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Fertigteil Holzriegel vs "Massiv" Bau

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  •  pingu
17.3. - 18.3.2026
11 Antworten | 8 Autoren 11
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Hallo zusammen,
ich bin seit ein paar Monaten stiller Mitleser und startet nun meine erste eigene Fragerunde ;)

Wir sind aktuell in der Auswahlphase und haben eigentlich keine bevorzugte Variante ob Massiv oder Fertigteil. Leider haben wir beide zwei Linke Hände und da mein Papa zu früh verstorben ist, fehlt uns die Erfahrung bzw. auch der Allrounder Handwerker der gefühlt alles kann (Haus großteils selbst gebaut und auch bei 6 anderen Häuser mitgearbeitet).
Meine Frau ist dazu Schwanger und wir erwarten unser erstes Kind im Mai. Wir haben Zeitlich keinen Stress da wir eine schöne Mietwohnung haben aber wollen auch nicht ewig herumtrödeln. 

Wir waren bei 6 verschiedenen Anbietern in Vorarlberg und haben durch diverse Sachen alle bis auf 2 Anbieter ausgeschieden. Jetzt sollten wir langsam eine Entscheidung treffen und wir wissen nicht wie. Paar Grundfakten zu den Anbietern:

Budget max 730k für ein Schlüsselfertiges Haus mit Erdarbeiten usw allem drumherum und eine Doppelgarage.
Grund gehört bereits uns.

Fertigteil ELK mit Partner aus Lustenau (G****):
ELK NOW 173 (174qm)
Wandaufbau: Multi Thermo Vital+ Wand
Wandaufbau innen: doppel beplankt
Walmdach
Putzfassade
Raffstores EG + Rolläden OG
Kamin
Somify
Insektenschutz für alle Fenster/Schiebetür
Standard effektive Raumhöhe 2,50m (im Preis schon erhöhung auf 2,6m mitgerechnet)
Fertigteil Doppelgarage (Bangerl 36qm)
Kosten 660K

Massivbau kleiner GU aus Götzis
individual geplantes Haus mit ca 130qm. + ausgelagter Schmutzschleuse und Technikraum mit ges 20qm. = gesamt 150qm
Wandaufbau 25er Ziegel + Dämmung
Walmdach
Putzfassade
Raffstores EG + Rolläden OG
Kamin von lokalem anbieter
Standard effektive Raumhöhe 2,40m 
Gemauerte Doppelgarage. (40qm)
710K
- Smart Home Lösung noch nicht enthalten
- Insektenschutz noch nicht enthalten

Alle Anbieter haben eine LWP LWP [Luftwärmepumpe], PV Anlage, Fußbodenheizung (7,7kwp), KWL & Klima, Wallbox vorbereitung. Bei den 700K bzw 730K sind natürlich schon einige Puffer berücksichtig wie 30K für die Küche.

Bauzeit ist kein entscheidener Grund da es beim GU mit Massiv vielleicht 4-5Monate länger dauert. Leider haben wir schon mit sovielen Leuten gesprochen und Foren gelesen und jeder hat eine andere Meinung. Wir wissen wirklich nicht wie wir uns zwischen den Anbietern entscheiden sollen da wir. Wir den GU von einer Arbeitskollegin meiner Frau empfohlen bekommen da bei ihnen alles super gelaufen ist. Genau so hab ich schon mit ELK Haus Besitzern geredet und die sind auch mehr als zufrieden ...

Ich stell mir immer die Fragen was ist wenn beim Holzriegel mal was an der Dampfbremse nicht passt, man kann es nicht so leicht erweitern (wär aber durch den Grund eh nicht wirklich großartig möglich). Wie schaut das Haus in 30-40 Jahren aus. Der GU hat lauter lokale Subs wo einen guten ruf haben was wieder sehr positiv ist. Der ELK Partner ist auch ein lokaler Ansprechpartner mit sehr gutem Ruf welcher die Bodenplatte und Innenausbau usw alles übernimmt nur am Stelltag ist der ELK Trupp hier um das Haus aufzustellen. Ich habe bei beiden bisher ein sehr gutes Gefühl und beide waren bei Fragen immer gleich zur stelle. Ich mag Massiv kann es aber auch nicht wirklich begründen und 20qm mehr Wohnfläche ist schon ne menge. Dazu hätten wir bei ELK noch etwas mehr Spielraum Budgettechnisch auch wenn wir noch reserven haben welche bei den 730K nicht eingerechnet sind.

