Wärmepumpe Split oder Monoblock - Seite 2
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Jain. Was bringt dir die Zahl am Papier wenn du sie nicht erreichst, weil Überdimensioniert, Bauteile wie Puffer und zusätzliche Pumpen verbaut sind. Zu guter letzt kommt es auch drauf an wie gut das Heizsystem und deren Flächen ausgelegt und Dimensioniert sind. Das ist der Grund warum wir hier die Effizienz leben. Ohne diese Nerd Übertreibung kann aber auch den Leuten erklärt werden warum das so ist, belegbar, an genügend Treads bei denen es sprichwörtlich u die Hose gegangen ist. Es werden hier ja nur Tatsachen geschrieben die der Warheit und Realität entsprechen. Auch wenn der ein oder andere mal ab oder Ausschreitungen. Davon lebt das Forum halt auch. |
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Vorerst danke für die Antworten, ich werde noch andere Installateure kontaktieren. Falls wer kompetente Installateure in Wien empfehlen kann, wäre ich sehr dankbar. Noch eine Verständnisfrage: 10.000 kW Jahresgasverbrauch / 2.000 Betriebsstunden = 5kW Nach dieser Berechnung würde eine 5kW WP WP [Wärmepumpe] reichen. Jedoch nur wenn man davon ausgeht, dass die 5kW WP WP [Wärmepumpe] in den 2.000 Betriebsstunden tatsächlich die max. Heizwärme von 5kW liefert. Ist das realistisch? |
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Die 5 Kw Braucht dein Gebäude bei NAT. Und ausgelegt wird nach bivalenzpunkt, dh. in die Kennlinie der WP WP [Wärmepumpe] wird deine Gebäudelinie eingezeichnet, der Schnittpunkt der beiden Lininen ist der Bivalenzpunkt und sollte bei -5 liegen. So sollte sowas aussehen.
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Wenn du die daten liefern kannst helfen die experten hier auch! Such mal nach bivalenzpunkt im forum, da gabs auch eine perfekte anlritung. Wär doch mal cool das für dein 12 kw monster und eine hier vorgeschlagene 5-6 kw maschine zu machen? Dann wirst du bessser verstehen, was die kollegen hier meinen... |
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Hab ich eh schon gesucht, aber "auf die Schnelle" finde ich kein Leistungsdiagramm der Daikin, v.a. was Min.-Leistung betrifft. Die KI meint da irgendwas von 4kW, aber ich geh selbst mal davon aus, dass diese LWP LWP [Luftwärmepumpe] nicht auf 2 kW runtermoduliert. 😜 Ja, es stimmt, auch diese Formel ist eine Faustformel. Konkret werden 1800 Vollaststunden angenommen, so, als ob die WP WP [Wärmepumpe] nur On-Off kann. Für die Gasheizung nimmst 90% Wirkungsgrad, dann kommst summa sumarum auf Verbrauch/2000. Das entspricht dann eine maximale Laufzeit der WP WP [Wärmepumpe] bei NAT mit 18 Vollaststunden an diesem Tag. Ein häufiger Fehler ist hier das WW WW [Warmwasser] miteinzurechnen - denn dieses wird in den (virtuellen) Taktpausen erzeugt. In der Praxis läuft meine modulierende WP WP [Wärmepumpe] von November bis März durch und kommt somit auf > 3500h pro Jahr, aber eben nur im Teillastbereich. (Übrigens hat mein Haus lt. EAWEAW [Energieausweis] eine Heizlast von 9,6kW, real eher 7,6kW - und wird von einer 6er Maschine problemlos geheizt. 😉) |
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Das wäre ja bei NAT. schau dir halt die historischen Daten an: Wien von 2010 - 2025, Oktober - März, Tage mit entsprechender Temperatur: Und falls man es nicht lesen kann:
98% aller Tage (!) waren wärmer als -5°. Du willst (wolltest?) also eine Heizung einbauen, welche in den letzten 15 Jahren kein einziges mal gebraucht wurde. Und selbst wenn du die 5kW Maschine nimmst, langweilt die sich in 98% der Tage, weil sie NIE auf Volllast laufen wird. |
