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EFH Angebote über 4.000€/m² – überlegen gerade umzudenken - Seite 2

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  •  michthaler26
14.3. - 11.5.2026
42 Antworten | 20 Autoren 42
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Hallo zusammen,

ich lese hier schon eine Weile still mit und habe mich jetzt endlich registriert, weil ich langsam wirklich nicht mehr weiter weiß.
Meine Frau und ich planen seit über einem Jahr ein Einfamilienhaus in Niederösterreich und haben in den letzten Monaten einige Angebote eingeholt. Ich muss ehrlich sagen, wir sind gerade ziemlich frustriert. Die meisten Angebote liegen irgendwo bei 3.800–4.200 €/m² schlüsselfertig.
Wenn man das auf unser geplantes Haus mit etwa 160 m² hochrechnet, landet man schnell bei über 640.000 € nur fürs Haus – und da sind Grundstück, Außenanlagen, Küche, Vorzimmer usw. noch gar nicht dabei. Irgendwie fühlt sich das inzwischen alles kaum mehr leistbar an.
Wir haben deshalb begonnen umzudenken. Anstatt gleich das „fertige Endhaus“ zu bauen, überlegen wir, zumindest etwas kleiner zu starten und später zu erweitern. Dabei sind wir auf modulare Häuser / Modulbauweise gestoßen.
Die Idee wirkt für uns eigentlich ziemlich logisch:
zuerst z.B. 90–100 m² bauen, komplett fertig, und wenn in ein paar Jahren mehr Platz gebraucht wird, ein weiteres Modul dazustellen. Gleichzeitig scheint es so, als wären die Kosten besser planbar, weil vieles vorgefertigt wird.
Und ehrlich gesagt: Wenn ich mir befreundete Paare anschaue, die gerade bauen und was auf deren Baustellen teilweise alles passiert – Verzögerungen, Nachträge, Koordination von zig Gewerken – wirkt diese Variante für uns im Moment auch deutlich entspannter.
Was ich mich jetzt frage:
Hat hier jemand Erfahrungen mit guten Modulhausherstellern, die in Niederösterreich planen und bauen bzw. liefern?
Uns wäre wichtig, dass es kein Container-Look ist, sondern wirklich wie ein normales Haus wirkt mit Satteldach, nur eben modular gedacht.
Freue mich über jede Erfahrung oder Empfehlung.

lg Michael

  •  heinzi00
  •   Gold-Award
17.3.2026  (#21)

zitat..
christoph1703 schrieb:

──────..
michthaler26 schrieb: Zeit, handwerkliches Können und manchmal auch die passenden Helfer fehlen halt oft. 😉
───────────────

Ich habe bewusst ich geschrieben. Zu 90% arbeite ich alleine. Das handwerkliche Können wird ziemlich überschätzt. Die Handwerker kochen auch nur mit Wasser. Mit dem richtigen Werkzeug kann das jeder. Und Zeit habe ich für mich so gerechnet: Im Haus wohnen kostet pro Monat ungefähr 1000€ weniger als in der aktuellen Mietwohnung. Für jeden gesparten Tausender kann ich also ein Monat länger brauchen als die Professionisten. Wenn bei euch noch keine Kinder da sind, habt ihr fast sicher mehr Zeit als ich aktuell 😅

