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Umrüstung Gas auf Wärmepumpe - EFH BJ 1992 teilen

22.8. -23.8.2026    22 Antworten    8 Autoren 22 2026-08-23T14:53:23+02:00
     
Zusammenfassung
 1  2 
  •  cutcher
22.08.2026
22
Hallo zusammen,
ich plane bei meinem EFH den Umstieg von Gas auf Wärmepumpe und habe dazu ein Angebot von HONS by AEROPE vorliegen.
Ich würde gerne insbesondere die Dimensionierung, Hydraulik und den Pufferspeicher beurteilen lassen.
Gebäude
  • EFH, Baujahr 1992
  • ca. 180 m² Wohnfläche
  • ca. 80 m² Keller (Dv ca 50m2 mit HK)
  • HWB laut Energieausweis: 78 kWh/m²a
  • Norm-Außentemperatur: −14 °C
  • 5 Personen, davon 3 Kinder
  • bisheriger Gasverbrauch: ca. 1.740 m³/Jahr (nur mit FBH FBH [Fußbodenheizung] geheizt, Keller unbeheizt soll aber in Zukunft schon temperiert werden, Kachelofen im Wohnzimmer wird immer wieder mal angeheizt als Medidationsvorgang😁)
Bestehende Heizung:
  • Viessmann Vitodens 200-W
  • 300-l-Warmwasserspeicher
  • Fußbodenheizung EG + OG mit 11 FBH FBH [Fußbodenheizung]-Kreise
  • Heizkörper im Keller sowie EG/OG
  • zwei getrennte Heizkreise/Pumpengruppen
Die FBH FBH [Fußbodenheizung] läuft entsprechend mit niedrigerer Vorlauftemperatur.
Heizlast
HONS hat mit dem Planungstool gerechnet:
  • Gebäude-Heizlast: 7,9 kW
  • Inkl WW WW [Warmwasser] ca. 8,4 kW ausgewiesen
  • Norm-Außentemperatur: −14 °C
Das Tool hat als Wärmepumpentyp EU10L ausgewählt.
Angeboten wurde dann eine HONS ECOLine HUL3-10 WP WP [Wärmepumpe].
Laut Angebot und was ich im Internet recherchieren konnte hat diese eine Leistung von 5,4–14,95 kW bei A7/W35
Aus der mir vorliegenden Leistungskurve ergeben sich ungefähr:
  • bis +4 °C: ca. 13 kW
  • 0 °C: ca. 10,8 kW
  • −15 °C: ca. 8,1 kW
Damit scheint die maximale Leistung bei meiner Heizlast grundsätzlich gut zu passen.
Was mich allerdings beschäftigt, ist die Mindestleistung bzw. Modulation in der Übergangszeit. Bei +5 bis +10 °C dürfte mein Haus überschlägig nur etwa 2,7–3,8 kW Heizleistung benötigen.
 
Thena Pufferspeicher (ich weiß die meisten Beiträge hier besagen keinen pufferspeicher verbauen)
Der Installateur möchte unbedingt einen 200-l-Pufferspeicher einbauen.
Begründung:
Beim Abtauen würden sonst die Heizkörper kurzfristig kalt.
Auf meinen Einwand, dass die FBH FBH [Fußbodenheizung] gleichzeitig weiterläuft, meinte er, bei einer reinen FBH FBH [Fußbodenheizung] könne man den Puffer weglassen, bei meiner Kombination aus FBH FBH [Fußbodenheizung] und Heizkörpern sei er notwendig. Der Installateur sagt außerdem, dass bei den letzten 75 Anlagen immer ein Pufferspeicher eingebaut wurde.
Hier würde mich eure Einschätzung besonders interessieren:
Ist bei meiner Kombination aus FBH FBH [Fußbodenheizung] + Heizkörpern tatsächlich ein 200-l-Puffer technisch notwendig, oder könnte man die Anlage auch ohne bzw. mit deutlich kleinerem Puffer sinnvoll betreiben?
Und falls ein Puffer sinnvoll ist:
Welche Funktion erfüllt er bei dieser konkreten Hydraulik – Abtauung, Mindestvolumenstrom, hydraulische Entkopplung oder Taktreduzierung?
 
