche, ich nehm für Fehlstellen immer Greenfield Nachsaat

Ansonsten hab ich den RSM 2.3 vom Hornbach genommen, meine Wiese ist in den letzten 3 Wochen gewachsen und wurde letzte Woche schon 2mal gemäht, bei den jetzigen Temperaturen musst es definitiv keine 30 Tage feucht halten, zumal glücklicherweise immer wieder Gewitter aufziehen und den Boden tränken


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  •  PS86
  •   Bronze-Award
22.6.2026  (#7)
Naja, die Rasensamen sind ja eher auf der Oberfläche, und bei 30 Grad+ können die ja recht schnell austrocknen schätze ich.

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  •  Lu1994
  •   Silber-Award
22.6.2026  (#8)

zitat..
PS86 schrieb:

Naja, die Rasensamen sind ja eher auf der Oberfläche, und bei 30 Grad+ können die ja recht schnell austrocknen schätze ich.

Da wartest auch eine Rege Periode ab, ob das jetzt grün wird oder in 2 Wochen ist egal, ansonsten brauchst eine billige Wasserquelle


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  •  MPP33
23.6.2026  (#9)
Da liegt das Problem... Die billige Wasserquelle ist die Zisterne aber da ist gähnende Leere drinnen nachdem es immer bedrohlich schwarz wird und donnert, aber mehr als ein paar dicke Tropfen kommen dann nicht runter.

Und wenn ich da am Abend bissl meditatives Gartengießen praktiziere sind schnell einmal 1m³ am Grundstück verteilt 😂

Bis jetzt hab ichs geschafft, dass es entweder geregnet hat oder genug in der Zisterne war...

Ist halt bissl bitter, dass ich da auf der Problemfläche irgendwie nur das Unkraut beim wachsen unterstützt hab.

So schaut das "große Bild" nach dem mähen aus.

2026/2026062320935.jpg

Und so die Sch... Fläche

2026/20260623200202.jpg

Macht es Sinn wenn ich da jetzt mit Banvel Quattro drübergeh bevor das Unkraut zu sehr übernimmt? Tut das dem jungen Rasen nichts?
Nicht, dass ich da dann mit einem Totalausfall dasteh.
Das großblättrige Zeug müsste damit ja weggehen.
Ich hab allerdings auch so große/dicke Grashalme drinnen die auf der Problemfläche fast den größten Grün Anteil ausmachen - das müssten Hirse sein oder?
Das Zeug ist leider auf dem Humushaufen gewuchert und mit dem mähen beginnt sich der Mist schon flach in den Rasen ducken an.


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  •  wolfi69
  •   Silber-Award
23.6.2026  (#10)
Im Ansaatjahr soll man es nicht verwenden und die Temperatur sollte zwischen 15 und 25 Grad liegen. Ich würde schauen, dass ich die vorhandenen Gräser stärke (gießen und leicht düngen) und eventuell im Herbst, wenn sich das Gras gut entwickelt hat, Banvell Quattro anwende. Du kannst zur Zeit das Unkraut eventuell auch händisch entfernen. Im Herbst kann man auch gut nachsähen.

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  •  MPP33
23.6.2026  (#11)
Ok, dann so.
Geh ich einmal Dünger kaufen um das Unkraut noch mehr wuchern zu lassen 😂

Händisch geht da wie gesagt nur punktuell das schlimmste, ist einfach zu viel.

Schauen wann es wieder ein bisschen kühler wird und regnerisch. Erde hab ich noch, dass ich an den schlimmsten Stellen nachsäen und dann etwas "gute" Erde drübersieben könnte.
Vl. noch etwas Sand untermischen?
Frau hat mich leider verdonnert den bei ihr verhassten Kinderspielsand gleich einzuarbeiten, jetzt hab ich nichts mehr.

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  •  derLandmann
  •   Gold-Award
24.6.2026  (#12)
Primstar Rasenrein kannst du bedenkenlos (richtig dosiert) im Ansaatjahr anwenden. Ausbring Bedingungen beachten. Werden wohl 2 Anwendungen notwendig sein um das halbwegs in den Griff zu bekommen, alles wird dir nicht eingehen.

Kontaktherbizid - es muss genug Blattmasse beim Unkraut vorhanden sein damit es gut wirkt und wüchsiges Wetter (keine 30°+)


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  •  MPP33
24.6.2026  (#13)
Beim Primstar Rasenrein sehe ich nicht so recht was dabei das hier auch wächst.

