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Hochwasser Bereich HQ30 und HQ100

   
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  •  Balu2103
23.2. - 27.2.2026
11 Antworten | 9 Autoren 11
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Liebes Forum 

Ich wende mich mit einer sehrwichtigen Frage und Hoffe das mir jemand helfen kann oder sogar ein Profi anwesend ist der mir dies Beantworten kann.

Wir Planen ein Wolzwohnhaus zu bauen auf unserem Grundstück und stehen nun vor der entscheidung alles in auftrag zu geben oder nicht.

Wir sind laut Hora und Doris in einem Hochwassergebiet.

Wir waen auch schon beim Ziviltechniker der sich mit dem auskennt und der in dieser Gegend (Pasching OÖ) schon tätig war mit anderen projekten.

Aber genauere auskunft über Höhe Bodeninnenkannte hat er dann doch nicht erklärt.

Die erste info die wir bekamen war 1m über erdniveau.

Nun steht aber im raum durch näheres Nachforschen das anscheinen 1,3m vorgeschrieben sein wird.

Wenn dies zutrifft würden wir das Ganze aber lieber sein lassen das dies für uns nicht in frage kommen würde.

Vielleicht ist jemand hier der uns dies beantworten könnte.

Ich füge ein Schreiben hinzu das uns eben zu der erkenntnis kommen lässt.

Ich hoffe es kann mir jemand helfen 

Falls noch fragen sind einfach beantworten oder wenn die möglichkeit ist direkt anschreiben.

Liebe Grüße Mario

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  •  TobiK
  •   Silber-Award
23.2.2026  (#1)
Puh, ich würd die Finger davon lassen. HQ10 flächig überflutet ist schon arg. HQ100 hatten wir ja jetzt in den letzten Jahrzehnten mehrfach. Stell dir vor, du hast in deinem Leben noch 2-3 mal 80cm Wasserstand auf deinem Grund. Magst du einen Auszug aus dem Hochwasser-Flächenplan teilen?

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  •  JoeSi
  •   Silber-Award
23.2.2026  (#2)
Willst dir das wirklich antun? Alle 10 Jahre brauchst Gummistiefel damit du zur Haustür kommst... alle 100 Jahre "schwimmst" zur Haustür... und diese Ereignisse werden statistisch häufiger statt seltener... also wirst so ein 100-jähriges mindestens 1x mitmachen....
Wenn dann würde ich doppelt so hoch als die vorschreiben! 
Mich wundert, dass sie dich überhaupt dort bauen lassen.....

Hab selber im Hochwassergebiet gebaut, war nur möglich weil schon ein Haus da stand... die alte Hütte ist früher alle 5 jahre mal 20cm im Flur geschwommen... ich bin mit dem Neubau freiwillig +1,3m über der alten Bodenplatte.  Durch zusätzliche Verbreiterung des Baches und verdoppelung des Rohrdurchmessers weiter Bach abwärts, wo es früher dann eben angestaut hat,  bin ich safe. 
Hat aber gedauert bis mir das alles bewilligt wurde... Naturschutznehörde sei dank.


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  •  Lu1994
  •   Silber-Award
23.2.2026  (#3)
HQ10 😂

Vergiss den Grund

Holzhaus in sowas kannst sowieso vergessen, selbst wennst über HQ100 baust saufen die da schnell mal alle Sachen ab, Pool kannst nie bauen etc 

Ich baue im HQ30 Gebiet, zwischen HQ30, 100 und 300 liegen aber nur 10 bzw 15 cm und wir sind FOK überm HQ300, bzw wären 2024 ganz knapp überflutet worden, weil's bei uns HQ500 war, aber da waren 90% der Gemeinde betroffen und wir gestalten den Garten auch um, dass die Flut vorbeifließen kann und bekommen das Prefa System

Aber 80cm Wasser bei HQ100 heißt für mich Sumpfgebiet...

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  •  Balu2103
23.2.2026  (#4)

zitat..
TobiK schrieb:

Puh, ich würd die Finger davon lassen. HQ10 flächig überflutet ist schon arg. HQ100 hatten wir ja jetzt in den letzten Jahrzehnten mehrfach. Stell dir vor, du hast in deinem Leben noch 2-3 mal 80cm Wasserstand auf deinem Grund. Magst du einen Auszug aus dem Hochwasser-Flächenplan teilen?

kommt drauf an von wo wir den bekommen könnten.




