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Grundriss EFH in OÖ ca. 140qm teilen

10.6. -26.7.2026    13 Antworten    8 Autoren 13 2026-07-26T09:11:08+02:00
  •  hannes93
10.06.2026
13
Hallo Häuslbauer und Planer,

wir haben gerade einen Grund erworben und sind schon in der Hausplanung. Wir haben einen Architekten gefunden der einen interessanten Plan für uns entworfen hat. Da in anderen Threads immer wieder Punkte aufgetaucht sind, wollte ich auch unseren Entwurf mal teilen und ein Feedback erhalten. 
Kurz noch ein paar Facts:
- Momentan zu 2. aber wir wollen 2 Kinderzimmer einplanen. 
- Budgetrahmen ca. 500k, Viel Eigenleistung ist geplant (E-Inst. wird komplett von mir gemacht, Maurer in der Familie, Installateure im Freundeskreis). 
 - Grundstück hat 800qm, Zufahrt auf der Westseite, leichte Hanglage - Norden nach Süden ca. 1,5m
- Mauerwerk in 50er Ziegel, Keller ist keiner geplant. Pool ist nur als Platzhalter eingezeichnet, wird vorerst nicht gemacht.
- Haustechnik: RGK gewünscht, PV ist fix - Akku optional, KNX, KWL werden wir die Verrohrung auf alle Fälle vorbereiten. 

Was uns am bisherigen Entwurf nicht gefällt:
 - Technik/Schleuse ist sehr eng.
 - Küche werden wir abändern: Richtung norden ev. Fixverglasung und Küche um die Ecke. Dazu noch eine Terassentüre.
 - Fenster/Türe von WHZ zur Terasse kommt voraussichtlich weg.
 - Tür von Toilette geht in die falsche Richtung auf.
 - Eingangsbereich (viel Betonierarbeit) wird noch abgeändert.

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Habt ihr Ideen, Vorschläge, Verbesserungen?
Freue mich auf ein Feedbakc.

  •  STUDIOnavie
10.6.2026  (#1)
Zuallererst: Mir gefällt grundsätzlich die Architektur des Hauses von außen. Die Materialwahl wirkt stimmig und die Proportionen sind ansprechend.
Was mir jedoch sofort auffällt: Von außen wirkt das Haus relativ schlicht und klar. Schaut man sich jedoch die Grundrisse an, entsteht ein sehr komplexes Gebäude mit vielen Rücksprüngen, unterschiedlichen Baukörpern und konstruktiven Herausforderungen. Das treibt die Baukosten nach oben und erhöht gleichzeitig die Anfälligkeit für Ausführungsfehler.
Legt einmal das EG über das OG – dann wird schnell sichtbar, wie wenig übereinanderliegt.
Auch das Budget von 500.000 € (was soll da alles enthalten sein?) ist für dieses Projekt (Komplexität, Doppelgarage, Überdachungen, 170m² Wohnfläche, Dachflächen etc.) auch bei viiiiieeel Eigenleistung nicht realistisch. 
 
Zum Grundriss:
EG
  • Die Garderobe nimmt relativ viel Fläche ein, bietet aber vergleichsweise wenig Stauraum.
  • Der Technikraum zu knapp dimensioniert.
  • Welchen Mehrwert bietet das nordseitige Atrium? Dafür wird eine große Verglasung samt Schiebetür benötigt, um anschließend auf eine wenige Meter entfernte Wand zu blicken. Das verursacht erhebliche Kosten (aber ich glaube, das wollt ihr eh eliminieren).
  • Die Speis ist sehr klein. Ich würde überlegen, die Hochschränke unter der Treppe weiterzuführen und den Stauraum dort zu integrieren.
  • Grundsätzlich bin ich ein großer Fan überdachter Terrassen. Hier wurde es aus meiner Sicht jedoch mit geschätzt rund 4,5 m Tiefe übertrieben. Dadurch wird sowohl die Terrasse als auch der Wohnraum dahinter deutlich dunkler. Gleichzeitig entsteht überhaupt erst die Notwendigkeit für die zusätzliche Belichtung aus Norden. Und wieder Kostentreiber! (Die Visu stimmt übrigens nicht, was die Terrasse betriff)
  • Büro zu dunkel und bitte immer Möblierung mitdenken

