welcher Estrich in hochwassergefährdeten Bereich
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Die erst Frage die ich mir stellen würde: Verbundestrich oder schwimmender Estrich. Die zweite Frage wäre nach der Estrichsorte. |
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der Fußbodenaufbau ist mit Schüttung, also schwimmender Estrich. Die Frage nach der Estrichsorte wäre meine eingangs gestellte Frage. |
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Was füe eine Schüttung planst du da? Das ist doch dann erst recht ein Problem. |
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Das ist das eigentliche Problem. In einer solchen Situation würde ich keinen schwimmenden Estrich nehmen. Da ist es mit einer Woche nicht getan. Nach unserem Wasserschaden, hat es rund drei Wochen gedauert, bis der Estrich bzw. die Dämmung darunter wieder trocken war. Ich würde mir an deiner Stelle darüber Gedanken machen, wie man im Hochwasserfall, dass Wasser aus dem Haus hält. Dafür gibt es spezielle technische Vorrichtungen. Diese Kosten Geld. Alle paar Jahre den Estrich zu trocknen und während dieser Zeit nicht auf dieser Ebene wohnen zu können, dürfte teurer sein. Sollten technische Hochwasserschutzmaßnahmen (sowohl um das Gebäude herum z.B. Erdwälle oder am Gebäude selbst z.B. Spundwände) nicht möglich sein, so würde ich von schwimmendem Estrich Abstand nehmen. Welche Estrichsorte Durchfeuchtung am schadlosesten übersteht, bin ich allerdings überfragt. Evtl. keinen Estrich verlegen. Es gibt Länder, in denen wird direkt auf dem Rohboden Bodenbelag verlegt. |
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Es wurden Vorkehrungen getroffen und es dürfte auch bei einem HQ300 nichts passieren. Sollte widererwarten trotzdem etwas passieren, wäre es halt optimal wenn ichs sanieren könnte. Der klassische Aufbau mit Schüttung und Fußbodenheizung ist jedenfalls fix. |
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dann is es eh wurscht welchen estrich du nimmst. das eigentliche problem wär sowieso die schüttung wie schon einige geschrieben haben. nimm hald zementestrich. |
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Wir haben 40 Jahre alten Zementestrich (? Sieht aus wie Beton mit feinem Schotter) War wohl länger ein Wasserschaden in der Küche. An der Seite hat sich der Boden 1cm gesenkt. Die 20x20cm Fliesen sind original drauf. Wir haben ihn gelassen, weil nicht gebrochen und der cm macht keine Probleme. Eine Woche hört sich auch knapp an. Meist braucht man die doch fürs Aufräumen. Würde einen mini Pumpensumpf einplanen und Belüftungsanschlüsse. Bei den Eltern wurden Löcher gebohrt und dort Luft reingeblasen/gesaugt (?!). Wenn die schon mal gut versteckt vorhanden sind, gehts auch schneller. |
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Wir haben keine FB-Heizung. Bei dem von mir beschriebenen Wasserschaden, wurden Löcher in den Estrich gebohrt und warme Luft eingeblasen. Das über einen Zeitraum von drei Wochen. Wenn ich in deiner Situation wäre, würde ich entweder Wandheizungen einbauen + Verbundestrich oder dem Rat von Dirm folgen und gemeinsam mit einer Trocknungsfirma den Ernstfall (+ die entsprechenden Öffnungen im Estrich für die Trocknung) planen. |
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Ich würde Zement Estrich machen, ist einfach kein Gips drinnen. LG |
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war nun in Kontakt mit Trockenlegungsfirmen. Es wurde einstimmig zu Zementestrich geraten. Der Calciumsulfatestrich nimmt laut Aussage auch mehr Wasser auf. Rückbau ist mit Calciumsulfatestrich viel wahrscheinlicher als mit Zementestrich. |
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Bei uns meinte der Vertreter von Profi das Calciumsulfatestrich grundsätzlich nach Trocknung wieder seine Härte erreicht aber durch das Quellverhalten sich der Bodenbelag löst und im schlimmsten Fall durch die hohen Kräfte die Mauer auseinander gedrückt werden können ;). Keine Ahnung wie realistisch das ist.. Er meinte aber auch so wie die meisten hier dass eher die Schüttung das Problem ist. |
