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Hausbau Steiermark: 5.500 €/m² realistisch? GU vs. Einzelvergabe

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  •  Haus277
27.4. - 2.5.2026
19 Antworten | 13 Autoren 19
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Hallo Zusammen,
dies ist nun unser erster Beitrag und wir bedanken uns bereits im Voraus für eure Tips und Infos!!
Wir planen aktuell einen Hausbau in der Steiermark. Das Grundstück (ca. 1.000 m²) wurde bereits gekauft, jetzt starten wir mit der konkreten Planung.
Ursprünglich war unser Plan, keinen GU zu beauftragen, sondern mit einem Bauingenieur zu arbeiten, der den Plan erstellt, die Einreichung übernimmt, Angebote einholt, sowie die Bauaufsicht macht.
Unsere Idee dahinter: Wir zahlen zwar den Ingenieur, können aber die Gewerke einzeln vergeben und kommen so im Vergleich zu einem GU auf einen ähnlichen oder günstigeren Preis – bei gleichzeitig guter Qualität.
Geplant ist ein EFH ohne Keller, ca. 160 m² auf zwei Etagen, Satteldach, eventuell mit Luftraum. Gewünscht sind 3 Kinderzimmer und 1-2 kleine Büros. Holzbau wäre unser Favorit, ist aber kein Muss - Ziegel wäre für uns auch völlig in Ordnung, wenn es preislich besser passt.
Jetzt zu unserem Problem:
Der Bauingenieur geht aktuell von ca. 5.500 €/m² aus. Das erscheint uns – auch im Vergleich zu dem, was wir hier im Forum und auf anderen Seiten gelesen haben – sehr hoch. Wir hatten ursprünglich eher mit ca. 3.500 €/m² gerechnet. In dieser Größenordnung wäre das Projekt für uns machbar, bei 5.500 €/m² leider nicht mehr.
Der Ingenieur meint jedoch, dass er unter 5.000 €/m² nicht kommen wird.
Daher unsere Fragen:
  • Sind die Preise aktuell wirklich so stark gestiegen?
  • Ist diese Einschätzung realistisch oder eher zu hoch angesetzt?
Eigenleistung ist bei uns aufgrund unserer Jobs leider kaum möglich bzw. zahlt sich finanziell einfach nicht aus.
Wir waren inzwischen auch in der Blauen Lagune und haben mit einigen GUs gesprochen, u. a. mit Griffner und Wolf. Wir hatten unseren selbst gezeichneten Entwurf dabei und dort wurde uns gesagt, dass unser Projekt grundsätzlich auch in unserem Budgetbereich umsetzbar sein könnte.
Daher überlegen wir aktuell:
  • Wenn der Bauingenieur unser Budget nicht darstellen kann, würden wir mit unserem Plan konkrete Angebote von GUs einholen
  • Eventuell nicht schlüsselfertig, sondern in einer niedrigeren Ausbaustufe, und den Rest selbst koordinieren (Angebote einholen etc.)
Zeitlich haben wir keinen großen Druck.
Unsere Fragen dazu:
  • Haltet ihr diesen Weg für realistisch, auch ohne große Bauerfahrung?
  • Oder ist schlüsselfertig am Ende doch einfacher und vielleicht sogar wirtschaftlicher?
  • Wie würdet ihr euch in unserer Situation gegenüber dem Bauingenieur verhalten?
Außerdem würden wir gerne selbst Angebote für Holzhäuser einholen.
Habt ihr Erfahrungen mit Hausbaufirmen in der Steiermark und könnt etwas empfehlen?
Zu Griffner haben wir hier schon einiges gelesen - Meinungen gehen auseinander (Beratung war sehr gut, aber man merkt, dass es Verkäufer sind).
Zu Wolf haben wir bisher noch wenig gefunden – hat hier jemand konkrete Erfahrungen?
Vielen Dank schon jetzt für eure Tipps - wir sind für jede Einschätzung sehr dankbar!

  •  MalcolmX
  •   Gold-Award
27.4.2026  (#1)
Ich glaub wenn euer Anspruch wenig bis keine Eigenleistung, und hohe Qualität ist, sind die 5000€/m² mittlerweile sehr realistisch.
3500€/m² lässt sich nur mit massivster Eigenleistung und Abschlägen bei der Ausstattung und/oder den Materialien erzielen.

