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Einfamilienhaus mit 3 Kinderzimmer-Entwurf

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  •  traumhaus2026
25.2. - 9.3.2026
29 Antworten | 12 Autoren 29
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Hallo,

wir hatten gemeinsam mit einer potenziellen Firma für unser geplantes Bauprojekt in mehreren Gesprächen folgenden Grundriss erarbeitet. Fenster sind noch nicht final, es ging vermehrt um die Raumaufteilung und Größen.

Wir sind aktuell 4 Personen, planen aber im besten Fall noch ein 3. Kind. Da wir aktuell recht kleine KZ haben, mit knapp über 10qm2 bei denen gefühlt ständig Platz fehlt, war uns die Größe der KZ besonders wichtig.  Zusätzlich wollten wir 2 Bäder haben, ein Elternbad und ein Kinderbad dafür im EG nur ein WC. Bezüglich potenzielle Dusche im EG hätten wir uns gedacht im Technik/HWR einen entsprechenden Abfluss vorzubereiten, sodass man sich auch dort mal die schmutzigen Füße abwaschen kann (im Plan nicht eingezeichnet)

2-3 Ideen haben wir aus anderen Grundrissen übernommen von Häusern, die wir entweder von Freunden kennen oder aus anderen Bauprojekten aus dem Internet.

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Ausrichtung wäre rechte obere Ecke Norden, linke untere Ecke Süden, Eckgrundstück, Nachbarn auf der Nord-Weste Seite (Eingang) und auf der Nord-Ost Seite.
Fläche wären hier ca. 186qm2.

Bitte gerne um konstruktives Feedback.

Danke und liebe Grüße

  •  STUDIOnavie
26.2.2026  (#1)
Grundsätzlich sind viele gute Ideen dabei und der Grundriss wirkt in sich relativ klar strukturiert. Man merkt, dass ihr euch Gedanken gemacht habt. Bemaßung wär noch schön gewesen ;)

Ein paar Punkte würde ich kritisch hinterfragen:
1. Treppe & Verkehrsfläche
Die gerade Treppe erzeugt relativ viel Verkehrsfläche und schmale Gangsituationen. Das bläht auch die Gesamtfläche unnötig auf – ohne echten Mehrwert. Hier könnte man mit einer kompakteren Lösung  m² sparen.

2. HWR / Technik
HWR und Technik auf 8,66 m² wird sportlich.

3. Garderobe / Eingangssituation
Für eine (perspektivisch) 5-köpfige Familie ist der Garderobenstauraum sehr knapp. Ich würde zumindest überlegen, die Tür zum HWR etwas nach unten zu rutschen, damit hinter der Haustür noch ausreichend Tiefe für Schuhschränke entsteht. Der Eingangsbereich entscheidet stark über das tägliche Ordnungsempfinden.

4. Treppe & WC im „Schmutzbereich“
Treppe und WC liegen direkt im Garderoben-/Schmutzbereich. Das muss man bewusst so wollen. Gerade mit Kindern bedeutet das viel Frequenz im Eingangsbereich.

5. Fensterkonzept
Da die Fenster noch nicht final sind: Hier sollte unbedingt ganzheitlich gedacht werden – Belichtung, Möblierbarkeit, Blickbeziehungen und Himmelsrichtung sind aktuell noch nicht optimal aufeinander abgestimmt.

6. Größtes Thema im OG: Elternbereich
Aus meiner Sicht ist der Elternbereich das Hauptmanko.
Vom Schlafzimmer direkt ins Bad zu gehen klingt praktisch, erzeugt aber Unruhe – vor allem bei unterschiedlichen Aufsteh- und Schlafzeiten. Zusätzlich wird das Schlafzimmer faktisch zum Durchgangszimmer. Dadurch verliert es diesen geschützten, ruhigen Charakter, den ein Elternraum idealerweise haben sollte.
Ich habe euch anbei eine kleine Skizze ergänzt, wie man die Aufteilung im OG grob optimieren könnte – mit klarerer Trennung und weniger Durchgangssituation.