Modulation / Takten
Das ist momentan mein größtes Fragezeichen.
Wenn die 5,4 kW tatsächlich die minimale Leistung bei A7/W35 darstellen, erscheint mir das für ein Haus mit 7,9 kW Heizlast relativ hoch.
Ich frage mich daher:
Würde die HUL3-10 in der Übergangszeit häufig takten?
Oder verändert sich die minimale Leistung abhängig von Außentemperatur und Vorlauftemperatur so stark, dass die 5,4 kW dafür nicht aussagekräftig sind?
Falls jemand die HUL3-10 bzw. deren Verdichter/Regelung kennt:
Wie ist die tatsächliche Modulation und wie beurteilt ihr sie für meine 7,9-kW-Heizlast?
 
Das Angebot enthält:
WP HUL3-10
Anschlussset
Steuerungsset/Reglerzentrale
Hydraulikstation
300l WW WW [Warmwasser] Speicher
200l Pufferspeicher
Zustellpauschale
Elektro Montagepauschale WP WP [Wärmepumpe]
Elektro Montagepauschale Erweiterung Hauszählerschrank
Installationspauschale
Inbetriebnahmepauschale
 
Smartmeter wurde von mir gestrichen, da bereits ein Fronius Smart Meter vorhanden ist. Ebenso die Demontage der Gastherme da ich dies selbst mache. Ebenso Fundamentarbeiten, Hausdurchbrechung (Kernbohrung).
Vom Zählerschrank in den Technikraum sind es 5m und Hüllrohre vorhanden, Wärmepumpe würde ich direkt vor dem Technikraum im Freien platzieren, wo am Foto unten das Fenster sichtbar ist ca. 2m ins freie + 1m zur Erdoberfläche also ~3-4m Leitung im Freien + ~6-7m entlang der Wand im Technikraum.


Endpreis lt Angebot damit etwa 29.600 € brutto.
(davon 7.000 € Installationspauschale für lt Installateur "das haben wir in 1 Tag erledigt" und 3.000 € brutto für die 2 Elektropauschalen. WP muss nur aufgestellt und angeschlossen werden da Pumpen/Mischgruppen alles passt, Zählerschrank da PV auf neuestem Stand, lt aussage installateur "muss nur 1 schütz installiett werden").
Das Angebot war schon fertig ausgedruckt beim Installsteur in der Tasche bevor die lokalen Gegebenheiten besichtigt wurden
 
Meine Hauptfragen an euch:
1. Ist die HUL3-10 für meine 7,9 kW Heizlast sinnvoll dimensioniert?
2. Ist die Mindestleistung/Modulation für dieses Haus problematisch oder wird das Thema Takten überschätzt?
3. Ist der Puffer technisch notwendig bei meinem Haus mit Kombination FBH FBH [Fußbodenheizung]+HK und würdet ihr ihn bei 200-l-Puffer belassen, auf 50-100l reduzieren oder komplett weglassen?
4. Würdet ihr stattdessen eine andere WP WP [Wärmepumpe] wie zB Vitocal 250-A 251.A10, Panasonic T-CAP 9 kW oder Lambda EU10L wählen?
5. Wie beurteilt ihr das Angebot mit 29.600 € brutto?
 
Ergänzend ich hab bereits eine 25kwp PV anlage mit 12,8kwh speicher, das Thema Effizienz ist daher nicht das Wichtigste aber Langlebigkeit der Komponenten (Stichwort Kompressor/Verdichterstarts) natürlich schon
beim Thema Vorlauf tagsüber anheben hat der Installateur gleich abgewunken und gemeint das bringt alles nix, man heizt mit der WP WP [Wärmepumpe] nur das nach was das Haus an Wärme verbraucht/verloren hat
auch bei 1-2 wochen urlaub sollte ich den urlaubsmodus nicht aktivieren, da das wiederaufheizen des hauses ggf mehr benötigt als die Absenkung bringt.