Es kann sicher bei beiden viel schief gehen aber auch alles top laufen, wie sollen wir hier eine fundierte Entscheidung treffen bzw wie habt ihr die finale entscheidung getroffen?

Danke und Liebe Grüße aus dem Ländle ;)

  •  ds50
  •   Gold-Award
17.3.2026 15:51  (#1)
Hallo pingu und Grüße ins Ländle emoji ,

zitat..
pingu schrieb: Leider haben wir schon mit sovielen Leuten gesprochen und Foren gelesen und jeder hat eine andere Meinung.

Tja, da drin wird es wohl nicht besser. 😅

Mein persönliche Meinung: Ja, schlüsselfertig wie bei ELK klingt gut ("da ist nix mehr zu tun"), und GU klingt auch sorgenfrei ("der kümmert sich um alles, eine Ansprechperson"), aber aus Erfahrung kann diese "Bequemlichkeit" auch zum Fluch werden. Denn in beiden Fällen wirst du sicher mehr bezahlen als mit Eigenvergabe der einzelnen Gewerke bei gleichzeitig nicht zwingend besserer Leistung.

Ein Beispiel: ELK haut dir standardmäßig eine KWL KWL [Kontrollierte Wohnraumlüftung] mit de fakto nicht wartbaren Flachkanälen rein, und wahrscheinlich eine überdimensionierte LWP LWP [Luftwärmepumpe] mit Pufferspeicher (Vermutung). Der GU wiederum nimmt sich natürlich auch den GU Aufschlag, weil er mit der Koordination seiner Subs ja auch mehr Aufwand hat. Aber auch dort bist du den Subs ausgeliefert, und wenn der Insti halt darauf besteht, dass jeder Raum seinen eigenen Heizkreis bekommt, und du somit einen 25m Kreis extra fürs Klo bekommst, dann ist das so. Aber gerade im Installateurbereich sind diese Lösungen "von der Stange" und "hamma immer schon so gemacht" selten effizient, was das Heizen (oder auch Kühlen!) betrifft. Da kann man mit Eigeninitiative sehr viel mehr Komfort und niedrigere Betriebskosten rausholen, und das mit nur geringem Mehrinvest (wenn überhaupt). Da brauchst du noch nicht mal irgendetwas selber auf der Baustelle angreifen, da geht es viel um das Know-How, und dafür ist dieses Forum vorzüglich geeignet.

Lange Rede, kurzer Sinn: Ich bin ein Fan von Eigenvergabe, da man da die Qualität des Hauses besser im Griff hat. Die Kehrseite hier ist natürlich ein überhaupt nicht zu vernachlässigbarer Aufwand in Punkto Angebotseinholung, Vergleichen, Nachlaufen, Koordinieren, etc. Das ist sozusagen deine Eigenleistung, die du auch mit zwei linken Händen einbringen kannst. emoji Vor allem, wenn ihr zeitlich keinen Stress habt...

P.S.: Bzgl. Holzriegel vs. Massiv: Beides hat seine Berechtigung, wenn es ordentlich ausgeführt ist.

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  •  christoph1703
17.3.2026 22:08  (#2)

zitat..
pingu schrieb: Meine Frau ist dazu Schwanger und wir erwarten unser erstes Kind im Mai. Wir haben Zeitlich keinen Stress da wir eine schöne Mietwohnung haben aber wollen auch nicht ewig herumtrödeln.

Herzlichen Glückwunsch! Eure Zeit ist dann bei der Planung und Koordination sicher am besten investiert. Und ja, das bleibt euch auch mit GU nicht erspart, wenns gut werden soll.

Ich persönlich bin ein Fan von Fertigteilen, die in einer Halle produziert werden und bei deren Herstellung nicht schon 3-4 verschiedene Firmen involviert sind (wie es beim Massivbau mit Rohbau, Fenstern, Dach, ... wäre). Da spart man sich doch einige kritische Übergangsdetails, um die man sich nicht kümmern muss und die Hütte ist von Woche 1 an dicht.
Der von euch ausgesuchte Wandaufbau ist technisch auch gut (wenn auch insgesamt nicht mein Favorit).