Stimme hier christoph1703 absolut zu.
Wir haben unser Haus belagsfertig bauen lassen, habe mir aber den Installateur und Elektriker selber ausgesucht. Bei diesen Gewerken kannst du sehr viel Geld sparen wenn du Arbeiten machst die zeitaufwendig sind aber nicht unbedingt kompliziert. Elektriker hat mir angezeichnet wo die Leitungen verlaufen sollen und ich habe die Mauern geschlitzt und die Schläuche verlegt. Auch der Installateur war über jede Arbeit froh die ich ihm abgenohmen habe, weil er eh wenig Zeit hatte. Ich habe mir auch einen Bodenleger organisiert der in den eher aufwendigen Bereichen den Parkett gelegt hat, habe ihm auf die Finger geschaut und Tipps geholt und die einfachen Räume habe ich dann selber gemacht. Fliesen habe ich komplett legen lassen, die waren so schnell und gut, dass ich mir das nicht antun wollte. Auch die Lüftungsanlage habe ich vom Leitwolf planen lassen und selber umgesetzt. Das waren alles Arbeiten die ich maximal zu zweit gemacht habe. Natürlich braucht man Einarbeitungszeit und ist nicht so schnell wie der Profi, aber ich habe auch die Erfahrung gemacht, dass man öfters eine bessere Qualität abliefert als der Profi.

Grundsätzlich halte ich von Angeboten wo mit m² Preisen gerechnet wird überhaupt nichts, weil das absoluter Unsinn ist. Such dir jemanden der das Bauprojekt als ganzes berechnet und nicht jemanden der m² * xy Preis rechnet.


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  •  Ebe95
18.3.2026  (#22)
Könntest du deinen Plan einstellen? 
Velleicht können wir dir bei der Kostenoptimiering helfen, hab jetzt während dem Bauen schon einige Kosten herausgefunden die ich mir ersparen hätte können wenn ich es vorher schon gewusst hätte.

Modulhaus würde ich nicht machen.




