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Sperre von Beiträgen???

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  •  naja123
1.3.2026
14 Antworten | 9 Autoren 14
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Uns wurde zugetragen, dass dem Geschäftsführer der Baufirmen bestimmter Baufirmen eine Sperrung des vorherigen Beitrages erwirkt hat.
zweck soll wohl sein, schlechte bzw negative Rezensionen und Erfahrungen aus der welt schaffen zu wollen, damit man bei der suche nach der firma oder deren projekte nicht auf diese stößt.

fakt ist, dass jeder der in diesem nun gesperrten beitrag gepostet hat, ausschließlich negativ über die Firmen und deren praktiken gesprochen hat. 
Ich selber hätte nie mit dieser firma gebaut, hätte ich bei unserer suche damals derartige rezensionen gefunden. 
bereits damals war es wohl schon so, dass die negative erfahrungen von kunden gelöscht bzw der Löschung aus foren verlangt wurde. 
mich hätte es jedenfalls vor einem lebensverändernden schade bewahrt, weshalb mir nicht klar ist dass das forum eine sperre zulässt, zumal eine behauptung, wenn sie wahr ist, weder verleumdung, rufmord, üble nachrede etc ist. 

jeder, der etwas über diese firmen wissen möchte, kann sich gern per nachricht an mich wenden.

  •  Lu1994
  •   Silber-Award
1.3.2026 13:21  (#1)
Das Problem ist einfach die Verantwortung der Forumsbetreiber und den damit verbundenen Risiken und Stress, klar ist es von den Unternehmen erbärmlich, aber die Admins verstehe ich voll und ganz, andernfalls müssten sie verifizieren, dass die Behauptungen wahr sind, daher hald einfach paar Sonderzeichen, *** etc in die Namen einbauen

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  •  naja123
1.3.2026 13:33  (#2)
Denn wie ich geschrieben habe ist es ja tatsächlich so, dass solche Erfahrungen, um die es ja eben geht (ansonsten würde ja keiner einen Thread bzgl Erfahrungen aufmachen) mehr als weitreichende Konsequenzen haben können (bzw bei uns hatten) und daher ja durchaus relevant sind.

[Unternehmen und Namen von der Redaktion entfernt]

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  •  Zypern
1.3.2026 14:30  (#3)
Ist eh fesch, dass man negative eigene Erfahrungen (!) sperren kann. Weniger super für den kleinen Häuslebauer, der sein Lebenserspartes in die Bude steckt und den Schaden dann voll tragen darf.

Es ist doch so, wenn einer gute Arbeit abliefern würde, gäbe es keine schlechten Erfahrungen. Ich würde es sehr begrüßen, dass gerechtfertigte Kritik nicht verschwindet. Wenn ungerechtfertigt, kann sich der Firmenchef ja auch hier dazu äußern, un die Dinge gerade stellen. Würde Vertrauen aufbauen.

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  •  ABERG
  •   Bronze-Award
1.3.2026 14:35  (#4)
Man muss auch die Forenbetrieber verstehen, denn sie sind am Ende dann möglicherweise rechtlich belangbar.

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  •  naja123
1.3.2026 14:39  (#5)
Naja aber das sollte einem Forenbetreiber, gerade bei solchen Themen, klar sein, dass Leute auch ihre negativen Erfahrungen posten? Das soll ja der Sinn sein, dass jemand sich bzgl einer bestimmten Firma Erfahrungen zur Entscheidungsfindung suchen will. 
damit eben nicht das gesamte Ersparte, und noch mehr (ganz abgesehen von all dem Ärger, der in unserem Fall die ganze Familie betrifft) draufgeht? 

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  •  Fadergeschmack
1.3.2026 14:50  (#6)
Alles Recht in Ehren, aber wie soll der Forenbetreiber die rechtlichen Kosten und Folgen stemmen?

Wenn du unter einen Synonym postest dann kann man alles behaupten. Wenn du eine Bühne für deine Erlebnisse brauchst kannst du dir diese unter deinen Klarnamen auf anderen Plattformen verbreiten. Dann stehst du auch rechtlich dafür.

Ich finds ja grundsätzlich gut die Erfahrungen zu teilen. Jedoch finde ich es schlecht sich nicht der Folgen für dieses Forum bewusst zu sein.

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  •  derLandmann
  •   Gold-Award
1.3.2026 14:56  (#7)

zitat..
naja123 schrieb: Naja aber das sollte einem Forenbetreiber, gerade bei solchen Themen, klar sein, dass Leute auch ihre negativen Erfahrungen posten?