So, ich hoffe ich habe soweit alles wichtige niedergeschrieben und bedanke mich bereits im Voraus für eine rege Diskussion und eure Inputs!

als Ergänzung stelle ich noch ein 2 Fotos vom Technikraum rein


2026/20260822784878.jpg





2026/20260822662259.jpg

  •  lewurm
  •   Bronze-Award
23.8.2026 1:04  (#1)

zitat..
cutcher schrieb: man heizt mit der WP WP [Wärmepumpe] nur das nach was das Haus an Wärme verbraucht/verloren hat

warum will er dann einen Pufferspeicher aufheizen?

Anderen Installateur suchen...

Und bevor ds50 es sagt: warum kein RGK RGK [Ringgrabenkollektor] oder TB? 🙂  gibt's die Förderung noch mit Bohrbonus?


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  •  cutcher
23.8.2026 1:19  (#2)
puffer braucht er, damit die HK nicht kalt werden wenn die WP WP [Wärmepumpe] abtaut. Auf den einwand, ich hätte ja eine FBH FBH [Fußbodenheizung] mit 11 kreisen kam "bei reiner FBH FBH [Fußbodenheizung] würde das schon gehen dass man den Puffer weglässt, bei mir mit FBH FBH [Fußbodenheizung]+HK aber eben nicht"
Puffer aus seiner sicht also notwendig, wenn WP WP [Wärmepumpe] abtaut dass genügend wärme zur verfügung steht

meine vermutung: die WP WP [Wärmepumpe] moduliert nicht so weit runter und mit puffer sind die taktzeiten länger 🤷‍♂️

RGK hatte ich überlegt aber fällt mittlerweile flach da garten bereits fertig ist (und nicht genug Fläche neben pool/bäumen vorhanden gewesen wäre)

TB - theoretisch möglich, aber soweit ich mal grob drübergerechnet hatte überschreiten die kosten (bei weitem) den nutzen


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  •  ds50
  •   Gold-Award
23.8.2026 2:18  (#3)
Dann verlasse den Insti. Bei der Heizlast auch das WW WW [Warmwasser] dazuzurechnen zeichnet schon seine Inkompetenz aus. Und bezüglich Pufferspeicher solltest du nicht sein 76. Depp sein.

zitat..
lewurm schrieb: Und bevor ds50 es sagt: warum kein RGK RGK [Ringgrabenkollektor] oder TB? 🙂 gibt's die Förderung noch mit Bohrbonus?

😘


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  •  christoph1703
23.8.2026 8:12  (#4)

zitat..
cutcher schrieb: Wie beurteilt ihr das Angebot mit 29.600 € brutto?

zitat..
cutcher schrieb: WP muss nur aufgestellt und angeschlossen werden

Selbermachen eine Option? Die paar Rohre verpressen ist keine Hexerei.  

zitat..
cutcher schrieb: Ist der Puffer technisch notwendig bei meinem Haus

Ziemlich sicher nicht. Nur wenn der Anteil an FBH FBH [Fußbodenheizung] zu gering ist, könnte man einen in den Rücklauf setzen.

Nebenbei, die HK sollten nicht gemischt werden. Den Mischer solltest du voll aufmachen und evtl die Pumpe auch noch durch ein Stück Rohr ersetzen.




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  •  cutcher
23.8.2026 8:21  (#5)
Ich dachte mir schon, dass zuerst gleich kommen wird "insti wechseln"🙈
welcher ist denn besser/vertrauenswürdiger?
ich konnte trotz intensiver suche leider noch keinen finden

zum thema selbermachen: werde nächste woche nochmal mit ihm reden und das Thema ansprechen
für mich klingt es nach standardangebot wenn "viel" zu tun wäre mit umbauten
falls er zB mischer umbauen würde oder dergleichen dann würde da schon arbeitszeit reinfließen, aber ansonsten sollte wirklich alles vorbereitet sein🤷‍♂️

dass die FBH FBH [Fußbodenheizung] kreise zu klein sind glaube ich nicht, hatte mir letztes jahr eine homematic einzelraumsteuerung für die FBH FBH [Fußbodenheizung] kreise nachgerüstet, da (meiner meinung nach) nach auslassen der heizung, FBH im badezimmer neu machen, leitungen spülen und wieder befüllen nie ein hydraulischer abgleich gemacht wurde
dass die homematic dann wieder rausfliegt und die 11 FBH FBH [Fußbodenheizung] kreise dann immer offen stehen ist mir klar👍
Hätte mir gedacht/gewünscht mit einer heizlastberechnung je raum und durchflussmengenzähler wird das ein insti ehbin null komma nix eingestellt haben - feinjustierung dann durch mich🤷‍♂️

werde ihn nächste woche auch mit den technischen grundsachen/details konfrontieren, würde mich freuen wenn da noch vorschläge kommen wieso das angebot mist ist😃