Insgesamt: Gute Basis, aber mit ein paar strukturellen Anpassungen ließe sich sowohl Fläche sparen als auch Qualität gewinnen.

Liebe Grüße und alles Gute für die weitere Planung, Natalie


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  •  traumhaus2026
26.2.2026  (#2)

zitat..
STUDIOnavie schrieb: 6. Größtes Thema im OG: Elternbereich
Aus meiner Sicht ist der Elternbereich das Hauptmanko.

Das Schlafzimmer hat sich tatsächlich sls Letztes so ergeben, da wir den Kinderzimmer vorrang geben wollten, speziell auch was die Ausrichtung und damit verbundener Helligkeit angeht.
bei deiner Skizze fehlt mit der Eingang in das rechte Zimmer bzw würde das fast ausschließlich nördlich liegen und dafür würden wir das "bessere" Zimmer bekommen.

zitat..
STUDIOnavie schrieb: 1. Treppe & Verkehrsfläche
Die gerade Treppe erzeugt relativ viel Verkehrsfläche und schmale Gangsituationen. Das bläht auch die Gesamtfläche unnötig auf – ohne echten Mehrwert. Hier könnte man mit einer kompakteren Lösung  m² sparen.

Hättest du dazu eine konkrete Idee? Uns war wichtig, dass der Aufgang nicht aus dem Wohnbereich erfolgt und grundsätzlich hat uns die gerade Treppe auch optisch am meisten angesprochen.
Ich würde die Stiege gerne auch unterhalb noch als Stauraum für Jacken, Schuhe etc nutzen.
aber wenn du hierzu eine Idee hast gerne.


zitat..
STUDIOnavie schrieb: 5. Fensterkonzept
Da die Fenster noch nicht final sind: Hier sollte unbedingt ganzheitlich gedacht werden – Belichtung, Möblierbarkeit, Blickbeziehungen und Himmelsrichtung sind aktuell noch nicht optimal aufeinander abgestimmt.

Hast du hierzu konkrete Anmerkungen, die wir uns durchdenken können?

danke für deine Anmerkungen!
lg




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  •  STUDIOnavie
26.2.2026  (#3)
Zum OG: Der Zugang zu Zimmer III würde in meiner Skizze direkt vor der Treppe liegen


Zur Treppe:
Wenn man die Treppenform wirklich verändern und dadurch Quadratmeter einsparen möchte, braucht es eine fundierte, ganzheitliche Grundrissoptimierung. Die Treppe hängt immer mit Erschließung, Statik, Raumgrößen und Möblierbarkeit zusammen. Das lässt sich leider nicht „schnell schnell“ mit einem kleinen Verschieben lösen, sondern muss strukturell gedacht werden.


Zum Fensterkonzept:
Hier betrifft eine Änderung im Grunde jeden Raum. Fenster beeinflussen Belichtung, Möblierung, Fassadenbild, Proportionen und oft auch die Statik. Auch das ist nichts, was man isoliert oder nebenbei anpasst – es sollte gesamtheitlich durchdacht werden.


Ich wollte mit meinen Anmerkungen vor allem aufzeigen, wo aus meiner Sicht strukturelles Potenzial liegt. Ob und wie weit ihr das gehen möchtet, ist natürlich eure Entscheidung.


Liebe Grüße,
Natalie


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  •  Thuata
  •   Bronze-Award
26.2.2026  (#4)
Was mir dazu einfällt: Denk darüber nach ob man im EG im Gästeklo auch eine Dusche unterbringen kann (ja eh, Garderobe wird kleiner aber so eine Dusche direkt neben der Haustier kann gerade mit Kindern Gold wert sein - da red ich noch nicht mal von der viel gelobten Alterskompatibilität (Treppenlos). 

Wenn du den Stauraum unter der Treppe für Jacken/Schuhe nutzen möchtest, solltest du die Treppe allerdings umdrehen so dass die "offene" Seite Richtung Garderobe schaut. 

Ich persönlich (aber das ist sicher auch Geschmackssache) seh in einem modernen Haus den Sinn einer Speis nicht. Deine Variante (mit 2 Türen) kostet jedenfalls nur unnötig Platz. 

