« Hausbau-, Sanierung  |

Feinsteinzeugplatten- korrekter Aufbau (außen)

Teilen: facebook    whatsapp    email
Zusammenfassung anzeigen
  •  hausbauen2025
21.4. - 23.4.2026
9 Antworten | 8 Autoren 9
9


_aktuell/20260421348815.jpg

Hallo,

ich bin leider etwas verunsichert, da Baufirma und verschiedene Fliesenleger verschiedene Meinungen haben und ich nun nicht mehr weiß wie es wirklich korrekt gemacht wird...

Status Quo ist dass die Baufirma ca 30cm Aufbau mit diesen Steinen (Split 16/32?) gemacht hat (siehe Foto). Aktuell fehlen noch ca 30cm bis zum fertigen Niveau.

Es gibt Meinungen von Fliesenlegern und eine von der Baufirma - alle (leicht) unterschiedlich.

Meinung 1: Am besten wäre mit Grädermaterial aufzufüllen und zu verdichten und ca 10 cm unter dem fertigen Niveau zu bleiben. Da dann 10 cm Drainagebton drauf und im noch frischen Drainagebeton die Feinsteinzeugplatten verlegen.

Meinung 2:  Hatte grundsätzlich die gleiche Meinung, allerdings  sind diese 30 cm Steinschicht die jetzt bereits dort liegen nicht geeignet um im frischen Drainagebeton die Steine zu verlegen. Es hätte laut ihm mit  0/32 Grädermaterial aufgebaut werden sollen. Das jetzt auf die bereits bestehende Steinschicht drauf zu geben geht laut ihm nicht mehr, da es zu wenig fest ist und instabil ist.
Er meint die Baufirma soll nun mit Draingebeton betonieren und damit 10 cm unter dem fertigen Niveau bleiben, damit er dann in eine zusätzliche 10 cm Schicht frischen Drainagebeton die Platten verlegen kann.

Meinung 3:  Betonieren mit Drainagebeton und 8cm drunter bleiben. Nachdem der Drainagebeton fest wird, wird im Anschluss im Drainmörtel (Schichtdicke 6cm + 2 cm Feinsteinzeug) die Fliesen befestigt.

Meinung 4: Findet Meinung 3 total übertrieben. Es können direkt in den frischen Drainagebeton die Fliesen geklopft werden (also im Prinzip wie Meinung 1).

Wie wird es nun richtig gemacht?
Es geht um den Eingangsbereich und dem Weg zum Haus (nicht überdacht). Es wird darauf nur gegangen - keine Verkehrslasten.
Irgendwie hat jeder eine andere Meinung
Bitte um Hilfe!

  •  Andi1979
  •   Gold-Award
22.4.2026 8:57  (#1)
um wieviel m² gehts da?
Wir haben einfach eine Bodenplatte mit Gefälle betoniert, dann kannst mit Plattenlager oder Schienen 2cm Feinsteinzeug verwenden. Zumindest hast dann nie ein Problem mit Frost. Wenn dir das nicht sympathisch ist dann halt eh wie beschrieben mit Drainmörtel. Da ists glaub ich interessanter wie gut der Fliesenleger und die Fugenmasse ist ;)
 
und macht euch am besten kurz Gedanken wie ihr den Übergang zur Terassentür haben möchtet, ob sowieso mal eine Überdachung kommt (Befestigung), und wie ihr den Übergang zum Garten/Rasen (Höhe) haben möchtet :)


1
  •  MalcolmX
  •   Gold-Award
22.4.2026 9:39  (#2)
Ich hätte jetzt ein Vlies drüber gemacht und dann mit 0-22mm verdichtet eine 20cm Schicht.
Oder ebene eien Betonplatte im Gefälle, aber das ist tatsächlich eher schon overkill.

Der 16/32er ist tatsächlich nicht ideal, aber immerhin kein Rundkorn. Also drauf aufbauen kann man meiner Meinung nach schon...

1
  •  hausbauen2025
22.4.2026 10:30  (#3)

zitat..
MalcolmX schrieb:

Ich hätte jetzt ein Vlies drüber gemacht und dann mit 0-22mm verdichtet eine 20cm Schicht.
Oder ebene eien Betonplatte im Gefälle, aber das ist tatsächlich eher schon overkill.

