Marktkonsultation zur SNE-GV
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Na wenn das mal nicht so ein Rohrkrepierer wird, wie die "SmartGrid" Schnittstelle. So als ob es Österreichs Energiewirtschaft bundeseinheitlich je zusammenbringen würde Zustände für "Netzdienlichkeit" oder "Regelbarkeiten" zu definieren, geschweige denn, das in ein digitales Protokoll zu gießen Wie soll da je ein Energiemanager Hersteller etwas Out-of-the-Box zur Verfügung stellen können, falls das überhaupt einen Hersteller interessiert das zu implementieren? Kann ja nicht jeder selber zum Herumbasteln in Nodered anfangen. Ich prophezeie mal: Wenn man 2027 die reduzierten Netzentgelte gerne haben möchte, wird einen der Netzbetreiber mit vielen Ausreden und anderen Schuldigen auf lange Sicht vertrösten. Gewünscht wird vermutlich eh mal nur die "Leistungsmessung für Alle" und die Mindestbemessungsgrundlage auf Basis der neu eingeführten vereinheitlichten 8kW Bezugsleistung. Das erwischt dann ja auch die pösen PV Anlagenbesitzer mit Batterien, die im Sommerhalbjahr einfach keinen Strom verbrauchen wollen. Alles andere halte ich für Marketing-Zukunftsmusik aber vielleicht bin ich zu pessimistisch. |
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Also das Thema "Systemdienlichkeit" ist für die Netzentgelte nicht wirklich relevant. Das bezieht sich auf die Netzentgeltbefreiung von Speichern. Siehe dazu den zweiten Teil der Konsultation: https://www.e-control.at/documents/1785851/0/Marktkonsultation+SNE-GV+Teil+2_20260227_1v0+%281%29.pdf/9c802d26-2240-f5b0-835f-aff7d81cbc83?t=1772185696311. Wie darin ersichtlich gibt es da sehr restriktive Kriterien sodass eh so gut wie keine Speicher (und vor allem keine Heimspeicher) von der Entgeltbefreiung profitieren werden. Zum Punkt Schnittstelle: Ja, sehe ich auch so. Eine zuverlässige Schnittstelle zum "Runter-Regel" durch den Netzbetreiber beim regelbaren Tarif ist unrealistisch. In der SNEV2026 haben sie aber eh auch andere Möglichkeiten angeführt. z.B. einfach 10-facher Leistungspreis bei Überschreitung. Hier der relevante Auszug: Zum letzten Punkt: Ja sehe ich auch so. Prio1 hat sicher die Leistungsmessung inkl. Mindestbemessungsgrundlage |
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Aber da würd ich schon widersprechen wenn netzentgelte fürs einspeisen teurer ist als die einspeisevergütung --> anlage limitieren auf max 8kw einspeisen (oder zB 8,9kw wenn abgerundet wird) und es wird strom eben nicht produziert, was womöglich ja auch sinnvoll/gewünscht ist wenn zu wenig verbraucht wird |
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Da gehts nicht um Einspeisegebühren. Es geht hier ausschließlich um Netzentgelte auf Verbrauch. Eigenversorger (PV+Batterie) sind im Sommerhalbjahr großteils autark. Bei einer Mindestbemessungsgrundlage für die Leistungsbepreisung würden diese Haushalte ab 2027 aber auch im Sommerhalbjahre Netzgebühren für die "Mindestleistung" (also z.B. 20% von den 8kW = 1,6kW) zahlen. Deshalb meint RaBo76 das die PV-Besitzer erwischt werden. Ich glaube der Einfluss für PV-Besitzer hält sich in Grenzen. Derzeit zahlen diese Haushalte ja auch die Leistungspauschale... |
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Das war aus meiner Sicht klar. Das ist zumindest keine große Überraschung, ich sehe bei dem Verhältnis kein Problem, hatte eher befürchtet, dass sie sich nicht trauen so konsequent zu sein. Hm, das ist schon eine Überraschung und ich finde das (unnötig) kompliziert, hätte eher auch so ein Model wie in DE gehofft (relativ einfaches statisches Modell, abhängig von Uhrzeit bzw Jahreszeit, individuell pro Netzgebiet) Klingt ok.. also realistischer als die "formellen" 4kW derzeit. Haushalte die keine leistungsstarken Verbraucher haben und Haushalte die technisch in der Lage sind Peakshaving zu betreiben und es auch tun. Haushalte die leistungsstarke Verbraucher haben, diese intensiv nutzen und nicht in der Lage oder Willens sind Peakshaving zu betreiben. Ja, aber nicht mit den vollen 8kW, sondern 20%. |
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Da geht es um Bezug, es gibt keine Netzentgelte fürs Einspeisen. |
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Die Frage ist ob die 20% (1,6kW) genauso teuer sind wie jetzt 1kW, denn dies zahlt man von 0kW bis <2kW. |
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Ah danke für den hinweis, dachte das war auf die "großeinspeiser" bezogen ich kann mir nicht vorstellen dass der mindestbetrag höher ist als aktuell --> stichwort großmutti die backofen einschaltet für kekse für die großenkerl --> das politisch zu verklickern dass das jetzt "massiv" teurer sein sollte wäre doch politischer selbstmord Außerdem hieß es ja immer es soll verursachungsgerechter aufgeteilt werden --> da kann/muss der mindestbetrag ja nicht höher werden, weil es dann ja gar niemanden geben würde der davon profitiert? |
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Genau so sehe ich das auch. |
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