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Nibe VVM S320, S2125-12 und Abluftwärmepumpe S135 zu wenig Leistung


Zusammenfassung
  •  svenpaush
26.5. - 3.6.2026
16 Antworten | 4 Autoren 16
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Hallo, ich brauche eine 2. Meinung.
Ich habe die VVM S320 mit der S2125-15 und eine Abluftwärmepumpe.
Seit der Installation der Anlage habe ich das Gefühl, das die S135 nicht die Leistung bringt, die sie bringen könnte.
Ok Gefühl ist immer so ne Sache und ich versuche das nun auch zu belegen.

Einmal war schon ein Nibe Techniker vor Ort und der hat sich das angeschaut. Meinte das der Kompressor von der S135 merkwürdig klingt. Dann wurde aber festgestellt das mein HB die Hydraulik anders gebaut hat als Nibe das vorsieht. Damit war der Fall klar und mein HB musste das anpassen.

Das eigentliche Problem mit meinem Gefühl ist aber geblieben.

Damit ich das für mich besser ergründen kann ob die S135 wirklich zu wenig Leistung bringt habe ich nun den Kompressor der S2125 und den Heizstab blockiert.
Die S135 läuft derzeit allein. Da es draußen sehr warm ist, muss sie wie eine Brauchwasserwärmepumpe nur noch das Brauchwasser erwärmen. Das müsste die S135 auch locker schaffen. Denn andere Brauchwasserwärmepumpen haben vergleichbare Leistungswerte.

Heute Morgen lief die S135 an und sollte BW erwärmen.
Um 7:23 war die BW Temperatur oben 49,1 Grad. Eine Zyrkoleitung ist nicht vorhanden.


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Um 8:45 hatte das BW dann eine Temperatur von 47,6 Grad.
Die S135 hatte also zu dem Zeitpunkt, dass BW heruntergekühlt statt zu erwärmen.


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Erst nach 8:32 fing die Temperatur an zu steigen. 
Was ich aber sehe, ist das die Temperaturfühler BT2 (26Grad) und BT3 (35Grad) höhere Temperaturen anzeigen. 
Das sollte doch die Temperatur des Heizungswassers sein. 
Ist das ein Zeichen, dass das 3 Wegeventil nicht richtig absperrt und statt nur das BW auch gleich das Heizungswasser mit erwärmt?
Mein HB sagte dazu das die Temperaturfühler in der VVMS320 so dicht beieinander liegen, dass die Temperatur möglicherweise deshalb erhöht wird. Mag ja sein das er recht habt, nur kann ich mir die Sensoren dann auch schenken oder was meint ihr dazu?
Die Frage ist ja immer noch. Was macht die S135 über eine Stunde, ohne etwas zu erwärmen.
Wenn die S2125 allein läuft wird das BW deutlich schneller erwärmt. Auch dort sieht man einen kleinen Abfall der BW Temperatur oben. Aber die S2125 heizt das BW so schnell auf das es kaum ins Gewicht fällt.
 

  •  Harri24
26.5.2026  (#1)
Heizungs-RL und BW-RL landen bei der VVM S320 im gleichen Rohr als RL RL [Rücklauf] zur WP WP [Wärmepumpe]. Dadurch bekommt der BT3 RL RL [Rücklauf]-Fühler während der BW-Erwärmung durch Mikrozirkulation die ansteigende Temperatur im RL RL [Rücklauf] mit. Das ist m.E. normal. Auch eine BT2 VL VL [Vorlauf]-Fühlertemperatur von 26°C muss bei einer S135 VL VL [Vorlauf]-Temperatur von 45-51 °C m.E. kein Indiz für ein Einpumpen in den Heizungskreislauf sein (gibt es einen "Temperatursprung"?). 
Die S135 kann unter guten Bedingungen max. 58°C und die max. Heizleistung ist etwa 1,3 kW.
"Je nach Systemanbindung arbeitet S135 brauchwasser- und/oder heizungsunterstützend ... ausschließlich in Kombination mit einer NIBE Luft-/Wasser-Wärmepumpe." (NIBE Flyer)
Dein Test zeigt m.E. die S135-Begrenzungen auf. Nach dem Anlaufen der S135 erreicht diese ziemlich zügig eine  VL-Temperatur von 45°C und arbeitet sich dann allmählich auf 51°C hoch. Da das Brauchwasser anfangs wärmer ist als der S135-VL von 45°C kühlt sich das Brauchwasser erst mal ab. Dann kämpft sich die S135 mit ihrer max. 1,3 kW Wärmeleistung langsam auf die Gegend von 51°C hoch, was für deine beabsichtigte BW-Temperatur aber sehr niedrig ist. Im Ergebnis wird m.E. nur die untere Hälfte des BW-Speichers erwärmt; oben hat das ganze Tun nichts gebracht. Wahrscheinlich ist eine Temperaturdurchmischung im Speicher entstanden.
Warum sich BW-oben nicht erwärmt ist allerdings trotzdem seltsam. Kann sich der S135-VL auf dem Weg zur VVM S320 abkühlen? Wie sind die Werte von BT63?
Die Wärmeleistung deiner S135 wäre mittels der VL VL [Vorlauf]-RL-Temperaturdifferenz und des Volumenstroms zu errechnen.
Der Verlauf der Heißgastemperatur des Kompressors ließe gewisse Rückschlüsse auf seinen Zustand zu.

