Sanierung: Kaminofen, Kachelofen oder wasserführender Kamin?
20.7.
-25.7.2026
28 Antworten
7 Autoren
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Dann scheidet ohne eigene Ersatzstromanlage der wasserführende Kamin sowieso aus. Man kann solche Systeme durchaus auch im Nachhinein optimieren. Mit der Flex z.B. 😜 |
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Ersatzstromanlage ist zusammen mit PV und Speichereinbau geplant |
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Bei einem gut sanierten Haus mit WP WP [Wärmepumpe] wird sich der Ofen mit Wassertasche nie rechnen. Auch ist die Kombination Nieder- und Hochtemperatursystem nicht wirklich sinnvoll/effizient. Ich würde mir die aktuelle Hydraulik ansehen und diese erstmal optimieren und falls der Ofen unbedingt kommen soll, dann über einen "Entlademischer" (zum Einlesen gibts dazu schon einige Threads im Forum) hydraulisch einbinden. War die Brauchwasser-WP Bestand oder warum habt ihr zwei WP WP [Wärmepumpe] im Einsatz? |
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Ja, die hatten wir schon alles Zusatz zur Gasheizung gekauft weil wir einen neuen Boiler brauchten. Der Ofen soll nicht unbedingt kommen, wir könnten ja auch einen Kachelofen einbauen. Oder zumauern. Wieso würdest du die Hydraulik optimieren? |
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Hallo sabinel, hier gibt es dazu Erfahrungen und Preise: Sanierung: Kaminofen, Kachelofen oder wasserführender Kamin? |
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Weil ein Pufferspeicher parallel zu WP WP [Wärmepumpe] und Heizung halt immer schlecht ist. Es gibt unzählige Threads dazu in diesem Forum, warum das einfach keine gute Idee ist. |
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Wir haben dazu einen stinknormalen Tischherd genommen. Ein wasserführendes System macht die Hydraulik unnötig kompliziert für recht wenig Benefit. Ein gemauerter Kamin mit Kochmöglichkeit wäre natürlich viel schöner gewesen, scheiterte aber am Budget. |
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Das klingt schön. Hast du einen Link zu sowas? Er steht aber im Wohnzimmer. Allerdings könnte man eventuell zur Küche durchbrechen. |
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Wir haben das letztes Jahr schon in einem Thread diskutiert und war hier nicht meine Frage. Ich habe das jetzt ein Jahr beobachtet und a. unsere WP WP [Wärmepumpe] taktet fast gar nicht, schaltet sich nur ein paar Mal pro Tag ein, und b. Ja, wir haben wahrscheinlich etwas Wärmeverlust durch den Speicher, aber dafür kann die WP WP [Wärmepumpe] den günstigeren Nachtstrom nutzen. Die 150 € Ersparnis im Jahr sind jetzt nicht genug um jetzt alles wieder umzubauen. |
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z.B. sowas: https://www.ofensetzen.at/Galerie-Herd/ So ein Durchbruch zur Küche ist aufgrund der absoluten Individualität kein sonderliches Problem im Normalfall. |
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Da wir auch gerade ein Haus sanieren hatten wir ähnliche Gedanken. Und wir werden trotz der Nachteile eine LWP LWP [Luftwärmepumpe] mit Puffer sowie einen wassergeführten Tischherd verbauen. Wobei die beiden Systeme auf jeweils einen eigenen Puffer arbeiten werden und mittels Umschaltventil getrennt sind. Das Szenario Stromausfall lösen wir mit einem Victron PV System... Für uns war von Anfang an klar das wir mit Holz heizen wollen - jedoch auch das wir ein Backup für Abwesenheit etc. brauchen - somit ist der Tischherd eigentlich als primäre Heizung gedacht. Die LWP LWP [Luftwärmepumpe] soll nur Abwesenheiten überbrücken und (sofern vorhanden) mit PV Überschuss etwas Holz einsparen. In dieser Konstellation sehe ich den Puffer sogar als kleinen Vorteil an, da ich etwas Wärme (mit PV beheizt) speichern kann. |
