Unsere Bonität? Möglichkeiten bzw. Konditionen
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da spielen einige Themen mit hinein. Solche Fälle sind stets auch individuell zu vereinbaren. Für euch ist es natürlich wichtig, dass der potentielle Käufer eurer Immobilie seinen Vertragsbestandteil erfüllen kann (den Kaufpreis inkl. Steuern und Gebühren bezahlen kann). Der Idealfall ist natürlich jener, dass der komplette Kaufpreis auf dem Treuhandkonto liegt, bevor die Übergabe erfolgt. Das wird aber keinem Käufer so wirklich "schmecken". Daher ist es in der Praxis auch nicht unüblich, dass im Kaufvertrag beispielsweise Teilzahlungen auf das Treuhandkonto vereinbart werden. Wenn der Käufer allerdings erst kurz vor Übergabe zahlen möchte, so wäre das klarerweise auch möglich. Aus Finanzierungssicht ist es für euch freilich wichtig, dass die Errichtungskosten zu Baubeginn gänzlich zur Verfügung stehen und das Projekt somit ausfinanziert ist. Und da wird es in eurem Fall "spannend". Zu berücksichtigen ist nämlich, dass die Bank regulatorisch maximal 80% des bankseitig ermittelten Verkehrswertes (für maximal 48 Monate) zwischenfinanzieren kann - abzüglich Vorlasten. Sollte der Verkehrswert eurem geplanten Verkaufserlös entsprechen, wären das 716.000 minus 200.000 Vorlast = 516.000. Wenn man nun die Wohnung als simultanes Besicherungsobjekt dazurechnet (abzüglich grundbücherlichem Pfandbetrag) kommt man der Sache etwas näher. Jetzt mal auch unabhängig von DSTI, in Frage kommende Kreditinstitute, Konditionen, etc. ist das ein nicht ganz leichtes Unterfangen, das viel Planung, Steuerung und Abstimmung verlangt. |
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| Hallo LiConsult, kostenlos und unverbildlich kann man Kredite auf durchblicker.at vergleichen, das hilft auch das Angebot der Hausbank besser einschätzen zu können. | ||
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Gleich vorweg, bin nur Laie aber finanztechnisch sehr interessiert.... Ist es wirklich wesentlich günstiger den benötigten Betrag als Zwischenfinanzierung zu nehmen, anstatt den Gesamten Betrag variabel zu finanzieren und bei Hausverkauf sofort zu tilgen? Oder ist die Rückzahlung in Eurem Einkommen nicht darstellbar? Die benötigten 20 % Eigenkapital dürften mit den Grundstücksbesitz (Tirol!) bereits vorhanden sein. Wäre aus meiner Sicht wesentlich einfacher und stressfreier. |
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Naja, grundsätzlich bleibt es sich (fast) wurscht, weil es sich um den gleichen Darlehensbetrag handelt. Bankseitig wird die ZwiFi über ein Bau-Wohnkonto gespielt. Dieses ist ohnedies variabel verzinst und im besten Fall um 1% zuzüglich 1-Monatseuribor zu haben. Wenn der Verkauf über die Bühne ist, muss damit das Bau-Wohnkonto abgedeckt werden. Die Gebühren fallen bankseitig dort wie da an. |
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Bei der Zwischenfinanzierung sind nur die anfallenden Zinsen zu bezahlen (und "DSTI-wirksam" - außer die Zinsen werden für die Zwischenfinanzierungsperiode gleich zu Beginn vom Kreditbetrag in Abzug gemacht (machen aber nur vereinzelte Banken)) - das entschärft die DSTI-Rechnung deutlich gegenüber einer Pauschalrate inkl. Tilgung. Hier ist man aber wie beschrieben mit 80% des Verkehrswertes limitiert. Klar könnte man den kompletten Neubau neu finanzieren. Dann müsste sich im DSTI jedoch die aktuelle Kreditrate und die kalkulatorisch neue Kreditrate (Zinsen+Tilgung) für die komplette Finanzierung der Errichtung im Einkommen (40%) ausgehen (und natürlich auch noch jene der ETW). |
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wir tilgen derzeit 1400 Euro am offenen 200K Kredit bei der ING und 430 Euro monatlich bei der ETW. Gesamteinkommen monatlich liegt bei 6500 netto. Meine Hausbank die Sparkasse hat uns un der Vergangenheit bei all unseren Projekten unterstützt. Ein konkreten Plan habe ich noch nicht angefragt. Sollte ich das jetzt machen oder warten bis der Sack zu ist beim Hausverkauf? |
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Ich würde im Vorfeld anfragen und den Ablauf mit dem Banker deines Vertrauens besprechen. |
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