Da bleibt euch eigentlich nur m² sparen so gut es geht.

1
  •  Heisle
27.4.2026  (#2)
Also ich kann nur sagen, dass wir aktuell mit Griffner bauen und sich das mit ca 3.500,- pro m2 sicher gut ausgehn wird (schlüsselfertig - haus solo ohne fundament/keller).
Natürlich kann man sich gerade in der Haustechnik stark austoben (diese forum lädt dazu ein) aber mit einem soliden Grundpaket solltest da gut durchkommen.

ZumAblauf mit Griffner selbst: Da du Steiermark geschrieben hast. Wir haben in Graz gekauft, waren aber da mit Verkauf und Planung überhaupt nicht zufrieden. Wie du sagst, sind hald Verkäufer...
Mein Tipp: Lasst euer Haus unabhängig planen (und das gleich inkl. Grundstücksplanung etc). Die Verkäufer werden euch nur das Haus planen (und das in der steiermark eher mässig gut...)
Es gibt aber in wien 1-2 gute verkäufer, die das (nach erfahrungen anderer) wirklich sehr bemüht und gut machen.

Von der Qualität und der Abwicklung NACH dem Kauf sind wir begeistert (nachdem man das versprochene und unmöglich zu haltende des verkäufers ausblendet).
Auch wenn das viele hier anders sehen: Es ist schon fein, wenn du alles einfach nur aussuchen musst und dich um nichts weiter kümmern musst, was das haus selbst betrifft. Gibt eh genug zu tun was bodenplatte/keller betrifft.

Also von mir eine absolute Empfehlung für Griffner, aber bitte nicht in Graz kaufen.

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Hallo Haus277,
hier gibt es dazu Erfahrungen und Preise: Hausbau Steiermark: 5.500 €/m² realistisch? GU vs. Einzelvergabe

  •  MalcolmX
  •   Gold-Award
27.4.2026  (#3)
Fundament/Keller, Außenanlagen, Erdbau etc machen halt schnell auch 100-150k€ aus. Pro m² gerechnet bist dann auch schnell einmal bei knapp 5000€/m².

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  •  toSilence
27.4.2026  (#4)

zitat..
Haus277 schrieb: Geplant ist ein EFH ohne Keller, ca. 160 m² auf zwei Etagen, Satteldach, eventuell mit Luftraum. Gewünscht sind 3 Kinderzimmer und 1-2 kleine Büros. Holzbau wäre unser Favorit, ist aber kein Muss - Ziegel wäre für uns auch völlig in Ordnung, wenn es preislich besser passt.

Mir erscheinen 160 m² für ein Haus ohne Keller eher knapp, wenn zusätzlich 3 Kinderzimmer und 1–2 Büros eingeplant sind. Den Luftraum würde ich mir gut überlegen – er wirkt zwar schön, bringt aber funktional wenig und kostet wertvolle Fläche. Vor allem dann, wenn oben drei Kinderzimmer untergebracht sind und Ruhe wichtig ist.
Gerade mit Kindern sammelt sich auch einiges an, das Stauraum braucht 😀
Das „fünfte Fahrzeug“ im Garten, das Bällebad, Spielküche, Werkstatt, Kaufmannsladen drinnen …

Wir haben zum Beispiel einen ganzen Kellerraum nur für Kindersachen. Ein Teil wird noch gebraucht, Spielzeug wird durchgewechselt, anderes hebt man für das nächste Kind auf.
Wenn man grob rechnet – etwa 15 m² pro Kinderzimmer und rund 12 m² pro Büro – bleiben von den 160 m² nur noch etwa 90 m² übrig. Davon müssen dann noch Eingangsbereich, Bäder, WC, Küche sowie Wohn- und Essbereich und zusätzlich Verkehrsflächen wie Gang und Stiege untergebracht werden. Ich denke, das könnte sehr eng werden. Selbst wenn es sich ausgeht, bleibt vermutlich kaum Stauraum im Haus.