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  •  HAR80
  •   Bronze-Award
24.3.2026  (#23)
Wenn ihr günstig aussteigen wollt, dann gibts ein paar Fragen. Zuerst ist mal die Frage nach dem Budget. Grundstückswahl. Hänge sind geil, wirklich geil, aber die Baggerkosten, puh. Wenn bei steil einer sagt, geh die 15.000€ für die Erdarbeiten ... umdrehen und lachen. Das mal 3 und man ist am Hang dabei ... Und zwar aufgeteilt in 1/3, 1/3, 1/3. 1. Drittel für Keller und Kanal graben. 2. Drittel hinterfüllen und mal grob wieder alles zumachen. 3. Drittel Garten herrichten. Letztes Drittel fällt also an nachdem ihr eingezogen seid.
Erdarbeiten -> bei flach und Keller fallen Deponiekosten an. Bei leichter Hang kann es sich ausgehen, die Erde vom nötigen Keller auf dem Grund umzuschichten um den Grund zu begradigen. Bei steiler aber geiler reicht das nicht mehr. Da hilft es dann sich umzuhören wo gerade in der Nähe gebaut wird und dort fragen ob sie statt auf die Deponie den Aushub zu einem fahren oder ein Baggerunternehmen das eine Deponie in der Nähe hat. Die liefern einem gegen Bezahlung der LKW und Baggerstunden den Aushub meist auch ohne etwas fürs Material zu berechnen.
Statik. Wände übereinander hilft und reduziert Kosten. Spannweiten über 5m erhöhen Kosten, über 6m machts schwierig(er).
Dann nach wie viel könnt ihr selbst mithelfen und ob ihr Helfer habt. Denn wenn ihr selbst 5–6 Wochen (beide Mann und Frau) dabei sein könnt, dann könnt ihr die günstigste Variante wählen: Ziegelrohbau in Regie. Die günstigste Variante davon: 1 Polier plus 1 Maurer von der Firma. Ihr 2 plus 1–3 Helfer, je nach dem was gerade gemacht wird.
Zeit ist Geld, vor allem am Bau.
Und dann das berühmte Steuerschonende ... Wenn es eine traditionelle Regiefirma ist, dann geht da noch mehr. Kran und Erdbauabrechnung nicht über die Firma per GU-Aufschlag, sondern extra direkt über die Firmen. Erdung mit Nirosta und Erdungsdurchführungsabdichtungen etc. nicht über die Firma oder Elektriker, sondern selbst (sowohl Material als auch Arbeit, ihr müsst da aber die aktuelle Norm lesen können ... denn je nach Größe und Bodenplattenaufbau unterschiedlich ...).
20 bzw. 25er Ziegel plus EPS-F+, 50er Ziegel oder gefüllter Ziegel. Das ist nicht immer eine Geschmacksfrage bzw. Frage des Grundrisses und Wärmebrücken, sondern auch Geld und Zeit. 20 bzw. 25er muss im 1. genutzten Winter verputzt sein. Zwickts aber finanziell ... die letzteren 2. Denn da könnt ihr "notfalls" auch mal 1–3 Winter überbrücken und später verputzen. Nicht ideal, aber geht. Holz ist leider teurer und Holz verzeiht keine Fehler.
Die unterschätzten Brocken liegen aber in der Planung. Nein kleiner ist nicht immer günstiger. Denn Heizung, Elektrik etc. sind relativ unabhängig von der Hausgröße.
4eckig ohne Vorsprünge ist am günstigsten. Also kompakte Kubatur. Isokorb ist dagegen nicht die Hexerei. Keine ineinander verschnittene Dächer. Satteldach meist günstiger als Walmdach, vor allem wenn das Satteldach mit Kniestock ausgeführt wird.
Nicht die Kosten fürs Dach unterschätzen, was mit anderen Dingen dazu führt, dass in die Höhe bauen "deutlich" billiger ist als in die Breite. Also lieber einen Stock oben drauf, als breiter.
Auch wenn manches im Forum anders behauptet wird (hier sind viele die das letzte Quäntchen Effizienz rausholen wollen und das nötige Geld dazu haben), Luftwärmepumpe ist in der Anschaffung doch nennenswert günstiger als Erdwärme. Steht mehr Geld zur Verfügung: Erdwärme in Form von RGK RGK [Ringgrabenkollektor] oder wenn der Platz fehlt Tiefenbohrung. Den Rest der Heizungsvarianten kann man getrost vergessen.
KWL ... ja kostet Geld. Aber ohne bei der heutigen dichten Bauweise, puh das muss man sich nicht antun. Diese 10.000€ bei Selbstmontage bringen einen aber nicht um. Aber ehrlich einplanen.
Dacheindeckung: Tondachziegel. Blech ist deutlich teurer.
Und zur Größe: wie gesagt nach oben bauen und überlegen ob man nicht wie früher baut. EG fertig, da mal provisorisches Schlafzimmer. Dann oben ausbauen und dann halt im Haus umziehen. Also so wie es früher war, den Bau zeitlich strecken. Doppelt zahlen, also mit Miete kann sich nicht jeder leisten.
Fenster: Anzahl und Größe gut überlegen. Fixglas deutlich günstiger. Fenster summieren sich rasch gewaltig. Am Hang mitüberlegen ob an mancher Stelle wirklich das große sein muss oder ob es eines tut, das man von Hand durchs Haus tragen kann. Manches lässt sich am Hang nicht ohne weiteres montieren. Auch wenn man mit Raupenkränen heute vieles bezahlbar umsetzen kann.
Das erfordert aber alles Wissen wie man ein Haus baut – wobei das absolut keine Raketenwissenschaft ist. Und nicht blind den Handwerkern vertrauen. Leider sind da viele am Stand von vor 15-20 Jahren. Wenn man den Spruch das haben wir noch nie gemacht oder noch schlimmer das machen wir schon immer so hellhörig werden. Sich nicht fortbilden ist kein Qualitätszeichen wie es diese Firmen oft sehen, sondern ein Armutszeichen.
Und zur Vorfertigung: Die Denke, dass Vorfertigung Geld spart, stimmt nicht. Alles das im Werk vorgefertigt wird ist real teurer als auf der Baustelle gefertigt. Ist leider so.
Das mal Grundsätzliches zum Hausbau. Fehlt Zeit und die Muße sich mit dem Thema Bau zu beschäftigen, dann wird es leider automatisch teuer und die 3.500-4.000/m² sind dann sehr realistisch.
Aber auch da: nach oben bauen (Stockhaus) deutlich günstiger als Bungalow. Carport statt Garage etc.
Nachdem Zeit = Geld ist, geht es aber auch deutlich darunter. Aber nur, wenn alles berücksichtigt wird und man selbst anpackt und koordiniert.
Wenig Dach also kompakt. Grundstücksneigung. Material. Statik. ...