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Wikommt es dass die 5kW automatisch bei NAT sind? Wir haben ja den Gasverbrauch pro Jahr geteilt durch Betriebsstunden pro Jahr. Jetzt wurde NAT aber unter Umständen gar nicht erreicht im vergangenen Jahr, oder? |
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Die Einheit der Tabelle kann nicht Tage (auch nicht Stunden) sein. In 15 Jahren gibt es 5.475 Tage und 131.400 Stunden. |
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Oh ja sorry, sind 10min Einheiten. Hab's nur schnell zusammen geschustert und nicht wirklich überprüft. Soll ja nur verdeutlichen: lad dir die Daten selbst runter und schau dir an wie oft es -10° hat. Du wirst sehen, dass es ganz wenige Tage unter -5° gibt, da täuscht das Gefühl ganz einfach. Und dann willst du eine Heizung auf -15 auslegen, was sowieso nie vorkommt? Leg deine Heizung auf die 99,9999999999% aus, und nicht auf die restlichen 0,00000000000000000001% der Fälle, nur um ja auf der sicheren Seite zu sein. Dann bist in einem Jahr wieder hier und ärgerst dich, weil sie Heizung taktet, zuviel braucht, kaputt ist. |
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Das sind die Tage mit den jeweiligen Temperaturen von 2012 bis 2022 für die Station in Wolkersdorf. In Wien is es sicher noch wärmer als bei uns im Speckgürtel. Da sieht man zb sehr gut, warum man am besten vor allem in unserer Gegend auf -5° auslegen sollte. |
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Eigentlich kann man sich das alles sparen, wenn der Insti seine Hausaufgaben erledigen würde und nach Bivalenzpunkt auslegt, mit folgenden Schnittpunkten: Heizstabbetrieb bei ca. -7°C, untere Modulationsgrenze so hoch wie möglich, am besten mind. +7°C. Alles nach realer Heizlast, gegenständlich ca. 5kW, wenn sonst nicht dazugeheizt wurde. |
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@thohem oder @robits Danke für die Zahlen, die sind sehr nützlich bei der Planung. Wo kann man die abrufen? @ds50 Die Modulationsgrenze wäre wichtig aber ich finde diese Info nicht. Habe zB für Daikin EPSK08AW1 nichts dazu gefunden. |
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geosphere austria
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Frag mal bei Daikin direkt an. Würde aber bei der 12 kW sicher mit 4 kW Mindestleistung rechnen. Ist glaub ich bei den Vaillantgeräten auch so wenn ich's richtig im Kopf hab. https://dataset.api.hub.geosphere.at/app/frontend/station/historical/klima-v2-1d
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Die Modulationsgrenze ist dort, wo sich die Heizkennlinie deines Hauses (Gerade mit 0kW bei ca. 13°C und 5kW bei NAT) mit der minimalen Leistungskurve der WP WP [Wärmepumpe] schneiden. Je höher diese minimale Leistung, desto tiefer die Außentemperatur, bei welcher die WP WP [Wärmepumpe] zu takten beginnt. |
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Eine Luft-Luft-WP hat keine "Nebengeräusche"... Ein Verwandter von mir heizt in der Nähe von Wien ein ähnliches Haus ausschließlich mit optimierten Daikin LLWPs mit AZ über 6 im Dezember. Wenn auch die Anschaffung einer Klimaanlage geplant ist, würde ich dem Threadersteller die kleinstmöglich lieferbare WP WP [Wärmepumpe] empfehlen, da bei ATs über 0° kaum eine andere WP WP [Wärmepumpe] vom Wirkungsgrad her mit der Klima mithalten kann. Eine Daikin Nepura heizt z.B. auch bis -30° und moduliert von 1 bis 6 kW. Mit so einer Zuheizung würde der Heizstab auch der kleinsten LW-WP nie anspringen... Bsp.: https://www.breeze24.com/klimaanlagen/klimaanlage-sets/monosplit-und-multisplit-set/monosplit/wandgeraet/daikin-set-ftxtp25a-rxtp25a-nepura-comfora-2.5-kw-wifi-raumgroesse-25-30-m2-r32 Ideal, wenn ein Haus eine offene Bauweise hat. PS: Die 6 kW Altherma ist z.B.: ~5000€ billiger als die 12kW. Kein Wunder dass der Insti das 12kW Gerät empfiehlt... |
