Liebe Energiesparhäusler,
wir sanieren gerade ein Haus aus den 60er/70er/80er Jahren (immer wieder auf-/aus-/umgebaut). Da es viele alte Mäuer (teilweise sogar Lehmziegel) gibt, würden wir die dicken natürlichen Wände gern weiterleben ("atmen") lassen und Lehmputz verwenden - für natürlicheres Raumklima (und Feuchtigkeitsregulierung).
Wir bekommen keine
KWL KWL [Kontrollierte Wohnraumlüftung].
Da Lehmputz recht teuer ist und leicht in Mitleidenschaft gezogen wird (sichtbare Schrammen schon bei kleinen Kontakten wie z.B. Anlehnen einer Leiter), denken wir darüber nach, Lehmputz nur dort zu verwenden, wo er wenig beansprucht wird: auf der Decke. Die bestehende Decke ist eine Ziegeleinhängdecke. Nur im Vorraum wirds eine abgehängte Rigipsdecke, aber da würden wir dann eh keinen Lehmputz verwenden.
Auf einer Hausbaumesse hat uns mal ein Lehm-Profi gesagt, dass die Vorteile von Lehmputz bereits ab 30% verputzter Fläche spürbar werden. Das wäre mit der Decke ja gegeben.
Da ich persönlich trockene Luft nicht so gut vertrage, hätte Lehmputz ein großes Plus für mich persönlich. Außerdem verbaue ich natürliche Materialien lieber als synthetische - aber wer nicht.
Habt ihr Erfahrungen mit (oder eine Meinung zu) nur teilweiser Verwendung von Lehmputz in Wohnräumen? Danke für eure ehrliche Meinung!
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