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PV - Nulleinspeisung mit Speicher und Heizstab - Seite 3 teilen

30.4. -16.9.2026    44 Antworten    19 Autoren 44 2026-09-16T08:13:25+02:00
Zusammenfassung
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  •  Martin94
30.04.2026
44
Hallo zusammen,

ich bin gerade bei der Planung der Haustechnik bzw. der PV Anlage für mein neues Haus.

Da ich bei meinem Stromanbieter keinen Überschussstrom von der PV Anlage einspeisen darf, werde ich zu meiner ca. 10 KwP KwP [kWpeak, Spitzenleistung] PV Anlage einen ca. 10 KwH Speicher dazu nehmen.

Außerdem habe ich für das Warmwasser (über eine bestehende Hackschnitzelheizung vom Altbau) geplant, einen Heizstab zu integrieren, der den Überschuss der PV Anlage zusätzlich zur Warmwasseraufbereitung nutzt.

Hierzu jetzt meine Frage: Mein Elektriker hat gemeint, wenn man nicht einspeisen darf, hat ein Heizstab keinen Sinn, da der PV Überschuss einfach verpufft.
Stimmt das so bzw. kann man dem nicht entgegenwirken, indem man den Strom vom Speicher nimmt?

Danke schonmal vorab!
Liebe Grüße, Martin

  •  Lu1994
  •   Silber-Award
15.9.2026 13:02  (#41)

zitat..
gerhardg schrieb:

──────..
BungalowImGruen schrieb:

Aus technischer Sicht find ichs interessant. Ich frag mich nur, was man im Sommer mit 1000l heißem Wasser (Tag für Tag?) macht?
───────────────

Angeblich soll es Leute geben die täglich duschen 😝

im Sommer gehen die wenigsten in die Wanne und selbst wenn, 1000l reines WW WW [Warmwasser] brauchst du nie, ein normales EFH hat einen 300l Speicher, bei viel Verbrauch 500l aber 1.000l bedeutet 5 Personen Haushalt und jeder badet allein in der Wanne


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  •  chris4789
  •   Bronze-Award
15.9.2026 13:06  (#42)
Um 1000ltr von zB 30° auf 60° zu heben braucht man so ca 35kWh, also je nach Größe PV und Akku und Stromverbrauch (evtl BEVBEV [Battery Electric Vehicle, Elektroauto]) doch schon eine Menge.

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  •  Lu1994
  •   Silber-Award
15.9.2026 19:07  (#43)

zitat..
chris4789 schrieb:

Um 1000ltr von zB 30° auf 60° zu heben braucht man so ca 35kWh, also je nach Größe PV und Akku und Stromverbrauch (evtl BEVBEV [Battery Electric Vehicle, Elektroauto]) doch schon eine Menge.

Das setzt aber wie gesagt den entsprechenden Verbrauch voraus

Zumal man hauptsächlich abends das meiste WW WW [Warmwasser] verbraucht und davon eben im Sommer entsprechend wenig, ich dusche da zb mit maximal 25 Grad, gebadet wird da nur im Pool

Zum Vergleich im Winter läuft die 300l BWWP täglich, im Sommer alle 2-3 Tage, wenn's so wie heuer wochenlang runterbrennt kannst den WW WW [Warmwasser] Speicher genau einmal mim Heizstab auffüllen, zumal sich bei 60 Grad schon gut Kalk ablagert


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  •  RaveDave89
16.9.2026 8:13  (#44)
Jetzt kommt vermutlich der absolute Wahnsinn für viele in diesem Forum! 😄
Die 1000l Wasser im Pufferspeicher nutze ich ausschließlich zum heizen!
BWW wird mit einem kleinen Boiler und Wärmepumpe erzeugt.
Der Grund dafür ist folgender:
Wir sind erst letztes Jahr in unser Haus gezogen das 2004 errichtet wurde und damals war es üblich eine Pelletsheizung ohne Puffer zu installieren. Da unser Boiler für BWW erneuert werden musste und wir eine PV errichtet hatten, haben wir einen mit Wärmepumpe genommen (Damals war der Puffer 1000l noch außer Frage).
Da es dadurch bei der Heizung aber zu extrem vielen Heizstarts gekommen ist haben wir eine Unmenge an Pellets vergoldet (6t Pellets verbrauch in der Heizsaison 25/26). Deshalb mussten wir den 1000l Puffer installieren.
Das ist schon klar, dass der Puffer im Sommer nicht genutzt wird aber wir haben 230m² Wohnfläche + 80mm² beheizteer Keller die ab Oktober warm gehalten werden wollen.
Ich sehe meine "PV-Heizung" als unterstützende Kraft! Sie soll mir vor allem in der Übergangszeit das einschalten der Heizung minimieren und somit Pellets sparen.
Ich hab 12kwP am Dach die auf 3 Himmelsrichtungen für die Wintermonate optimiert ausgerichtet sind. Zusätzlich wohne ich auf einer Anhöhe und kann vom ersten Sonnenstrahl am Morgen bis zum letzten am Abend die Sonnenenergie nutzen. Deshalb gebe ich meine Erfahrungen auch hier im "PV - Nulleinspeisung mit Speicher und Heizstab" weiter. Ich will zeigen, dass es nicht ein Ohmpilot oder ähnliches sein muss, die oft über 1000€ kosten! Nein es geht auch günstiger und besser! ich arbeite gerade daran, dass ich meine Heizstabsteuerung auch über das Smartphone oder PC von überall überprüfen und gegebenen Fall EIN- oder AUSschalten kann.
Ein Forum dient für mich zum Wissensaustausch, um neue Wege oder Möglichkeiten zu finden und zu diskutieren.
Wenn ich durch alle getroffenen Maßnahmen 1-2t Pellets/Jahr spare bin ich überglücklich!
Und wenn nicht, hat mir wenigstens der Bau freude bereitet.
 


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