Ganz wichtig ist aber trotzdem, gerade bei Heizung und Lüftung ein Wörtchen mitzureden. Sonst kommt da in den allermeisten Fällen nur Pfusch raus. An dem Punkt bringt der GU dann auch nichts mehr, da könnt ihr gleich einzeln vergeben.


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  •  pingu
18.3.2026 9:25  (#3)

zitat..
ds50 schrieb:

Lange Rede, kurzer Sinn: Ich bin ein Fan von Eigenvergabe, da man da die Qualität des Hauses besser im Griff hat. Die Kehrseite hier ist natürlich ein überhaupt nicht zu vernachlässigbarer Aufwand in Punkto Angebotseinholung, Vergleichen, Nachlaufen, Koordinieren, etc. Das ist sozusagen deine Eigenleistung, die du auch mit zwei linken Händen einbringen kannst. Vor allem, wenn ihr zeitlich keinen Stress habt...

P.S.: Bzgl. Holzriegel vs. Massiv: Beides hat seine Berechtigung, wenn es ordentlich ausgeführt ist.

Hi, danke für die Ausführliche Antwort. Mit dem Gedanken Selber zu vergeben habe ich auch mal gespielt jedoch habe ich das Gefühl dass das mit Baby Arbeit usw. alles zu viel wird wodurch wir eine "alles aus einer Hand" Lösung favorisieren.
KWL bei ELK hab ich leider auch schon öfters kritische beiträge gelesen - wenn du dass aber wieder selber vergibst muss ich schauen was ELK dazu sagt. Beim GU hast du vollkommen Recht. der hat auch gleich gesagt er hat seit 15 Jahren die gleichen Subs und an die wird vergeben. Er macht also keine Ausschreibung etc. LWP hab ich bei ELK schon angesprochen dass ich dann eine Berechnung sehen will, nicht dass die LWP LWP [Luftwärmepumpe] täglich X-mal taktet.

Puh wird echt schwierig dass weitere vorgehen zu entscheiden 🙃


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  •  pingu
18.3.2026 9:38  (#4)

zitat..
christoph1703 schrieb:

Ich persönlich bin ein Fan von Fertigteilen, die in einer Halle produziert werden und bei deren Herstellung nicht schon 3-4 verschiedene Firmen involviert sind (wie es beim Massivbau mit Rohbau, Fenstern, Dach, ... wäre). Da spart man sich doch einige kritische Übergangsdetails, um die man sich nicht kümmern muss und die Hütte ist von Woche 1 an dicht.
Der von euch ausgesuchte Wandaufbau ist technisch auch gut (wenn auch insgesamt nicht mein Favorit).

Ganz wichtig ist aber trotzdem, gerade bei Heizung und Lüftung ein Wörtchen mitzureden. Sonst kommt da in den allermeisten Fällen nur Pfusch raus. An dem Punkt bringt der GU dann auch nichts mehr, da könnt ihr gleich einzeln vergeben.

Danke :)

Was für einen Wandaufbau würdest du persönlich bevorzugen?
Vermute mal Konkurrent von ELK? 

Haben auch 2 Anbieter mit CLT Massivholz ins Auge gefasst, die waren aber beide deutlich teurer als Ziegel oder Holzriegel wodurch wir  qm einsparen müssten, war wir nicht wollen.

Die Herstellung bzw. auch Stelltermin ist natürlich ein Vorteil von ELK. Heizung, KWL & Haustechnik sind die Punkte die mir bei beiden am meisten Kopf zerbrechen bringen. Der GU hat wie ds50 geschrieben hat seine fixen Produkte wo er immer verbaut. Genauso bei ELK mit Viessman LWP LWP [Luftwärmepumpe], Somify Haustechnik, KWL mit Flachkanälen... 

Was micht auch wundert dass beide von anfang an auf eine LWP LWP [Luftwärmepumpe] gepocht haben und RGK RGK [Ringgrabenkollektor], Tiefenbohrung immer gleich mit viel zu teuer abgetan wurden. (beide meinten 20-30K aufpreis) dass rechnet sich nicht mit der mehr Energieersparniss hinten raus.




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  •  querty
  •   Gold-Award
18.3.2026 10:09  (#5)
Hallo,

herzlichen Glückwunsch und viel Erfolg beim Projekt!
Kann ich gut verstehen, dass man speziell wenn es bald ein Kind gibt sich nicht ausgiebig mit allen Details des Hausbaues beschäftigen kann.