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  •  christoph1703
23.8.2026 8:38  (#6)
Zur Dimensionierung müsste man die Gebäudekennlinie mit den Leistungskurven der WP WP [Wärmepumpe] abgleichen. Ehrlich gesagt traue ich mich aber nach dem vergangenen Winter nicht mehr viel zu LWP LWP [Luftwärmepumpe] zu sagen 😬
Eine richtige Heizlastberechnung würde ich aber auf jeden Fall vorher machen (lassen), sonst ist das alles nur Raterei.
 

zitat..
cutcher schrieb: 11 FBH FBH [Fußbodenheizung] kreise

Du brauchst keinen Puffer. Den Mindestvolumenstrom kriegst du locker durch die FBH FBH [Fußbodenheizung] allein und kannst beim Abtauen die HK wegsperren, falls die wirklich (zu) kalt werden. Auskühlen werden sie natürlich trotzdem, solange die WP WP [Wärmepumpe] nicht heizt.

OTOT [Off Topic], aber fällt mir gerade ein: WP-Heizkörper mit Speichermasse, analog zu Nachtspeicheröfen wären doch mal was?

Edit: Hab gerade kurz auf deren Website geschaut. 

SCOP 5,20
messbar effizienter als Erdwärme

🤣🤣🤣🤣🤣
Und die meinen das noch ernst und schreiben darüber lang und breit in der Beschreibung. Gilt übrigens bei A7/W35...

Edit2: Bei A7/W35 liegt die Mindestleistung bei 5,4 kW. 

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  •  RaBo76
23.8.2026 8:56  (#7)
Nur falls es nicht bekannt sein sollte, HONS hatte erst im April 2026 Insolvenz angemeldet und wurde danach von der dafür neu gegründeten Slowakisch/Österreichischen Auffanggesellschaft "Aerope Energiesysteme GmbH" halt ohne die Schulden rausgekauft. Ob das langfristig klappt, wird die Zeit zeigen...

Eine minimale Heizleistung von 5,4 kW bei A7/W35 ist für ein Haus mit 6–8kW Maximallast ein klares K.-o.-Kriterium. Das Teil wird so gut wie immer takten.
Was will er mit dem 200l Puffer genau machen? Als Rücklauf-Reihenpuffer (dann könnte er deutlich kleiner sein) oder als parallelen Trennpuffer? Letzteres wäre Effizienzkiller und würde das Takten noch weiter verstärken.

Wie, 7000€ Installationspauschale für 1 Tag Arbeit? Auch die 3000€ für Elektro sind zu hoch, außer die Leitungsverlegung wäre katastrophal aufwändig bei euch. Das vorliegende Angebot würde ich nicht annehmen. Die Wärmepumpe passt von der Mindestleistung her nicht zum Gebäude, und die Haltung des Installateurs deutet nur auf Schema-F-Montagen ohne Optimierungswillen hin.

Wenn schon teuer, dann würde die vom Tool ausgeworfene Lambda EU10L (HONS Premium Line) deutlich besser passen, die soll ja auf 2kW Mindestleistung runterkommen. Die HONS ECOLine HUL3-10 schein wohl eher so ein gelabeltes Budget-Produkt aus dem internationalen/asiatischen oder was auch immer Massenmarkt zu sein.

