ich bin gerade bei der Planung der Haustechnik bzw. der PV Anlage für mein neues Haus.
Da ich bei meinem Stromanbieter keinen Überschussstrom von der PV Anlage einspeisen darf, werde ich zu meiner ca. 10 KwP KwP [kWpeak, Spitzenleistung] PV Anlage einen ca. 10 KwH Speicher dazu nehmen.
Außerdem habe ich für das Warmwasser (über eine bestehende Hackschnitzelheizung vom Altbau) geplant, einen Heizstab zu integrieren, der den Überschuss der PV Anlage zusätzlich zur Warmwasseraufbereitung nutzt.
Hierzu jetzt meine Frage: Mein Elektriker hat gemeint, wenn man nicht einspeisen darf, hat ein Heizstab keinen Sinn, da der PV Überschuss einfach verpufft. Stimmt das so bzw. kann man dem nicht entgegenwirken, indem man den Strom vom Speicher nimmt?
Aus technischer Sicht find ichs interessant. Ich frag mich nur, was man im Sommer mit 1000l heißem Wasser (Tag für Tag?) macht? ───────────────
Angeblich soll es Leute geben die täglich duschen 😝
im Sommer gehen die wenigsten in die Wanne und selbst wenn, 1000l reines WW WW [Warmwasser] brauchst du nie, ein normales EFH hat einen 300l Speicher, bei viel Verbrauch 500l aber 1.000l bedeutet 5 Personen Haushalt und jeder badet allein in der Wanne
Um 1000ltr von zB 30° auf 60° zu heben braucht man so ca 35kWh, also je nach Größe PV und Akku und Stromverbrauch (evtl BEVBEV [Battery Electric Vehicle, Elektroauto]) doch schon eine Menge.
Um 1000ltr von zB 30° auf 60° zu heben braucht man so ca 35kWh, also je nach Größe PV und Akku und Stromverbrauch (evtl BEVBEV [Battery Electric Vehicle, Elektroauto]) doch schon eine Menge.
Das setzt aber wie gesagt den entsprechenden Verbrauch voraus
Zumal man hauptsächlich abends das meiste WW WW [Warmwasser] verbraucht und davon eben im Sommer entsprechend wenig, ich dusche da zb mit maximal 25 Grad, gebadet wird da nur im Pool
Zum Vergleich im Winter läuft die 300l BWWP täglich, im Sommer alle 2-3 Tage, wenn's so wie heuer wochenlang runterbrennt kannst den WW WW [Warmwasser] Speicher genau einmal mim Heizstab auffüllen, zumal sich bei 60 Grad schon gut Kalk ablagert
Jetzt kommt vermutlich der absolute Wahnsinn für viele in diesem Forum! 😄
Die 1000l Wasser im Pufferspeicher nutze ich ausschließlich zum heizen!
BWW wird mit einem kleinen Boiler und Wärmepumpe erzeugt.
Der Grund dafür ist folgender:
Wir sind erst letztes Jahr in unser Haus gezogen das 2004 errichtet wurde und damals war es üblich eine Pelletsheizung ohne Puffer zu installieren. Da unser Boiler für BWW erneuert werden musste und wir eine PV errichtet hatten, haben wir einen mit Wärmepumpe genommen (Damals war der Puffer 1000l noch außer Frage).
Da es dadurch bei der Heizung aber zu extrem vielen Heizstarts gekommen ist haben wir eine Unmenge an Pellets vergoldet (6t Pellets verbrauch in der Heizsaison 25/26). Deshalb mussten wir den 1000l Puffer installieren.
Das ist schon klar, dass der Puffer im Sommer nicht genutzt wird aber wir haben 230m² Wohnfläche + 80mm² beheizteer Keller die ab Oktober warm gehalten werden wollen.
Ich sehe meine "PV-Heizung" als unterstützende Kraft! Sie soll mir vor allem in der Übergangszeit das einschalten der Heizung minimieren und somit Pellets sparen.
Ich hab 12kwP am Dach die auf 3 Himmelsrichtungen für die Wintermonate optimiert ausgerichtet sind. Zusätzlich wohne ich auf einer Anhöhe und kann vom ersten Sonnenstrahl am Morgen bis zum letzten am Abend die Sonnenenergie nutzen. Deshalb gebe ich meine Erfahrungen auch hier im "PV - Nulleinspeisung mit Speicher und Heizstab" weiter. Ich will zeigen, dass es nicht ein Ohmpilot oder ähnliches sein muss, die oft über 1000€ kosten! Nein es geht auch günstiger und besser! ich arbeite gerade daran, dass ich meine Heizstabsteuerung auch über das Smartphone oder PC von überall überprüfen und gegebenen Fall EIN- oder AUSschalten kann.