Uns hat damals ganz am Anfang eine einfache Aufstellung der gewünschten Räume geholfen:
Jeder schreibt für sich zu jedem Raum eine ungefähre Quadratmeterzahl auf. So sieht man schnell, wo man unterschiedliche Vorstellungen hat – und bekommt auch ein besseres Gefühl für Größen (z. B. indem man bei Eltern oder Freunden mal nachmisst, wie groß ein WC oder ein Zimmer tatsächlich ist).



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  •  TobiK
  •   Silber-Award
27.4.2026  (#5)
Wir kommen (stand jetzt - und wir sind erst beim Keller) auf ca. 3k / m2 bei 280m2 gesamt, davon 30+30m2 Garage (aus bautechnischen Gründen unterkellert), Ausstattung auch eher hochwertig mit BKA BKA [Betonkernaktivierung]/FBH/KNX/RGK/KWL/Deckenkühlung/Parkett/hochwertige Fliesen/Hinterlüftete Fassade/etc. Gewerke an lokalen Baumeister/Zimmerer/Spengler vergeben, Elektro machen wir komplett selbst, FBH/Deckenkühlung/BKA ebenfalls. 

Zum Thema Eigenleistung + Zeit: ich habe das anfangs auch gedacht. Da ich selbstständig bin, dachte ich, dass Geld verdienen effizienter ist. Aber: du arbeitest ja i.d.R. nicht mehr als 10h am Tag. Da kannst du dann ggf. nochmal 3-4h dranhängen. Ist zwar sau anstrengend, aber zahlt sich aus.

Wenn du z.B. 80EUR/h verdienst, wäre die Rechnung ganz grob ja ungefähr so:
  • netto ca. 45EUR/h
  • Handwerker kostet netto ca. 80EUR/h
  • Brutto 96EUR
  • + Finanzierungskosten ganz grob bist du bei ca. 145EUR
  • Dazu kommen dann die ganzen Gewinnaufschläge beim Material auch noch.

Wenn du es schaffst, über die Bauzeit deinen Hauptjob so zu managen, dass du auf 8-9h Arbeitszeit kommst, schaffst du nebenbei + am Wochenende ja dann schon nochmal ca. 20-30h/Woche on top. Habe jetzt entschieden den Kanal + Regenwasser selbst zu machen und komme so auf ca. 3k Material statt ca. 14k machen lassen. Es lohnt sich also schnell!

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  •  Mitleser
  •   Bronze-Award
27.4.2026  (#6)
Wie andere schon angemerkt haben, wird das Haus mit Luftraum,  3 Kinderzimmern, 2 Büros und OHNE Keller mit ca. 160m² definitiv kein Spass. Stauraum wird euch massiv fehlen sofern Ihr nicht zur frugalen ich-besitze-nichts-und-bin-daher-glücklich Fraktion gehört. Stelle einmal deinen Plan samt Lage am Grundstück, Ausrichtung und Nachbarsituation rein, dann bekommst du jedenfalls sicher brauchbares Feedback.

Zum Preis: Wenn Ihr selbst nichts macht und der genannte Preis von ca. 5k/m² (bei 160m² dann ca. 800k EUR) alles inklusive Außenanlagen, Pflasterung, Garage/Carport, Zaun, Einfahrtstor, etc. beinhaltet, dann ist das durchaus realistisch. Nur für das Haus alleine - bei normaler Ausstattung - wäre das deutlich zu teuer. 

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  •  FranzGrande
  •   Silber-Award
28.4.2026  (#7)
Ich würde mich ziemlich an das halten, was der sagt, der die meiste Erfahrung in dem Bereich hat - nämlich der Bauingenieur. Die Angaben im Forum sind halt kaum vergleichbar. Der eine bringt massiv Eigenleistung ein, der andere ein bisschen, der letzte gar nichts; Baukosten pro m² hängen auch stark von der Größe ab (größere Häuser haben geringere Baukosten/m²) und viele rechnen gewisse Dinge nicht rein (weil sie sie noch nicht gemacht haben und vielleicht die Kosten auch unterschätzen; die Außenanlagen sind so ein Beispiel); abgesehen davon ist eine gewisse "Reserve" auch immer einzuplanen. Ehrlicherweise halte ich aber EUR 3.500 ohne jede Eigenleistung für unrealistisch. Wir haben vor mehreren Jahren gebaut (auch ohne wirklich Eigenleistung einzubringen) und haben diese Zahl jedenfalls überschritten (inkl Garage, Außenanlagen, Pflasterung, Keller).