Und das mit dem Elternbad wurde eh schon erwähnt. Ich persönlich würd da im Zweifelsfall auch gar nicht so streng (räumlich und personell) trennen. Wichtig ist ja eher, dass es genug freie Waschbecken/Duschen und WCs gibt. Wer jetzt dann wo duscht ist relativ egal? Also evtl: Badezimmer generell richtung Norden schieben (dürfen ja auch nebeneinader sein, dann gibts kürzere Leitungen?)

Mein Vorschlag wär: tausch mal Büro/Elternbad gegen eine gewendelte (Podest-)Treppe und schau mal, wo dich das hinbringt Raummäßig.

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  •  rocco81
  •   Gold-Award
26.2.2026  (#5)
Gefällt mir grundsätzlich sehr gut.
Wir lieben unsere gerade Treppe, darunter haben wir einen Kasten vom Tischler. Ein Riesenstauraum ideal gelegen und gut zugänglich.
Wir (besonders die Kindermit ihren Fahrzeugen) lieben auch das große Vorhaus. 

Im EG würde ich eine Dusche vorsehen und eine zweite Haustüre direkt in den Garten.
So eine Schmutzschleuse ist Gold wert, bei uns ist es gleichzeitig der Technikraum. Da haben wir auch einen Werktisch für die kleinen Reperaturen und Bastelarbeiten. Und sogar die alte zweit Waschmaschine ist dort, sehr praktisch.
In der "Schmutzdusche" kann man auch prima nasses Gewand abtropfen lassen. 

Die Speis würde ich etwas kleiner machen und die zwei Türen überdenken, so wird das eher zum Abstellraum.

OG ElternSZ und Bad tauschen. 
Denkt auch mal über das "Wäschemanagement" nach. Wir sind sehr froh die Hauptwaschmaschine und Trockner im OG Bad zu haben.
Sonst muss alles nach unten zum Waschen und dann wieder hoch getragen werden.
Da würde ich lieber die zweite Dusche im OG dafür weglassen.

Ein Einzelwaschbecken im Kinderbad ist zu wenig, das gibt Gedränge und Gezanke schon früh morgens. 
Vielleicht überhaupt auf ein größeres Bad und ein extra Klo gehen?

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  •  AnnaP
27.2.2026  (#6)
Ich gehe mal davon aus, dass ihr wisst, was euch das Haus inkl. Einrichtung kosten wird. Den momentan sind die Preise wirklich nicht gerade günstig und jeder m2 kostet richtig Geld.

Wenn ich ehrlich bin, fällt mir als erstes auf, dass ihr extrem viele Verkehrswege (ungenutzte m2) die Geld kosten, aber keinerlei Zweck erfüllen. 
Speis finde ich in neuen Häusern sinnbefreit. Besonders wenn direkt daneben ein riesiger Hauswirtschaftsraum ist.
Die Treppe mitten im Haus empfinde ich als extrem störend. Sie ergibt keinen richtigen Sinn und erzeugt nur noch mehr unnütze Verkehrsflächen. 
Große Kinderzimmer sind meiner Meinung nach, immer 'super'. Achtung Sarkasmus. Da die eh im oberen Stock sind, würde ich sie eher in die 'Höhe' planen. So lange die Kinder klein sind, reicht eine kleine sinnvoll geplante Fläche. Wenn sie älter werden, kannst ihnen unters Dach eine 'Schlafgalerie' bauen. So sparst m2. 
Bauliche Beschattungsmöglichkeiten sehe ich bei euch leider überhaupt nicht. Ihr werdet also vermutlich die tiefer ins Täschchen greifen um Raffstores oder Rollos miteinzubauen. 
Den Eingangsbereich+Garderobe finde ich für einen ev. 5-köpfigen Haushalt als viel zu klein. Den emfpinde ich schon nicht alltagstauglich. Was ist wenn ihr Besuch habt? Da ist das alles 3x zu klein. Man kann auch die Garerobe/Eingangsbereich mehrer Funktionen zuordnen. 
Habt ihr jemanden im Homeoffice? Oder warum ein zusätzlicher 10m2 Raum?