Ein Forum dient für mich zum Wissensaustausch, um neue Wege oder Möglichkeiten zu finden und zu diskutieren.
Wenn ich durch alle getroffenen Maßnahmen 1-2t Pellets/Jahr spare bin ich überglücklich!
Und wenn nicht, hat mir wenigstens der Bau freude bereitet.
Jetzt kommt vermutlich der absolute Wahnsinn für viele in diesem Forum! 😄
Die 1000l Wasser im Pufferspeicher nutze ich ausschließlich zum heizen!
BWW wird mit einem kleinen Boiler und Wärmepumpe erzeugt.
Der Grund dafür ist folgender:
Wir sind erst letztes Jahr in unser Haus gezogen das 2004 errichtet wurde und damals war es üblich eine Pelletsheizung ohne Puffer zu installieren. Da unser Boiler für BWW erneuert werden musste und wir eine PV errichtet hatten, haben wir einen mit Wärmepumpe genommen (Damals war der Puffer 1000l noch außer Frage).
Da es dadurch bei der Heizung aber zu extrem vielen Heizstarts gekommen ist haben wir eine Unmenge an Pellets vergoldet (6t Pellets verbrauch in der Heizsaison 25/26). Deshalb mussten wir den 1000l Puffer installieren.
Das ist schon klar, dass der Puffer im Sommer nicht genutzt wird aber wir haben 230m² Wohnfläche + 80mm² beheizteer Keller die ab Oktober warm gehalten werden wollen.
Ich sehe meine "PV-Heizung" als unterstützende Kraft! Sie soll mir vor allem in der Übergangszeit das einschalten der Heizung minimieren und somit Pellets sparen.
Ich hab 12kwP am Dach die auf 3 Himmelsrichtungen für die Wintermonate optimiert ausgerichtet sind. Zusätzlich wohne ich auf einer Anhöhe und kann vom ersten Sonnenstrahl am Morgen bis zum letzten am Abend die Sonnenenergie nutzen. Deshalb gebe ich meine Erfahrungen auch hier im "PV - Nulleinspeisung mit Speicher und Heizstab" weiter. Ich will zeigen, dass es nicht ein Ohmpilot oder ähnliches sein muss, die oft über 1000€ kosten! Nein es geht auch günstiger und besser! ich arbeite gerade daran, dass ich meine Heizstabsteuerung auch über das Smartphone oder PC von überall überprüfen und gegebenen Fall EIN- oder AUSschalten kann.
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Wenn ich durch alle getroffenen Maßnahmen 1-2t Pellets/Jahr spare bin ich überglücklich!
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Wahnsinn ist der Heizstab im Heizungspuffer nicht, mit stellt sich nur die Frage, wie viel Überschuss du im Winter da reinbringst und auf welche Temperatur du den Max Wert stellst, 80 Grad?
Im Sommer läuft dann der Heizstab aber wohl logischerweise nicht?
Ich verwende seit ein paar Jahren das ATON Power-to-Heat Set der Fa. Technische Alternative für meinen 400l Warmwasserspeicher. Wer sich also ein wenig mit Funktionsblock-Programmierung beschäftigen will, sollte sich das ansehen, weil man damit so gut wie alles nach seinen eigenen Vorstellungen einrichten kann. Im Elektroverteiler sitzt die CAN-EZ3 Steuerung an die auch die 3 Phasen mittels Klapp-Stromsensoren angeschlossen sind, somit stehen alle Werte am Netzzählpunkt zur Verfügung. Der regelbare 0-3kW Heizstab kann über Kabel oder wie bei mir über CORA Funkverbindung angebunden werden. Beim WW WW [Warmwasser] Speicher brauchts dann nur mehr eine Steckdose und fertig... Nebenerkenntnis: es ist erstaunlich wie niedrig plötzlich die Speicherverluste werden, wenn gar keine Heizungsleitungen mehr am WW WW [Warmwasser] Speicher angeschlossen sind.
.. RaBo76 schrieb: Nebenerkenntnis: es ist erstaunlich wie niedrig plötzlich die Speicherverluste werden, wenn gar keine Heizungsleitungen mehr am WW WW [Warmwasser] Speicher angeschlossen sind.
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Die 1000l Wasser im Pufferspeicher nutze ich ausschließlich zum heizen!
BWW wird mit einem kleinen Boiler und Wärmepumpe erzeugt.
