Massiv oder moderner Holzbau 2026 – was ist wirklich zukunftssicher? - Seite 2
6.4.
-7.8.2026
32 Antworten
17 Autoren
1 Empfehlungen
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Ich glaub der allgemeine Trend geht in Richtung Hybridbau aus Holzriegel, CLT und Beton. Aber ich denke es kommt immer auf die jeweiligen Anforderungen an. Wenn ich z.B. an einer stark befahrenen Straße mitten in der Stadthitze wohnen würde, dann würd ich eher Massiv bauen. Wenn ich aber in Vorarlberg irgendwo ruhig am Land wohne eher Holzriegel. |
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Wenn man sich die Dichtetabelle von Sudiger oben anschaut, merkt man, dass man eigentlich nur bei Beton von "massiv" reden kann. Wir haben deshalb alles "echt" massiv gemacht (auch wegen Schallschutz). Der Unterschied zu einem hybriden Haus beim Betonanteil ist ja relativ gering, wenn Keller und Decken sowieso aus Beton gemacht werden. Der Wandanteil oberirdisch ist bei großen Fensterflächen ohnehin nicht besonders groß, jedoch die zusätliche Speichermasse deutlich spürbar. Eine Phasenverschiebung existiert auch kaum, da man bei einem Heizungsausfall im Winter das subjektiv erst nach ein bis zwei Tagen merken würde. Zum Vergleich Praxiswerte von identen Häusern mit gleichem U-Wert, aber unterschiedlichen Wandaufbauten: |
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Vorsicht bei "Studien" von einem Hersteller mineralischer Baumaterialien. Keiner baut ein Holzriegelhaus mit 25cm Wänden und erwartet, dass es mit einer doppelt so dicken Massivwand mithalten kann. |
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Wie meinst Du das? Für U=0,15 sind normalerweise >=30 cm notwendig. Bsp.: Wandaufbau eines Nachbarn (Marles). ![]() Meine Massivwand (Beton + Neopor) ist nur minimal dicker, als das o.a. Baumit-Musterhaus mit Resoldämmung, aber der Unterschied bzgl. Schalldämmung u. Speicherfähigkeit zum Leichtbau ist gewaltig. Ein 50er Ziegel ist für mich auch Leichtbau (siehe Seite 1)... |
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Definitiv und sind ja gerade die großen Vorteile ggü. Leichtbau. Der hat dafür wieder andere Stärken. Die hohe Speichermaße bedingt aber auch, dass es länger dauert das Gebäude aufzuheizen. Außer bei Wochenendhäusern etc. sehe ich das als unproblematisch an, da in der Heizsaison durchgehend geheizt wird. Im Sommer kann es schon eher mal passieren, dass man es z. B. übersieht, rechtzeitig möglichst viel Wärme wieder rauszubekommen bzw. erst gar nicht reinzulassen, und dann die ganze Wärme im Haus gespeichert hat. Da kühlst den Leichtbau aktiv oder über die Nachtlüftung natürlich schneller runter. |
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Holzriegelhäuser haben meistens etwas niedrigere U-Werte als der Massivbau. Besser wäre der Vergleich mit typischen, aktuell im Einfamilienhausbereich eingesetzten Wandaufbauten. Und nicht stur auf einem bestimmten U-Wert. 50er Monolitisch fehlt ja daher komplett... |
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Ich hab grob mal einen sehr einfachen Wandaufbau nur mit MW durchgedämmt angenommen. Das geht sich mit 25 cm aus. Wenn ich unseren Wandaufbau (mit Installationsebene, 2x Beplankung) hernehme und Dämmung wegnehme, um auf 0,15 zu kommen, sinds ca 27 cm. Der Punkt ist, niemand baut so schlechte Holzriegelwände. Die Wände von einem Holzriegelhaus sind üblicherweise nur minimal dünner als im Massivbau. Wenn man also eine objektive Studie durchführen will, sollte man auch repräsentative Wandaufbauten hernehmen. Dass eine gut gedämmte Betonwand allen anderen Varianten wärme- und schalltechnisch überlegen ist, ist glaube ich unbestritten. |
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Baumit will Dämmstoff verkaufen. Ein gefüllter 50er ist eher bei 0,12. 0,15 hast du ohne Füllung (z.B.Eder XP50 plus) |
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Hallo Holzhaueser, hier gibt es dazu Erfahrungen und Preise: Massiv oder moderner Holzbau 2026 – was ist wirklich zukunftssicher? |
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Der o.a. Wandaufbau von Marles mit U 0,15 wird aber noch immer angeboten. Eine objektive Studie zu Speicherfähigkeit und Pufferverhalten geht aber nur bei Wänden mit gleichem U-Wert. Die damals angebotenen 50er Ziegel hatten eben 0,15, sonst hätte man nicht vergleichen können. Näherungswerte bei anderen Wandaufbauten, wenn U-Wert u. Masse bekannt sind, kann wahrscheinlich jeder mit KI-Hilfe ausrechnen... Natürlich sollte jeder Häuslbauer einen möglichst niedrigen U-Wert anstreben. Meiner Meinung nach sollte auch der Gesetzgeber nur mehr passivhausnahe Gebäude genehmigen. Das wäre ein sinnvoller Passus im neuen Klimagesetz. |
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Die Aussage stelle ich in Frage. Wenn es darum geht, wie sich die Speichermasse auf das Raumklima in einem Haus auswirkt, dann sollte die Bauweise auch der eines zeitgemäßen Hauses entsprechen. Da wäre meiner Meinung nach die Wandstärke als Konstante anzusetzen. Absurdes Beispiel: Den U-Wert könnte man auch mit einer 12 m dicken Betonmauer erreichen. Die würde garantiert alles toppen und der Vergleich wäre komplett sinnlos. |
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Was wäre deine Empfehlung bzgl Wandstärke und U-Wert? |
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Beim 50er Ziegel ist die ja praktisch vorgegeben. Werden so 53 cm sein mit Putz? Möglichkeit 1 wäre das als Fixwert zu nehmen. Damit würde aber die Holzriegelbauweise unverhältnismäßig gut abschneiden, weil kaum jemand so dicke Wände baut. Möglichkeit 2, Standardaufbauten hernehmen. Holzriegel ist meistens so um 45 cm herum angesiedelt, bei Beton weiß ichs nicht. Der U-Wert ergibt sich dann aus dem Aufbau. |
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