« Hausbau-, Sanierung

Fixverglasung - Verbindung von 2 Elementen

  
 Zusammenfassung 
  •  pudding
21.4. - 2.5.2026
8 Antworten | 6 Autoren 8
8
Hallo,

ich habe eine (vermutlich) blöde Frage, auf die ich ehrlich gesagt aber noch keine konkrete Antwort recherchieren konnte.

Wir haben eine relativ große Fensterfront, bei der 2 Elemente einer bodentiefen Fixverglasung aufeinandertreffen. Wir benötigen an dieser Stelle aus statischen Gründen eine Säule. In meiner laienhaften Vorstellung hätte ich die Säule einfach außenbündig zwischen die Elemente gesetzt bzw. betoniert und außen "normal" mit der Dämmung die Säule und die Rahmen überdämmt (Variante 1).
In einem Gespräch mit einem Baumeister wurde dann erwähnt, dass es besser sei, die beiden Elemente zu verbinden und die Säule in den Raum nach innen versetzt zu positionieren.

Ich habe versucht, es in der Skizze grob darzustellen und hoffe, man versteht was ich meine.

Gibt es eine technisch richtige Ausführung oder ist prinzipiell beides möglich? Wenn beides möglich ist, welche Variante wäre zu bevorzugen und warum (Wärmebrücke, Statik,...?).

Danke schon vorab für eure Meinung und Hilfe!

2026/20260421982316.jpg

  •  PVSTC
21.4.2026  (#1)
Bin gar kein Experte, stelle es mir aber besser vor, wenn die Säule innerhalb ist, falls das Glas getauscht werden muss.

1
  •  Gitsche
21.4.2026  (#2)
Das Problem bei Var.1 ist, daß die Säule dem event. Raffstorekasten/Rollladenkasten im Weg ist

1
  •  Solarbuddys
  •   Gold-Award
23.4.2026  (#3)
Haben wir auch gerade so geplant,  Wunsch wenig Saeulen mitten im Raum

Variante 2 ist die hauefigste Form welche wir gesehen haben, macht auch Sinn wie die Vorredner bereits gesagt haben + du hast eine schoenere durchgehende Optik. Die Saeule (meistens (Weiss oder schwarz wie wir es erlebt haben) blendet man irgendwie automatisch aus und sieht nur dass "durchgehende Glas". 
Verbindung ueber Dichtmaterial(Stossfuge) - quasi ein Nur-Glas-Look wie es dann auch gern im Eckbereich verwendet wird 

1


  •  pudding
23.4.2026  (#4)
Danke für die Rückmeldungen! Dann hat es also hauptsächlich optische Gründe, für welche Variante man sich entscheidet und beide Varianten sind technisch grundsätzlich möglich.

Wenn es statisch und hinsichtlich einer möglichen Wärmebrücke auch keinen großen Unterschied macht, müssen wir nur noch schauen, ob es sich auf der anderen Seite dann noch mit der Schiebetür ausgeht oder ob da der Griff dann hinter der Säule wäre (es sind 3 Elemente und 2 Stützen).

1
  •  AndiBru
  •   Gold-Award
30.4.2026  (#5)
Hallo, nur als "Frage" wie weit ist die Spannweite? Weil wir haben 6,6m und darüber ein Geschoss, haben einen Unter- und Überzug und keine Säule.

Also vielleicht etwas massiver Bauen?
Aber grundsätzlich bin ich ein Freund von einfacher Statik, ein mit Beton gefülltes Stahlrohr mit 160x12mm fällt kaum auf.

LG

1
  •  pudding
30.4.2026  (#6)
es sind eigentlich 3 teile in "erker-form". 1 teil fix 2,50 m breit. dann 2,60 wo die hebeschiebetür kommt, der dritte teil wieder 2,50 m. 
und an den ecken zwischen den 3 teilen werden die 2 säulen benötigt. darüber ist kein stockwerk mehr - in der mitte liegt jedoch die pfette vom satteldach auf, deshalb werden wir nicht ohne säule auskommen. 

bei nochmaliger überlegung des ganzen glaube ich aber, dass bei variante 2 die säule ungünstig zur hebeschiebetür steht und der griff dann so halb hinter der säule ist.

1
  •  AnnaP
1.5.2026  (#7)
Also ist das keine gerade Fläche wo die Säulen sind, sondern eine Eck-Säule? Oder wie meinst das? Weil auf der Skizze sieht es aus, als wäre es eine lange, gerade Fensterfront.

Wenn du einen 3-seitigen 'Würfel-Anbau' meinst, dann mach normale Hausecken. Wir hatten auch so ein Thema. Hinterher bin ich eigentlich ganz froh, dass wir das nicht übers Eck 'Verglast' haben, da es optisch nicht gepasst hätte bei uns. Es kommt halt auf den Haustyp, Stil an. Bei Selma ist das übers Eck verglast und mit innenliegender Säule absolut perfekt. Passt aber auch super zu ihrem Haus. Ich finde es ist sehr individuell.

Falls doch innenliegende Säule: Ihr müsst einfach einen genauen Detailplan von dem Eck mit dem Griff der Hebe-Schiebetüre und der innenliegenden Säule zeichnen. Normalerweise geht das und ist kein Problem. Du kannst ja die Hebe-Schiebe auch nicht komplett ins Eck setzen. Da sind ja so Eck-Verbinder vom Fensterbauer. Oder machst du die Hebe-Schiebe übers Eck auf? Sprich wird das komplette Eck geöffnet?

1
  •  pudding
2.5.2026  (#8)
die ursprüngliche skizze war nur schematisch gedacht, weil mich interessiert hat, ob es eine generell "richtige" art gibt, so ein detail wärmebrücken-technisch zu lösen (säule in der fensterebene und außen dämmen oder säule im raum und fenster direkt an fenster).

ich hänge einen ausschnitt an, auf dem man unseren "erker" erkennt - ist nur als schema zu verstehen, weil einfach mal fenster und säulen "hingeschmissen" wurden. die schiebetür soll in den mittleren teil. bzgl. der optik ist es uns egal, ob die säule innen oder in der fensterebene steht. es ist mir hauptsächlich darum gegangen, ob eine der beiden varianten bzgl eventueller wärmebrücke zu bevorzugen wäre oder ob es bei einer der beiden varianten sonst irgendwelche vor-/nachteile gibt.

2026/20260502981708.png

1


Beitrag schreiben / Werbung ausblenden?
Einloggen

 Kostenlos registrieren [Mehr Infos]

Nächstes Thema: Schaumbeton statt Rollierung/XPS/Bodenplatte