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  •  ds50
  •   Gold-Award
24.3.2026  (#24)
Auch wenn ich alles andere unterschreiben kann:

zitat..
HAR80 schrieb: Auch wenn manches im Forum anders behauptet wird (hier sind viele die das letzte Quäntchen Effizienz rausholen wollen und das nötige Geld dazu haben), Luftwärmepumpe ist in der Anschaffung doch nennenswert günstiger als Erdwärme.

Luftwärmepumpen sind im Aufbau viel komplizierter als Solewärmepumpen und deswegen bei gleicher Qualitätsstufe sogar teurer.
Der RGK RGK [Ringgrabenkollektor] kostet vielleicht roundabout ~3000€ Material inkl. Sole und Planung, und genau einen Tag Baggern. Verlegen kann man ihn in 2h selbst. Dafür nutzt du die Vorteile der Erdwärme für die nächsten 100 Jahre.

Rest d'accord.


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  •  HAR80
  •   Bronze-Award
24.3.2026  (#25)
Mein RGK RGK [Ringgrabenkollektor] im Hang hat ca gekostet (war ein recht komplizierter im Hang und die Verlegung ein Kampf alles andere als lustig, 3 Dimensional gelegt, die Verlegung lief in mehreren Etappen ab ...der war so dass von Planungsseite her die Bitte war das mit einem erfahrenen RGK RGK [Ringgrabenkollektor] Insti zu verlegen, der RGK RGK [Ringgrabenkollektor] hat 3 Baggerfahrer an verschiedenen Tagen ins Schwitzen gebracht)
Planung 740€
Insti fürs verlegen (2 Mann plus ich und meine Frau, 29 verrechnete h) 2275€
Baggern und hinterfüllen gut 2000€
Rohre inkl Bewässerungsset und e Schweißmuffen 1980€ (Schotter und Schottereinbringung für Bewässerung ist nicht berücksichtigt) 400m DN40
Klein Material ca 150€
60€ fürs großen Anhänger ausleihen
Mehrkosten beim Abwasser gut 400€
Sole fehlt noch. Angebote für die Erdwärmeheizung liegen bei der kleinen Maschine bei um die 25-30.000€ ohne Hausinstallation oder Fußbodenheizung.

Mit Sole baust selbst in DIY keinen RGK RGK [Ringgrabenkollektor] mehr unter 4.000€. 

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  •  christoph1703
24.3.2026  (#26)
Bin ich froh dass ich nicht der einzige bin, der so viel für den Bagger ausgegeben hat 😅
Ich glaub auch, durch die Inflation ist es nicht billiger geworden die letzten Jahre. Reine Materialkosten (ohne Sole) sind für 1x40x400 rund 1600€, Baggerkosten (mit Fahrer) würde ich bis vor ein paar Wochen mit 1400€/10h ansetzen. Für die Sole legt man rund 750€ ab. Bis der RGK RGK [Ringgrabenkollektor] im Haus liegt, sind die 4k€ wohl erreicht. Und das alles noch ohne das notwendige Werkzeug und ohne jede externe Hilfe bei Planung und Verlegung.