Der Grund dafür ist folgender:
Wir sind erst letztes Jahr in unser Haus gezogen das 2004 errichtet wurde und damals war es üblich eine Pelletsheizung ohne Puffer zu installieren. Da unser Boiler für BWW erneuert werden musste und wir eine PV errichtet hatten, haben wir einen mit Wärmepumpe genommen (Damals war der Puffer 1000l noch außer Frage).
Da es dadurch bei der Heizung aber zu extrem vielen Heizstarts gekommen ist haben wir eine Unmenge an Pellets vergoldet (6t Pellets verbrauch in der Heizsaison 25/26). Deshalb mussten wir den 1000l Puffer installieren.
Das ist schon klar, dass der Puffer im Sommer nicht genutzt wird aber wir haben 230m² Wohnfläche + 80mm² beheizteer Keller die ab Oktober warm gehalten werden wollen.
Ich sehe meine "PV-Heizung" als unterstützende Kraft! Sie soll mir vor allem in der Übergangszeit das einschalten der Heizung minimieren und somit Pellets sparen.
Ich hab 12kwP am Dach die auf 3 Himmelsrichtungen für die Wintermonate optimiert ausgerichtet sind. Zusätzlich wohne ich auf einer Anhöhe und kann vom ersten Sonnenstrahl am Morgen bis zum letzten am Abend die Sonnenenergie nutzen. Deshalb gebe ich meine Erfahrungen auch hier im "PV - Nulleinspeisung mit Speicher und Heizstab" weiter. Ich will zeigen, dass es nicht ein Ohmpilot oder ähnliches sein muss, die oft über 1000€ kosten! Nein es geht auch günstiger und besser! ich arbeite gerade daran, dass ich meine Heizstabsteuerung auch über das Smartphone oder PC von überall überprüfen und gegebenen Fall EIN- oder AUSschalten kann.
Ein Forum dient für mich zum Wissensaustausch, um neue Wege oder Möglichkeiten zu finden und zu diskutieren.
Wenn ich durch alle getroffenen Maßnahmen 1-2t Pellets/Jahr spare bin ich überglücklich!
Und wenn nicht, hat mir wenigstens der Bau freude bereitet. ───────────────
Wahnsinn ist der Heizstab im Heizungspuffer nicht, mit stellt sich nur die Frage, wie viel Überschuss du im Winter da reinbringst und auf welche Temperatur du den Max Wert stellst, 80 Grad?
Im Sommer läuft dann der Heizstab aber wohl logischerweise nicht?
Das wird sich noch zeigen 😅 Aktuell ist die Regelung noch auf 65°C eingestellt, aber ich hab geplant noch eine Schlechtwetter steuerung zu integrieren, welche bei nahendem Schlechtwetter und verfügbarem PV-Überschuss die max temp auf bis zu 75°C anheben darf. (Ist noch Zukunftsmusik). Die Verkalkung des Heizstabes nehme ich dafür in kauf...
Jedes KW an Heizleistung ist aktuell mehr wert, als z.b. eine Vergütung (welche ich durch 0 Einspeisung sowieso nicht bekomme) Aber der letzte Winter hat gezeigt, dass mein 16kWh Akku an einem Sonnigen Tag (Februar) um 12Uhr von 30% auf 100% geladen wurde.
Und mein Hauptaugenmerk ist die Übergangszeit.
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BWW wird mit einem kleinen Boiler und Wärmepumpe erzeugt.
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Wir sind erst letztes Jahr in unser Haus gezogen das 2004 errichtet wurde und damals war es üblich eine Pelletsheizung ohne Puffer zu installieren. Da unser Boiler für BWW erneuert werden musste und wir eine PV errichtet hatten, haben wir einen mit Wärmepumpe genommen (Damals war der Puffer 1000l noch außer Frage).
Da es dadurch bei der Heizung aber zu extrem vielen Heizstarts gekommen ist haben wir eine Unmenge an Pellets vergoldet (6t Pellets verbrauch in der Heizsaison 25/26). Deshalb mussten wir den 1000l Puffer installieren.
Das ist schon klar, dass der Puffer im Sommer nicht genutzt wird aber wir haben 230m² Wohnfläche + 80mm² beheizteer Keller die ab Oktober warm gehalten werden wollen.
Ich sehe meine "PV-Heizung" als unterstützende Kraft! Sie soll mir vor allem in der Übergangszeit das einschalten der Heizung minimieren und somit Pellets sparen.