Das OG mit 3 riesigen KiZi, Schrankraum, Schlafzimmer und 2 Bädern plus Gangflächen... da muss ich echt gerade überlegen. 
Mir persönlich wäre das alles viel zu groß bzw. zu kostenintensiv. Alleine bei 2 Bädern musst du doppelt Fliesen, Abdichtung, Verrohrung und Einrichtung bedenken. Das kostet alles richtig Geld. Ich bin ehrlich, wir haben uns das alles gespart und haben zb dafür in großere Fensterflächen investiert die baulich Verschattet sind und wir ohne Technik (Raffstore etc.) auskommen. Wir haben 1 Badezimmer gemacht und das so geplant, dass es private Bereiche im Bad gibt die eine 'Doppelnutzung' zulassen. Habt ihr euch überlegt dass man das Badezimmer wie in eurem Fall nur kurz morgens und abends benutzt? Ansonsten steht der Raum leer. Wird mit erhöhte Temperatur beheizt, weil man es da drinnen warm haben will. Selbst wenn ich sage, ich leg mich am Wochenende mal 1 Stunde in die Badewanne, dann bleibt das Bad immer noch 22 Stunden pro Tag unbenutzt. 

Die Raumaufteilung finde ich persönlich typisch Baufirma. Ich sehe darin jetzt kein echtes Raumkonzept. Klar, auf die Himmelsrichtungen habt ihr geachtet, jedoch fehlt mir die bauliche Verschattung. Aber was ist mit den Blickachsen? Oder mit der Einsicht von außen? Viele m2 die Geld kosten und somit natürlich der Baufirma zu gute kommt. Und viele m2 kosten nicht nur beim Bauen, sondern dann auch noch beim Innenausbau, Fliesen, Böden, etc. Auch Heizung, Sanitär etc. das bedenken oft viele nicht. Je größer das Haus, desto Länger die Leitungswege. Besonders wenn sie nicht zentriert/übereinander liegen. Ich würde schon im EG darauf achten, Technik/HWR, Gäste-WC und Küche in eine gemeinsame "Ecke" zu packen. Direkt darüber die beiden Bäder. Dann habts ihr im besten Fall nur 1 Fallleitung und nur 1 Überlüftung. Die würde ich auch nicht übers Dach gehen lassen. Kostet zusätzlich Abdichtung, Dachdecker etc und ist auch noch fehleranfällig. Hab schon genug Häuser gesehen, wo da nicht sauber gearbeitet wurde und nach ner Weile ein Wasserflecke an der DG-Decke immer großer geworden ist und der Bauherr sich gewundert hatten woher der kommt. Bis irgendwer dann mal drauf gekommen ist, dass da ja die Strangentlüftung vom Gäste WC im UG rauf geht. 

Habt ihr euch Gedanken gemacht, wie euer Alltag aussieht? Wie eure Wege sind. Nicht das ihr dann später 5x von einem Ende zum anderen laufen müsst. Wo ihr euch vermehrt aufhaltet? Küche, am Esstisch, Sofa im Wohnzimmer? Diesen Bereich würde ich dann "in den Mittelpunkt" setzen und alles darum herum aufbauen. Also die Räume daran dann angliedern. So seit ihr von eurem Mittelpunkt zentral und könnt den Rest "schnell" erreichen ohne dass ihr das Gefühl habt durch ein ganzes Schloss laufen zu müssen bis ihr in einem anderen Raum, in dem ihr euch auch öfter mal aufhaltet, ankommt. 

