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Pv erweitern

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  •  grazer250
4.3. - 8.3.2026
13 Antworten | 8 Autoren 13
13
Guten Abend,

Ich möchte gerade meine PV um 4-6 Module erweitern, damit wir im Winter etwas mehr ertrag haben.

Momentan schaut mein System wie folgt aus:

* 6,25 Kwp Kwp [kWpeak, Spitzenleistung]
* Fronius symo gen24 6.0 plus  Wechselrichter 
* 10 KW BYD HVS Speicher 
* Module flach am carport (5% gefälle)

Ich habe 3 Standorte zur Auswahl:

_aktuell/20260304702185.jpg

Hier Innenseitige, also wo das Gras ist rechts und links vom Tor 4 module montieren


_aktuell/20260304629081.jpg

Hier die gesamte angemalt wand entlang. Bin mir aber unsicher bzgl. Verschattung.
Was ist eure Einschätzung?


_aktuell/20260304796435.jpg

Hier am am Dach vom Freisitz mit min. 60 grad Aufständern. Da bin ich mir aber wegen sturmsicherung und statik unsicher. Was haltet ihr hiervon?


_aktuell/20260304705509.jpg

* Links neben Dem gelben Strich, wäre Bild 1
* Gelber strich ist bild 2 
* Roter strich ist bild 3

Bild 1 und 2 ist süd ost Ausrichtung.
Bild 3 ist süd Ausrichtung.

Danke für eure Ideen und eindrücken.
Lg

  •  precision
  •   Bronze-Award
6.3.2026  (#1)
Ich würde klar Standort 3 (Flugdach) nehmen, weil du da ganztag am wenigsten Verschattung hast.

Ich würde auch nichts aufständern, sondern flach aufs Pultdach legen.
Die Module mit Schienensystem sind auch gewichtsmässig vernachlässigbar.

Allerdings schaut die ganze Konstruktion ziemlich zart bemessen aus für die Spannweiten. Da solltest du vielleicht nochmal abklären, noch bevor du die Investition tätigst, ob das ausreicht oder du verstärken musst.

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  •  Gawan
  •   Gold-Award
6.3.2026  (#2)
ich würde alle drei Varianten wählen - einen gebrauchten, günstigen Solaredge-WR dazu und mir über Verschattung keine Gedanken mehr machen 😁

EDIT: ok, das Flugdach sieht sogar ohne PV mehr als filigran aus ... dort doch nicht (oder vorher verstärken)

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  •  stefan4713
6.3.2026  (#3)
ideal ist sicher das flugdach, aber da würde ich mich nicht trauen, raufzuklettern und noch ein pv-modul montieren - position wäre aber wohl die beste, gerade im winter
am gen24 6.0 dürftest du max 9kw anschließen
wäre auch ideal, somit 1 string vom carport auf den mppt1 und der zweite für die "verstärkte" gartenlaube - 5 module - oder 6 je nachdem


_aktuell/20260306752832.png


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  •  Obersteira
6.3.2026  (#4)
Wenn du im Winter mehr Ertrag haben willst, dann hauptsächlich an der Fassade, denn da ist der Anstrahlwinkel der Sonne am besten. Schneeabdeckung gibts dann auch nicht.
Da geht auch mit dem gleichen Wechselrichter.

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  •  grazer250
7.3.2026  (#5)

zitat..
Obersteira schrieb:

Wenn du im Winter mehr Ertrag haben willst, dann hauptsächlich an der Fassade, denn da ist der Anstrahlwinkel der Sonne am besten. Schneeabdeckung gibts dann auch nicht.
Da geht auch mit dem gleichen Wechselrichter.

War auch mein Gedanke, aber was glaubst ist bzgl. Verschattung in der Zeit dort so?


zitat..
stefan4713 schrieb:

ideal ist sicher das flugdach, aber da würde ich mich nicht trauen, raufzuklettern und noch ein pv-modul montieren - position wäre aber wohl die beste, gerade im winter
am gen24 6.0 dürftest du max 9kw anschließen
wäre auch ideal, somit 1 string vom carport auf den mppt1 und der zweite für die "verstärkte" gartenlaube - 5 module - oder 6 je nachdem

Das wäre genau mein zweiter Plan.

zitat..
precision schrieb:

Ich würde klar Standort 3 (Flugdach) nehmen, weil du da ganztag am wenigsten Verschattung hast.

Ich würde auch nichts aufständern, sondern flach aufs Pultdach legen.
Die Module mit Schienensystem sind auch gewichtsmässig vernachlässigbar.

Allerdings schaut die ganze Konstruktion ziemlich zart bemessen aus für die Spannweiten. Da solltest du vielleicht nochmal abklären, noch bevor du die Investition tätigst, ob das ausreicht oder du verstärken musst.

Inwiefern musst sollte ich sie verstärken?
Mit mehr kopfbänder? Oder die Träger austauschen?

Aber flach ist die einstrahlung doch schlechter.




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  •  precision
  •   Bronze-Award
7.3.2026  (#6)
Sie Pfetten und Sparren schauen sehr, sehr zart aus, wenn mich mein Auge nicht täuscht. 
Kannst du sie abmessen (Höhe / Breite) ? 

Was ist da für ein Dachdeckung drauf? Bitumen Wellpappe? Oder Profil Blech (wäre gut zur Befestigung)?

Die Aufständerung Richtung Süden macht man heute fast nicht mehr (teuer und rentiert sich nicht). Bei flacher Verlegung hast du den ganzen Tag über Sonne drauf. 