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  •  Gawan
  •   Gold-Award
24.2.2026  (#5)
Das wird die nächsten Jahre / Jahrzehnte sicher viel viel besser mit den Starkregen und Überflutungen, weil wir ja ALLES daran setzen den Klimawandeln ASAP in den Griff bekommen 🤣🤣🤣

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  •  speeeedcat
  •   Gold-Award
24.2.2026  (#6)

zitat..
Balu2103 schrieb: kommt drauf an von wo wir den bekommen könnten.

Hier zum Nachschauen:
https://hora.gv.at/#/chwrz:-/bgrau/a-/@47.72463,13.50823,7z
Ich würde das auch unbedingt mit deiner Versicherung klären, ob das Haus überhaupt versicherbar gegen Hochwässer ist, ich vermute mal nein.

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  •  Lu1994
  •   Silber-Award
24.2.2026  (#7)

zitat..
speeeedcat schrieb:

──────..
Balu2103 schrieb: kommt drauf an von wo wir den bekommen könnten.
───────────────

Hier zum Nachschauen:
https://hora.gv.at/#/chwrz:-/bgrau/a-/@47.72463,13.50823,7z
Ich würde das auch unbedingt mit deiner Versicherung klären, ob das Haus überhaupt versicherbar gegen Hochwässer ist, ich vermute mal nein.

Die sagen mittlerweile schon bei HQ30 nein, ich hab's noch bekommen mit 250k Cap

Meine Mutter hatte die gleiche, hat 2024 auch das Geld bekommen, dann wollte der Versicherungsmakler noch schnell eine neue Polizze auf meinen Vater schreiben, aber da habens die Deckung schon gesperrt, weil das Risiko zu hoch ist


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  •  Balu2103
24.2.2026  (#8)

zitat..
speeeedcat schrieb:

──────..
Balu2103 schrieb: kommt drauf an von wo wir den bekommen könnten.
───────────────

Hier zum Nachschauen:
https://hora.gv.at/#/chwrz:-/bgrau/a-/@47.72463,13.50823,7z
Ich würde das auch unbedingt mit deiner Versicherung klären, ob das Haus überhaupt versicherbar gegen Hochwässer ist, ich vermute mal nein.



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Das sind die daten die ich jetzt mal sehe 




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  •  Stoffal02
  •   Silber-Award
26.2.2026  (#9)
So wie ich das verstanden habe, hast du noch nicht eingereicht? Frag mal bei der Baubehörde nach, was die dazu sagen. Ebenso würd ich mit Nachbarn reden, wie oft tatsächlich Wasser steht

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  •  AnnaP
27.2.2026  (#10)
Sorry, ist offtopic. Aber ich werde nie verstehen, warum solche Parzellen immer noch verkauft werden. Das sind dann die Häuser die man 'retten' muss obwohl diese Tatsachen bekannt sind. Bei bestehenden Gebäuden kann man es eh nicht mehr groß ändern... aber das Grundstück finde ich herausfordernd bzw. schon für sich spannend. 

Hast jemanden an der Hand der die Behörden gut kennt? Zb. Architekt? Zu uns kommen immer ganz viele Häuslbauer die bei den Behörden anecken und wir bekommen die Bauten dann mit kleinen Änderungen durch ohne, dass das ursprüngliche Projekt komplett umgekrempelt wird. 

Holzhaus würde ich jetzt nicht pauschal sagen ist auf so einem Grundstück nicht möglich. Bei uns in der Gegend wurden auch Häuser in solchen 'Überflutungsgebieten' gebaut. Ebenfalls Holzhäuser. Die stehen auf 'Pfählen' aufgeständert. Hat was für sich, wenn man so einen Halbstock höher sitzt, auch auf der Terrasse und man blickt auf alles runderhum so 'runter'. Und doch, Sichtschutz ist dennoch möglich. Also das du alles siehst, aber nicht jeder zu dir hoch/rein. 

Ich würde mal sagen, wenn der Baugrund jetzt nicht arg teuer ist, dann würde ich mir das mit den Pfählen und einer durchdachten Planung überlegen dort zu bauen. Ist ein Grundstück in der Nähe etwas teurer, dafür hast kein Problem mit Hochwasser, dann nimm ein anderes Grundstück. 
Aber wie gesagt, ich persönlich bin kein Mainstream Schwimmer. Ich finde das was nicht jeder hat immer interessanter und ja, wir wohnen demnächst auch in einem nicht 'Standard'-Haus 😅

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  •  MalcolmX
  •   Gold-Award
27.2.2026  (#11)
Es ist ja schon euer Grundstück.

Gibts sentimentale Gründe die genau dafür sprechen?
Sonst bin ich auch eher für Team "sein lassen" weil alle paar Jahre komplette Verwüstung der Außenanlagen wäre mir zu blöd ehrlich gesagt.

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