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  •  Kleinermuk
  •   Gold-Award
26.5.2026  (#2)
Ich schreib's ja immer wieder. Ihr müsst messen und dokumentieren, anstatt zu spekulieren! 😀😀
Mit meinem High-End 8 Channel Temperature Datenlogger weiß ich mit 90-prozentiger Wahrscheinlichkeit, wo sich der Fehlerteufel versteckt hält.😀 Ich habe diesen Hundling schon sooft zur Strecke gebracht, aber er kommt immer wieder.😊


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  •  Harri24
26.5.2026  (#3)
Wenn die hydraulische Einbindung entsprechend dem (NIBE-)Schema im Beitrag oben (danke, Kleinermuk) ist, dann fließt der S135-VL durch die beim Test stillgelegte S2125 und kühlt sich auf dem Weg entsprechend ab, bevor das Medium den BW-Speicher erwärmen kann. Das würde meine Frage oben
"Kann sich der S135-VL auf dem Weg zur VVM S320 abkühlen?"
beantworten. Ein Teil der erzeugten Wärme-Energie gerät in die Umwelt. Mit diesem kleinen Handicap ist es für das S135-Modul im Test offenbar schwierig, die Temperatur "BW-oben" hoch zu schrauben.

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  •  Kleinermuk
  •   Gold-Award
26.5.2026  (#4)
Ja, sehr intelligent ist die Einbindung der S135 nicht gelungen.  Die S153 hat eh schon von Haus aus eine mickrige Leistung von ca. 1.3kW. Dann wird das Wasser noch nach draußen über einen Wärmetauscher zurück ins Haus geführt.  Verluste treten da schon auf. Wenn die Rohe gut isoliert sind, der Wärmetauscher wird es wohl sein, dann sollten die Wärmeverluste bei einer Umgebungstemperatur von >+15° Celsius nicht so groß sein.  Kann man aber leicht mit einem Temperaturmessgerät mit Fühler für Rohrleitungen messen. Dass dadurch die Warmwassertemperatur im Speicher abfällt, kann ich mir nicht ganz vorstellen.  Bei diesem Setup hätte ich schon eine Leistung der WP WP [Wärmepumpe] von ca. 2,5-3kW erwartet. 


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  •  svenpaush
26.5.2026  (#5)
@Kleinermuk 
Danke für den Tipp. Deshalb ja meine Frage. Ich brauche ja Ideen wie und wo zu messen ist oder welche Werte ich für eine besser Beurteilung heranziehen kann.

@Harri24 
So ist es. Die Hydraulik ist jetzt so angeschlossen, dass das Wasser über die S2125 läuft.
Vorher war es, sodass das Wasser direkt in die VVM gepumpt wurde. 
Das wurde dann aber von Nibe bemängelt und der HB hat es umgebaut.
Der Nachteil war das die Vorlauftemperatur so übersteuert wurde. 
Was auch kein Wunder ist, wenn die Steuerung damit nicht rechnet.
BT63 ist die Zusatzheizung, als der Heizstab? Den habe ich blockiert.
Für Heißgas gibt es für die S135 kein Datenpunkt.

