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Bemusterung steht bald an: Tipps, Erfahrungen, Meinungsverschiedenheit teilen

6.6. -10.6.2026    11 Antworten    9 Autoren 11 2026-06-10T13:12:15+02:00
Zusammenfassung
  •  manna90s
06.06.2026
11
Hallo zusammen,

bei uns steht jetzt doch sehr bald die Bemusterung an – deutlich früher, als wir gedacht hatten. Da das unser erstes Bauprojekt ist und ich aktuell zusätzlich mitten in einer Prüfungsphase stecke, fühle ich mich gerade ziemlich überrollt. Einerseits freue ich mich natürlich, andererseits stresst mich die Menge an Entscheidungen im Moment total.

Deshalb wollte ich mal in die Runde fragen:
Wie habt ihr euch am besten auf eure Bemusterung vorbereitet?
Gab es Dinge, die ihr vorher unbedingt recherchiert, geplant oder festgelegt habt?
Und vor allem: Welche Entscheidungen bereut ihr heute – und welche würdet ihr jederzeit wieder genauso treffen?

Mich interessieren besonders Erfahrungen zu:
 
  • Bodenbelägen, also Fliesen, Parkett, Vinyl etc.
  • Fenstern und Türen
  • Fassadenfarben
  • Sanitär
  • Lichtschaltern und Elektroplanung
  • Smart Home
  • Fliesenfarben und -formate
  • allgemeinen Ausstattungsdetails, die man gerne übersieht
 
Ein Thema, das bei uns gerade zusätzlich für Diskussionen sorgt: Mein Freund und ich haben leider doch öfter unterschiedliche Vorstellungen. Er möchte einiges aus seinem Elternhaus übernehmen, womit ich mich schwer tue.
Zum Beispiel kennt er es so, dass in jedem Raum die Türen nach außen in die Diele öffnen. Ich verstehe total, dass das bei kleinen Räumen wie Gäste-WC, Abstellkammer oder Hauswirtschaftsraum sinnvoll sein kann. Aber in allen Räumen? Ich stelle mir das im Flur eher unpraktisch vor, vor allem wenn mehrere Türen in denselben Bereich öffnen. Wie habt ihr das gelöst? Gibt es gute Gründe, Türen grundsätzlich nach außen öffnen zu lassen, oder würdet ihr das eher nur bei bestimmten Räumen machen?

Ein weiteres Thema sind Lichtschalter. In seinem Elternhaus gibt es in vielen Räumen geteilte Schalter, bei denen ein Schalter den Raum und ein anderer die Diele bedient. Ich kenne das dort und finde es ehrlich gesagt oft verwirrend und nicht besonders intuitiv. Zumal wir wahrscheinlich sowieso Smart Home einplanen werden. Wie habt ihr eure Lichtschalter geplant? Klassisch? Mit Wechselschaltungen? Bewegungsmeldern? Smart Home? Gibt es Dinge, die ihr heute anders machen würdet?

Dann geht es bei uns auch um den Boden im Wohn-Ess-Koch-Bereich und im Vorraum. Vermutlich werden es dort Fliesen. Ursprünglich war ich eher bei Parkett, habe mich aber inzwischen etwas mit Fliesen angefreundet und sehe auch die Vorteile, gerade in Küche und Eingangsbereich. Trotzdem habe ich Sorge, dass es schnell kühl oder „badmäßig“ wirkt. Im Elternhaus meines Freundes liegen weiße Hochglanzfliesen im Wohn-Ess-Bereich, was für meinen Geschmack sehr nach Badezimmer aussieht. Ich glaube, davon konnte ich ihn schon etwas abbringen, aber das Thema beschäftigt mich trotzdem.
Habt ihr Fliesen im Wohnbereich? Seid ihr zufrieden damit? Welche Farben, Formate und Oberflächen wirken wohnlich und nicht zu kühl? Oder würdet ihr im Nachhinein doch lieber Parkett oder einen anderen Boden wählen?

Ich freue mich über alle Tipps, Erfahrungen, Warnungen und Dinge, auf die man bei der Bemusterung unbedingt achten sollte. Gerade auch über ehrliche „würde ich nie wieder machen“- und „beste Entscheidung überhaupt“-Erfahrungen.

Danke euch!

  •  christoph1703
6.6.2026  (#1)
Weiße Hochglanzfliesen erinnern mich eher an ein Schlachthaus 😅 Es gibt auch Fliesen in Holzoptik, die schauen gleich wohnlicher aus. Aber auch sonst gibts viele schöne Muster, die in den Wohnraum passen.