Da ihr keinen Zeitdruck habt, würde ich mir auch noch Angebote von lokalen Baumeistern holen - hier solltest du dann mehr Einflussmöglichkeit auf die einzelnen Komponenten haben. Selbstvergabe spart bei exakt gleicher Leistung 20%, hat uns damals ein befreundeter Baumester gesagt. Also wir haben dann z.B. den Schwarzdecker selbst beauftragt anstatt das über dem BM machen zu lassen. Aber ja, was man an Geld spart, muss man an eigener Zeit aufbringen, muss man selbst abwiegen was einem wichtiger ist.

Ich würde zumindest bei der Haustechnik selbst vergeben, also RGK RGK [Ringgrabenkollektor] Planung und KLW an die dafür bekannten Personen hier im Forum. Vom individuell geplanten Haus kannst du dann einen Grundriss zur Diskussion hier reinstellen. Das Haus eines FTH FTH [Fertigteilhaus] Anbieters kann dir auch jeder BM "nachbauen" ev. sogar günstiger, besonderns wenn du Anpassungen haben möchtest.


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  •  christoph1703
18.3.2026 10:12  (#6)

zitat..
pingu schrieb: Mit dem Gedanken Selber zu vergeben habe ich auch mal gespielt jedoch habe ich das Gefühl dass das mit Baby Arbeit usw. alles zu viel wird wodurch wir eine "alles aus einer Hand" Lösung favorisieren.

Es ist viel, aber es bleibt dir auch mit GU nicht erspart, wenn dir die Qualität wichtig ist. Der wird nämlich auch nicht mehr planen als er unbedingt muss (kostet ja Geld). Dann wärs vielleicht sinnvoller, ein fähiges Planungsbüro mit ÖBA zu beauftragen, die dann die Koordination unabhängig übernehmen und in deinem Sinne handeln.

zitat..
pingu schrieb: Was für einen Wandaufbau würdest du persönlich bevorzugen?
Vermute mal Konkurrent von ELK?

Wir haben die Putzfassade hinterlüftet, das ist aus meiner Sicht die bessere Variante. Jede Schicht hat eine Funktion. Haben mit Gen.... gebaut, aber für die Firma möchte ich keine explizite Empfehlung geben. Nur den Wandaufbau finde ich super. Kann man aber auch bei anderen Anbietern anfragen, die sind da mehr oder weniger flexibel.


zitat..
pingu schrieb: Was micht auch wundert dass beide von anfang an auf eine LWP LWP [Luftwärmepumpe] gepocht haben und RGK RGK [Ringgrabenkollektor], Tiefenbohrung immer gleich mit viel zu teuer abgetan wurden.

Erdwärme hat immer Unbekannte dabei, weil man von den Bodengegebenheiten abhängig ist. Da muss man zuerst planen und dann kanns noch immer unerwartete Probleme geben. Eine LWP LWP [Luftwärmepumpe] wird hingestellt und fertig. Null Risiko.


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  •  stefano
  •   Bronze-Award
18.3.2026 11:36  (#7)

zitat..
christoph1703 schrieb: ..
__________________

Erdwärme hat immer Unbekannte dabei, weil man von den Bodengegebenheiten abhängig ist. Da muss man zuerst planen und dann kanns noch immer unerwartete Probleme geben. Eine LWP LWP [Luftwärmepumpe] wird hingestellt und fertig. Null Risiko.

Und weniger internen Aufwand für den Anbieter. RGK würde ich unbedingt prüfen lassen. Preislich ähnlich wie die L/W-WP, TB definitiv teurer.


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  •  ds50
  •   Gold-Award
18.3.2026 11:42  (#8)

zitat..
pingu schrieb: Was micht auch wundert dass beide von anfang an auf eine LWP LWP [Luftwärmepumpe] gepocht haben und RGK RGK [Ringgrabenkollektor], Tiefenbohrung immer gleich mit viel zu teuer abgetan wurden. (beide meinten 20-30K aufpreis)

Das zeigt schon mal eindrücklich, dass die Befragten kein Interesse daran haben, dass du es möglichst effizient, aber trotzdem günstig warm - und kalt im Sommer! - hast. Denn wenn irgendwie möglich dann ist der RGK RGK [Ringgrabenkollektor] im Neubau eigentlich immer die beste Wahl - sowohl in Punkto Effizienz (fast ebenbürtig mit TB), als auch im Invest.