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  •  Haus277
28.4.2026  (#8)
Hallo, vielen Dank für eure hilfreichen Kommentare!
Zur Klarstellung: Der genannte Preis bezieht sich nur auf das Haus ohne Fundament und Aussenanlage. Carport, Einfahrt etc. kommen noch (tlw. später dazu). Für Carport/Garage möchten wir aber schon jetzt mitplanen, einreichen und die Bodenplatte vorbereiten, auch wenn der Bau erst später erfolgt.
Zur Größe: Uns ist bewusst, dass die Räume eher kompakt sind. Das ist ein Kompromiss zwischen Budget und Platzangebot. Unsere Kinder sind schon älter und werden nicht mehr Jahrzehnte zuhause wohnen, daher sind die Kinderzimmer kleiner geplant (eine Zusammenlegung wäre möglich). Auch das Wohnzimmer ist eher klein – unser Alltag spielt sich hauptsächlich im Essbereich ab. Aktuell wohnen wir in einer Wohnung mit 110 m² und einem Raum weniger als im geplanten Haus – die zusätzlichen ~50 m² sind für uns also schon ein deutlicher Zugewinn. Carport/Garage mit einem kleinen Nebenraum als Kellerersatz ist für später vorgesehen.
Unser Bauingenieur arbeitet mit Firmen, mit denen er sehr gute Erfahrungen hat (z. B. Fenster von Katzbeck - also nicht die günstigste Option). Andere Angebote werden daher nur begrenzt eingeholt, weil die Zusammenarbeit erfahrungsgemäß reibungslos läuft.
Habt ihr Empfehlungen für gute Holzbaufirmen?
Danke auch für den Hinweis zur Eigenleistung – da müssen wir uns noch genauer einlesen, was man ohne viel Erfahrung sinnvoll selbst machen kann.
@Griffner: Wir bauen ebenfalls in Graz bzw. GU – könntest du uns deinen Kontakt empfehlen? Wir sind zwar schon mit jemandem aus der Steiermark in Kontakt, aber gut zu wissen, dass es auch hier Unterschiede gibt. Auch der Hinweis zur Außenanlage war hilfreich – wir sind bisher davon ausgegangen, dass das inkludiert ist.
Vielen Dank!


1
  •  PhilippG
  •   Bronze-Award
28.4.2026  (#9)
Also 880000EUR für ein normales 160qm Haus OHNE FUNDAMENT, ohne Aussenanlagen, ohne Erdarbeiten, ohne Küche?? MIT dem ganzen, ja klar. Aber ohne??? Und mit Einzelvergabe?

Sind die 5500/qm brutto oder vielleicht auch noch netto?

Und was heisst "er kommt nicht unter die 5500"? Ich dachte ihr vergebt die Gewerke? Würdet ihr ihm das zahlen oder direkt den Gewerken? Und wer haftet?

Und wieso plant/kalkuliert ein Bauingenieur denn überhaupt ohne Fundament?

Sorry, das halte ich für Blödsinn. Ausser der Bauingenieur nimmt 30% GU Aufschlag oder baut das Haus aus Marmor :) Ich würde den Bauingenieur hinterfragen bzw einfach jemand anderen suchen und mich nicht verarschen lassen. Gibt halt genug in der Branche die das probieren...

Überhaupt muss man immer mehrere Optionen/Firmen gleichzeitig anschauen. Am Besten auch das persönliche Umfeld abklappern, wer da schon gebaut hat.

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  •  TobiK
  •   Silber-Award
28.4.2026  (#10)
Fangt einfach mal zu planen an und besorgt euch Angebote. Vergesst (die meisten) GU und Fertighausanbieter. Alles Andere wird euch ja nicht weiterhelfen. Wir bauen deutlich günstiger, andere tun das auch, auch ohne Eigenleistung. Die Kosten sind eben immer sehr individuell und im Laufe der Planung lernt man viel dazu und optimiert viel.

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  •  axeldb
28.4.2026  (#11)

zitat..
Haus277 schrieb:

Ursprünglich war unser Plan, keinen GU zu beauftragen, sondern mit einem Bauingenieur zu arbeiten, der den Plan erstellt, die Einreichung übernimmt, Angebote einholt, sowie die Bauaufsicht macht.