Ist es natürlich. Und sollte auch so sein!

Nur ist es leider unser Rechtssystem, dass das nicht fördert.

Dass dieser Herr "Baumeister" längst hinter Gitter gehört ist wohl allen klar, leider wird er immer wieder blauäugige Opfer finden mit seinen Methoden.


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  •  naja123
1.3.2026 14:58  (#8)

zitat..
Fadergeschmack schrieb:

Alles Recht in Ehren, aber wie soll der Forenbetreiber die rechtlichen Kosten und Folgen stemmen?

Wenn du unter einen Synonym postest dann kann man alles behaupten. Wenn du eine Bühne für deine Erlebnisse brauchst kannst du dir diese unter deinen Klarnamen auf anderen Plattformen verbreiten. Dann stehst du auch rechtlich dafür.

Ich finds ja grundsätzlich gut die Erfahrungen zu teilen. Jedoch finde ich es schlecht sich nicht der Folgen für dieses Forum bewusst zu sein.

Wäre es nicht das Mindeste, dass das Forum dann den User kontaktiert bzw um Aufklärung/Nachweis oder was auch immer bittet, da ansonsten der Beitrag gelöscht werden muss? 
ich kann wie gesagt aus genau dieser situation sagen, dass mich solche schwindligen firmen (die wissen ja, dass sie keine gute arbeit machen, denn sonst gäbe es ja nicht ausschließlich übereinstimmende negative rezensionen) sehr viel geld und nerven gekostet haben. 
und ich habe ebenfalls versucht mich dacor über sie zu informieren. Da jedoch nichts zu finden war (weil alles wahrscheinlich wie hier gelöscht wird) war man leider gutgläubig. 
und zu deinem anderen punkt: ich habe kein problem wenn es ums rechtliche geht meine behauptungen nachzuweisen


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  •  naja123
1.3.2026 15:00  (#9)

zitat..
derLandmann schrieb:

──────..
naja123 schrieb: Naja aber das sollte einem Forenbetreiber, gerade bei solchen Themen, klar sein, dass Leute auch ihre negativen Erfahrungen posten?
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Ist es natürlich. Und sollte auch so sein!

Nur ist es leider unser Rechtssystem, dass das nicht fördert.

Dass dieser Herr "Baumeister" längst hinter Gitter gehört ist wohl allen klar, leider wird er immer wieder blauäugige Opfer finden mit seinen Methoden.

Und Beiträge über Erfahrungen (wären es positive wärs recht denn dann wärs gratis werbung oder?) zu löschen ist mitschuld, dass immer wieder leute darauf hereinfallen (werden)


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  •  berhan
  •   Gold-Award
1.3.2026 15:18  (#10)
Es gibt seitens ESH ESH [Energiesparhaus] eine Firmenliste, welche bei Beiträgen im ESH ESH [Energiesparhaus] zu beachten ist. Man kann sich dann ja selber überlegen, ob man mit diesen Firmen bauen möchte, wenn eine öffentliche Diskussion über diese Firmen unerwünscht ist.

https://www.energiesparhaus.at/forum/hilfe_firma_erfahrung_bewertung.htm

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  •  naja123
1.3.2026 15:25  (#11)

zitat..
berhan schrieb:

Es gibt seitens ESH ESH [Energiesparhaus] eine Firmenliste, welche bei Beiträgen im ESH ESH [Energiesparhaus] zu beachten ist. Man kann sich dann ja selber überlegen, ob man mit diesen Firmen bauen möchte, wenn eine öffentliche Diskussion über diese Firmen unerwünscht ist.

https://www.energiesparhaus.at/forum/hilfe_firma_erfahrung_bewertung.htm

Ganz allgemein, ohne bestimmte Firmen zu nennen, kenne ich jedoch persönlich (egal in welcher Sparte) keine einzige firma, die nicht möchte, dass man sie positiv erwähnt emoji 




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  •  Destroent
1.3.2026 15:46  (#12)


zitat..
berhan schrieb:

Es gibt seitens ESH ESH [Energiesparhaus] eine Firmenliste, welche bei Beiträgen im ESH ESH [Energiesparhaus] zu beachten ist. Man kann sich dann ja selber überlegen, ob man mit diesen Firmen bauen möchte, wenn eine öffentliche Diskussion über diese Firmen unerwünscht ist.

https://www.energiesparhaus.at/forum/hilfe_firma_erfahrung_bewertung.htm


M* ist ja in Konkurs bzw wurde auch umbenannt. Dh die Firma gibt's ja eigentlich gar nicht mehr, wieso darf man über die dann nicht schreiben? 