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  •  TobiK
  •   Silber-Award
24.3.2026  (#27)

Das halte ich für ein Gerücht. Wir haben ein Hanggrundstück (10%) mit recht hohem Wasserstand, also auch nicht perfekte Bedingungen für den Einbau. Kosten:
- Planung ca. 750EUR brutto 
- RGK-Paket mit Sole ca. 2.400EUR brutto
- Baggerfahrer für 2 Tage ca. 1.800EUR brutto

Verlegt habe ich allein, siehe https://www.energiesparhaus.at/forum-rgk-alleine-verlegen-erfahrungsbericht-video/85078

Die LWWP LWWP [Luft-Wasser-Würmepumpe] wäre um den Betrag auch ungefähr teurer mit Fundament + Leitungen außen. Da würde ich ganz klar Sole-WP bevorzugen. Dass man einen erfahrenen Insti braucht, halte ich für ein Gerücht. RGK verlegen bekommt jeder mit handwerklichem Geschick hin (auch alleine, siehe Bericht) und ohne handwerkliches Geschick würde man wohl diese Diskussion kaum führen.


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  •  Akani
24.3.2026  (#28)
Es ist nach wie vor so.
Wenn RGK RGK [Ringgrabenkollektor] gelegt wird, alles der insti macht bist mit ca 6-7k dabei. Ist gerechnet Material mit Aufschlag, Bagger+ Baggereinweisung, einlegen.
Je nach Aufwand. Alles andere ist Wucher.
Solemaschinen gegenüber Luftmaschinen sind wenn Hersteller der gleiche ( Äpfel/Äpfel Vergleich) ca um 2 K günstiger. 
Fundament und Erdleitung für LWWP LWWP [Luft-Wasser-Würmepumpe] kannst auch mit ca 1,5- 2K rechnen.
In Summe geht's um 2-2,5K mehr für Erde wennst alles machen lässt

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  •  christoph1703
24.3.2026  (#29)

zitat..
Akani schrieb: Solemaschinen gegenüber Luftmaschinen sind wenn Hersteller der gleiche ( Äpfel/Äpfel Vergleich) ca um 2 K günstiger.

Genau da liegt aber auch ein Problem. Es gibt einfach nicht wahnsinnig viel Auswahl bei Sole. Im Niedrigpreissegment gibts noch viel Luft. Und jetzt erklär mal einem Endkunden, dass die WP WP [Wärmepumpe] um 5k€ weniger auch Nachteile hat - macht ja trotzdem warm...


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  •  Akani
24.3.2026  (#30)
Ich denke es gibt genügend Argumente sich für einen namhaften Hersteller zu entscheiden. Regelung, Funktion, auch in Umgang mit unserem tollen Nebelwetter, Service Dr Hersteller selbst.........

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  •  Ebe95
24.3.2026  (#31)
Ich hab eine Midea Monoblock Wärmepumpe die ich selber einbaue, kosten 1500€. 

Ich denke trotzdem, dass sie effizienter arbeiten wird als manch andere Standard Wärmepumpen, weil ich keine Wärmepumpen Sünden begehe. (kein Pufferspeicher, Thermosiphon, keine err, hydraulischer Abgleich, Heizkreislängen ähnlich, Betonkernaktivierung)

Hab auch überlegt ob ich einen Ringgrabenkollektor mache, mir war's der Aufwand und Mehrkosten nicht wert.


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  •  Akani
24.3.2026  (#32)
Hat mit Sicherheit alles seine Daseinsberechtigung. Als Firma halt schlecht an zu bieten. Was machst wenn se im Winter aussteigt? Woher Teile beziehen?!
Oder stellst dir weils so billig is ne 2. Ins Lager?
Sorry aber als Firma kannst sowas nicht bringen. Und es geht nicht um Selbstbau heizungen

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  •  Ebe95
24.3.2026  (#33)
Als Firma ist mir das auch klar.

Ich will nur sagen das man damit viel Geld sparen kann, ihr empfehlt doch auch immer den rgk selber zu machen bis zur Wärmepumpe, da finde ich Vorlauf und Rücklauf mit einen Flexschlauch an die Wärmepumpe anzuschließen einfacher.