1
  •  FranzGrande
  •   Silber-Award
6.6.2026  (#2)
Wir haben im gesamten Wohnbereich Parkett; in der offenen Ess-Küche im Koch-/Küchenbereich Fliesen (sowie in allen Badezimmern, WCs und im Eingangsbereich). Meiner Erfahrung nach bereuen viele die Entscheidung zu Parkett im Kochbereich, weil dieser doch deutlich empfindlicher ist als Fliesen (vor allem hinsichtlich Nässe etc). Ich bin überhaupt kein Fan von "Parkett-Optik"-Fliesen; das schaut m.M.n. immer ein bisschen gewollt und damit patschert aus. Fliesen sind sowieso ein "künstliches" Produkt, bei dem es alle möglichen Oberflächen gibt. Da würde ich mir was ansprechendes aussuchen. Etwas schwierig kann bei zwei unterschiedlichen Bodenbelägen (Fliesen/Parkett) der Übergang sein, weil die Kante sehr exakt gearbeitet sein muss (Schlüter-Schiene), weil man sonst die Schiene beim Barfußgehen spürt. Insgesamt muss ich sagen, ist mir die Bemusterung mit der Zeit immer mehr am Oasch gegangen, wie man so schön sagt; spätestens bei der Entscheidung für einen von 250 verschiedenen Einhandmischern habe ich die Nerven geschmissen. Am Ende ist vieles egal, weil man sich mit der Zeit an alles gewöhnt. 

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  •  Akani
6.6.2026  (#3)
Wenn ihr Belustigung habt schön. Alles optische Fragen und ja das mit Türen, Lichtschalter versteh ich.
Wie sieht es denn mit Anlagentechnik aus, die ist im Nachhinein nur schwer änderbar.
Sprich Wärmepumpe und deren Dimensionierung, Flächenauslegung, Wohnraumlüftung und Entfeuchtung, evtl Vorbereitung Splitklima, PV.......
Darüber sollte ma sich Gedanken machen weil schlichtweg nicht einfach um zu modeln und die Energiekosten gut senken kann auch wirtschaftlich gesehen.
Sorry so für den kurzen Nachtrag aber du bist im Energiesparforum

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  •  GKap
  •   Silber-Award
6.6.2026  (#4)

zitat..
manna90s schrieb: Zum Beispiel kennt er es so, dass in jedem Raum die Türen nach außen in die Diele öffnen.

Das ist sehr unpraktisch und sollte vermieden werden! Für WC und Abstellraum vielleicht noch tolerierbar, wenn der Raum nicht groß genug ist, aber für Wohnräume nach Möglichkeit immer nach innen öffnend planen! Und die Türen auch nicht im Eck anordnen, sondern mindestens 70 cm Abstand zum Eck, so dass an der Wand bei Bedarf ein Möbelstück stehen kann.

zitat..
manna90s schrieb: Wie habt ihr eure Lichtschalter geplant? Klassisch? Mit Wechselschaltungen? Bewegungsmeldern? Smart Home?

Bei Smart Home gibt es keine Schalter, sondern nur Taster, und damit auch keine Wechselschalter. Die Zuordnung erfolgt durch Programmierung, wo man beliebig viele Taster für eine Funktion einrichten kann. Ziel ist aber, mit möglichst wenigen Tastern auszukommen und mehrere Leuchten zu Szenen zusammenzufassen.
Ich empfehle immer flächendeckend Präsenzmelder an der Decke, in den Nebenräumen zum Ein- und Ausschalten des Lichtes, in den Hauptwohnräumen nur zum Ausschalten. Auch die Beschattung kann man mit Präsenzmeldern beeinflussen.

zitat..
manna90s schrieb: Habt ihr Fliesen im Wohnbereich?