OG
  • Kinderzimmer bitte immer mit Möblierung planen. Erst dann erkennt man, ob Größe, Fenster- und Türpositionen tatsächlich funktionieren.
  • Das Bad verschenkt aus meiner Sicht relativ viel Fläche.
  • Aufteilung  Schrankraum und Schlafzimmer optimieren um mehr Laufmeter Schrank bei gleicher Fläche zu erzielen.
  • Das Bad liegt relativ weit vom Technikraum entfernt, wodurch unnötige Leitungswege entstehen.

Für mich wurde hier an mehreren Stellen mehr Wert auf die äußere Erscheinung als auf Wirtschaftlichkeit und Grundrissqualität gelegt (etwas was Architekten sehr gerne machen 😉).

Zusammengefasst: Baukörper gehört vereinfacht und auf 150m² reduziert.

Liebe Grüße,
Natalie | STUDIO navie

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  •  Thuata
  •   Bronze-Award
10.6.2026  (#2)
Prinzipiell durchaus Fan von Studio Navie. Hier hab ich dann aber doch zwei Punkte wo ich (auch wenn Laie) gern wiedersprechen möchte: 
- nordseitiges Atrium ist im Hochsommer sicher ein Gewinn! (Die Mauer wiederum sicher nicht ;) )
- Kinderzimmer "möbliert denken" halt ich für nahezu unmöglich. Wir haben jetzt erst neue Möbel für unsere Große gekauft. Stellt sich raus: Das Schlagzeug haben wir bei ihrer Geburt (bzw. noch nichtmal beim Hausbau 4 Jahre später) "mitgedacht". Und ein Baby hat andere Anforderungen (gut die können auch einfach ignoriert werden) als ein VS-Kind als ein Teenager als ein "will eigentlich eh ausziehen aber Hotel Mama ist billiger" Erwachsener. 

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Hallo hannes93,
hier gibt es dazu Erfahrungen und Preise: Grundriss EFH in OÖ ca. 140qm

  •  heislplaner
  •   Gold-Award
10.6.2026  (#3)
Ich würde so ein verschachteltes Haus (EG zu OG) auf keinen Fall mit 50er Ziegel bauen- da kommt es definitiv zu Ausführungs- bzw wärmebrückentechnischen Herausforderungen welche nir sehr aufwendig zu lösen sein werden. 

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  •  hannes93
17.6.2026  (#4)
Danke für das Feedback. Grundsätzlich bestätigt es meinen Eindruck. 
Bezüglich der Verschachtelung und Größe haben wir auf alle Fälle noch arbeit vor uns bzw. sind wir auch schon dabei.

Folgende Punkte haben wir uns mal vorgenommen:
  • Büro ins OG verschieben, dabei können Kinderzimmer und auch Bad kleiner werden. Eventuel wird aus einem abgetrennten WC eine T-Lösung
  • Technikraum und HWR werden zusammengelegt und befinden sich beide auf der Ostseite. Daher auch unter dem OG-Bad
  • Wohnzimmer soll kompakter werden.
  • Dachvorstand bei der Terasse werden wir auch so nicht machen, 5m ist definitiv zu viel und zu dunkel. 

Wir haben die Räume schon in alle Richtungen geschoben/gedreht, aber es ist leider noch schwierig wie wir den Eingangsbereich inkl. Schleuse bzw. Wohn/Essbereich kompakter gestalten können.
Habt ihr da Tipps oder sollen wir das ganze nochmal über den Haufen schmeißen?

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  •  mycastle
  •   Gold-Award
18.6.2026  (#5)
Auch so ein Architektenhaus,
Warum ist das WC im EG so platziert?
HT Raum braut Durchgang zur Werkstatt,
Warum ist HWR im EG dort am Ende???