Ich hätte die gleiche Frage als die anderen: 5500 brutto oder netto und pro m2 brutto oder netto Wohnfläche (exkl. Stiegen, Mauer, Schächte etc.)? Macht beides ein großer Unterschied.

Und weiteres: wie plant ihr den Bauingenieur zu bezahlen? Kriegt er eine Pauschale für alles oder ein % vom Auftragsvolumen für die Vergabe? Letzteres wäre kein Incentive um die Kosten gering zu halten. Im Endeffekt wird es wsch. daraus hinauslaufen, dass er die Dokumente für die Vergabe erstellt, damit Angebote eingeholt werden können, aber was darüber hinaussteigt wird ihr selber machen müssen (Angebote verhandeln und abschließen).  Bauaufsicht ist typischerweise eine Pauschale pro Monat, oder man bezahlt einen gerichtlich beeidigten Sachverständigen der Berichte schreibt und Mängellisten erstellt.

Der Bauingenieur kann natürlich einen Budgetplan machen aber er haftet nicht - genauso wie ein Architekt - wenn es teurer wird für euch. Das beste ist es, ihn alles vorbereiten zu lassen und Ausschreibungen zu machen, um dann mit seiner Hilfe alles zu entscheiden. Es kann sein, dass ein GU einiges zusammen billiger/besser anbieten kann (zB Bodenarbeiten, Rohbau, Abdichtungen etc), und dass ihr dann andere Gewerke (zB Elekrik, Fenster, Böden, Fassade etc.) separat vergibt. 


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  •  Designo
28.4.2026  (#12)

zitat..
Haus277 schrieb:
Unser Bauingenieur arbeitet mit Firmen, mit denen er sehr gute Erfahrungen hat (z. B. Fenster von Katzbeck - also nicht die günstigste Option). Andere Angebote werden daher nur begrenzt eingeholt, weil die Zusammenarbeit erfahrungsgemäß reibungslos läuft.

Das ist ja eigentlich ein Widerspruch zu eurem eigentlichen Grund, überhaupt einen Bauingenieur zu suchen: Ihr wollt ja damit eine ordentliche Vergleichbarkeit verschiedener Angebote mit der Wahl des besten Preis-Leistungsverhältnisses erwirken. Wenn euer Bauingenieur aber ohnehin nur mit den paar Firmen arbeiten will, die er mag, ist das ein Schuss ins Knie. Zur Info: Wir stellen gerade unser 175m² Haus mit Lumar fertig, wir kommen inklusive Bodenplatte und Küche, ohne Gartentor und Rasen, auf ca. 3400 Euro pro Quadratmeter in sehr guter Qualität mit vielen Extras, da belagsfertig plus eigener Vergabe der anderen Gewerke.


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  •  Hausbau24
  •   Silber-Award
28.4.2026  (#13)
An sich habt ihr aber dem Forum hier wertvolle Infos nicht zur Verfügung gestellt, nämlich wie wird gebaut? Sehr extravagant mit vielen kleinen Details und allmöglicher Ausstattung (PV, Speicher, KWL, Klimaanlage, Echtholzfenster/böden, große Fliesen, teure Innenausstattung) etc... Das große Preisthema ist selten der Rohbau, was immer geglaubt wird, dieser macht lediglich rund 1/3 der Bausumme aus. 

Errechne dir das mal:
- Große Holzfenster im Vergleich zu Standard +30.000€
- KWL +10.000€
- PV +10.000€ + Speicher +5.000€
- Klimaanlagen +10.000€
- Echtholzböden inkl. Großformatfliesen +15.000€
- Hochwertige Lampen +10.000€
- Teure Innenausstattung +50.000€
= 140.000€ 

Sprechen wir schon von 900€ / qm² Ausstattungsunterschied. Das ist aber sicher noch nicht die Luxusvariante. 
Aus diesem Grund kann hier niemand diese Frage konkret beantworten. Für einen Standardbau ohne diese "Highlights" und ohne Eigenleistung würde ich aktuell auch von 3.500€ / qm² ausgehen. Das ist die absolute Basis, der Rest kommt dann oben drauf. 
Vergesst halt auch nicht die Außenanlagen, auch hier versenkt man gut nochmal 50-100k. 