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Hallo cutcher,
hier gibt es dazu Erfahrungen und Preise: Umrüstung Gas auf Wärmepumpe - EFH BJ 1992

  •  cutcher
23.8.2026 9:20  (#8)
Leitungsverlegung ist sehr einfach, das kann ich auch gerne selber machen (wenn ich weiß welche kabeln im keller benötigt werden)
aktuell hängt ein ohmpilot auch noch dort den ich dann nicht mehr benötige, da wird auch was frei wie zB netzwerkkabel bzw ein kabel das zum wechselrichter geht etc
Elektriker damals meinte "da haben wir ja viel platz" hinterm zählerkasten wo es in den keller runter geht, im zählerkasten selbst ist nicht mehr so viel platz der insti meinte jedoch "das geht sich locker aus wir brauchen nur 1 schütz setzen"

von daher geh ich auch davon aus dass es ratzfatz elektrisch erledigt ist, wenn ich die kabeln kenne würde ich bereits alles vorbereiten sodass er (oder anderer elektriker) einfach den schütz auf die hutschiene montiert und anschließt

im keller müsste aktuell auch bereits kraftstrom sein, der bestehende heizstab funktioniert auf alle fälle mit 6kw leistung

ja , 7000€ installationspauschale als "all-in" paket (nur ist bei mir meiner meinung nach eben wenig zu tun)
wäre die leitungslänge doppelt so lange, viel zum umbauen etc wäre der preis gleich. Das angebot ist inkl sämtlicher materialien (isolieren würd ich mir ja auch selber, das is sicha ned schwer und geht wie erwähnt nur um ein paar m im Haus)

zur WP WP [Wärmepumpe]:
ja, das mit den 5,4kw mindestleistung hat mich eben stutzig gemacht, im gespräch hieß es "die kann weit runtermodulieren auf 10% der leistung" was mir schon komisch/verdächtig vorkam

ich habe nur einen nicht gut aufgelösten scan vom handy aus von der heizkurve - hoffe man kann es erkennen da ich gerade unterwegs bin und die physischen Zettel zuhause liegen😃
(personenanzahl stimmt nicht, wie im eingangspost erwähnt sind wir 5 personen mit 3 kindern)
Anhand der kurve dachte ich mit eben dass die WP WP [Wärmepumpe] doch häufig takten müsse und ein pufferspeicher das ev hinauszögert weil er etwas mehr masse aufheizt

2026/2026082327582.jpg

ich denke schon dass die heizleistung etwas höher sein wird, da der keller die letzten 2 jahre unbeheizt war (nur FBH FBH [Fußbodenheizung] war eingeschalten) - es war aber ausreichend warm mit 24grad da kinder oft am boden spielen bzw noch herumgekrabbelt sind
keller war jedoch stauraum, der soll jetzt schon als spielfläche dienen daher auf alle fälle auf 20-21 grad temperieren (es hatte gefühlte ~17grad ohne heizung)

dass die firma HONS insolvent gegangen ist ist mir bekannt, die jetzt dahinterstehende gremi-gruppe sollte jedoch für ausreichende stabilität sorgen?


1
  •  Pius
23.8.2026 9:24  (#9)
Moin Cutcher

den Puffer kannst du getrost weglassen. Hier im Forum sind einige, die ihre Wärmepumpe ausschließlich mit Heizkörpern und ohne Puffer betreiben.
Die 10 KW Wärmepumpe halte ich bei allem was hier geschrieben wurde bei deinem Gasverbrauch auch für zu groß.
Ich würde erst eine Heizlastberechnung machen bzw. machen lassen. 
Ich, als Interessierter und nicht vom Fach habe meine Erdwärmepumpe auch selber eingebaut und zum Laufen gebracht.
Natürlich mit viel Hilfe aus den Foren.

Mit zwei Bohrungen a 80m die von einer Firma erstellt wurden und bis in den Keller gelegt wurden (11600€)
incl. neuem Zählerschrank und Anschluss der Wärmepumpe (2100€)                                                                    
Dazu sämtliches Material incl. Brauchwasserwärmepumpe bin ich bei knapp unter der 30 k€ Grenze geblieben.

Glaube mir, das macht mich stolz und sehr zufrieden.

Ich habe mir aufgrund der Zeit die ich habe und der Preise die Mühe gemacht und die Kupferrohre weichgelötet.

Überlege es dir gut, ob du bereit bist die 7000€ Installationspauschale für einen Tag zu bezahlen.