Und seinen Grundriss ohne Einbeziehung der Nachbarschaft ist nicht umfassend.............
Und mitdenken, was kann maximal in deiner Nachbarschaft gebaut werden, wenn nicht morgen dann übermorgen

Verbringt JETZT ganze TAge am Grundstück, checkt den Sonnenstand mit Fotoduko
und besonders noch jedes Monat den Vergleich!!! ganz wichtig noh die Wintermonate.
Obwohl ich mein Grundstück seit immer ( Ohne Wohnort)kannt, überrascht mich jetzt im Sommer das Licht Nord/Ostseitig!

Und checkt eure Windrichtung im Detail, wo weht es den Regen an? besondere Abweichungen???
Wegen Huas der Nachbarn, oder deren Bäume oder Freiflächen 
Und die möglichen Lärmquellen der Nachbarn.
Deshalb wurde das beste Eck das Badezimmer, dort stört mich der Lärm der Nachbarn nicht, das Badezimmer wurde Lärmpuffer. dafür das Schlafzimmer ruhiger, mit Fenstern in 2 Himmelsrichtungen.

Ja der Beste Architekt ist der /die BauwerberIn.
Möglcihkeiten offen halten im Grundriss.

Küche ganz genau planen! Chekc in allen Küchen von Freunden und in der FAmilie, und in den Küchenstudios.

ZUM OG nur mein Senf zum Badezimmer: ohne WC 1 qm ist riesig, 1 qm mehr zum Wc ins OG und ihr wedet es mit Teen lieben 2 Duschräume zu haben. Dauert noch bisdahin.

Größter Ansatz: die WERKZONEN ( HT, HW, Werkstatt und Küche) zusammenziehen
keine Sorge es kommen noch mind 7 Entwürfe ;- ))



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  •  STUDIOnavie
19.6.2026  (#6)

zitat..
hannes93 schrieb: Habt ihr da Tipps oder sollen wir das ganze nochmal über den Haufen schmeißen?

Ich würde einen kostenlosen STUDIO Call bei STUDIO navie buchen 😉😄


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  •  hannes93
19.6.2026  (#7)
Danke für das Angebot, vielleich kommt das ja noch. 😊

Wir hatten heute einen Termin beim Architekten. Im vorhinein haben wir unsere Bedenken angekündigt und er war auch schon gut vorbereitet. 
Die Handskizzen wirkten vielversprechend: ca. 145qm Wohnfläche, eine einfache Hausform ohne komplexe Dinge. 
Einzig skeptisch beim Wohnzimmer und Zugangsbereich, ich halte euch am laufenden wenn wir die Pläne haben. 

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  •  hannes93
13.7.2026  (#8)
Nach etwas Zeit ist ein neuer Plan gekommen. Von der Form schon einfacher, Wohnfläche ist auch verkleinert, aber so richtig Überzeugt sind wir noch nicht. 

Hier mal EG und OG:

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Fix zu ändern sind:
 - der leere Luftraum über dem Wohnzimmer - ist nur verschenkter Platz, auch wenn die Idee grundsätzlich nicht schlecht ist. Stattdessen bessere Aufteilung der Zimmer oben.
 - AR hinter der Küche in Vergleich zu HWR/Technik sehr groß
 - der Eingangsbereich mit dem Ausleger soll noch geändert werden - weniger Beton

Wie könnte man das EG etwas umändern um das Wohnzimmer wohnlicher mit mehr Licht gestalten? Ziel wär ein angehemer Ort, den man aber vom Koch-/Essbereich abtrennen kann?

Und eine Visualisierung, die dank KI wieder ein paar Details verwurschtelt. 

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  •  STUDIOnavie
14.7.2026  (#9)
Schön zu sehen, dass ihr versucht habt, den Baukörper kompakter zu gestalten.

Aus meiner Sicht löst der neue Entwurf die eigentlichen Herausforderungen allerdings nicht. Berücksichtigt man den Luftraum im Obergeschoss, landet ihr wieder bei rund 160 m² Wohnfläche – für ein Budget von 500.000 € meiner Einschätzung nach, nach wie vor zu groß.