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  •  nestbau
27.2.2026  (#7)
Ich finde es eine super Idee, die Kinderzimmer großzügig zu gestalten. Wir bauen unser Haus in erster Linie, um unserer Familie und insbesondere unseren Kindern ein schönes Zuhause zu schaffen, warum sollte man dann nicht ein paar m2 mehr bauen für eine bessere Nutzbarkeit der Kinderzimmer. Da gehts ja in summe um wenig. Und ja, ich kenne die aktuellen preise sehr gut, aber die Größe der Räume zu erhöhen, fand ich vom Aufpreis her nicht sehr teuer. ja, klar, es summiert sich schon, aber viele posten bleiben gleich, egal ob das Zimmer 12 oder 15m2 hat. Auch wir haben die Galerie vorbereitet in den Kinderzimmern, aber in den Dachstuhl offen zu bleiben, hat sicher mehr gekostet, als zwei oder drei zusätzliche m2. 

ein 10m2 büro hinkt in meinen augen. ich würde es so planen, dass daraus eine schlafmöglichkeit werden kann, das braucht aber auch ein bisschen mehr platz. 
Gerade mit drei kinderzimmern würde ich eine flexible Nutzbarkeit planen. 

Die gerade Treppe hat schon ihre Berechtigung, wenn sie in szene gesetzt wird, aber in diesem Plan verengt sie alles und kann ihre stärken meiner meinung nach nicht ausspielen. ich liebe unsere podesttreppe schon jetzt, obwohl wir noch im rohbau sind. Platzmäßig würde sich diese auch ausgehen, das würde ich definitiv probieren. 

Zur gesamten Planung... gute Ansätze, aber ich würde mir einen Architekten holen, der das Beste rausholt. Wir sind auch erst durch viele Umwege zu dieser Erkenntnis gekommen, dass ein Architekt Blickachsen und Wohngefühl ganz anders im Gespür hat, als ein Planer von der ausführenden Firma. 
An eurer Stelle würde ich diesen Architekten dann auch gleich mit Ausschreibung und Vergleich beauftragen, das spart sicher viel zeit. Als Laie läufst du den firmen für ein angebot ewig hinterher und dann fällt dir auf, dass du es ja gar nicht wirklich vergleichen kannst! 

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  •  AnnaP
27.2.2026  (#8)
Ich wollte niemanden auf die Füße treten. Mit den großen Kinderzimmern. Ich meinte das auch nur aus meiner Sicht. Also wie ich das sehe. Das müssen nicht alle so sehen. Was doch auch gut ist! 
Ich wollte damit nur unsere Sichtweise erzählen. Uns war es zb immer wichtig das Küche-Essen-Wohnen als Gemeinschaftsraum sehr großzügig ist und die Zimmer als Rückzugsort dafür kleiner. 

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  •  nestbau
27.2.2026  (#9)
Ja klar sind Sichtweisen verschieden und jeder muss beim Hausbau Prioritäten setzen! Alles geht meistens nicht... entweder aus finanziellen Gründen oder weil es schlicht nicht möglich ist 😅

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  •  AnnaP
27.2.2026  (#10)
Das stimmt 😂
Bei mir gibts das Motto: geht nicht, gibts nicht. xDDD
Ich kann mich so verbeißen, wenn ich was umsetzen will und dann such ich nach allen möglichen Lösungen. Und am Ende hat unser schwebendes TV-Regal (das ursprünglich mal als schwebender Kamin angedacht war) nicht mehr gekostet, als wenn wir eine simple Wand als Raumtrenner hingestellt hätten. Dafür sieht es jetzt schon fast wie ne Skulptur aus, das Schwebe-Regal-Dings XD

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  •  traumhaus2026
28.2.2026  (#11)

zitat..
AnnaP schrieb: Wir haben 1 Badezimmer gemacht und das so geplant, dass es private Bereiche im Bad gibt die eine 'Doppelnutzung' zulassen.

Was bedeutet das genau? Kann mir da gerade nichts darunter vorstellen.

Höher bauen geht nicht, da haben wir schon etwas zu kämpfen.
wir merken aktuell, dass die 10-11qm KiZi zu klein sind und wir freuen uns wenn die Kinder sich dann in ihren Räumen wohlfühlen, da schlaf ich lieber auf engstem Raum. Außerdem werden wir bei 3 Kindern nicht jedem mit 18 eine eigene Wohnung ermöglichen können und da sollten sie doch ihr eigenes Reich haben.

zitat..
nestbau schrieb: Die gerade Treppe hat schon ihre Berechtigung, wenn sie in szene gesetzt wird, aber in diesem Plan verengt sie alles und kann ihre stärken meiner meinung nach nicht ausspielen.