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  •  Lu1994
  •   Silber-Award
1.3.2026 16:43  (#13)

zitat..
naja123 schrieb:

──────..
Fadergeschmack schrieb:

Alles Recht in Ehren, aber wie soll der Forenbetreiber die rechtlichen Kosten und Folgen stemmen?

Wenn du unter einen Synonym postest dann kann man alles behaupten. Wenn du eine Bühne für deine Erlebnisse brauchst kannst du dir diese unter deinen Klarnamen auf anderen Plattformen verbreiten. Dann stehst du auch rechtlich dafür.

Ich finds ja grundsätzlich gut die Erfahrungen zu teilen. Jedoch finde ich es schlecht sich nicht der Folgen für dieses Forum bewusst zu sein.
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Wäre es nicht das Mindeste, dass das Forum dann den User kontaktiert bzw um Aufklärung/Nachweis oder was auch immer bittet, da ansonsten der Beitrag gelöscht werden muss? 

ich kann wie gesagt aus genau dieser situation sagen, dass mich solche schwindligen firmen (die wissen ja, dass sie keine gute arbeit machen, denn sonst gäbe es ja nicht ausschließlich übereinstimmende negative rezensionen) sehr viel geld und nerven gekostet haben. 

und ich habe ebenfalls versucht mich dacor über sie zu informieren. Da jedoch nichts zu finden war (weil alles wahrscheinlich wie hier gelöscht wird) war man leider gutgläubig. 

und zu deinem anderen punkt: ich habe kein problem wenn es ums rechtliche geht meine behauptungen nachzuweisen

Du stellst dir das Leben auch zu leicht vor, dann erstell ein eigenes Forum und schreib dort munter alle Firmennamen rein und wir schreiben dann munter Sachen rein und du kontrollierst alles nach und wirst zwischenzeitlich Mal für Diverses belangt...


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  •  energiesparhaus
  •   Dieses Logo kennzeichnet einen Beitrag des energiesparhaus.at-Teams
1.3.2026 16:50  (#14)
Kurze Erklärungen, und dann schließen wir den Thread. Es waren Inhalte in den Posts, deren rechtliche Zulässigkeit sehr unsicher waren. Wenn uns der gegnerische Anwalt darüber aufklärt und wir nicht reagieren, dann sind auch wir mit in der Haftung, und dabei geht es nicht nur um kostenpflichtige Unterlassungserklärungen, sondern auch um Schadenersatzforderungen, und das kann existenziell werden (wir haften persönlich). Und ja, wir sind anwaltlich gut betreut und wissen, welches Risiko wir eingehen wollen und welches nicht.

Eine Möglichkeit für solche Fälle wäre, dass die Urheber der Posts eine formale eidesstattliche Erklärung abgeben, dass sie uns schad- und klaglos halten, damit wir uns dann regressieren könnten. Das will dann aber dann auch wieder niemand und schließt für uns das Prozessrisiko auch nicht aus (die Forderung muss ja einbringlich sein, und es ist schwierig dann wirklich den Regress erfolgreich durchzubringen).

Es gibt ja viele Möglichkeiten, wo man als Geschädigter die betreffenden Unternehmen anprangern kann, z.B. kann jeder eine eigene Seite ganz einfach ins Netz stellen oder in den sozialen Medien posten, uns fehlen aber die Ressoucen und MIttel, um Anliegen von Dritten auszustreiten. Wir sind kein Konsumentenschutzverein, uns fehlt die Zeit und das Geld, und wir sind nicht gewillt, die eigene Existenz aufs Spiel zusetzen für Inhalte von Dritten, die meinen, hier anonym und ohne rechtlichen Konsequenzen schreiben zu können was sie sich denken, ohne dass sie für ihre Behauptungen jemals persönlich haftbar den Wahrheitsbeweis antreten müssen.  Am Ende des Tages könnten wir vielleicht schon jemand vor Schaden bewahren wenn wir Zeit und Mittel hätten und das Risiko gehen würden, oder aber wir ziehen den Kürzeren und das ganze Forum ist aufgrund dieses Ereignisses Geschichte (und auch die private Existenz des Forenbetreibers).



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