Was ich mechanisch wegbekomme:
Löwenzahn... klar hab ich, aber hält sich in Maßen
Klee und Disteln so gut wie überhaupt nicht (noch...)
Gelegentlich dürfte etwas Sauerampfer und Kamille dabei sein

Für mich schaut es flächig nach folgendem Unkraut aus:
- Hirse (die breiten hochwachsenden Grashalme)
- Fingerkraut (die gezackten kleinen Blätter, vorrangig dort wo der Rasen schlechter wächst)
- Die kleinen runden Blätter... Die kann ich leider überhaupt nicht zuordnen - die machen aber 90% vom Unkraut im "guten" Rasen aus.


1
  •  Pixel
24.6.2026  (#14)
Rasen bei 30 °C oder mehr neu anzulegen ist meiner Erfahrung nach eher Zeitverschwendung – zumindest würde ich unter diesen Bedingungen keinen erneuten Versuch starten.

Die Samen dürfen unter keinen Umständen austrocknen, sonst ist der Keimprozess sofort beendet. Ich hatte das vor zwei Jahren selbst und musste damals mittags bei Hitze mit einer Anlage alle 30–45 Minuten jeweils für etwa 5 Minuten bewässern, damit die Oberfläche konstant feucht bleibt.

Am Anfang hatte ich außerdem auch recht viel Unkraut im Rasen, und die Fläche war insgesamt noch sehr lückig. Durch regelmäßiges Mähen wird der Rasen aber mit der Zeit deutlich dichter – vorausgesetzt, man verwendet geeignetes Saatgut, das Seitentriebe bildet. Das Unkraut wird dadurch nach und nach weniger.

Nach etwa 3-5 Monaten (ohne Herbizideinsatz) hatte sich der Großteil des Unkrauts bereits zurückgezogen. Mit einer gezielten Behandlung durch Banvel Quattro war das Problem dann endgültig erledigt.

Ein Fehler, den ich gemacht habe: Ich habe zu viel auf einmal gekürzt. Dabei gilt eigentlich die 1/3-Regel – nie mehr als ein Drittel der Halmlänge auf einmal schneiden. Durch den zu starken Schnitt habe ich den Rasen geschwächt, und prompt kam wieder mehr Unkraut durch.

Mein Fazit: Regelmäßig mähen, ausreichend düngen und lieber seltener, dafür mehr wässern (1–2 Mal pro Woche). Das hat bei mir langfristig am besten funktioniert.

Blattapplikationen wirken außerdem schneller wie granulat, dafür aber kürzer. 

Und bitte jetzt nicht vertikutieren oder lüften. Nicht jetzt bei der Neuanlage, und auch sonst nicht bei Temperaturen jenseits der 30°.

Viel Glück 

1
  •  derLandmann
  •   Gold-Award
24.6.2026  (#15)
Primstar wirkt auch wie Banvel auf alle zweikeimblättrigen Unkräuter. Ich würde sagen einfach kaufen und ausprobieren ob es die "kleinen runden Blätter" auch mitnimmt.

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  •  andi102
  •   Gold-Award
29.6.2026  (#16)
Zum Grundproblem: Wenn der Samen nicht alt war, sollte das kein Problem sein. Achtung: War er alt, beginnen gewisse Gräser nicht zu keimen.. das Gesamtbild passt dann nicht mehr.

Wenn der Samen gepasst hat: Es war im Frühjahr ja extrem trocken. Da schafft man es kaum, dass die Samen gut aufgehen, sehe das bei meiner Wildblumenwiese. Man braucht so 2 Wochen nasses Wetter. Jetzt hat man keine Chance meine ich. Ich würde den Rasen gut mähen und bei einer längeren Schlechtwetterphase nachsäen. Womöglich hat die eine Fläche knapp gepasst, die andere nicht mehr.

Ich habe meinen Garten eingesät übernommen, voll mit Beikräutern. Hatte das Gift schon in der Hand, als ich gelesen habe, dass der erste Schnitt sowieso wie Sondermüll behandelt gehört wurde mir bewusst, welchem Risiko ich meine Kinder aussetze. Ich habe gelesen, du hast auch Kinder. Ich bin das Risiko nicht eingegangen, mähe regelmäßig, ist grün und passt für mich. Oft wird die extrem schädliche Wirkung erst Jahrzehnte später bekannt und eines musst du dir bewusst sein: Raus brinst du das Gift nicht mehr. Schnell landet der Humus bei Änderungsarbeiten im Gemüsebeet....

lg

1
  •  MPP33
30.6.2026  (#17)
Ja, ich probier den Rasen jetzt einmal über die Hitze bekommen.