überstürze bitte nichts. 

für die Installationszeit kannst du dein Brauchwasser auch über einen geliehenen Elektroboiler sicher stellen,
das verschafft dir Zeit.

Es macht sogar Spaß 

viel Erfolg Edgar 


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  •  christoph1703
23.8.2026 9:52  (#10)
Da steht sogar:
Dieses Planungstool ersetzt keine normgerechte Heizlastberechnung

Also da würde ich zuerst mal ansetzen. Und dann vielleicht (je nach Gegebenheiten) doch nochmal Erdwärme in Betracht ziehen.

zitat..
cutcher schrieb: im gespräch hieß es "die kann weit runtermodulieren auf 10% der leistung"

Glatte Lüge, wenn man dem Datenblatt (und dem Hausverstand) glaubt.


zitat..
Pius schrieb: Es macht sogar Spaß

Das kann ich voll unterschreiben. Wenn du nicht komplett desinteressiert bist, kriegst du das locker hin.


1
  •  cutcher
23.8.2026 10:02  (#11)
Erdwärme ist wirklich kein thema mehr, da killt mich meine frau wenn ich die nächsten 10 jahre nochmal nen bagger kommen lasse😂


förderung hab ich mir jetzt gesichert, daher würd ich schon gerne ne LWP LWP [Luftwärmepumpe] umsetzen (letzten fördercall mit 75% war ich zu spät weil mit hausumbau beschäftigt)


interesse durchaus vorhanden, auch lernwillig 
Weiß aber nicht recht wo ich anfangen sollte da gefühlt jeder gesprächspartner (insti) sein standardkonzept durchziehen will


1
  •  Pius
23.8.2026 10:28  (#12)
Hallo cutcher 

zur Info, es sind zwei Tiefenbohrung geworden. Es wurde nur der Mini Bagger für die Leitungen zum Haus genutzt.
Das wäre nur im Vorgarten, wo die Bohrmaschine steht.
Das Schöne daran ist:
- sie ist effektiver, als eine Luftwärme          Pumpe
- Sie braucht nicht ab zu tauen
- Du hast außen keinen Kasten im Vorgarten stehen und keine Geräusche.

wenn du selber was machen kannst, würde ich dir sogar dringend dazu raten diese Arbeiten selber zu machen. Ich nehme an du hoffst noch auf einige Jahre in deinem Haus und es wird dich jeden Winter freuen, wenn du in die  Nachbargärten  Schaust und  dampfende Luftwärme Pumpe siehst, die gerade am Abtauen 

du machst das schon
Gruß, Edgar

1
  •  cutcher
23.8.2026 10:57  (#13)

Das thema ist (leider) wirklich durch, bagger um des haussegens wegen nimmer😂
dank der großen PV die ich hab ist eine LWP LWP [Luftwärmepumpe] aber auch ok für mich. Es soll aber technisch gut sein und auf langlebigkeit ausgelegt sein - keine standardlösung die bei meinem haus halt ned wirklich passt
Eigenleistung so weit möglich gerne willkommen, vorbereitung

Hier im vorgarten kommen1-2 pflanzen wieder weg, den zierschotter räum ich zur seite und wo die schalsteine stehen würd ich das streifenfundament machen (sobald ich weiß welche WP WP [Wärmepumpe] und dementsprechend welche dimensionen das fundament haben soll)
leerrohre von der kernbohrung hab ich bereits gelegt (muss ich ggf noch kleines Stück verlängern)

dahinter beim lichtschacht gehts in den technikraum wo man die RDS gesehen hat bei den fotos oben, also wirklich minimale leitungswege


2026/20260823676783.jpg


2026/20260823941471.jpg


falls ich beim fundamentgraben zufällig auf das rohr von regenrinne zu kanal treffe bind ich es gleich ein, der kanal ist 1m neben der betonmauer, ansonsten lass ich das wasser einfach im schotter versickern

1
  •  Pius
23.8.2026 11:25  (#14)
Solange es keiner sieht, dass so das Kondenswasser eingeleitet wird. 
beim Propan. 


1
  •  cutcher
23.8.2026 11:31  (#15)

zitat..
Pius schrieb:

Solange es keiner sieht, dass so das Kondenswasser eingeleitet wird. 

beim Propan.

