Sockelbelüftung umsetzen
6.7.
-8.7.2026
12 Antworten
5 Autoren
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Ich würde Winkelsteine hernehmen, hier ein schönes Beispiel: https://www.energiesparhaus.at/forum-modernes-efh-198-m/70632_6#849005 |
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Im Bereich der Einblas-/Absaugstutzen des Pelletlagers habe ich eine ähnliche Situation. Hier habe ich Kantensteine in Magerbeton gesetzt und ein Auflager aus einem verzinkten Winkeleisen montiert. Darauf liegt ein auf Maß gefertigter Gitterrost. Das ist die einfachste Variante. Magerbeton kann man auch liefern lassen. Dann ist das Ganze relativ einfach umzusetzen. Vom betonieren mit einer Schalung würde ich dringend abraten. Das ist sehr aufwändig. Auch optisch sehen Kantesteine (Stärke: 8 cm) m.E. sehr ansprechend aus. |
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Danke für den Link! Ich würde aber stark dazu tendieren, die Löcher erst nach dem Versetzen zu bohren, da ich eine Konsole für zwei Gitter (also halb/halb aufliegend) verwenden möchte. Hab aktuell einen ein Meter breiten "Graben", sollte also auch nach dem Positionieren der Steine mit dem Akkubohrhammer gut dazukommen. |
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Danke ebenfalls für den Input. Liegen deine Kantensteine am Untergrund auf oder wie hast du die korrekte Höhe der Oberkante im Magerbeton einrichten können? |
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In Magerbeton werden die Steine so versetzt, dass man den Magerbeton zunächst ca. 15 - 20 cm als länglichen Haufen (wie im Spargelanbau) aufbringt, die Randsteine setzt und mit dem Gummihammer solange klopft, bis man die korrekte (durch eine Schnur vorgegebene) Höhe erreicht hat. Im Anschluss wird noch seitlich mit Magerbeton ein wenig angefüllt. |
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Ok, Standard... sinkt also nicht bis zum Frostschirm ein. Wie hoch hast du denn deine ganze Konstruktion ausgeführt bzw. wie breit sind deine Roste? Begehbar und frostsicher ist das ganze, ohne daß es kippt/bricht? |
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Ich hab auch das Thema mit 40cm Höhe auf der Eingangsseite mit 18m Mein Plan wäre 25er Schalsteine und alle 3 Meter einen halben Meter als Querung Bei deiner Grafik würde ich einfach 15er Schalsteine nehmen, die seitlichen bissl niedriger setzen, bissl Eisen rein und am Ende dünnes XPS draufkleben und verputzen, die L Steine haben nämlich auch in kleinem Format ein Gewicht, bei dem es ohne Bagger eher schlecht geht und die Preise sind brutal, insbesondere bei den Ecksteinen |
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Habs bei uns mit LSteinen unbewährt ausgeführt und vom Metallbauer Halter schweißen lassen, waren günstiger als ein Hersteller die im www verkauft. Hier mal ein Bild ![]() |
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Hatte ich mir am Anfang auch kurz überlegt, hab letztes Jahr meine lange Südgrenze mit betongefüllten Schalsteinen gesockelt. Aber aus mehreren Gründen wäre das für die Sockelbelüftung zu umständlich: Die schmalsten Schalsteine sind eben auch noch zu breit, XPS kommt für mich nicht in Frage. Und ich muss eine relativ exakte Höhe von 43cm treffen, d.h. ich müsste entweder viele Schalsteine in der Höhe kürzen oder einen wirklich dicken Betonkranz drunter herstellen. Ja, die Winkelsteine würden mich rund ums Haus rund 1500 Euro kosten. Ist mir auch zu kleinteilig zu verarbeiten. Es wird wohl eine Mischung aus Variante A, B und den Rasenkantensteinen: Ich setze 1m lange, 30cm hohe und 5cm starke Rasenkantensteine der Hauslänge nach in ein Mörtelbett und je nach Rostlänge abgeschnittene 25cm Rasenkantensteinstücke quer als Auflager dazu. Da nehm ich die mit 8cm Stärke und hab somit für zwei Roste knapp 4cm Auflager. Und ich kann sie um die Roststärke von 4cm tiefer setzen und bekomme oben einen bündigen Abschluss. Die Steine kosten sehr wenig, ich muss nur das Mörtelbett anmischen und ich hoffe, so in relativ kurzer Zeit viele Meter machen zu können. Eventuell düble ich noch mittig bei meinen 1,5m Rosten je eine Stahlwinkelkonsole dazu als zusätzliches Auflager. |