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das mit der Schüttung hab ich ebenfalls thematisiert. Da werden Bohrungen gemacht und kann wieder gut trockengeblasen werden, laut den Trockenlegungsfirmen. Schüttung werden bei mir 8cm. Bei viel Schüttung (30-40cm, wurde früher scheinbar gemacht) besteht die Gefahr dass der Estrich wegen dem Auftrieb kaputtgehen kann, war ebenfalls eine Aussage. |
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👍 Mit Verlaub: Ein Großschadensereignis (siehe Hochwasser 09/2024) zeichnet sich u.a. dadurch aus, dass es eine Vielzahl von Geschädigten gibt. Ergo gibt es einen Mangel an Firmen für die Schadensbekämpfung. Und wenn erst nach 2 ½ Wochen eine Trocknungsfirma für dich Zeit hat? |
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Die einzige Frage, die ich mir stelle ist nicht welcher Estrich, sondern warum baut man dort? Oder das Niveau heben auf HQ500..... dazu bräuchtest ein hydrologisches Gutachten und eine fachgerechte Niveauplanung und Ausführung. Ein Haus ist nicht dazu ausgelegt, überflutet zu werden. Da gibts zig Themen, die du berücksichtigen müsstest, was ich als Irrsinn sehe. Bsp. Keine Schüttung, keine Leitungen im Boden, kein Keller, EG Ausführung als weisse Wanne, druckdichte Türen bzw. Hochwasserelemente in den Laibungen..... das wird deine Kosten massiv sprengen. Einige cm höher vom Niveau ist fast nicht kostenrelevant. Zementestrich würde ich sowieso machen, da spielt dein Überflutungsthema keine Rolle, einfach aus Gründen eines möglichen Wasserschadens. (Tropfender Hahn, etc....), bei Calciumsulfat Estrich hast halt schnell mal eine Großbaustelle im Falle eines Wasserschadens. |
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HQ500 ist wertlos, beim genannten HW 2024 hat es in unserer Gemeinde jedes Gebäude erwischt welches nicht oben am Berg gestanden ist, HW war bei uns 500jährig und es hat Gebiete erwischt die in keinster Weise als HQ Zone deklariert sind HORA etc sind veraltet, bzw driftet es dann so ab, dass man sich eingestehen muss, dass man sich nicht 100%ig absichern kann |
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Das Hochwasser im September 2024 hat gezeigt, was zu meinen Lebzeiten wieder passieren könnte. Wir haben das Haus so geplant, dass ein derartiges Ereignis keinen Schaden verursacht. Sollte es jedoch noch schlimmer kommen, könnte es sein, dass Wasser in das Gebäude eindringt. Für diesen Fall möchte ich, dass man das Haus so gut wie möglich wieder reparieren kann. Auch wenn Fließestrich bzw. Calciumsulfatestrich einfacher einzubauen sind und bestimmt ihr Vorzüge haben. Ich werde mich nach all den Meinungen von (Fach)leuten dagegen entscheiden... und wie schon jemand geschrieben hat, wenn so ein Ereignis wieder stattfindet, dann wird man auf eine Entfeuchtungsfirma einige Tage warten müssen. Bis dahin ist der Estrich mit Gips aufgeqollen. Die Frage, warum man dann überhaupt dort baut, würde bedeuten, dass künftig nur noch Bauplätze irgendwo am Berg und und dort nicht an einem Hang in Frage kämen. Da bleibt dann nimmer viel übrig, zumal die verfügbaren Baugründe ohnehin überschaubar sind. Nach dem Ereignis 2024 wurden in HORA jedenfalls einige Gebiete erweitert. Für meine Region stimmt deren Einordnung . |
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Und generell ohne Bodenaufbau zu planen. Schwedenplatte z.B. Halte ich für solche Gebiete als am sinnvolsten |
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Mich würde interessieren, wie bei einer FB-Heizung gebohrt wird. Oder berücksichtigt man das bereits bei der Verlegung der FB-Heizung? |
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Vorher Foto hilft. Ansonsten kann man mit Wärmebildkamera schauen. |
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Das würde mir auch bei hochwassergefährdeten Häusern am ehesten als Lösung vorschweben. |
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