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Zulässige Belastung Kupferleitung

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  •  TBaum
19.7. - 26.7.2021
11 Antworten | 7 Autoren 11
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Kann man ein 20cm Stück Kupferleitung (normale Wasserleitung im Haus für Waschbecken), welche in 90 Grad aus der Wand steht und unten nicht aufliegt, oben mit einem Ytong-Stein mit schätzungsweise 4-5 kg belasten? Ich schätze mal, dass ein ein Ytong-Stein ca. 0,4kg pro dm3 hat.

der Ytong Stein ist zwar links und rechts angeklebt, aber liegt trotzdem ohne Abstand auf der Leitung auf, somit gehe ich mal davon aus, dass nahezu sein ganzes Gewicht darauf lastet.

  •  taliesin
  •   Gold-Award
20.7.2021  (#1)
Wasserleitungen sind kein Tragwerk, ich würde dringend davon abraten. Selbst wenn das 10 Jahre gut geht, willst du nicht in 11 Jahren da wieder aufstemmen, vermute ich.

Also die Leitung freistellen und den Stein ev. mit 2 Schauben fixieren, eigentlich sollte das ja der Kleber tragen?!

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  •  kasandi
  •   Bronze-Award
20.7.2021  (#2)
Stahlwinkel montieren und darauf den Stein?

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  •  shuber
20.7.2021  (#3)

zitat..
taliesin schrieb:

Also die Leitung freistellen und den Stein ev. mit 2 Schauben fixieren, eigentlich sollte das ja der Kleber tragen?!

Ich sehe das nicht, wie befestigt, gehe aber davon aus, dass der Ytong Stein links und recht verkelbt wurde. Aber übernimmt der Kleber die Last, wenn der Stein andererseits ganz offensichtlich auf der Leitung aufliegt? Sprich wenn der Stein vermutlich so verbaut wurde, dass er seitlich mit Kleber bestrichen wurde und dann zwischen den Stehern auf die Leitung "gelegt" wurde?


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  •  taliesin
  •   Gold-Award
20.7.2021  (#4)
Wenn der Kleber trägt ist es natürlich gut. Freistellen sollte man die Leitung trotzdem, geringe Scherlasten können das Rohr auf Dauer schädigen.

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  •  ds50
  •   Silber-Award
20.7.2021  (#5)
Freistemmen. As simple as that.

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  •  cacer
  •   Gold-Award
20.7.2021  (#6)
für ytong musst du nix stemmen... reicht der löffel oder fingernagel ;D
also freikratzen.

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  •  TBaum
21.7.2021  (#7)

Also bei mir schaut das so aus, dass da eben eine Wand aus GKF und Ytong gemacht wurde (siehe Fotos) und wie ich jetzt feststellen konnte, dürfte die Platte auf den Leitungen eine GKF sein, was an sich also kein Problem sein sollte. Allerdings frag ich mich, welchen Sinn diese Platte hat und ob darauf dann evtl. doch ein schwererer Ytong-Stein liegt. Die Draufsicht wurde davor angefertigt.

2021/20210721523615.jpg
2021/20210721540471.jpg
Die GKF-Platte sieht man, wenn man durch das Loch, wo die Leitung rauskommt, durchschaut. Auch fraglich, wofür der Holzkeil zwischen Fliese und Baustopfen ist. 

2021/20210721934257.jpg

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  •  taliesin
  •   Gold-Award
21.7.2021  (#8)
Tja, kann wohl zerstörungsfrei nur der beantworten, der's gemacht hat.

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  •  TBaum
22.7.2021  (#9)
Ja ist wohl so.

Aber eine GKF-Platte mach den Rohren nichts, oder? Noch dazu wo die Rohe umwickelt sind mit Klebeband, sollte ja auch kein Scherung stattfinden.

Wenn ein Ytong-Stein über der GKF-Platte ist, dann wurde der an der neuen und alten Wand verklebt, sollte also - wenn ich euch richtig verstanden hab - kein Gewicht nach unten ausüben, selbst wenn er auf der GKF aufliegt?

Installateur, des es komplettiert hat die Rohre sanft herumgedrückt und gemeint, wenn da eine Spannung drauf wäre, wäre das nicht möglich. Stimmt das?

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  •  taliesin
  •   Gold-Award
22.7.2021  (#10)
Du kannst es eh sinnvoll nur draufankommen lassen, Alternative wäre ja nur alles wegzureißen. Das kannst du immer noch falls ein Schaden entstehen sollte.

Wenn sich das Rohr relativ leicht bewegt, wird es nicht viel Kraft abbekommen.

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  •  cc9966
  •   Gold-Award
26.7.2021  (#11)
Leitungen dürfen überhaupt nicht mit mineralischen Baustoffen fixiert werden oder in Berührung kommen. Die vibrieren auch bei Druckschlägen. Daher immer ein Schutzschlauch auf Leitung geben, sobald diese Unterputz ist, damit ist es entkoppelt. Also der Ytong wird auf so einen Schlauch über der Leitung nicht fest halten. Da gehts auch ums Schwitzen/Kondensat der Leitung. Es gibt klare Befestigungsvorgaben wie und Schellen haben Gleitpunkte. Also wie schon angesprochen mit Winkeleisen oder ähnlichen arbeiten. Evtl. auch Vorsatzschale mit Gipskarton bzw. Fermacell bei Feuchträumen.

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