Im Keller (teilweise Arbeitsraum) und im EG habe ich durchgängig Fliesen, im OG mit Schlaf- und Gästezimmer Parkett. Ein Übergang Fliesen in der Küche und Parkett im Wohnbereich würde mir nicht so gut gefallen.
Als Farbe habe ich "Wüstensand", das passt gut zur offenen Holzdecke.
Helle Fugen am Boden sind zwar schöner, aber in den verkehrsreichen Bereichen werden diese mit den Jahren dunkel, besser wäre, gleich dünklere Fugen zu machen.
Parkettoptik bei Fliesen geht für mich gar nicht!

zitat..
manna90s schrieb: „würde ich nie wieder machen“

- Ohne Wohnraumlüftung bauen! War zum Bauzeitpunkt noch nicht so selbstverständlich wie heute!
- Wärmepumpe ohne Kühlfunktion! War damals auch noch nicht so gängig.
- Raffstores im Ganzen über Fenster und Terrassentür. Schaut zwar gut aus, ist aber unpraktisch. Besser auf 2 Raffstores aufteilen!
- Pool nachträglich bauen! Hat bei mir bedeutet, Terrasse wieder wegreißen, gerade fertig gewordenen Garten wieder umgraben und ein Jahr lang Mondlandschaft!

zitat..
manna90s schrieb: „beste Entscheidung überhaupt“

- Bei Hanglagen sehe ich oft Aussenstiegen vom Straßenniveau (= Kellerniveau) bis zum Hauseingang im EG. Das wollte unser Baumeister auch so machen. Wir haben den Hauseingang in den Keller verlegt, dadurch hat sich auch ein Vorplatz zwischen Straße und Haus ergeben, der sehr praktisch ist, u.a. auch als Autoabstellplatz.
- Regenwasserzisterne, hat den Wasserverbrauch halbiert!
- Wenn die Garage an das Haus angebaut ist, sollte es eine Tür zum Haus geben - ich sehe oft Häuser, wo das nicht der Fall ist! Ich will doch bei Schlechtwetter nicht aussen rum vom Auto ins Haus gehen müssen!

Gruß
GKap




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  •  kraweuschuasta
  •   Gold-Award
6.6.2026  (#5)
nAbend,

zitat..
Akani schrieb: Wie sieht es denn mit Anlagentechnik aus, die ist im Nachhinein nur schwer änderbar.
Sprich Wärmepumpe und deren Dimensionierung, Flächenauslegung, Wohnraumlüftung und Entfeuchtung, evtl Vorbereitung Splitklima, PV.......

+1
ich hoff, ihr habts nicht Heizungspaket1 mit LWP LWP [Luftwärmepumpe] vom Hüttenverdreher genommen...

Anno 2006 waren die Bemusterungs- Fliesen- Türen - Haustüren, San Objekte, Eletro  etc. nicht nach unserem Geschmack => haben alles rausgenommen und selbst besorgt und montiert bzw. mit externen Meistern eingebaut.

Bezüglich Schalterpostitionen, Tür-Aufgeh-Richtungen -das müssts euch untereinander ausstreiten - ihr beide Wohnts in der Hütte, kein Anderer! Freunde von uns haben auch gebaut, die haben - als banales Beispiel - den Lichtschalter fürs Klo aussen - weil so gewohnt. Für mich/uns die absolute Horrorvorstellung.

Deine Fragestellung ist auch sehr offen, was möchtest zu Fenstern und Türen hören?
Ja hamma, haben sich sehr bewährt!

@Akani hats eh scho geschrieben, das sind alles optische Fragen, das müssts euch untereinander ausschnapsen.
Vll hilft euch da im Internet schauen, was es gibt und was euch gfallt - Pinterest könnte da nützlich sein.
Ansonsten mag der eine großformatfliesen, das Andere eher Kleinere, mom sind Großformatfliesen modern, der Sargnagel jedes Fliesenlegers.... Und in an 1x1,5m2 Abstellkammer schaut das bachn aus... aber wenns euch gfallt....

Was ich nicht mehr machen würde:
normale Bodenfliesen nehmen => nur noch Feinsteinzeug, viel widerstandsfähiger
Laminat statt Parkett in Wohnräumen
keine KWL KWL [Kontrollierte Wohnraumlüftung] einplanen
Keinen Abstellraum einplanen
glauben, dass sich Handwerker verschiedener Gewerke untereinander absprechen

Unbedingt machen / dran denken:
Heizungsplanung im Forum überprüfen lassen
ev Bausachverständigen bei Errichtung drüberschauen lassen

Falls Dir amal fad ist:
https://www.kraweuschuasta.at/haus.html

LG


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  •  querty
  •   Gold-Award
8.6.2026  (#6)
Oje, Zeitdruck + wichtige Entschiedungen mit denen man Jahre lang "leben muss" ist keine gute Kombination, kann man den Termin nicht verschieben?