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  •  grazer250
7.3.2026  (#7)
Es sind alle pfosten, kopfbänder, pfetten, usw sind 10x10. 
Ja stimmt das ist Verhältnismessig dünn, eventuell muss ich noch einen Steher in der Länge einziehen 🤔
Der vorbesitzer hat es leider so gebaut.

Ja es ist mit einem Trapezblech eingedeckt.

Echt wusste nicht das man nicht mehr aufständert, da es sich nicht mehr Rendiert. Aber es gewisse Maß muss ich sicher, da das dach ja ein gefälle Richtung Norden hat.


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  •  npalko
  •   Bronze-Award
7.3.2026  (#8)
Ich seh hier keine der 3 Lagen als Sinnvoll an, wenns um Kosten Nutzen geht. Zaun und Wand sind beides Verschattet, und der "Freisitz" muss ertüchtig werden. Kabel ziehen, anbinden, ansuchen,  Elektriker bezahlen......... Und nein es ist kein Balkonkraftwerk das nur gemeldet werden muss, sondern eine volle Erweiterung, mit allen Anforderungen und Konsequenze. 

Alleine deswegen eine Fernabschaltung zu bekommen + Kosten deren technischer Umsetzung.......

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  •  grazer250
7.3.2026  (#9)
Der kosten /nutzen faktor ist nicht so das wichtigste. Uns ist mehr autarkie wichtiger.

Ja aber die Erweiterung, welche als "neue Anlage" zählt ist unter 3,0 Kw dann Fälle ich normalerweise nicht unter die fernabschaltung. Und damit würde ich den Wechselrichter gut ausreizen. Achja die Anlage ist in der Steiermark. Oder sehe ich das falsch?

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  •  tempo85
  •   Bronze-Award
7.3.2026  (#10)

zitat..
grazer250 schrieb: Echt wusste nicht das man nicht mehr aufständert, da es sich nicht mehr Rendiert. Aber es gewisse Maß muss ich sicher, da das dach ja ein gefälle Richtung Norden hat.

Früher waren die Module sehr teuer und auch viel kleiner, selten wurde das Dach voll gemacht mit 5 kWp kWp [kWpeak, Spitzenleistung] war man schon groß und mit 10kWp riesig. Weiters wurde der Strom sehr gut gefördert so umdi 20c, deshalb hat man früher diese wenigen kleinen Module aufgeständert um mehr Energie pro kWp kWp [kWpeak, Spitzenleistung] zu erzeugen und weil die Module nicht so graß waren ist die Windlast besser beherschbarer.

Heute sind die Module viel billiger und auch viel größer, deshalb legt man die meist einfach Dach parallel oder bei Flachdächer 10 Grad bis maximal 15 Grad (O-W oder S-N).

Bei diesen Dach würde ich einfach Dach parallel leicht Richtung Nord bleiben, das ist auch wegen der Statik das einfachste.

Als Alternative könnte man auch Süd-Nord Aufständerung bis maximal 15 Grad andenken mehr würde ich wegen dem Wind sowieso nicht machen und es müsste sich jemand ansehen ob es die Konstruktion auch aushält oder was es braucht.

Und sollte hier nochmals die Frage auftreten warum nicht nur 15 Grad Süd. Der Grund ist erstens wieder der Wind und zweitens braucht es so oder so einen Abstand und da gibt man besser gleich ein Modul rein, ist billiger und bringt zusätzlich Leistung, als irgendwelche teuren Windbleche.

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  •  Solarbuddys
  •   Gold-Award
7.3.2026  (#11)
Und du darfst das wichtigste nicht vergessen nebst allen Punkten die du richtigerweise erwähnt hast. 

Aufgeständert schaut einfach nur total SCHEI...E aus 😁
.. kam ja eigentlich von der Solarthermie die aufgeständert werden musste, aber Fakt ist, nicht jede Art von Ständer ist positiv zu beurteilen.

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  •  npalko
  •   Bronze-Award
7.3.2026  (#12)

zitat..
grazer250 schrieb:

Der kosten /nutzen faktor ist nicht so das wichtigste. Uns ist mehr autarkie wichtiger.

Ja aber die Erweiterung, welche als "neue Anlage" zählt ist unter 3,0 Kw dann Fälle ich normalerweise nicht unter die fernabschaltung. Und damit würde ich den Wechselrichter gut ausreizen. Achja die Anlage ist in der Steiermark. Oder sehe ich das falsch?

Anlage = Zählpunkt.

Neue Anlage braucht dann einen neuen Zählpunkt, sonst ist es eine Erweiterung laut TOR, und du bist über den 3,68 kva.


1
  •  grazer250
8.3.2026  (#13)
@tempo85 vielen herzlichen Dank für die gute und ausführliche Erklärung.

zitat..
npalko schrieb:

──────..
grazer250 schrieb:

Der kosten /nutzen faktor ist nicht so das wichtigste. Uns ist mehr autarkie wichtiger.

Ja aber die Erweiterung, welche als "neue Anlage" zählt ist unter 3,0 Kw dann Fälle ich normalerweise nicht unter die fernabschaltung. Und damit würde ich den Wechselrichter gut ausreizen. Achja die Anlage ist in der Steiermark. Oder sehe ich das falsch?
───────────────

Anlage = Zählpunkt.

Neue Anlage braucht dann einen neuen Zählpunkt, sonst ist es eine Erweiterung laut TOR, und du bist über den 3,68 kva.

Ok. War halt überzeugt das es ein Bestand ist, weil wechselrichter gleich bleibt, einspeisung und Produktion sich nicht ändert.
Das wäre halt sau blöd.
Irgendwie finde ich keine Informationen ob man bei der fernabschaltung alles was vom dach kommt und speicher normal nutzen kann oder nicht.


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