Der Durchgang Richtung Wohnzimmer sind 1,20 das kennen wir unser jetzigen Wohnung und finden es nicht eng. Breitere Gänge würden ja dann wieder die "unnötige Verkehrsfläche" erhöhen.

die Treppe würden wir gerne darunter verbauen.


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  •  STUDIOnavie
1.3.2026  (#12)

zitat..
traumhaus2026 schrieb: die Treppe würden wir gerne darunter verbauen.

Versteh ich aus Stauraum-Gründen.
Gleichzeitig verschärft ihr damit die ohnehin lange und schmale Gangsituation. Es entsteht dann ein etwa 1,20 m breiter, sehr langer und vermutlich dunkler Zugang zum Wohnraum. Zentrale Erschließungszonen prägen das Wohngefühl stärker, als man am Plan vermutet. 
Gerade jetzt – vor der Einreichung – ist der richtige Zeitpunkt, den Plan insgesamt noch einmal strukturell und, wenn nötig, professionell durchdenken zu lassen. Was jetzt festgeschrieben wird, bleibt in der Regel sehr lange bestehen;)
Nehmt euch die Zeit für eine zusätzliche Schleife.
LG Natalie


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  •  ABERG
  •   Bronze-Award
1.3.2026  (#13)
Ist vielleicht ein wenig offtopic: aber gibt es nicht Software, mit der man sich solche Situationen (enger Gang) mit einer VR-Brille anschauen kann?

Ich habe vor über 30 Jahren beim Planen unser Haus maßstabsgetreu aus Palsaholz gebastelt...😁

Da sind uns dann einige Dinge aufgefallen, die uns am 2D-Plan nicht so ins Auge gesprungen wären. Und die Kinder durften sich ihre Zimmer auch an Hand vom Modell auswählen. 

Das Palsaholzhaus hat dann sogar noch als Puppenhaus gedient.

1
  •  traumhaus2026
1.3.2026  (#14)

zitat..
STUDIOnavie schrieb:

──────..
traumhaus2026 schrieb: die Treppe würden wir gerne darunter verbauen.
───────────────

Versteh ich aus Stauraum-Gründen.
Gleichzeitig verschärft ihr damit die ohnehin lange und schmale Gangsituation. Es entsteht dann ein etwa 1,20 m breiter, sehr langer und vermutlich dunkler Zugang zum Wohnraum. Zentrale Erschließungszonen prägen das Wohngefühl stärker, als man am Plan vermutet. 
Gerade jetzt – vor der Einreichung – ist der richtige Zeitpunkt, den Plan insgesamt noch einmal strukturell und, wenn nötig, professionell durchdenken zu lassen. Was jetzt festgeschrieben wird, bleibt in der Regel sehr lange bestehen;)
Nehmt euch die Zeit für eine zusätzliche Schleife.
LG Natalie

Bin mir jetzt nicht sicher ob es erlaub ist aber das Haus hat uns in vielen Punkten gefallen und empfinde ich da jetzt nicht als dunkel

https://www.facebook.com/share/r/19TQwWw41W/?mibextid=wwXIfr




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  •  traumhaus2026
1.3.2026  (#15)
Ich muss auch sagen, dass ich mir nicht vorstellen kann, wie ich durch eine Podesttreppe z.B so viel Platz einsparen kann, weil ich zu der Podesttreppe ja auch erst über den Gang gelangen muss und ich ja aus dem Vorzimmer eine Verbindung zum Wohn-Essbereich brauche. Die Position ist aufgrund der Lage am Grundstück relativ fix.

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  •  luxmoo
  •   Bronze-Award
1.3.2026  (#16)

zitat..
traumhaus2026 schrieb: Bin mir jetzt nicht sicher ob es erlaub ist aber das Haus hat uns in vielen Punkten gefallen und empfinde ich da jetzt nicht als dunkel

https://www.facebook.com/share/r/19TQwWw41W/?mibextid=wwXIfr

Auf dem Bild ist es draußen hell und drinnen überall die Beleuchtung an. Ich denke, das verdeutlicht die Problematik ganz gut.