Wie bereits geschrieben finde ich auch dass andere Themen wichtiger sind als die Fliesenfarbe, nämlich Haustechnik.
Nachdem es ein Smart Home werden soll gehe ich mal davon aus, dass es überall LAN Verkabelung gibt, das ist schon mal gut. Leererrohrung für PV und Klimaanlage nicht vergessen!!

Gibt es eine KWL KWL [Kontrollierte Wohnraumlüftung]? Welche Heizung...bzw. poste ev. mal einen Grundriss. Küchenplanung ist auch ein wichtiges Thema und da gehts um mehr als nur Fliesen vs. Parkett. Habt ihr denn keine Möglichkeit, euch die einzelnen Punke mal in einem fertigen Fertighaus der Firma anzusehen also z.B. Fenster und Türen zumindest?
Ad Bodenbläge: Ist m.M.n. eine Frage des Budgets, wenn möglich Parkett in allen Wohnräumen, Esszimmer, Schlafzimmer, Arbeitszimmer, ... im Vorraum, Bad und Küche würde ich wieder Fliesen verwenden.

Ich würde auch lieber Geld in hochwertige Bodenbeläge, sprich: Parkett und Haustechnik (KWL) investieren anstatt in ein "smart home", aber jeder wie er möchte. Ganzjährig frische Luft ist mir wichtiger als dass ich das Lich im WC vom Handy aus abschalten kann, sorry ;)

Türen gehen üblicherweise nach innen auf, Ausnahme: WC oder wenn zu wenig Platz im Raum. Mach auch 90er Türen wenn irgendwie möglich. Vom Elternhaus "inspirieren" lassen finde ich generell fraglich...oder sind die Eltern Architekten, welche das aus guten Gründen so geplant haben, wie es ist?

1
  •  GKap
  •   Silber-Award
8.6.2026  (#7)

zitat..
querty schrieb: Nachdem es ein Smart Home werden soll gehe ich mal davon aus, dass es überall LAN Verkabelung gibt

Eine LAN Verkabelung ist gut und richtig, hat aber nicht viel mit Smart Home zu tun! Lediglich an Stellen, wo ein Display vorgesehen ist, sollte auch ein LAN Kabel sein.

zitat..
querty schrieb: "smart home" .... Ganzjährig frische Luft ist mir wichtiger als dass ich das Lich im WC vom Handy aus abschalten kann, sorry ;)

In der Werbung wird Smart Home oft mit dem Handy in Verbindung gebracht. Schalten über das Handy ist aber nur ein Gimmick, den man machen kann, aber nicht muss. Viel wichtiger sind z.B. Automatisierungen und Szenen, um die Bedienung zu vereinfachen!

Gruß
GKap


1
  •  hellsayer
  •   Gold-Award
8.6.2026  (#8)
Viele eurer Fragen sind sehr subjektiver Natur und ihr werdet unterschiedliche Meinungen lesen - wir ihr sie auch habt. Am Elternhaus würde ich mich nur dann orientieren, wenn das dort gut umgesetzt ist (fraglich).

Belege: Parkett in Wohnräumen, Feinsteinzeug in Nass- und Nutzräumen (Küche, Eingang, WC, Bad, Technik, etc). Hat sich bewährt und würde ich immer wieder empfehlen. Parkett in der Küche wäre bei mir ein NoGo, Fliesen im Wonzimmer für uns auch - wobei ersteres nicht so schlimm wie zweiteres ist. Fliesen in Wohnräumen würde ich nie akzeptieren, vor allem in Neubauten wo die Heizperioden eher klein sind. Ja, Pflegeleicht sind Fliesen sicher, aber auch mega ungemütlich, kalt. Mein Bruder hat das und heizt schon Anfang September ein, einfach um die Böden warm zu bekommen (Neubau Jahr 2016). Wir heizen meist erst im November, weil der Parkett viel wärmer ist.

Armaturen: Chrom, möglichst geradlinig, möglichst hochwertig. Stilsicher, pflegeleicht und haltbar für Jahrzehnte.

Schalter: klassisch, einfach pro Licht, Beschattung bedienbar im Uhrzeigersinn. Funktioniert, ist bewährt und haltbar. Und auch von Kindern / Gästen ohne Betriebsanleitung bedienbar.

Fassade: möglichst hell, möglichst Fleckenunempflindlich. Der Rest ist Geschmacksache.