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Hallo Designo, bei mir ist die Situation etwas anders. Die Anschlüsse für die Pellets liegen wie in einem Lichtschacht. D.h. im oberen Teil der Kellerwand, ca. 40 cm unterhalb GOK. Der "Lichtschacht" wurde aus Kantensteinen gebaut. An drei der vier Seiten wurde ein Winkeleisen montiert, auf dem der Rost liegt. Das ist nicht ganz mit deiner Situation vergleichbar. Das mit den abgeschnittenen Kantensteinen quer zur Hauswand, hatte ich mir auch überlegt. Damit spart man sich die teuren (wenn auch sehr schön angefertigten Metallträger). Zu deinen Fragen: Ich habe Kantensteine mit 50 cm Höhe verwendet. Darunter liegt bei mir Rollkies 16/32; damit keinerlei Frostrisiko. Begehbarkeit: Wie beschrieben, liegt der Gitterrost an drei Seiten auf Winkeleisen. Dadurch kippt natürlich nichts. Die anderen haben das Kippproblem dadurch gelöst, dass sie schwere L-Steine + technisch anspruchsvoller Metallkonstruktion eingesetzt haben. Das ist natürlich die Luxusvariante. Aber auch kostspielig und recht zeitaufwändig. Die Lösung mit den Kantensteinen (+ quer gestellter Steine) ist da deutlich preiswerter und weniger zeitaufwändig. Stabilität ist zu 100 % gewährleistet. Eine Frage stelle ich mir allerdings: Wie verhindert man das verrutschen in Richtung Hauswand? Bei Akani wurde das ja sehr elegant durch die Haltenase am Träger gelöst. Bei mir liegt der Rost an der Hauswand an. Das stört mich immer ein wenig, wenn ich Pellets geliefert bekomme. Eine Möglichkeit wäre, dass man die Querstücke (die ich übrigens nicht über die ganze Breite des "Grabens" einbauen würde; eher 3 cm Abstand zur Hauswand einhalten) mit einem Flacheisen versehen würde (Edelstahl oder Aluminium). Dieses Flacheisen dann an der zur Hauswand gerichteten Seite auf den Querstein aufschrauben und um die Rosthöhe überstehen lassen. So hat man einen Anschlag, der das verrutschen in Richtung Hauswand verhindert. |
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Ja, das Kippen der gesamten Haltemauer würde ich eben (hoffentlich) mit den vorne quer angemörtelten, kurzen Rasenkantenstücken verhindern. Bei mir ist es wie gesagt nicht ganz so hoch auszulegen - ich hab über meinem Schaumglasschotterfrostschirm (was für ein Wort) ca. 30cm Fundamenplatte inkl. Sauberkeitsschicht und 18cm Fußbodenaufbau. Wo hast du denn die hohen Rasenkantensteine gefunden? Bei den üblichen Verdächtigen (Baumärkte) hab ich nichts höheres als 30 gesehen. 40er wären für mich wohl ideal. Ich hab heute zufällig mit meinem Fassadenbauer, der mir die Sockeldämmung gemacht hat, über das Thema "Berühren des Hauses" gesprochen. Wir waren uns einig, daß ich mir einfach aus meinen übriggebliebenen Schaumglasschotterplatten 5cm breite, 5cm starke und ca. 35cm hohe Streifen rausschneide und die dann zwischen den quergestellten, kurzen Rasenkantensteinen und dem bereits fertig armierten und gespachtelten Sockel "einklemme". Da mein Sockelbereich ja ebenfalls aus Schaumglasplatten besteht, die extrem druckfest sein sollen, machen wir uns da keine Sorgen. Und ich erwarte eben keinen sonderlichen Druck des umliegenden Erdreichs gegen die Konstruktion, weil nirgends knapp neben dem Haus ein befahrbarer Bereich liegt. Der Hof ist sicher 5 oder 6 Meter von der nähesten Ecke des Hauses weg. |
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https://www.ehl.de/hausbesitzer/produkte/borde/tiefborde-184/?srsltid=AfmBOooO366h_jVNhen21_J0vReQatBgut8XgSbvoh_0jxcFJYl_axqw Meine Sorge geht weniger in Richtung "Kippen". Wenn die Randsteine richtig in Magerbeton gesetzt werden, dann kippt da nichts (schon ohne die quer gestellten). Mir ging es eher darum, dass die Gitterroste ja in Richtung Randsteine durch den Höhenunterschied fixiert sind. Seitlich stoßen die aneinander und sind dadurch fixiert. Nur zum Haus hin können sie sich bewegen. |
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