Naja, als Ersatz leg ich mir keine zweite hin, würde sie wenn möglich reparieren oder falls notwendig eine andere Monoblock Wärmepumpe kaufen.

Warum sollte es hier nicht auch um selbstbau Heizungen gehen wenn man sich überlegt wo man sparen kann?

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Hallo michthaler26,
hier gibt es dazu Erfahrungen und Preise: EFH Angebote über 4.000€/m² – überlegen gerade umzudenken

  •  ds50
  •   Gold-Award
25.3.2026  (#34)

zitat..
Akani schrieb: Hat mit Sicherheit alles seine Daseinsberechtigung. Als Firma halt schlecht an zu bieten. Was machst wenn se im Winter aussteigt? Woher Teile beziehen?!

Natürlich kann man auch eine WP WP [Wärmepumpe] DIY montieren. Dann aber bitte nicht wundern, wenn der Chinese z.B. so eine Katastrophe von Abtauverhalten zeigt:

https://www.energiesparhaus.at/forum-lwwp-abtauvorgaenge-monat/84777_2#916041


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  •  rocko567
25.3.2026  (#35)

zitat..
ds50 schrieb:

──────..
Akani schrieb: Hat mit Sicherheit alles seine Daseinsberechtigung. Als Firma halt schlecht an zu bieten. Was machst wenn se im Winter aussteigt? Woher Teile beziehen?!
───────────────

Natürlich kann man auch eine WP WP [Wärmepumpe] DIY montieren. Dann aber bitte nicht wundern, wenn der Chinese z.B. so eine Katastrophe von Abtauverhalten zeigt:

https://www.energiesparhaus.at/forum-lwwp-abtauvorgaenge-monat/84777_2#916041

bei der LWP LWP [Luftwärmepumpe] von PVAndyE handelt es sich aber laut seiner aussage nicht um einen china-exoten.
das wurde nur gemutmaßt. 

siehe seinen post: #69 in dem von dir geposteten threadlink.




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  •  michthaler26
18.4.2026  (#36)
Ich wollte mich nach einiger Zeit wieder mal melden 🙂
Die Diskussion isst ja zwischenzeitlich ziemlich in alle Richtungen gegangen – war aber echt spannend zu lesen.
Unser Fazit nach jetzt nochmal gut 3–4 Wochen weiterer Recherche:
Wir werden höchstwahrscheinlich in Richtung Modulhaus gehen.
Preislich ist das ehrlich gesagt gar nicht so einfach 1:1 zu vergleichen, aber für uns passt das Gesamtpaket aktuell einfach besser. Wir würden mit ca. 100 m² starten (mehr brauchen wir momentan nicht) und hätten ein schlüsselfertiges Haus, ohne dass wir danach noch groß Baustelle haben.
Was uns auch taugt: dass vieles schon fix geplant ist und man sich nicht um jedes Detail selbst kümmern muss.
Und was wir auch spannend finden: Laut aktuellem Stand liegt die Bau- und Lieferzeit bei rund 4 Monaten, was für uns natürlich auch ein Argument ist.

Ein netter Nebeneffekt (zumindest theoretisch 😅): Wenn sich unsere Lebenssituation mal ändert, besteht wohl auch die Möglichkeit, das Haus zu versetzen bzw. mitzunehmen – das fanden wir irgendwie einen interessanten Gedanken.