Fenster: eigentlich egal, hauptsache Service für Jahre gewährleistet (-->namhafter Hersteller) und möglichst hoher G-Wert bei den Sonnenseitigen Fenstern (--> mehr Erwärmung). Beschattung sehr wichtig! Achtung bei den ME komplett gehypten Raffstores: Tex-Bänder sind Verschleissanfällig und nur von aussen zu tauschen. Daher meine Meinung: dort wo nötig und wo man gut hinkommt, sonst eher Rollläden, weil die auch viele Vorteile haben.

Küche: unbedingt beim Haus mitplanen. Plant einen großen KS mit Standardmaßen (SBS) und vernünftige Arbeitsflächen. Plant die Küche nach den Abläufen und nicht (nur) nach der Optik. Ich habe bisher nur eine vernünftig geplante Küche mit frei stehender Insel gesehen zB, die restlichen wären ME nicht für wirkliches kochen zu gebrauchen (daher war dort auch der Thermomix das präsenteste auf den ca. 60cm Arbeitsflächen...).

Technik: raus aus den Paketen, selber vergeben und damit soviel beschäftigen wie möglich. Klimaanlagen, PV unbedingt zumindest vorbereiten.

Türen: wenn möglich kein Pressspan, 90er Innentüren wenn geht über 200 hoch. Generell nach innen öffnend. Alles andere ist in der Regel ein Planungsfehler (Ausnahme: WC, sehr kleine Räume).

Smart Home: nur machen, wenn ihr selber das beherrscht (Parametrierung). Sonst ME komplett verzichtbar, Ausnahme zB Wochenendhaus.

Ganz wichtig: Grundrissplanung!!! Da ist sehr viel Potential in alle Richtungen.

1
  •  querty
  •   Gold-Award
8.6.2026  (#9)
@­GKap Ich wollte kein "Smart Home" bashing machen, sicher nicht. Jeder soll machen, was ihm wichtig ist. Ich habe auch zentrale Steuerung für Raffstores aber kein "smart home", weil es mir das preislich nicht wert war.

Ich finde es wichtig, dass man in (fast) jedem Raum LAN Anschlüsse hat und wenn man eh schon viele Kabel für Smart Home einzieht, kann man das sicher "mitmachen". Weiters wollte ich sagen, dass ich andere Dinge von der Priorität her wichtiger finde wie z.B. ein effizientes Heizungssystem, KWL, hochwertigen Boden...erst wenn alles das erfüllt ist und im Budget möglich, sehe ich von der Prioritätenliste "Smart home" - ist aber wie gesagt persönliche Preferenz.


zitat..
hellsayer schrieb: Smart Home: nur machen, wenn ihr selber das beherrscht (Parametrierung). Sonst ME komplett verzichtbar, Ausnahme zB Wochenendhaus.

Dem stimme ich zu und ich bin Softwareentwickler, welcher auch mit Hardware bastelt d.h. ich könnte das Zeug selbst programmieren, habe in den letzten 8 Jahren nichts vermisst. Lampen dimmen und Heizung steuern oder Raffstores zentral mit 1 Schalter im EG/OG separat alle öffnen/schließen geht auch ohne Smart home. Multiroom musik ist sehr nett, geht mit den A...a Geräten problemlos. Wie geschrieben, ich bin nicht gegen Smart home, nur für entsprechende Priorisierung.




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  •  Nutria81
9.6.2026  (#10)
Meinungsverschiedenheit bei der Gestaltung: wir 2 hatten unseren Architekten als Mehrheitsbeschaffer, das hat recht gut funktioniert. Bei nem FTH FTH [Fertigteilhaus] werdet ihr wohl keinen haben, abernehmt jemand mit der Ahnung hat und dem ihr beide vertraut.

Und lasst euch nicht zu Entscheidungen jetzt sofort drängeln, ihr solltet mit eurer Auswahl ein Leben lang zufireden sein.

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  •  mycastle
  •   Gold-Award
10.6.2026  (#11)
legt Budgets fest emoji und ein Konzept und Thema

bin froh sparsam begonnen zu haben, und mein erstes Schnäppchen ist mega gelungen,
diese Bodenfliesen will jetzt ein jeder haben, total unüblich, und sold out in Ö emoji
Farbkonzept: was darf es nicht geben?, welche Farben sind fix
und bei uns: seniorengerecht, ist nicht vollinhaltlich behindertengerecht

Was ich bereue? diesen Architekten für die ÖBA
das Siemens Ceranfeld, weil schlechter als das aus den 80iger Jahren



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