In euren Flurbereich kommt nur Tageslicht durch die Haustüre und den Durchgang zum Wohnzimmer. Im OG gibt es gar kein Tageslicht.

Edit: magst du uns einen Plan vom Grundstück zeigen?

1
  •  traumhaus2026
2.3.2026  (#17)

zitat..
luxmoo schrieb: Edit: magst du uns einen Plan vom Grundstück zeigen?

Es ist ein potenzielles Grundstück, ist noch nicht erworben, Nachbarn darüber und links

beim Plan wäre der Eingang auf der Nord-West Seite, links an der Grundstücksgrenze die potenzielle Einfahrt Westen = Wetterseite.


_aktuell/20260302385934_th.jpg





1
  •  hellsayer
  •   Gold-Award
3.3.2026  (#18)

zitat..
AnnaP schrieb: Das OG mit 3 riesigen KiZi, Schrankraum, Schlafzimmer und 2 Bädern plus Gangflächen... da muss ich echt gerade überlegen. 

Also ich habe ehlich selten was seltsameres gelesen. Die KiZis in die Höhe bauen (Baumhaus?) und dafür Fläche sparen? Weil Höhe nichts kostet? Weil das super praktisch mit Kindern ist (erbrechen, Krankheit, etc), dass sie im Stockbett schlafen? Weil Teenies gerne ihr leben lang über Stufen ins Bett gehen? Weil hohe Räume akustisch, thermisch und vom Raumgefühl her gut sind, vor allem bei geringer Grundfläche? Weil die Kinder ja "nur" 15 Jahre+ in diesem einen Zimmer verbringen? Naja, mag ja jeder andere Ansätze haben. Ich habe als Kind insgesamt ab ca. 8 Jahren recht wenig Zeit im "gemeinsamen" großen WZ der Eltern verbracht bis ich mit 22 ausgezogen bin und mich immer noch über mein viel zu kleines Zi mit etwa 11,5m2 geärgert.

Wir haben eine gewendelte Treppe und im EG / OG ca. 10m2 Gangfläche, von daher weniger. Aber für eine gerade Treppe finde ich die Erschließung gar nicht mal so ausufernd. Mir gefällt das winzige Büro nicht, die Speis würde ich komplett zugunsten eines Vernünftig dimensionierten HWR / HT Raum opfern. Der ist für 5 ohne Keller sowieso maßlos zu klein ME. Oben gefällt mir das Eltern SZ nicht wirklich, da gehen 10m2 als "Raum vor dem Schrank" verloren. Auch würde ich kein Bad wollen, das nur über ein anderes Zi erschlossen wird - aber das ist eigentlich immer der Fall bei geraden Stiegen und Geschmacksache, von daher. Auch hätte ich lieber die Wäsche im OG - haben wir so und würde ich immer wieder machen. Wir haben ein "großes" Familienbad mit ca. 9m2 ohne WC und dann das WC mit 2m2 zum "Kinderbad" mit 4m2 aufgerüstet. Das Familienbad funktioniert gut zu 4, allerdings merken wir schon jetzt, dass das eine WC im OG knapp ist und wir in der Früh oft ins EG ausweichen müssen. Kein Beinbruch, da bei uns die Wege sehr kurz sind, dennoch würde ich eventuell heute auch auf 2 WCs gehen, dann sollte aber zwecks Nutzen zumindest eines im OG separat sein, weil sonst der Nutzen auch wieder nicht vorhanden ist. 2 WCs direkt im Bad bringen genau nichts, weil wer will schon am WC sitzen, während wer anderes Zähne putzt oä?

Ich würde wie oben erwähnt einmal den GR mit einer (Podest) Wendeltreppe versuchen, da ist im OG speziell dann Optimierung möglich. Dazu Wäsche ins OG, Auskragung eventuell für Süd-Verschattung im OG (reichen ca. 2m) und Speis weg.