Die Qualität hat uns ehrlich gesagt auch positiv überrascht – die Wandaufbauten und U-Werte sind laut Unterlagen echt solide, und bei den Ausstattungen (z.B. Fenster etc.) ist man auch nicht so eingeschränkt, wie ich ursprünglich gedacht hätte.
Natürlich ist das nicht 1:1 mit einem klassischen Haus oder Fertigteilhaus vergleichbar, und es gibt sicher auch Nachteile – aber für unsere Situation fühlt es sich gerade nach einem ganz guten Kompromiss an.
Falls es jemanden interessiert, kann ich gern berichten, wie es bei uns weitergeht – wir sind gerade noch in der Angebotsphase.“

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  •  Sparfratz
  •   Silber-Award
18.4.2026  (#37)

zitat..
michthaler26 schrieb:

Ich wollte mich nach einiger Zeit wieder mal melden 🙂
Die Diskussion isst ja zwischenzeitlich ziemlich in alle Richtungen gegangen – war aber echt spannend zu lesen.
Unser Fazit nach jetzt nochmal gut 3–4 Wochen weiterer Recherche:
Wir werden höchstwahrscheinlich in Richtung Modulhaus gehen.
Preislich ist das ehrlich gesagt gar nicht so einfach 1:1 zu vergleichen, aber für uns passt das Gesamtpaket aktuell einfach besser. Wir würden mit ca. 100 m² starten (mehr brauchen wir momentan nicht) und hätten ein schlüsselfertiges Haus, ohne dass wir danach noch groß Baustelle haben.
Was uns auch taugt: dass vieles schon fix geplant ist und man sich nicht um jedes Detail selbst kümmern muss.
Und was wir auch spannend finden: Laut aktuellem Stand liegt die Bau- und Lieferzeit bei rund 4 Monaten, was für uns natürlich auch ein Argument ist.

Ein netter Nebeneffekt (zumindest theoretisch 😅): Wenn sich unsere Lebenssituation mal ändert, besteht wohl auch die Möglichkeit, das Haus zu versetzen bzw. mitzunehmen – das fanden wir irgendwie einen interessanten Gedanken.

Die Qualität hat uns ehrlich gesagt auch positiv überrascht – die Wandaufbauten und U-Werte sind laut Unterlagen echt solide, und bei den Ausstattungen (z.B. Fenster etc.) ist man auch nicht so eingeschränkt, wie ich ursprünglich gedacht hätte.
Natürlich ist das nicht 1:1 mit einem klassischen Haus oder Fertigteilhaus vergleichbar, und es gibt sicher auch Nachteile – aber für unsere Situation fühlt es sich gerade nach einem ganz guten Kompromiss an.
Falls es jemanden interessiert, kann ich gern berichten, wie es bei uns weitergeht – wir sind gerade noch in der Angebotsphase.“

Muss ehrlich sagen ich würd das nicht machen. Bin aber neugierig ob ihr danach zufrieden seit.
Was kostet das Ganze denn ? 


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  •  christoph1703
18.4.2026  (#38)
Ich würds auch nicht unbedingt machen, würd mich aber auch über eine Dokumentation freuen. Technisch könnte man das ja zumindest theoretisch gut lösen, ist nur die Frage wie die Anbieter Qualität gegen Profit abwägen. Wird auf jeden Fall spannend, sowas ist ja doch eher Neuland für die meisten hier.

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  •  Akani
19.4.2026  (#39)
Modulbau ist auch nicht recht viel anders als ein Fertighaus. 
Außenwände können auch sehr massiv Clt oder Holzständer gebaut sein. 
Finde das Thrma schon spannend und hoffe hier wird weiter von Michthaler geschrieben. 
Gibt's schon einen Hersteller für den ihr euch entschieden habt?
Vielleicht Wandaufbauten.........

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  •  michthaler26
11.5.2026  (#40)
Hey zusammen,

sorry für meine Abstinenz - Bei uns ist gerade ziemlich viel los. Ich werde mir am kommenden Woche Zeit nehmen und über unsere bisher getätigten Schritte und Erkenntnisse hinsichtlich unserem Modulhaus berichten bzw. euch up2date halten - Eine sehr spannende Zeit gerade für uns 😅

glg Michi

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  •  Zypern
11.5.2026  (#41)
So weit sind wir schon in Europa: Container Wohnen (ja im Grunde ist es das und nix anderes) ist das "neue Normal". Das kann es doch nicht sein.


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