PVT Wärmepumpe - Seite 4
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*) Weniger Fläche für die PV (fehlt noch) speziell in Deutschland gibt es schon viele Leute welche die Thermische Solaranlage abbauen um Platz für die PV zu haben. Und jetzt sollten wir uns eine PVT aufs Dach bauen? Das Ding wird in manchen Gegenden schon gut Fuktionieren, vorallem wo es oft am Tag Plusgrade hat und der Hochnebel nicht Wochenlang in den Tähler sitzt, denke da an Florenz. Und wenn ich an die letzten 6 Wochen im Osten von Österreich denke, sehe ich mit PVT einen COP von 1! Und selbst wenn ich in einer PVT optimalen Region wäre, würde gute Dämmung und viel PV mit Heizstab vermutlich besser performen als die PVT mit WP WP [Wärmepumpe]. |
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Leider ist der PV-Ertrag im Winter häufig und in der Nacht immer nicht ergiebig. (Wenn die Sonne scheint kann das PVT-System mit Heizstab zuheizen. 😉) Das PVT-System ist nicht gedacht für Regionen mit sehr kaltem Winter und viel Schnee. Dort würde ich derzeit auch keine LWWP LWWP [Luft-Wasser-Würmepumpe] empfehlen. P.S. Die JAZ JAZ [Jahresarbeitszahl] wird über ein Jahr errechnet. 🙂 |
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Selbst in "sonnigen" Regionen bleibe ich da eher pesimistisch. Angenommen ich habe 6kwp PVT auf dem Dach. Die Sonne scheint mit nennenswerter Leistung, so das sich die Panele tatsächlich über die Umgebungstenperatur erwärmen (nur dann haben wir einen COP Vorteil gegenüber der normalen LuftWP), dann erzeugt doch die PV schon soviel Strom das es LOCKER für die WP WP [Wärmepumpe] reicht. Setze ich jetzt noch in Relation, das ohne PVT nicht nur 6kwp sondern locker das doppelte an PV-Leistung auf dem Dach liegen würde (kost ja nix im Vergleich zu einer PVT Installation) zahle ich mit PVT erneut drauf. Meine Schlussfolgerung: PVT bringt einen Vorteil in Zeiten, wo der Strom eh nix kostet. Am Ende das Tages wird sichs finanziell nicht rechnen können. |
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es gibt vielerorts im bestand einschränkungen gegen TB/RGK, aber auch gegen LWWP LWWP [Luft-Wasser-Würmepumpe], wasserschutzgebiet, schallgrenzen, usw... da klingt eine stille luftquelle am dach natürlich sehr verlockend. und in D herrscht eh ein bissl goldgräberstimmung nach 'alternativen quellen', alle paar monate poppt dort eine wunderlösung auf... direkte solare nutzung kann ich in unserem klima bilanziell ansetzen, aber nicht als spitzenlastquelle, das zeigt der aktuelle winter sehr deutlich. selbst klassische LWWP LWWP [Luft-Wasser-Würmepumpe] kämpfen aktuell, und die ziehen 2-3-4 millionen liter luft jede stunde über den verdampfer und tauen 20-30-mal am tag ab. es gibt im norden und westen von D zonen, da stehts in der zeitung wenn es unter 0° hat. dort kann man andere systeme bivalent mit ansetzen als bsplw bei uns. wenn ich eine bohrsonde unterdimensioniere, dann kann ich sie mit einem direktsolaren system koppeln um aktiv zu regenerieren. mit einem RGK RGK [Ringgrabenkollektor] geht das nicht, weil der ist eine spitzenlastquelle und muß auf den jännerpeak ausgelegt werden um da über -2° eingang zu bleiben. eine TB muß dagegen bilanziell aufs jahr betrachtet werden... |
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Sorry wenn ich dieses Problem hab stell ich mir ne Pelletanlage rein. Fertig. Aber PVT wäre mir zu störanfällig und zu teuer, auch in der Erhaltung. Auch die Modulberechnung liegt irgendwie waage im Mittelwert aus kosten und Effizienz. Will ich einen burner haben brauchts wahrscheinlich die doppelte Fläche bei doppelten Kosten um im Kernwinter zu performen. Es ist schon eine Qual bei dem Winterwetter Luftquetschen zu reparieren, aber jetzt aufs Dach, nein Danke. Da lass mer dann den E-Stab bis zum Frühjahr rennen |
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Das fand ich recht lesenswert: Standort Würzburg und Stuttgart 'https://www.sbz-online.de/heizung/pvt-waermepumpensystem-solink-energieeffizientes-waermepumpensystem' |
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hier ist der link... https://bausim2024.conf.tuwien.ac.at/wp-content/uploads/2024/09/240918-bausim-booklet.pdf seite 59/60 hier aus dem Fraunhofer forschungsprojekt zu PVT... im dezember ist der beitrag hier 0 die negativkurve ist die regeneration der sondenanlage - wenn man diese zuvor unterdimensioniert hat... Soblue ist ein Schweizer PVT-pionier. hier ein screenshot aus ihrer videopräsentation... |
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Und das obwohl die mittlere Quellentemp. bei 5°C ist? Mein Erdkollektor fährt zurzeit mit 3,5/7°C...wäre gemittelt 5,25°C mit aktueller AZ von über 5 bei 2500W Wärme die ins Haus gehen... |
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ich würde sogar sagen weil: die quelltemperatur liegt über der lufttemperatur. das ist ja das problem. eine gute auslegung mit plusgraden läßt weniger 'luft' zum ernten aus der umgebung. wenn das system auf -10° ausgelegt ist dann hat man wieder mehr potential aus der umgebung. darum laufen die speziellen PVT-wärmepumpen bis -20° sole... ein eisspeicher beginnt dort wo wir aufhören -bremsfallschirm oder startrampe... |
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