Der 16/32er ist tatsächlich nicht ideal, aber immerhin kein Rundkorn. Also drauf aufbauen kann man meiner Meinung nach schon...


Das hört sich für mich sehr vernünftig an das so zu machen.

Warum ist der 16/32er nicht ideal? Wie hätte man es idealerweise gemacht?
Leider kenne ich mir gar nicht aus und möchte es gerne verstehen. 


1


  •  Suffi
  •   Bronze-Award
22.4.2026 11:57  (#4)
Wir hatten eine ähnliche Situation. Der Plattenleger unseres Vertrauens hat dann folgende Idee gehabt: 
wie haben mit feinerem Rundkorn (glaube 2 bis 8 oder so falls es das gibt) bis auf ca 10cm unter Niveau angeschüttet. Darauf dann mit der Gießkanne eine dünne "Zementsuppe" aufgegossen. Das war ziemlich einfach alles zu machen ohne großen Aufwand oder verdichten. 
darauf hat er dann den splittbeton und die Platten mit Kleber nass in nass geklebt. Wurde vor 5 Jahren gemacht und hält alles problemlos bis jetzt. 
normgerecht ist sicher etwas anderes aber es funktioniert 


1
  •  PS86
  •   Bronze-Award
22.4.2026 12:32  (#5)
Hallo, habe bei mir auch 100m2 Feinsteinzeug verlegt. Darunter auch 16/32 gut verdichtet, danach Drainbeton und Feinsteinzeugfliesen mit Fliesenkleber nass in nass geklebt. MFG

1
  •  voitdavid
23.4.2026 11:49  (#6)
Wir haben für unser Feinsteinzeug ca. 40cm recht grobe Rollierung mit Zement (ebenfalls ein Dränbeton mit mehr Hohlraum) als Grundlage verwendet, Anschließend noch 10-15cm (je nach Gefälle) Nass in Nass Dränbeton und Feinstein.
Würe meiner Meinung nach auch bei euch möglich sein. Bis 10-12cm unter Niveau recht offenen Drainbeton und anschließend Nass in Nass das Feinsteinzeug. Rollierung ist normalerweise sehr günstig.
Eine Betonplatte hat mMn. den Nachteil, dass hier Wasser nicht direkt abfließen kann.
 


1
  •  Turbissimo
  •   Bronze-Award
23.4.2026 15:06  (#7)
Ich habe bei mir beim Pool Bereich gerade dieselbe Problemstellung. 30cm 16/32 verdichtet - 18cm Rest bis fertiges Niveau Feinsteinzeug. 
Bin unsicher ob ich eine 10cm Bodenplatte Betonieren und dann mit Drainbeton den Rest (ca. 5cm) mache oder gleich alles mit Drainbeton. 
Bei der Bodenplatte wäre ich halt bezüglich Setzungen sicherer.
Hat jemand beim Drainbeton eine Bewehrung mit eingelegt? 

1
  •  Akani
23.4.2026 15:12  (#8)
Ich denk mir immer wenn ich bedenken hab zwecks Unterbau, dann das gegebene entfernen, gescheiten Mineralerbeton rein, verdicht und mit vernünftigen Höhen rechnen. Dann passt der Traggrund und die Verlegung im Drainbeton.
Gerade bei Pool, sollten die paar Euros dann außenrum auch schon egal sein

1
  •  hausbauen2025
23.4.2026 15:56  (#9)
beruhigt mich dass viele den 16/32er Aufbau haben und da drauf Drainagebeton. Macht für mich schon auch Sinn. Drunter kann ich sich kein Wasser sammeln, weils sofort durchläuft. Mitn Drainagebeton kann ja auch nichts mehr kippeln. Und wenn ordentlich verdichtet setzt sich ja auch nichts mehr. 

Drainagebeton auf keinen Fall bewehren, da rostet das Eisen mit der Zeit weg.

1


Beitrag schreiben / Werbung ausblenden?
Einloggen

 Kostenlos registrieren [Mehr Infos]

Nächstes Thema: Fixverglasung - Verbindung von 2 Elementen