Ich hab mir damals meinen Installateur danach ausgesucht, ob er RGK RGK [Ringgrabenkollektor] kann oder nicht.

Und da fängt es bei einem Schlüsselfertig - FTH oder GU mit seinen Subs schon an und hört bei der KWL KWL [Kontrollierte Wohnraumlüftung] noch lange nicht auf. Vor allem in der Haustechnik wird sehr vieles noch immer so gemacht, wie es für das Gewerk am Günstigsten ist, aber der Kunde schaut durch die Finger, da er trotzdem den Premium Preis bezahlt, obwohl er nur zweit- oder drittklassige Qualität bekommt, als es eigentlich Stand der Technik wäre.

Stichworte, die Standard sein sollten:
  • kein Pufferspeicher
  • keine Pumpengruppen
  • keine überdimensionierte WP WP [Wärmepumpe]
  • keine Zirkulationsleitung
  • RGK
  • BKA (Kühlen und Heizen)
  • Flow30
  • Thermosiphon
  • richtig dimensionierte KWL KWL [Kontrollierte Wohnraumlüftung] ohne Geräusch oder Zug inkl. Entfeuchtung (im Sommer zusammen mit passiver Kühlung keine Klimaanlage mehr notwendig)
  • Noppenfolie mit den Noppen nach außen 😂
  • usw usf


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  •  PS86
  •   Bronze-Award
18.3.2026 15:49  (#9)
Habe schon 2 Häuser gebaut, einmal mit GU und einmal Holzriegel. Ich kann dir in deinem Fall nur empfehlen die Bodenplatte mit GU zu machen und ein Holzriegelhaus von einem der bekannten FTH FTH [Fertigteilhaus] Anbieter errichten zu lassen. Selbst dort hast du soo viele Möglichkeiten. Wenn du bei GU alles übergibst ist das kaum leistbar, und du kannst auch nicht wirklich nachvollziehen ob alles ordentlich gemacht wird wenn du nicht immer auf der Baustelle bist. Bei Holzriegel hast du deinen Fixpreis, du kannst also besser kalkulieren. Ausserdem sparst du dir einige Monate und es geht alles aus einer Hand. Wenn du sparen willst kannst du die belagsfertige Variante wählen und den rest selbst vergeben, .. auch das ist genug Arbeit und Planung. Solltest du sehr viel Zeit zum Planen haben und daran interessiert sein jedes Gewerk zu studieren (weil man als Laie schon nach kurzer Zeit abschaltet) ist das natürlch auch okay, aber halt sehr sehr zeitaufwendig, und der Nachwuchs machts nicht leichter. Es gibt auch Massiv in Fertigbauweise, vl. ist das eine Option. Auf jeden Fall alles gute fürs Projekt emoji! LG

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  •  nestbau
18.3.2026 17:28  (#10)
Als (Bau-)Familie mit kleinem Kind kann ich dir nur empfehlen, dass ihr das Bauen aus dem ersten Lebensjahr des Kindes heraushaltet. wir haben das damals so gemacht u ich würde das definitiv empfehlen. die erste zeit mit kind ist unberechenbar und unbeschreiblich schön, da bin ich froh, dass ich mich nicht ständig mit gewerken herumschlagen musste. das meine ich vor allem für die einzelvergabe. FTH kann ich nicht beurteilen. 
nutzt doch dieses jahr für planung, angebote etc. 
und wenn ihr euch für elk entscheidet, unterschreibt einfach früh den vertrag damit ihr euch den preis sichert. wir hätten uns vor baustart noch so viel mehr zeit lassen können, denn nachher hast für so viele entscheidungen kaum einen kopf. stichwort: Lichtplanung, Küche, Bad, fliesenplan, natürlich die gesamte haustechnik, einlesen, wo neuralgische punkte warten, damit man die dann zügig beurteilen kann uvm. 

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  •  Akani
18.3.2026 19:47  (#11)
Von mir kriegst dus auch kurz und knapp weil schon viel gesagt wurde. Egal für was ihr euch entscheidet. Überlasst nichts den Profis alleine. Informiert euch gut über jedes gewerk und deren Ausführungen.
Das ist euer Invest für den ihr euer Leben lang bezahlt und auch Freude daran haben sollt.

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