Gut dann scheint es ja ok zu sein, das die Temperatur vom BT3 ansteigt und kein Indiz für einen Defekt der S135. 
Dann werde ich als Nächstes mit der Wärmebildkamera prüfen, ob irgendwo Wärme verloren gehen kann.
Die habe ich mir ja schon wegen der selbstgebauten PV Anlage angeschafft.

Danke euch beiden schon mal für die Ideen.

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  •  Harri24
26.5.2026  (#6)
BT63 liefert einen relativ guten Anhaltspunkt, mit welcher Temperatur das Heizungsmedium in den BW-Speicher-WT gelangt. Noch besser wäre aber, selbst zu messen (s.o.).
Die Temperaturfühlerkette, um feststellen, welches Temperaturgefälle auf dem Weg entsteht, wäre:
(S135-VL BT12) > (S2125-RL BT3) > (S2125-VL BT12) > (VVM S320 BT63).
Der abkühlende Einfluss des Wärmetauschers in der S2125 sollte eigentlich nach einer Übergangsphase nicht so groß sein; da stimme ich Kleinermuk zu. 

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  •  svenpaush
27.5.2026  (#7)
Hier noch einmal die gleiche Grafik mit den genannten Datenpunkten.


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Ich habe noch von der alten Anlage 2 Temperatursensoren und ein Drucksensor. Die Temperatursensoren habe ich oben in die Dämmung vom Vor- und Rücklauf geschoben. 
Die Temperatur steigt und sinkt dort ebenfalls, wenn BW produziert wird. Die Rohre sind aus Kupfer und leiten die Wärme ebenfalls. 
Sieht aber doch recht unauffällig aus, oder siehst du da etwas, was ich nicht sehe?


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  •  Harri24
27.5.2026  (#8)
Die Fühlerwerte zeigen das Temperaturgefälle entlang der Fließstrecke S135 - S2125 - S320 plausibel auf. Die damit verbundenen Wärmeverluste haben einen negativen Einfluss, reichen aber wahrscheinlich für eine Erklärung der renitenten Temperaturen im oberen Bereich des BW-Speicher nicht aus.
Es ist sichtbar, dass erst ab ca. 08:15 Uhr das in den BW-Speicher-Wärmetauscher gelangende Heizmedium eine Temperatur oberhalb "BW-oben" hat. Bis dahin wird der BW-Speicher im oberen Bereich abgekühlt, also immerhin ca. 40 min lang.
Erst ab ca. 08:40 Uhr reicht die Temperatur des in den BW-Speicher-Wärmetauscher gelangenden Heizmediums aus, um "BW-oben" wieder etwas zu erhöhen, also erst nach ca. einer Stunde.
Ein Indiz, dass die untere Hälfte des BW-Speichers erwärmt wurde ist der Anstieg des S135-RL um 4 K (siehe erste Grafik).
Die S135-VL-Temperatur reicht nicht aus, um bei der bestehenden sehr hohen Temperaturausgangslage im BW-Speicher in der oberen Hälfte in angemessener Zeit etwas zu bewirken.
  
Bei einer Erwärmungsdauer von 70 min (siehe erste Grafik) bei einer WP WP [Wärmepumpe]-Leistung von 1,2 kW und 15% Wärmeverlusten müssten 178 Liter BW theoretisch um 5,7 K erwärmt werden. Das ist nicht passiert. In der unteren Hälfte des BW-Speichers sind es wahrscheinlich 4K.
Bei einer Erwärmungsdauer von 70 min (siehe erste Grafik) bei einer WP WP [Wärmepumpe]-Leistung von 1,2 kW und etwa 40% Wärmeverlusten müssten 178 Liter BW theoretisch um 4 K erwärmt werden. Das ist in der unteren Hälfte wahrscheinlich passiert. Wo wären dann die mind. 40% Wärmeverluste aufgetreten?
Bei einer Erwärmungsdauer von 70 min bei einer WP WP [Wärmepumpe]-Leistung von 0,85 kW und 15% Wärmeverlusten müssten 178 Liter BW theoretisch um 4 K erwärmt werden. Das ist in der unteren Hälfte wahrscheinlich passiert.
Meine Einschätzung:
In der konkreten Testkonfiguration stößt die S135 mit ihrer max. möglichen VL VL [Vorlauf]-Temperatur an ihre Grenzen und kann wahrscheinlich auch ihre max. Wärmeleistung nicht abrufen. Die sehr hohe Temperaturausgangslage im Speicher (BW-Start = 47,7°C !) stellt die S135 im Solo-Auftritt vor eine schwer lösbare Aufgabe.
Die Wärmeleistung der S135 wäre mittels der VL-RL-Temperaturdifferenz und des Volumenstroms zu ermitteln.