Ist das nicht erlaubt?
das war gefühlt der einzige (einer der wenigen) tipps vom insti wo ich mir dachte das ist sinnvoll🙈


1
  •  RaBo76
23.8.2026 12:01  (#16)

zitat..
cutcher schrieb:
Ist das nicht erlaubt?
das war gefühlt der einzige (einer der wenigen) tipps vom insti wo ich mir dachte das ist sinnvoll🙈

Das wäre so nicht erlaubt, weil Propan schwerer als Luft ist, könnte es im Leckfall in den Kanal fließen und dort ein explosives Gemisch darstellen. In einem Schotterbett versickern lassen ist wohl die gängige Methode.
Auch gibt es strenge Regeln, was den Abstand zu Gebäudeöffnungen angeht. Ich glaub je nach Modell 1,0-1,5m Abstand zu Fenstern, Türen oder Deinem Lichtschacht. Das muss aber in der WP WP [Wärmepumpe]-Installationsanleitung genau beschrieben sein. 
Ich nehm an der Zaun im Bild ist nicht Dein Nachbar sondern Deine Einfahrt oder so? Wegen Lärm sind ja va. in OÖ die Abstandsbestimmungen zur Grundgrenze einzuhalten und zu bestätigen.


1
  •  cutcher
23.8.2026 12:26  (#17)
Alles klar - dann werd ich es versickern lassen wie eh ursprünglich gedacht. Wundert mich dass der insti den Vorschlag gemacht hat, das müsste der doch wissen🤦‍♂️

ganz richtig, der zaun ist zu meiner einfahrt, wegen abstand bzw lärm gibt es sicher keine probleme da könnte ich auch näher zur grundgrenze gehen
hätte es jedoch dort hingegeben dass die leitung möglichst kurz ist
zum lichtschacht werden es schon locker 1,5m werden - die feinsteinzeug platte ist 60cm tief also ist schotter bis lichtschacht schon mal ~58cm plus der rest
bzw hab ich da eh genug platz kann die sie auch locker 2,5m vom lichtschacht wegstellen, würde aber gerne wie oben erwähnt möglichst kurze leitungen haben wollen

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  •  tepee
  •   Bronze-Award
23.8.2026 13:29  (#18)
Weil du das immer wieder mal so erwähnst, die PV, selbst mit 25kWp, würde ich nicht überbewerten im Winter... natürlich je nach dem wo du wohnst und wie die Anlage ausgerichtet ist.

Aber gerade eine LWWP LWWP [Luft-Wasser-Würmepumpe] ist bei Kälte schon stromhungrig und die PV liefert in den dunklen kalten Monaten nicht die Welt. 

Ich habe 30kWp allseitig, sparsame Sole-WP ... Reicht in Dez/Jan für 40-50% Eigenversorgung WP WP [Wärmepumpe] + Haushalt. E-Auto habe ich da noch gar nicht einbezogen.


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  •  cutcher
23.8.2026 13:45  (#19)

zitat..
tepee schrieb:

Weil du das immer wieder mal so erwähnst, die PV, selbst mit 25kWp, würde ich nicht überbewerten im Winter... natürlich je nach dem wo du wohnst und wie die Anlage ausgerichtet ist.

Aber gerade eine LWWP LWWP [Luft-Wasser-Würmepumpe] ist bei Kälte schon stromhungrig und die PV liefert in den dunklen kalten Monaten nicht die Welt. 

Ich habe 30kWp allseitig, sparsame Sole-WP ... Reicht in Dez/Jan für 40-50% Eigenversorgung WP WP [Wärmepumpe] + Haushalt. E-Auto habe ich da noch gar nicht einbezogen.

