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Neue Innenwand im Obergeschoss

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  •  AntonWillBauen
17.1. - 18.1.2026
11 Antworten | 6 Autoren 11
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Guten Tag, ich möchte in meinem Fertigteilhaus von Heifert eine Innenwand im OG um 1m versetzen damit das Kinderzimmer größer wird. 
Plan: Neue Wand 1:1 wie alte errichten (GK-Holzstaffel 10x10-GK), dann die alte Wand wegreißen. Die Wand steht quer zu den Deckenbalken im Boden und zur darüberliegenden Decke des Dachbodens).
Unter der neuen Wand befindet sich nicht unmittelbar eine Wand im EG, aber 60 cm versetzt.
Nun meine Frage an wissende, ob es da etwas wesentliches gibt, dass dem Vorhaben entgegensteht! Bitte um Unterstützung! 🙂

  •  Lu1994
  •   Silber-Award
17.1.2026 18:02  (#1)
Ja die Statik

Das wird dir hier niemand sagen können inwieweit die Konstruktion beeinträchtigt wird

Als Bsp, ich hab Ziegelmassiv und Ortbeton, eine nichttragende Wand im OG und die Fläche im EG ist komplett freitragend, da wurde einiges an Eisen dazugelegt, wäre die Wand nicht geplant wäre wsl weniger Eisen genommen worden, da dann nachträglich eine schwere Ziegelwand aufstellen wäre uU dann nicht möglich 

Bei FTHs würde ich meinen ist das ganze noch kritischer

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  •  Hobbyplaner
  •   Silber-Award
17.1.2026 18:59  (#2)
Nichttragende Innenwände haben in der Regel keinen Einfluss auf die Gesamtstatik, weil für gewöhnlich ein pauschaler Zuschlag dafür eingerechnet wird.
Jedoch könnte eine Riegelwand aus 10 cm starkem Holzrahmen durchaus eine tragende Funktion haben! Daher sollte man die Finger davon lassen, wenn das nicht eindeutig geklärt ist.
Außerdem ist noch der Fußbodenaufbau zu berücksichtigen, bzw. abzuklären ob die Wand auf der Rohdecke steht....

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  •  bautech
  •   Gold-Award
17.1.2026 19:46  (#3)
Und ob eventuell Leitungen im Weg sind… ich meine einmal da sind noch ein paar Fragezeichen 

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  •  AntonWillBauen
17.1.2026 20:30  (#4)
Danke!

Ich habe gelesen, dass in einem Holzriegelhaus alle Wände tragendenWände sind. Aber darüber liegt ja nur der Spitzboden.

Die Wand die ich versetzen ist 3m lang, 6 vertikale 10x10 Staffel a 2,3m und oben und unten einem horizontalen, dann die GKP. Das hat ja nicht wirklich ein Gewicht. Die Decke muss ja auch ein Bücherregal aushalten.


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  •  Lu1994
  •   Silber-Award
17.1.2026 20:45  (#5)
Wenn alle Wände tragend sind kann aber die Spannweite ein Problem werden, da macht 1m uU viel Unterschied, besonders wenn mal richtig Schnee am Dach liegt

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  •  christoph1703
17.1.2026 21:15  (#6)

zitat..
AntonWillBauen schrieb: , 6 vertikale 10x10 Staffel

Das klingt sehr nach einer schwer tragenden Wand. Sonst wären da eher 6x10er verbaut. Wenn direkt darunter auch noch eine Wand ist, wäre das noch ein Indiz.


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  •  jakobneuh
18.1.2026 2:02  (#7)
Was ich mich, abgesehen von dem Problem mit tragend oder nicht frage:
wie befestigst du die neue wand am boden?
und wie machst du den Schallschutz ( estrich zwischen den Räumen ist ja durchbrochen, und es wird randdämmstreifen gelegt)
bzw wie füllst du das loch das von der alten wand in Bodenbelag, estrich und Schüttung hinterlassen wird?

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  •  AntonWillBauen
18.1.2026 7:25  (#8)
Ich habe leider keine Konstruktionspläne vom Haus.
Schall ist kein Problem. Der Boden ist 
- 20cm.Träger
- Lattung mit Mineralwolle dazwischen
- offenporige Platten
- 2cm Dämmstoff
- 2cm Spanplatten
- Trittschalldämmung
- Boden
Also kein Estrich.
Ich gehe auch davon aus, dass die Bodenträger in die richtige Richtung verlaufen, also quer zu meiner versetzten Wand - sonst geht es wohl sicher nicht.


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  •  Hobbyplaner
  •   Silber-Award
18.1.2026 9:53  (#9)

zitat..
AntonWillBauen schrieb: Ich habe leider keine Konstruktionspläne vom Haus.

Manchmal findet man sogar wichtige Informationen im Einreichplan.......


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  •  AntonWillBauen
18.1.2026 11:26  (#10)
Nein, leider nur der Regelaufbau der Decke wie bereits beschrieben. Aber nichts wie die Balken gespannt sind und wo sie aufliegen.
Da muss ich wohl den gesamten Boden aufreißen. 

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  •  Hobbyplaner
  •   Silber-Award
18.1.2026 14:24  (#11)
Kann schon sein, dass tatsächlich keine brauchbaren Informationen am EP zu finden sind. Nachdem (noch) keiner vorgelegt wurde, können wir das auch nicht wirklich wissen.

Nur, wie die Erfahrung immer wieder zeigt, werden oft sogar offensichtliche Hinweise von Laien übersehen.

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