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Das mag ja sein, allerdings macht die kein Warmwasser mit, da zerhauts dir deine Jaz gleich mal richtung 4 |
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Leider lässt sich die genaue Wärmemenge nicht so einfach extern messen. Auch ob die Abtauenergie berücksichtigt wird etc. An die Effizienz und vor allem Komfort einer guten FBH FBH [Fußbodenheizung] und im besten Fall BKA BKA [Betonkernaktivierung] kommt eine Luft-Luft-WP nie ran. @JasperPerky Wenn dein Installateur deines Vertrauens nur Daikin anbietet, dann soll er dir die grafischen Leistungskurven der neuen kleinen 7kW und der 10kW (die 8er scheint eine gedrosselte 10er zu sein, siehe Kältemittelmenge) besorgen. Dann können wir hier eine unabhängige Empfehlung geben. Eine Erdwärmelösung ist nicht möglich? Wäre was Haltbarkeit, Effizienz und Komfort das Beste. Das wichtigste ist aber, dass der Installateur weis was er tut -> kein paralleler Puffer. |
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Also bezüglich Effizienz belegen alle unabhängigen Labortests etwas Anderes. Bsp.: die vom Threadersteller angedachte Daikin EPSK08AW1 LWWP LWWP [Luft-Wasser-Würmepumpe]: COP bei +7° 5,01 bei -7° 3,32; eine Nepura LLWP RXTM40A / FTXTM40S hat COP bei +7° 6,61 bei -7° 3,71 und auch ein besseres Abtauverhalten. Mein Vorschlag war ja, eventuell beide parallel zu betreiben, allerdings die kleinstmögliche LWWP LWWP [Luft-Wasser-Würmepumpe] zu nehmen, da die Gesamtkosten wahrscheinlich ähnlich sind, und man auch gleich den Vorteil einer Klimaanlage für den Sommer hat. Die modernen LLWPs sind auch praktisch unhörbar und viel einfacher einzustellen als LWWPs (man stellt die Raumtemperatur ein - und fertig), weshalb ich auch keinen Komfortvorteil einer LWWP LWWP [Luft-Wasser-Würmepumpe] sehe. |
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Ich möchte dir bei der Kombi mit LLWP nicht wiedersprechen, da eine LLWP mMn für die Entfeuchtung im Sommer sowieso erforderlich ist. Aber die COP-Werte kann man in der Form nicht vergleichen, da die Raum und die Vorlauftemperatur fehlt. Ich nehme einmal an, die Vorlauftemperatur liegt bei 35°C, wo würde der COP aber liegen wenn sie statt dessen bei 22°C liegt, da die Senke so gut ist und für eine Raumtemperatur von 20°C keine höhere Temperatur erforderlich ist. |
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Im Altbau macht die LLWP zum Heizen evtl. noch Sinn (hab ich selber). Speziell als günstige erweiterung zum Heizen (Übergangszeit) und Entfeuchten hat es für mich Sinn gemacht in Kombination zum Allesbrenner. Seit Umbau auf Sole-Wärmepumpe läuft allerdings auch die Klima nicht mehr zum Heizen weil die SolePumpe das einfach unauffällig macht. Hab zwar nur eine SoleWärmepumpe als Vergleich aber die hat aktuell im Neubau (~5 Jahre alt) mit FBH FBH [Fußbodenheizung], BKA und Wandheizung nach wie vor COP > 6 (Vorlauf aktuell bei 24grad) |
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