EPDM-Terrassendach (geringes Gefälle) – Sedum oder Kies?
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Dem Dach ist es egal, ob das Wasser steht (solange es dicht ist). Ich würde immer begrünen, es gibt schon so viel tote Fläche. Den Wandanschluss müsstest mal fotografieren, damit man sich was vorstellen kann. Auf die Begrünung sollte es aber keinen Einfluss haben. |
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Der Anschluss an die Wand wird so gelöst, dass dort noch ein Blech in ein Wandprofil eingesteckt und vollflächig verklebt wird. Aktuell ist das Blech aber noch nicht montiert – im Moment übernimmt den Schutz nur der Flüssigkunststoff an der Wand zur Folie. Sobald das Blech sitzt, mache ich gerne ein Foto davon für euch. Ich denke, dass so eine kleine Begrünung das Terrassendach optisch unheimlich aufwerten würde. Vorab aber noch eine Frage in die Runde: Welche Vor- und Nachteile hat eine solche Dachbegrünung eigentlich speziell bei einem Terrassendach? Das Haus ist ein Holzhaus (Holzweichfaserplatten als Putzträgerplatte) muss man da etwas beim Anschluss zur Hauswand beachten? Gibt es weitere Punkte (außer der Statik), die man gerne mal übersieht? |
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Es schützt deine Folie vorm Marder, alleine das ist schon ein großer Benefit. Gerade in so eine Falte kann er reinbeißen. |
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Zudem mit Sonne und Witterung ist es schon ratsam für das altern der Folie was rauf zu geben. Ohne würd ichs nicht lassen |
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Was mir auch noch extrem Magenschmerzen macht: Ich habe an einigen Stellen ein Gefälle von nur 0,4 Grad gemessen. Da ist die zeitweise Staunässe an der Wand quasi vorprogrammiert – und bei einem Holzhaus finde ich das alles andere als lustig. Habe den Bauleiter zwar schon angeschrieben und bin gespannt auf die Rückmeldung. Gewarnt oder hingewiesen hat uns von der Firma wegen des fehlenden Gefälles niemand. Bestellt habe ich einfach eine Terrassenüberdachung, nur bin ich leider nicht vom Fach sondern Laie und sehe Dinge erst, wenn ich sie sehe.... Was würdet ihr nun verlangen? „Wird schon halten“? Ein bisschen Pfützen auf dem Dach und an der Holzhauswand werden mit einer Abdichtung schon passen und trocknen eh wieder? Oder habe ich hier ein ernstes Problem, das mir irgendwann die Wand wegfaulen lässt? |
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Wenn das Wasser vom Dach an die Fassade kommt, ist der Anschluss nicht richtig ausgeführt. Auf dem Dach muss Wasser stehen können, ohne dass irgendwas Schaden nimmt. Dann ist das mit dem Gefälle auch quasi egal. Tipp: Beim nächsten Mal vorher die Pläne zeigen lassen. Dann siehst du sowas früher. |
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So oder so ähnlich könnte der Hochzug ausschauen: Die Fassade steht über den Hochzug hinaus, damit herablaufendes Wasser nicht hinter die Folie kann. |
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Bei mir sieht der Hochzug im Moment so aus (es soll noch ein verklebtes Blech davor kommen): In den Plänen der Firma wird kein Gefälle explizit ausgewiesen – aber als Konsument darf man wohl völlig zurecht davon ausgehen, dass standardmäßig ÖNORM-konform ausgeführt wird. Alles, was nicht der Norm entspricht, gehört im Vorfeld mit dem Kunden besprochen. Sollte ein Kunde etwas anderes wollen und ich sehe darin ein Problem, formuliere ich das gegenüber den Kunden, das das nicht den aktuellen Stand der Technik entspricht und will er es trotzdem dann hol ich mir das schriftlich... |
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15cm ist das Minimum. Ein Blech an der Stelle hilft nix. Immerhin kann es keinen Einstau geben. Aber zB eine Schneeverwehung die schmilzt. |
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Das solltest du deinen Auftragnehmern sagen, nicht uns. Dass du nach allem, was bei dir schon schiefgegangen ist, immer noch so ein Vertrauen zu Firmen hast, wundert mich ehrlich gesagt. In dem Fall wird wahrscheinlich nichts passieren, das Wasser staut sich ja an der Stelle nicht. Auch wenn es nicht normgerecht ist, allzu große Sorgen würde ich mir nicht machen. Ein leichtes Gefälle ist besser als kein Gefälle und ein kleiner Hochzug ist besser als stumpf an die Wand gestoßen. So schauen wahrscheinlich 90% der Anschlüsse von nachträglich gebauten Terrassenüberdachungen aus. Wie ist denn das Ortgangdetail gelöst? |
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Auch wenn EPDM als sehr beständig gibt, würde ich eine Bautenschutzmatte + falls notwendig Beschwerung draufgeben. Als Gründach wird wohl nur extensiv in Frage kommen, bei der geringen Anschlusshöhe könnte das aber auch schon zu viel sein, da ca. 10-15cm Aufbau notwendig sind. Keine Ahnung, wie man das dann lösen würde. Das hier ist recht interessant: https://www.lwg.bayern.de/mam/cms06/landespflege/dateien/lwg_merkblatt_dachbegruenung_extensiv_bf.pdf |
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Hallo, viel mehr als ein UV-Schutz ist das Blech drüber nicht, hoffe dieser Flüssigkunststoff dort hält dauerhaft dich. Hier ein weiteres Bild: |
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Der Anschluss von der Fassade ans Blech schaut wenigstens gut aus (soweit man das auf dem Foto beurteilen kann). So weit hätte die Folie (oder zumindest die Flüssigabdichtung) raufgezogen werden müssen. |
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1. Flüssigkunststoff (Enkopur Flüssigkunststoff schwarz mit Vlies) reicht an der Wand ca. 9–10 cm hoch. In der Fuge zur Wand steht das Wasser in kleinen Mulden. Spengler-Lösung: Will nochmal mit Flüssigkunststoff (Enkopur Flüssigkunststoff schwarz) drübergehen und auffüllen. 2. Generell stehendes Wasser auf dem Dach. Bauleiter-Lösung: Will versuchen, die vorderen Steher zu senken, um mehr Gefälle zu bekommen. Ist so ein nachträgliches Absenken der Steher überhaupt statisch/konstruktiv sinnvoll? Und reichen 9–10 cm Aufkanthöhe bei Flüssigkunststoff im spritzwassergefährdeten Bereich überhaupt aus? Und hält so eine Lösung mit Flüssigkunststoff dauerhaft dicht? Danke für eure Einschätzung. |
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