Ich hab 12kwP am Dach die auf 3 Himmelsrichtungen für die Wintermonate optimiert ausgerichtet sind. Zusätzlich wohne ich auf einer Anhöhe und kann vom ersten Sonnenstrahl am Morgen bis zum letzten am Abend die Sonnenenergie nutzen. Deshalb gebe ich meine Erfahrungen auch hier im "PV - Nulleinspeisung mit Speicher und Heizstab" weiter. Ich will zeigen, dass es nicht ein Ohmpilot oder ähnliches sein muss, die oft über 1000€ kosten! Nein es geht auch günstiger und besser! ich arbeite gerade daran, dass ich meine Heizstabsteuerung auch über das Smartphone oder PC von überall überprüfen und gegebenen Fall EIN- oder AUSschalten kann.
Ein Forum dient für mich zum Wissensaustausch, um neue Wege oder Möglichkeiten zu finden und zu diskutieren.
Wenn ich durch alle getroffenen Maßnahmen 1-2t Pellets/Jahr spare bin ich überglücklich!
Und wenn nicht, hat mir wenigstens der Bau freude bereitet. ───────────────
Wahnsinn ist der Heizstab im Heizungspuffer nicht, mit stellt sich nur die Frage, wie viel Überschuss du im Winter da reinbringst und auf welche Temperatur du den Max Wert stellst, 80 Grad?
Im Sommer läuft dann der Heizstab aber wohl logischerweise nicht? ───────────────
Das wird sich noch zeigen 😅 Aktuell ist die Regelung noch auf 65°C eingestellt, aber ich hab geplant noch eine Schlechtwetter steuerung zu integrieren, welche bei nahendem Schlechtwetter und verfügbarem PV-Überschuss die max temp auf bis zu 75°C anheben darf. (Ist noch Zukunftsmusik). Die Verkalkung des Heizstabes nehme ich dafür in kauf...
Jedes KW an Heizleistung ist aktuell mehr wert, als z.b. eine Vergütung (welche ich durch 0 Einspeisung sowieso nicht bekomme) Aber der letzte Winter hat gezeigt, dass mein 16kWh Akku an einem Sonnigen Tag (Februar) um 12Uhr von 30% auf 100% geladen wurde.
Und mein Hauptaugenmerk ist die Übergangszeit.
Falls da viel rumkommt wär das uU sogar bei meinen Eltern möglich mit meinem Strom zu heizen 🤔
Ich werd die Tage einen kWh Zähler in die Software integrieren und kann dir gerne mal Bescheid geben.
Das ist dann zwar keine super genaue Messung, aber sie sollte zu 95% zutreffen.
Bei solchen Spielereien braucht es keine geeichten Zähler, ich verwende für das Elternhaus einen 3M Shelly, der wäre für einen Netzbetreiber sicher auch nicht präzise genug 😂
.. RaveDave89 schrieb: Jedes KW an Heizleistung ist aktuell mehr wert, als z.b. eine Vergütung
OTOT [Off Topic] für alle Mitleser, welche sehr wohl einspeisen dürfen: Im August 2026 gab es von der ÖMAG 8,997 ct/kWh, im September rechne ich mit noch mehr. Diese Vergütung übers Jahr gesehen (auch wenn es im Sommer weniger ist) zahlt mir meine restliche Stromrechnung (und somit Heizung), und wenn es so weitergeht, geht sich heuer sogar ein Plus aus.
"Für den eingespeisten Strom bekommt man nix" war noch immer falsch.
──────.. RaveDave89 schrieb: Jedes KW an Heizleistung ist aktuell mehr wert, als z.b. eine Vergütung ───────────────
OTOT [Off Topic] für alle Mitleser, welche sehr wohl einspeisen dürfen: Im August 2026 gab es von der ÖMAG 8,997 ct/kWh, im September rechne ich mit noch mehr. Diese Vergütung übers Jahr gesehen (auch wenn es im Sommer weniger ist) zahlt mir meine restliche Stromrechnung (und somit Heizung), und wenn es so weitergeht, geht sich heuer sogar ein Plus aus.
"Für den eingespeisten Strom bekommt man nix" war noch immer falsch.
es kommt immer auf die Opportunitätskosten an, bei 9 Cent wird wohl irgendwo der BEP liegen im Vergleich zur Pelletsheizung, in den Wintermonaten wird die Vergütung wohl noch steigen, da zahlt es sich rechnerisch nicht aus
wennst aber stark limitiert bist beim einspeisen macht die Spielerei schon Sinn, ist ja auch für die Abnutzung der Anlage besser, wenn sämtlicher produzierter Strom auch abgenommen wird
Bei meiner alten KWB USP20 kostet mir die kWh Heizleistung bei einem Pelletspreis von 420€/t ca. 10-13€cent. deshalb verwende ich den Strom lieber zum heizen. Und da ich aktuell ja nicht einspeisen darf, lohnt es sich für mich definitiv.
Man muss in dieser Rechnung das große Ganze im Auge behalten.