Gesät wurde quasi am Ende der letzten Schönwetterphase. 2h nach dem säen hats regnen angefangen und das ging so 2 Wochen durch, der Boden war tief durchtränkt.
Hats einmal einen halben Tag nicht geregnet, hab ich aus der Zisterne nachgeholfen.

Auch jetzt wird 1x täglich gegossen, entweder wenn die Sonne hinterm Horizont weg ist oder wenns sich zeitlich ausgeht in der Früh. Die Zisterne gibt aber inzwischen nichts mehr her nachdem nie ein Gewitter wirklich bei uns angekommen ist.

Nachsäen ist in der nächsten Schlechtwetterphase geplant... oder im Herbst, derzeit einmal kein Unkrautvernichter.
2x/Woche wird das Unkraut geköpft.
Wenn 50% die Gluthitze übersteht bin ich froh.


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  •  Lu1994
  •   Silber-Award
30.6.2026  (#18)

zitat..
MPP33 schrieb:

Ja, ich probier den Rasen jetzt einmal über die Hitze bekommen.

Gesät wurde quasi am Ende der letzten Schönwetterphase. 2h nach dem säen hats regnen angefangen und das ging so 2 Wochen durch, der Boden war tief durchtränkt.
Hats einmal einen halben Tag nicht geregnet, hab ich aus der Zisterne nachgeholfen.

Auch jetzt wird 1x täglich gegossen, entweder wenn die Sonne hinterm Horizont weg ist oder wenns sich zeitlich ausgeht in der Früh. Die Zisterne gibt aber inzwischen nichts mehr her nachdem nie ein Gewitter wirklich bei uns angekommen ist.

Nachsäen ist in der nächsten Schlechtwetterphase geplant... oder im Herbst, derzeit einmal kein Unkrautvernichter.
2x/Woche wird das Unkraut geköpft.
Wenn 50% die Gluthitze übersteht bin ich froh.

Witzig, ich hab genau 2 Wochen vor der Regenphase ausgestreut, 2mal täglich durchdringend gegossen und bei mir ist es deutlich dichter gewachsen, obwohl wir nur den Aushub verteilt haben ohne Humus, ich brauch bald keinen Unterbau für die Terrasse so viele Steine haben wir schon gesammelt 😂

Bei mir wächst auf einem Fleck ein Meer an Disteln, wenn's mal kühler und der Boden weicher ist werden wir die ausstechen oder alles verbrennen 😂😂😂

Ansonsten hab ich auch, ich nenns mal Super Klee, wird sehr dicht und hoch, werd heute zum vierten Mal mähen, es wird mit jedem Mal besser, es verklebt nur sehr schnell das Mähwerk vom Traktor

Bin auf Morgen gespannt, da soll ja ein Regenguss kommen, schlecht wärs nicht, die Risse im Boden sind tlw 20cm tief, wenn ich Zeit hätte würde ich die ja fast mit Sand füllen, damits der Regen gleich einwascheln kann und der Boden gelockert wird, aber das kommt nächstes Jahr


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  •  MPP33
1.7.2026  (#19)
Ja bin gespannt was heute kommt. Vermutlich 10min Weltuntergang und dann wieder nix. Großteil rinnt oberflächlich ab und Zisterne wird nur halb voll...

Wie schauts eigentlich aus wenn ich über den jungen Rasen eine Plane drüberleg? Irgendwann soll die Airtrack Matte wieder raus.
Kann ich mich da drauf einstellen, dass der Rasen nach 2h tot ist?
An gewissen Stellen hats ja gereicht mit den Rädern vom Mäher drüberzufahren, dort halt in Kombination mit der Trockenheit nahe der Randleisten.

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  •  derLandmann
  •   Gold-Award
1.7.2026  (#20)

zitat..
MPP33 schrieb: Wie schauts eigentlich aus wenn ich über den jungen Rasen eine Plane drüberleg? Irgendwann soll die Airtrack Matte wieder raus.

Bei den Temperaturen: Ja. Vl nicht nach 2h, erst nach 4h, aber Hitze+Abdecken = tot. 
Nachbar hat seine Wasserrutschplane in der Sonne trocknen lassen auf dem Rasen, alles braun.


1
  •  sudo
1.7.2026  (#21)

zitat..
derLandmann schrieb: Nachbar hat seine Wasserrutschplane in der Sonne trocknen lassen auf dem Rasen, alles braun.

Ich hab am Wochenende die Frontladerschaufel für maximal 10 Minuten auf die Wiese gestellt --> Wiese braun.
Vermute mal dass die Temperatur der Schaufel da auch mitgespielt hat, war halt davor paar Stunden in der Sonne 


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