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  •  svenpaush
29.5.2026  (#9)
Also meine Wärmebildkamera zeigt einige Hotspots. Da wäre also noch Verbesserungspotential.
Der Weg zur S135 ist auch nicht wirklich kurz. Gut 15 Meter. Die Decken Anker sind auch schön warm. Da gehen sicher einige Watt verloren.
Um Volumenstrom finde ich leider nichts in den Unterlagen. 
Es ist eine Grundfos UPM4 15-20 CIL3.
Wenn ich mir die Technischendaten anschaue und die Leitungslänge berücksichtige, dann sollten es ca. 6 l/min sein die an der VVM320 ankommen.
Ich werde dann erst einmal die Hotspots nach dämmen und schauen, ob sich etwas ändert.
Bisher habe ich die S135 immer mit einer BWWP verglichen die ja sehr ähnliche Werte hat.
Die hat aber praktisch 0 Leitungslänge und der Vergleich hinkt wohl gewaltig.


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  •  Harri24
29.5.2026  (#10)
Dämmen ist gut.
Der BF1-Sensor der VVM S320 würde als Anzeige des Volumenstrom der S135 in Frage kommen, wenn die GP1 der VVM S320 nicht läuft. Aber wahrscheinlich lief die GP1.
Man könnte den Test mit einem niedrigeren Temperatursetting für den BW-Speicher (z.B. 10 K weniger) wiederholen, um sich von der Leistungsfähigkeit der S135 ein Bild zu machen.
In der Kaskade mit der S2125 fällt der S135 die Aufgabe zu, die erste Stufe der Erwärmung zu machen. Da fühlt sie sich m.E. wohl. Den Temperaturschub nach oben macht dann die S2125.
Jedenfalls interessante Konfiguration; wieder etwas gelernt. 

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  •  svenpaush
1.6.2026  (#11)
Der BF1 sowie GP1 zeigen nur etwas an, wenn die S2125 läuft. 

Samstag habe ich dann eine Rolle Armaflex bekommen. Ein paar Stücke der Rohrdämmung hatte ich noch liegen und habe dann am Sonntag die Pumpe der S135 von hinten gedämmt. Eine Dämmschale gibt es wohl, aber so geht's dann auch.
Des Weiteren habe ich die Deckenschrauben auch mit Dämmung umwickelt und die Entlüfter, die in der Wärmebildkamera schön glühten, mit eingepackt.  
Auch so habe ich dank der Wärmebildkamera ein paar Schwachpunkte gefunden. War alles nicht dramatisch, aber bei der Rohrlänge und der geringen Leistung der S135 kommt das ein oder andere zusammen.
Nun heißt es, beobachten. 

Warum mein HB das nicht erkennt, obwohl ich mehrfach darauf hingewiesen habe und er meinte. Hey, die S135 kannst du im Sommer solo laufen lassen, das schafft die locker.
Dass die das locker schafft, sehe ich bisher anders.

Der Vorteil der S135 ist aber, dass sie sofort warmes Wasser produziert, sobald sie anspringt. 
Die S2125 braucht ca. 30 Minuten, bis sie anspringt und anfängt zu produzieren. Die muss scheinbar vorglühen wie ein alter Diesel :D.
Auch etwas, worauf niemand hinweist, wenn man eine WP WP [Wärmepumpe] kauft.

Die Frage, die sich stellt, ist: Würde sich etwas ändern, wenn die GP1 läuft, sobald die S135 BW produziert?





