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PV Kabel Einführung durch Fassade und Einbindung Balkontüre (VWS)

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  •  hubert34
  •   Bronze-Award
20.4. - 22.4.2026
4 Antworten | 3 Autoren 4
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Hallo,

bei uns werden in den nächsten Monaten die Arbeiten an der Fassade gemacht und ich habe noch ein paar Stellen am Haus mit denen ich nicht zufrieden bin und die betreffenende Gewerke auch nicht sehr hilfreich sind ("passt alles so wie es ist"). Eventuell könnt ihr mir hier etwas mehr helfen, bzw. habt Ideen.

Die erste Stelle ist betreffend Einbindung der Balkontüre,bzw. der Sonnenschutz dort. Bevor der Dachdecker die Sanafil Folie aufgebracht hat, haben wir eine 20 cm dicke XPS Platte an die Fassade gesetzt und ran gedübelt (der restliche VWS kommt mit 24 cm). Das haben wir selbst gemacht, die Dachfirma hat das so beauftragt damit sie mit der Gefälledämmung und der Folie weitermachen konnten. Anbei ist ein Bild wie das jetzt aktuell aussieht. Anzumerken ist, dass die Raffstore-Schienen am ganzen Haus komplett eingeputzt werden, Frontal ist sie dann nicht mehr sichtbar. Antwort von der Dachfirma was hier noch gemacht wird: Hochzug wird noch mit Hochzugsschutzverblechung abgedeckt. Zur Raffstoreschiene wird das Hochzugblech angearbeitet und mit einer Wartungsfuge abgedichtet. 

Ich selbst finde eine Wartungsfuge dort nicht optimal, das ist die Südseite und die Sonne brennt voll drauf. 

Mein Fassadler meint, der Fensterbauer könnte hier die Verkleidung(?) der Raffstoreschiene entfernen, ein Dichtband draufkleben und die Verkleidung wieder installieren. 

Was sagt ihr dazu?

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Ein weiteres Thema ist, wie unser Elektriker die PV Strings in das Lager mit dem Wechselrichter eingeführt hat.. (3 Strings, 2 vom Hauptdach und 1x vom Carport welches am Foto sichtbar ist)

Laut ihm ist das so vollkommen in Ordnung, der Fassadler hat hier aber bereits Bedenken angemeldet. Je länger ich das hier anschauen muss, desto weniger gefällt es mir auch optisch mit diesem großen Bogen.
Mit einem Schwanenhals am Flachdach selbst wäre es natürlich am besten gewesen, aber die Fläche am Carport war ursprünglich nicht angedacht und ist erst später dazu gekommen. 

Nun ist aber solch ein Setup am Carport ja eigentlich nichts besonderes und muss doch bereits hunderte Male durchgeführt worden sein auch ohne, dass im Nachinein durch die bestehende Abdichtung gebohrt wird usw. Wie könnte man das nun technisch und optisch besser lösen? Die Problemstellung dürfte es ja ansonsten bei Klimaanlagen ja auch geben? 


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  •  Akani
21.4.2026  (#1)
Zu deiner Ausführung der Teraasentüre kann ich nix sagen.
Der Elektroschlauch so eingeführt geht gar nicht. Optisch absolut mäßig.
Zudem führt dir das Rohr jeglichen Niederschlag und Kondensat ins Mauerwerk.
Wie wird denn die Artika noch verkleidet oder wie sieht das Detail aus?

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  •  derLandmann
  •   Gold-Award
21.4.2026  (#2)
Schöner Pfusch.
Du hast noch keine Fassade - also warum nicht einstemmen?
Der Wellrohrschlauch ist die direkte Autobahn für Regenwasser in dein Mauerwerk - das geht so gar nicht.
Auch im Nachhinein kann man durch die Abdichtung bohren, Schwanenhals eindichten und das fachlich korrekt ausführen.
SO wie es derzeit ist keinenfalls akzeptieren.


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  •  hubert34
  •   Bronze-Award
21.4.2026  (#3)
Danke für eure Antworten.

zitat..
Akani schrieb: Wie wird denn die Artika noch verkleidet oder wie sieht das Detail aus?

Es wird die Deckfläche der Attika noch mit einem Blech verkleidet. Die innere Stirnseite ist ja bereits mit der Folie hochgezogen und außen an der Stirnseite kommt die Fassade hoch (hier nur ca. 6 cm komplett fertig, das Lager ist nicht innerhalb der thermischen Hülle vom Haus).


zitat..
Akani schrieb: Zudem führt dir das Rohr jeglichen Niederschlag und Kondensat ins Mauerwerk.

zitat..
derLandmann schrieb: Der Wellrohrschlauch ist die direkte Autobahn für Regenwasser in dein Mauerwerk - das geht so gar nicht.

Man sieht es am Bild nicht so gut, aber deshalb habe ich das orange Ding mit in die Mauer gesteckt. Dadurch macht der Schlauch einen leichten Bogen nach unten und das Wasser bleibt draußen. Ist natürlich dann im fertigen Zustand keine Lösung..


zitat..
derLandmann schrieb: Du hast noch keine Fassade - also warum nicht einstemmen?

Könntest du das bitte genauer ausführen? Meinst du von innerhalb der Attika nach außen bohren und außen dann in den Beton und Ziegel einstemmen? Die Folie würde dort dann ja durchbohrt werden, kann die Folie dann an das Wellrohr überhaupt richtig angedichtet werden, auch bezüglich Bewegung usw.?

Oder über die Deckfläche der Attika darüber führen? Aber die Attika hat ja einen Überstand über die Fassade, von dort muss man ja erst wieder runterspringen und hat somit ein Gefälle in die Fassade rein.


zitat..
derLandmann schrieb: Auch im Nachhinein kann man durch die Abdichtung bohren, Schwanenhals eindichten und das fachlich korrekt ausführen.

Der Aufbau vom Dach ist: Beton, Voranstrich, Bitumen, Gefälledämmung und die Folie. Müsste man dann den Schwanenhals nicht auch in das Bitumen eindichten? Bedeutet also, man müsste eine größere Fläche freilegen vermutlich.
Es ist auch nicht mehr viel Platz übrig am Dach, zumindest auf der Fläche unter der auch das Lager ist. Aktuell hat man um die PV Fläche schön einen Gang, auf welchem man sich bewegen kann, keine Ahnung wie viel Platz so ein Schwanenhals einnimmt und ob er dort überhaupt noch möglich ist (Mindestabstände zur Attika usw)?




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  •  Akani
22.4.2026 8:22  (#4)
Dann würde ich den Elektroschlauch oben durch die Arkika Folie einbinden, kommt ja oben noch blech drüber.
Dann senkrecht einschlituen und drüber putzen .
Am besten gleich Stirnseite innendurch die Folie, Waagerechten und senkrechten Schlitz.
Somit kann die Einblechung noch alles abdecken und nur 1xdurch die Folie.
Is ja dem Eli sein Problem wenn der Aufwand jetz kosten verursacht

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