DC Speicher, Kabel WR zu Akku absichern, Vorschriften
18.6.
-17.7.2026
11 Antworten
4 Autoren
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Falls die Baterrie nicht eh schon einen DC Breaker hat würde ich eine Lynx nehmen. |
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Aufpassen bei den Mega-Sicherungen: Diese können den Kurzschlußstrom nicht abschalten, besser wären T-Class oder NH-Sicherungen. Der Kurzschlussstrom kann leicht mal 20.000 A erreichen |
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Stimmt wahrscheinlich oft, aber nicht immer. Bei meinen Speicherblöcken ist der Kurzschlussstrom angegeben und für eine Mega-Sicherung niedrig genug. Vielleicht findet sich so eine Angabe auch bei anderen Herstellern? |
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Ich weiß zwar nicht welche Zellen du in deiner Batterie hast, aber die meisten LiFePo haben einen Innenwiderstand von unter 1 Milliohm, meine z.B. MB31 haben 0,15 MilliOhm pro Zelle und bei der oben genannten dürfte der Widerstand so ca. 0,25 Milliohm betragen (LF280). Bei einer Nenn-Zellenspannung von 3,2 V ergibt sich dann der theoretische Kurzschlussstrom von ca 12 KA. die Megafuse können 2KA soweit ich das in einem Datenblatt sehen kann. In der Praxis wird zwar der Strom geringer sein (Übergangswiderstände) aber 2KA reichen nicht aus. Bei Bleibatterien schaut es anders aus. |
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Deswegen sag ich ja, oft stimmts. Ich bin mir relativ sicher, dass das BMS BMS [Batteriemanagementsystem] der limitierende Faktor ist. Zumindest hoffe ich, dass bei Pytes nicht der Ausschuss zu Batterien verarbeitet wird 😬 Ich find aber jetzt grad die Angabe im Datenblatt nicht. Evtl steht das nur am Typenschild, werd nochmal nachschauen und ggf korrigieren. Passend zum eigentlichen Thema möchte ich aber auch noch was fragen: Müssen Batterien überhaupt noch extern abgesichert werden, wenn das BMS BMS [Batteriemanagementsystem] schon intern gegen alles sichert? |
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Ein BMS BMS [Batteriemanagementsystem] ist weder ein Leitungs noch ein Kurzschlussschutz! Die Mosfets werden einfach durchlegieren. Also ja, externe Absicherung zwingend erforderlich ! |
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Provokant, aber ernsthaft gefragt: Wogegen schützt der integrierte Kurzschlussschutz denn, wenn nicht gegen Kurzschluss? Oder meinst du, die Hersteller schreiben das nur ins Datenblatt weils gut klingt? Ich bin zwar nicht in der Leistungselektronik zuhause, aber an sich sollte ein MOSFET doch deutlich schneller abschalten können als eine Schmelzsicherung oder ein mechanischer Schalter 🤔 |
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Zunächst hat ein BMS BMS [Batteriemanagementsystem] die Aufgabe das Pack zu überwachen und die Zellen zu schützen, es ist aber kein Anlagenschutz und kein Leitungsschutz und als solches auch nicht zugelassen. Wer diesen weglässt ist im Schadensfall schnell mal in Erklärungsnot. Es geht dabei auch nicht ob und wie schnell es trennt sondern ob es das sicher schafft auch ohne Lichtbogen. Wir reden hier also vom Trennvermögen, was schreibt dazu das Datenblatt?? |
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👍 Eben das interessiert mich: Was muss der Schutz können, um als zulässig zu gelten? Welche Normen oder sonstige Vorgaben sind da anzuwenden? Das Datenblatt schreibt dazu nichts explizit, aber Kurzschlussschutz ist ja selbsterklärend: Mangels Kenntnis über die restliche Anlage muss natürlich der maximale Kurzschlussstrom des Packs unterbrochen werden. Sonst wäre es kein Kurzschlussschutz. Interessant wäre in dem Zusammenhang natürlich die maximal zulässige Induktivität, die habe ich aber auch noch nicht in einem Datenblatt gesehen. |
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Naja die relevanten Ö Normen für die Errichtung und den Betrieb elektrischer Anlagen. Sollte jeder Elektriker griffbereit haben. Wenn im Datenblatt schon mal kein Trennvermögen steht ist das schon mal bedenklich. Das bringt jede Sicherung mit. Muss sie auch um die Norm zu erfüllen. Kurzschluss ist eben nicht gleich Kurzschluss. Deswegen sind die MegaFuse auch nicht geeignet, weil sie eben nicht verlässlich sicher trennen. Erfüllt das BMS BMS [Batteriemanagementsystem] zumindest die EN 60269? Falls nicht wird die Anlage, sofern keine weiteren Schutzeinrichtungen verbaut sind, nicht norm und fachgerecht betrieben. |
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So, ich bin jetzt endlich mal dazu gekommen, das Typenschild abzufotografieren: Es gibt ein Prüfzertifikat vom TÜV Süd nach UL 1973:2018, wo laut meiner Recherche auch der Kurzschlussschutz getestet wird. Die Frage, die ich mir (und demnächst meinem Elektriker) stelle: Was macht man mit der Information? |
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