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  •  svenpaush
1.6.2026  (#12)
Korrektur. Ich habe die Pumpe von der S135 mal testweise auf 100% statt der 75% gestellt. 
Nun zeigt der Volumenstrommesser auch etwas an.
Es sind 6.2-6.3l/min.
Wenn ich nach der Formel Volumenstrom*(Vorlauf - Rücklauf) * 696/10)/Strombedarf rechne komme ich auf ein COP Wert von 3,3

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  •  Harri24
1.6.2026  (#13)

zitat..
svenpaush schrieb: [ref] HB ... "die S135 kannst du im Sommer solo laufen lassen, das schafft die locker". 

Mit einem niedrigeren Temperaturniveau im BW-Speicher könnte das vielleicht erreichbar sein. Das muss man ausprobieren.
Aber NIBE sichert das sicherlich nicht zu.

Wenn die GP1 parallel zur Pumpe der S135 läuft hat die GP1-Drehzahl Einfluss auf die Eintrittstemperatur in den BW-Speicher und die Schichtung im Speicher. Ich gehe davon aus, dass die Werkseinstellung optimal ist.
Der COP von 3,3 ist gut und deutet darauf hin, dass die S135 i.O. ist.

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  •  svenpaush
2.6.2026  (#14)
Guten Morgen, ich danke für eure Hilfe.
Dann ist die Frage wegen der gefühlten geringen Leistung geklärt.
Was sich durch das Nachdämmen sichtlich verbessert hat, ist das anfängliche Abfallen der Temperatur.
Wenn die S135 anläuft, fällt BW oben nur noch um 0,3 Grad ab und nicht mehr bis zu 1 Grad. Bis die Temperatur ansteigt vergehen nur noch max. 30 Minuten. 
Also ich betrachte natürlich nur die Zeiträume wo ich mir sicher bin das niemand BW gezapft hat. Wenn dabei geduscht wird, ist ja klar, dass die Temperatur nur abfallen kann.
Also Dämmung lohnt und die S2125 muss so an manchen Tagen gar nicht mehr anlaufen. An der Dämmung werde ich noch etwas arbeiten, sobald mein Pool fertig gebaut ist. 


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  •  Akani
2.6.2026  (#15)
Ziel bei der s135 ist ja auch kontinuierlich WW WW [Warmwasser] frei zu geben, eben durch die geringe Leistung. Oder halt über einer längeren Zeitraum.
Die Abwärme der Lüftung steht ja 24/7 zur Verfügung.  So sollte die geringe Leistung auch gut ausreichend sein.
Finde super dass zu wissen dass Nachkommen der Bauteile so gute Erfolge erzielt. 

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  •  svenpaush
3.6.2026  (#16)
Ja das ist richtig. Bei mir ist die S135 eine Empfehlung der HB gewesen.
Ursprünglich wollte ich eine BWWP zur WP WP [Wärmepumpe]. Der HB meinte, die BWWP würden zu oft kaputtgehen, die S135 wäre für mich besser. Zudem hätte ich den Vorteil, dass die S135 auch WW WW [Warmwasser] produziert, wenn die S2125 mal durch einen Defekt nicht laufen würde.
Somit sollte sie dann auch das BW erwärmen können, was, wie ich nun weiß, durch die Länge der Rohre und die dadurch ergebenen Wärmeverluste erschwert wird.

Bei mir steht die S135 in der Waschküche und läuft dort im Umluftbetrieb. Der unbeheizte Keller kühlt im Winter bis auf 10 Grad herunter, wenn die S135 24/7 läuft. Da kann ich aber, wie ich gelernt habe, auch regeln, indem ich die Lüfter per Zeitsteuerung abschalte. So kann der Keller über die Erde wieder natürlich nachwärmen. Zusätzlich wird die Waschküche über die Waschmaschinen und Wärmepumpentrockner warm. Und durch die Wäsche sehr feucht, was die S135 sofort wegsaugt. 

Was ich auch als Nachteil empfinde, ist, dass die S135 nicht getrennt von der S2125 laufen kann. Entweder machen beide das Heizungswasser oder das BW warm.
Das wurde vor dem Kauf leider nicht so richtig klar.
Da hat man als Kunde auch eine falsche Erwartungshaltung :).

Im Großen und Ganzen muss ich aber sagen, dass ich nun zufrieden bin. 
An der Dämmung kann ich weiterarbeiten und Nibe gibt mir viele Möglichkeiten, die Geräte zu steuern.
Jetzt muss ich für uns nur das Optimum finden. 

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