100% autark bin ich natürlich nicht, aber 1000kwh sind es durchaus schon wieder im februar (süddach, norddach, südfassade)
dez/jän werden es mit ~600kwh ertrag wohl auch um die 50% werden vermute ich mal, das haus braucht ja auch was

damit meine ich nur ich brauch kein zu 100% ausoptimiertes/effizientes system
(aktuell "verbrate" ich mit ohmpilot+heizstab ja auch 2000kwh nur für das warmwasser, das ist alles andere als effizient...)
förderticket geht bis ende märz, da ist es schon noch kalt😂
wenn das ganze aber wirklich in 1 tag umgesetzt ist weil alles vorbereitet is mach ich mir überhaupt keine sorgen 

LWP würde ich als gesetzt betrachten, nach den rückmeldungen jedoch am Liebsten ohne Puffer
die angebotene WP WP [Wärmepumpe] geht aufgrund der hohen Mindestleistung offenbar nicht (war auch meine Vermutung), was/wie ich tun muss damit ich keinen puffer brauche weiß ich aber noch nicht

mischer umbauen war ebenfalls ein tipp, auf was hab ich jedoch noch nicht ganz verstanden

1
  •  christoph1703
23.8.2026 14:21  (#20)

zitat..
cutcher schrieb: was/wie ich tun muss damit ich keinen puffer brauche weiß ich aber noch nicht

Insti wechseln oder diesem beibringen, dass du keinen willst. Brauchen tust du ihn nicht.

zitat..
cutcher schrieb: mischer umbauen war ebenfalls ein tipp, auf was hab ich jedoch noch nicht ganz verstanden

Aktuell mischst du von einer hohen VLT auf Hausnummer 50°C für die HK und 30°C für die FBH FBH [Fußbodenheizung] runter.

Mit der WP WP [Wärmepumpe] fährst du die 50°C direkt in die HK und mischst nur die 30°C für die FBH FBH [Fußbodenheizung]. Noch höhere VLT fahren um dann auf 50°C runterzumischen macht keinen Sinn.

Den Mischer für die HK stellst du auf vollen Durchgang (keine Rücklaufbeimischung) und bist eigentlich fertig. Besser noch, wenn du die Pumpe aus dem Mischerkreis ganz ausbaust (da gibts passende Rohrstücke zum reinschrauben). Den Mischer ganz ausbauen wäre die beste Variante, aber mehr Aufwand.

Im besten Fall kommst du mit einer VLT für alles aus (wenn die HK nur im Keller sind, den du ja nur temperieren wirst). Dann kannst du beide Mischer ausbauen, hast die geringste Komplexität und die höchste Effizienz.

Das Schöne an der Sache ist, dass du nicht alles sofort machen musst. WP rein und es wird warm. Die Optimierungen kannst du nach Lust und Laune machen, vorher in Ruhe Daten mitschreiben. Wenn du dann Zeit hast, baust du um und die Anlage läuft ein Stück effizienter. Oder du lässt es, besser als Gas ist es auch ohne Optimierungen.
 

zitat..
cutcher schrieb: interesse durchaus vorhanden, auch lernwillig
Weiß aber nicht recht wo ich anfangen sollte da gefühlt jeder gesprächspartner (insti) sein standardkonzept durchziehen will

Das Standardschema passt für so gut wie jede Anlage, ist meistens das erste in der Anleitung. Ein Insti will dir halt (meistens) mehr verkaufen und Planung durch Puffer ersetzen. 

1
  •  Akani
23.8.2026 14:50  (#21)
Mal ganz vorab, zum Thema 2 Heizkreise. Nur um den Keller zu überschlagen wenn jetzt nicht zugeheizt wird. Beide Heizkreise demontieren, die Interne Pumpe versorgt beide Systeme. Hier würde ich noch prüfen ob Heizkörper zu den Systemtemperaturen passen.
Kein Puffer verwenden, da FBH FBH [Fußbodenheizung].
Auch die Auswahl der WP WP [Wärmepumpe] wäre Kathastrophal, Bivalenzpunktauslegung bei Luft ist unumgänglich. Bivalenzpunkt sollte um Optimum bei -7° liegen. Die hier angebotene ist devinitv falsch ausgelegt.
Hier würde die  Nibe2125-12 sehr gut passen, leichte Reserve Bach oben, Bivalenzpunkt liegt hier ca bei -8°, zu takten beginnt sie bei kanppen 10° AT.
Inneneinheit die VVM 320, kleiner Reihenpuffer ist hier schon mit drin, somit bei Abtauung keine kalten Heizkörper

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