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Das ist super freut mich. Aber bitte ohne den separaten Puffer für die WP WP [Wärmepumpe] und dann noch gemischter Heizkreis. Stattdessen Bau das ganze mit Entlademischer!! Falsch, weil Wärme speichert man nicht mit 10 K Übertemperatur in einem Topf, sondern eher mit 1-2 K in Tonnen von Estrich. Das macht das System Effizient, in der Anschaffung günstiger und vermindert Wartungs- und Folgekosten. DS hatte es auch iwo schon geschrieben der Platzbedarf der auf Lebzeiten dafür vergeudet wird. Überlegt euch das alles noch mal |
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Um dem Zahlen hinzuzufügen: 2,3 kWh in einem Pufferspeicher mit 200 l bei 10 K Übertemperatur 12,2 kWh in 25 t Estrich bei 2 K Übertemperatur Wenn man bedenkt, dass die zweite Variante mit exakt 0 € zusätzlichen Installationskosten zu Buche schlägt und als Zuckerl obendrauf rund 10-15 % Betriebskosten spart, sollte die Entscheidung einfach sein. |
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Das es hierdurch Effizienz Nachteile gibt ist mir durchaus klar... Falls ich hier einen groben Denkfehler habe lasse ich mich auch gerne korrigieren. Den Estrich als Puffer habe ich bei dauerhaftem Heizen (lt. Heizkurve sowieso zur Verfügung) - bei einem angegeben Puffervolumen von 500L, einem VL VL [Vorlauf] von 30 Grad und 55 Grad Puffer Temperatur höre ich ein Delta von 25K zur Verfügung - soweit korrekt oder? Das wären ohne Verluste 14,5kWh - die ich zusätzlich mit PV Strom (quasi kostenlos) zur Verfügung habe (Szenario Unterstützung Holz Heizung) Auch ist ein zusätzliches ByPass Ventil vorgesehen um den Puffer bei Bedarf zu umgehen (Szenario Abwesenheit). |
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Richtig gerechnet. Wenn du so viel Energie von der PV bekommst. Im Winter, wenn man sie am meisten bräuchte, scheint die Sonne leider am wenigsten. Angenommen, du bekommst wirklich so viel von der Sonne - rechne mal die Investition dagegen. Da kommst du schwer ins Plus, vor allem wenn man den ineffizienten und verschleißfördernden Betrieb der WP WP [Wärmepumpe] berücksichtigt. Wenn du wirklich unbedingt speichern willst, würde ich das Geld lieber in einen Batteriespeicher stecken. Den kannst du Sommer wie Winter verwenden und die WP WP [Wärmepumpe] ihren Job in Ruhe machen lassen. |
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Genau das ist das Thema - wir montieren nächste Woche 96 Module zu 450 Wp - Speicher ist bestellt - sollte es dennoch zu einem Überschuss kommen kann ich diesen in Wärme speichern (zumindest für die Übergangszeit). Im Kernwinter wird es nicht viel bringen - ist aber auch nur als Zeitsystem gedacht... |
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Wenn du eh schon einen Speicher bekommst, mach den um 20 kWh größer, kostet dann vermutlich sogar weniger als der Wassertopf und bringt mehr. |
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Ja und deine lächerlichen 14,5 kwh Wärme sind dann dann für genau was. Das sind dann bei ganz schlechter AZ 4 kwh Strom die du im Kernwinter nich überschüssig aus der PV erntet. Gerechnet ist das, das größte Minusgeschäft für dich. Und wenn du dich hier eingelesen hättest, würdest du das....... Nicht schreiben. |