1
  •  Hausbau24
  •   Silber-Award
28.4.2026  (#14)

zitat..
Haus277 schrieb:
Unser Bauingenieur arbeitet mit Firmen, mit denen er sehr gute Erfahrungen hat (z. B. Fenster von Katzbeck - also nicht die günstigste Option). Andere Angebote werden daher nur begrenzt eingeholt, weil die Zusammenarbeit erfahrungsgemäß reibungslos läuft.

Das ist auch für mich ein Widerspruch, wenn nicht sogar ein Warnsignal. Oftmals bekommen diese Bauingenieure sogar Beteiligungen bei derartigen Unternehmen, das bezahlt ihr somit alles doppelt mit. Vielleicht ist der Bauingenieur in eurem Fall auch einfach nicht die beste Wahl (ohne ihn jetzt natürlich persönlich zu kennen). Da mach ich einfach GU wo ich einen Fixpreis und ein gutes Gefühl hab und schicken einen Sachverständiger alle 3 Wochen hin. 


1
  •  ds50
  •   Gold-Award
28.4.2026  (#15)

zitat..
Hausbau24 schrieb: - Klimaanlagen +10.000€

Mit der richtigen Haustechnik kann man sich die aber sparen. 😜


1
  •  PhilippG
  •   Bronze-Award
28.4.2026  (#16)
Ich weiss nicht was es da noch zu diskutieren gibt. Der tolle Bauingenieur will euch verarschen. Sowas kommt vor -> jemand anderen suchen.

1
  •  Akani
29.4.2026  (#17)

zitat..
ds50 schrieb: Mit der richtigen Haustechnik kann man sich die aber sparen. 😜

Das mag sein.
Die richtige Haustechnik ohne Eigenleistung muss sich ein normaler Mensch auch erst mal leisten können.
Weißt selber was da schon für zusätzlich BKT verlangt wird.
Ja fas Forum ist State of the Art, aber nicht jeder Manns Geldbeutel

1
  •  Hausbau24
  •   Silber-Award
29.4.2026  (#18)

zitat..
ds50 schrieb:

──────..
Hausbau24 schrieb: - Klimaanlagen +10.000€
───────────────

Mit der richtigen Haustechnik kann man sich die aber sparen. 😜

zitat..
Akani schrieb:

──────..
ds50 schrieb: Mit der richtigen Haustechnik kann man sich die aber sparen. 😜
───────────────

Das mag sein.
Die richtige Haustechnik ohne Eigenleistung muss sich ein normaler Mensch auch erst mal leisten können.
Weißt selber was da schon für zusätzlich BKT verlangt wird.
Ja fas Forum ist State of the Art, aber nicht jeder Manns Geldbeutel


Beides hat gerade mit dem Artikel nichts zu tun. 
Es soll lediglich die Kluft aufzeigen die zwischen Kosten pro qm² bei Hausbau A und Hausbau B zeigen. 


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  •  Heisle
2.5.2026  (#19)

zitat..
Haus277 schrieb:

@Griffner: Wir bauen ebenfalls in Graz bzw. GU – könntest du uns deinen Kontakt empfehlen? Wir sind zwar schon mit jemandem aus der Steiermark in Kontakt, aber gut zu wissen, dass es auch hier Unterschiede gibt. Auch der Hinweis zur Außenanlage war hilfreich – wir sind bisher davon ausgegangen, dass das inkludiert ist.

Vielen Dank!

Ich kann euch leider keinen Kontakt empfehlen in der Hinsicht. Wir haben nur von adneren Bauherren mitbekommen, dass in Wien zB. 2 Kollegen schön planen - schreib dir die namen gerne privat ☺️
Bzgl. Steiermark - auch den Namen des Verkäufers, bei dem ich zu Vorsicht raten würde, schreib ich lieber privat 😉

Und ja - im Einreichplan machens es schon mit. Aber es gibt einen Unterschied zwischen "ich zeichnenwas hin" zu "ich mach mir wirklich gedanken drüber"...

Und zu den anderen Meldungen noch: Haus solo bleib ich dabei kommst du in der Bauweise mit 3.500,-/m2 in der Größe durch.


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