1
  •  traumhaus2026
3.3.2026  (#19)

zitat..
hellsayer schrieb: Ich habe als Kind insgesamt ab ca. 8 Jahren recht wenig Zeit im "gemeinsamen" großen WZ der Eltern verbracht bis ich mit 22 ausgezogen bin und mich immer noch über mein viel zu kleines Zi mit etwa 11,5m2 geärgert.

danke, das war grundsätzlich auch unser Zugang, dass wir den Kindern so lange wie möglich ein schönes zu Hause bieten wollen, in dem sie sich wohl fühlen und auch Platz haben. Weil je nachdem wie sich die Preise entwickeln, ist es einfach nicht möglich jedem Kind mit 18 eine Wohnung zu stellen. 


zitat..
hellsayer schrieb: Mir gefällt das winzige Büro nicht, die Speis würde ich komplett zugunsten eines Vernünftig dimensionierten HWR / HT Raum opfern.

das habe ich tatsächlich schon überlegt, aber bei der Lagerung von Lebensmittel sollte es doch eher kühler sein und das Lager nicht dann im warmen Technikraum neben den Geräten seinen Platz finden, mit Trockner noch dazu wird es ja überhaupt heiß. 

Das Büro soll eine Mischung aus kleinem Arbeitsbereich und sonst Staufläche sein. 


zitat..
hellsayer schrieb: Oben gefällt mir das Eltern SZ

das ist auch mein größter Knackpunkt aktuell, der wird auch noch überarbeitet. Für zukünftig 3 Kinder war die Vorstellung von 2 getrennten Bädern für mich praktisch, zusätzliches WC dann im UG. Oben ein WC separat wäre aber auch für mich denkbar. 


zitat..
hellsayer schrieb: Auch hätte ich lieber die Wäsche im OG - haben wir so und würde ich immer wieder machen.

habt ihr es im Badezimmer integriert oder einen eigenen Raum, wenn ja wie groß?




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  •  traumhaus2026
3.3.2026  (#20)
@luxmoo

zitat..
luxmoo schrieb: Edit: magst du uns einen Plan vom Grundstück zeigen?

fällt dir dazu etwas ein :)


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  •  hellsayer
  •   Gold-Award
3.3.2026  (#21)

zitat..
traumhaus2026 schrieb: habt ihr es im Badezimmer integriert oder einen eigenen Raum, wenn ja wie groß?

wir haben den Luxus nur 2 KiZis zu benötigen und wir haben einen Wohnkeller, von daher konnten wir mit dem Raumprogramm verschwenderischer sein. Wir haben etwa 7m2 reinen HWR om OG, da ist eine Seite komplett Schrank voll mit trockener aber "nicht fertiger" Wäsche, die andere WM/WT übereinander und daneben der immer komplett besetzte Wäscheständer samt Waschbecken für die nicht so sauberen Kinder-Sachen (Stichwort: erbrechen, etc).

Das Büro unten ist schon wirklich sinnvoll, aber wenn das als SZ funktionieren soll würde ich min. auf 12m2 gehen. Und lass dir nix einreden, ihr wohnt dort. Wirklich wichtig sind ME kurze Wege Auto-->Küche, SZ-->Bad, Esstisch-->Küche, WZ-->Terrasse. Die Garderobe wird oft auch komplett unterschätzt - ich kenne kaum ein Haus, dass auch nur annähernd eine vernünftige Möglichkeit zum Eintritt und Abhängen von Kleidung bietet. Auch die erwähnte konstruktive Verschattung würde ich wenn irgend möglich mitplanen, weil das bringt enorm Lebensqualität. Die Speis ist ein Relikt, kalt ist es nirgends im Neubau. Bau lieber vernüftige Küchenkästen und investiere dort in Planung. PS: die Küchenform "G" haben wir auch und ist ME die effizienteste Form. Schau, dass du einen SBS-KS unterbringst, spart den 2. KS irgendwo im nirgendwo und du wirst die Kühlfläche zu 5. brauchen. Ist wesentlich wichtiger als zB ein Downdraft-Kochfeld um 3k mitten im WZ, das ohnehin kaum funktioniert (meine Meinung).

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