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Dein Delta von 25K verschlechtert die Effizienz deiner Wärmepumpe um mehr als 50% (!!). Das heißt, dass deine AZ auf unterirdische 2 sinkt, wenn du diesen Puffer belädst, und das für eine lächerlich geringe Wärmeenergie, die darin sehr ineffizient gespeichert ist. Hingegen kann man gratis und sehr effizient den Estrich einfach um 3K überladen und in der Nacht davon zehren. Der grundsätzliche Denkfehler: Der Winter zeichnet sich dadurch aus, dass zu wenig Sonne da ist. Auch mit einer fetten PV hättest du im Dezember / Jänner im letzten Winter fast nix geerntet. Vielleicht gerade mal genug für den Haushaltsstrom, aber sicher nicht genug für die WP WP [Wärmepumpe]. Also kaufst du im Kernwinter für die WP WP [Wärmepumpe] zu - aber "dank" Pufferspeicher musst du mehr zukaufen, weil dieser ja dauerhaft Effizienz vernichtet. Viel smarter ist es, sowieso vorhandene Speichermassen aufzuschlauen. Im Neubau soll man deswegen die Unmengen an Beton smart machen, indem man sie als thermischen Speicher hernimmt. Wenn ich meine BKA BKA [Betonkernaktivierung] "auflade", dann kann ich die Heizung im Winter 3 Tage ausschalten, man wird nix merken. Dies ist allerdings um Welten effizienter als einen Pufferspeicher zu beladen. Nebenbei haut dir der Pufferspeicher dauerhaft die Hydraulik zusammen, man benötigt eine zweite Umwälzpumpe, der Verschleiß der WP WP [Wärmepumpe] kann sich deutlich erhöhen, und das Zeug braucht auch noch Platz (1m² kostet im Neubau locker 3000€ + Invest für Pufferspeicher) und Energie. Öhm danke, aber nein danke. Genau so. Dank 14 kWh Speicher, den man mittlerweile um 1600€ nachgeschmissen bekommt, beziehe ich quasi von März bis November fast keinen Strom. In der Übergangszeit wird am Tag und mit Sonne die Heizkurve erhöht und Wärme in den Beton eingelagert, gleichzeitig wird der elektrische Speicher aufgefüllt, welcher das Haus über die Nacht rettet (bei Reduzierung der Heizkurve). Im Sommer hilft mir dann der Speicher beim PV Ertrag optimieren und EEG Nachteinspeisen, und im Kernwinter darf er dann ab 01.01.2027 Peak Shaving betreiben und mir so Netzentgelte sparen. Dieser Invest hilft mir - im Gegensatz zum Pufferspeicher - wirklich Betriebskosten zu sparen. |
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Ist reduzierung heizkurve dasselbe wie nachtabsenkung? falls ja liest man doch überall, dass dies bei FBH FBH [Fußbodenheizung] nichts bringt sondern im gegenteil sogar mehr energie in Summe benötigt und daher ineffizient ist? |
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Im Prinzip ja, aber nicht so drastisch. Die Raumtemperatur ändert sich durch die Speichermasse kaum. Man kann aber so gezielt den Verbrauch auf die Sonnenstunden verlagern, was trotz der leichten Ineffizienz in Summe mit der PV einen Vorteil bringt. Man verbraucht zwar geringfügig mehr Energie, aber dafür hauptsächlich die billige von der Sonne. Wichtig ist nur, die richtige Balance zu finden, dass die WP WP [Wärmepumpe] am Tag nur mit etwas erhöhter Leistung läuft und nicht mit Vollgas. Mit einer LWP LWP [Luftwärmepumpe] kann so ein Betrieb aber sogar effizienzfördernd sein, weil die Lufttemperatur meistens am Tag höher ist. |
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Hallo alle, neben der Diskussion re: WP/Pufferspeicher gibt es noch Kommentare zum Kamin ... oder Empfehlungen für Hafner ... danke an ds50 für den Link, da sind wirklich coole Lösungen dabei. Unsere WP WP [Wärmepumpe] kann übrigens Energiepreis-Peaks bei variablen Tarifen abfragen, und ich glaube auch mit PV Input arbeiten, um zu optimieren, wann sie arbeitet. |
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