Ich arbeite aktuell an einem Projekt mit nahezu identischen Anforderungen und einem sehr ähnlichen Budget.
Ein Raumprogramm wie eures lässt sich auch auf etwa 140 m² realisieren – ohne auf Großzügigkeit, Stauraum oder Wohnqualität verzichten zu müssen.


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  •  Zypern
15.7.2026  (#10)
Nicht gut. Das betrifft vor allem das Obergeschoß, der Luftraum wird euch für immer ärgern, kein Fernsehen möglich und wenn nur mit Kopfhörern, ein Luftraum über dem Wohnzimmer würde für mich nicht Geborgenheit ausstrahlen.

Das WC ist wie zufällig in den Schrankraum gezwängt, merkwürdiges unharmonisches Bad. Winzige Zimmer und dafür extra breiter Gang.

Was soll das Teil am Ende der Schrankwand im Wohnzimmer sein? Ein Kühlschrank?

Ich verstehe die Aufteilung von Hauswirtschaftsraum und Backkitchen nicht. Das könnte man praktischer und Platz sparender lösen. Wenn ihr das so lässt, würde ich den Küchenblock 90° drehen und den Tisch gleich dran stellen, für mehr Wow Effekt.
Ich weiß auch nicht warum alle immer eine Balkontüre zwischen Küchenblock und Küchenschrankwand wollen. Die Tür wird immer wo im Weg stehen, wenn sie keine Schiebetüre ist.

Für euer Budget muss sich eine bessere Lösung mit mehr Grandezza ausgehen.

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  •  stefano
  •   Bronze-Award
15.7.2026  (#11)
Diese extra Durchgangsraum/Minigarderobe mit dem direkten Zugang zur Garage verstehe ich auch nicht ganz. Da ist der Weg von der Garage zur Haustür genauso lang und ich brauch nur 1 statt 3 Türen aufmachen. Mit einem kleinen Vordach komme ich auch einfacher und trocken rein.

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  •  hannes93
23.7.2026  (#12)
Danke für euer Feedback. Wir haben uns auch Gedanken gemacht und folgende Punkte schweben uns vor:


  • Garage und Abstellraum zusammenfassen und verkleinern. Ziel ist unter 50qm, dann können wir uns die Brandschutztüre sparen und wir haben nur mehr eine Türe zwischen Garage und Haus.
  • Der Abstellraum im Erdgeschoss soll deutlich verkleinert werden. Ziel ist nur eine kleine Speis mit Regalen ohne Backkitchen bleibt.
  • Zwischen Küchenblock und Hochschrankzeile soll keine Terassentür kommen. Wenn überhaupt, dann eher ein Fenster bzw. eine Fixverglasung. Die Idee die Küchenzeile zu drehen gefällt mir persönlich auch, anordnung ist jedoch schwierig.
  • Das Element am Ende der Schrankwand im Wohnzimmer soll einen Kamin darstellen. An der aktuell eingezeichneten Position ist dieser aber nicht sinnvoll und wird so auch nicht kommen.
  • Der Luftraum über dem Wohnzimmer wird wegfallen. Dadurch könnten die Zimmer im Obergeschoss größer werden und das WC an die Außenwand rücken.
  • Generell glauben wir, dass sich das Gebäude noch etwas kompakter gestalten lässt, vor allem im westlichen Bereich.
Uns fällt es aktuell allerdings schwer, diese Ideen sinnvoll in einen neuen Grundriss zu übertragen. Habt ihr Tipps, wie ihr an solche Optimierungen herangehen würdet? Haben es jetzt mit Butterpapier und auch Powerpoint etc. probiert, war aber noch nichts dabei das einfach geht. 
Wir würden gerne schon vor dem nächsten Termin mit dem Planer ein paar konkrete Vorschläge und Varianten vorbereiten.



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  •  Akani
26.7.2026 9:11  (#13)

zitat..
hannes93 schrieb: Habt ihr Tipps, wie ihr an solche Optimierungen herangehen würdet?

Ja, bei STUDIOnavie anfragen. 
Wir waren damit leider auch zu spät dran uns Feedback übers Raumkonzept geben zu lassen


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