Geldanlage 2026: Strategien für jedes Erfahrungslevel - Seite 2
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Wieso raten? Sie hat es doch schwarz auf weiß geschrieben: |
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Letzter Satz. |
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Zum Thema Nachrangdarlehen: Hat der Bankberater Ihnen ausführlich erklärt, was das ist und wie es steuerlich behandelt wird? Falls nein, wechseln Sie Ihren Bankberater, oder gleich die Bank. Ein Nachrangdarlehen zu empfehlen, ohne Aufklärung ist grob fahrlässig und entspricht, entgegen Ihren Wünschen nach Sicherheit und Zugriff aufs Geld, meiner Meinung nach genau dem Gegenteil. Dazu kommt noch, dass Gewinne von Nachrangdarlehen nicht mit der KEST besteuert werden, sondern mit dem Einkommenssteuersatz. Schauen Sie ruhig mal die Bewertungen im Internet von z.B. dagobertinvest an. Da können Sie sich ein Bild darüber machen, wie risikoreich ein solches Investment sein kann. |
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Das ist ein Topfen. Ob nachrangige Anleihen mit dem Sondersteuersatz/KESt besteuert werden, hängt nicht von ihrem Rang ab, sondern davon, ob sie bei ihrer Begebung tatsächlich und rechtlich einem unbestimmten Personenkreis angeboten werden (§ 27a/2/2 EStG). Bei Dagobertinvest lagen tatsächlich (nur) Darlehen (unverbrieft) vor; diese sind - sofern kein Bankgeschäft vorliegend - mit dem normalen Steuersatz besteuert. Die Risiken des Ausfalls (Totalausfall) sind bei nachrangigen Anleihen de facto gleich hoch wie beim Eigenkapitalgeber; aber auch "echte" Anleihen (ohne Nachrangigkeit) sind bei Insolvenzen häufig betroffen (Kapitalgarantie gibt es nicht) und werden geschnitten. |
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Ganz so einfach is es nicht. Die Nachranganleihe ist nicht gleich Nachranganleihe. Die AT1 der Credit Suisse waren im Jahr 2023 ein Totalausfall im Gegensatz zu den Eigenkapitalgebern und Tier2 Gläubigern. Ich bin zwar ziemlich sicher, dass die vom Berater in der oben angeführten Aufstellung eine bankeigene Tier2 Anleihe ist, dennoch finde ich dass es sich um eine komplexe Anlageklasse handelt und man sich bewusst sein sollte, dass es 4,5% Rendite nicht ganz ohne Risiko gibt. |
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wobei dieser Vorgang vom Bundesverwaltungsgericht im vergangenen Herbst (meiner Ansicht nach vollkommen zu Recht) aufgehoben wurde. Das war damals schon ein "besonderes Stück". absolut richtig - nachrangiges Kapital ist an sich schon eine Spezialität und qualifizierte Nachrangdarlehen überhaupt |
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Die AT1-Anleihen der Credit Suisse sind aber grds. Aktienanleihen/Wandelanleihen und keine rein nachrangigen Anleihen. Das ist schon ein anderer Topf als reine Nachranganleihen; die konkrete Anleihe ist eine klassische Tier2-Anleihe. |
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Danke für den netten Erfahrungsaustausch. Das erste Angebot mit den vielen unterschiedlichen Produkten finde ich als jemand ohne Erfahrung auch nicht passend. Auch wenn alles noch angepasst werden kann ist das nicht mein Wunsch zugang. Meine Hausbank hätte ein Produkt das zu 50:50 aufgeteilt ist. Das bedeutet rein theoretisch bei einer Veranlagung von 280000 folgendes: 140000 für 3,5% Festgeld auf ein Jahr, und 140000 in Wertpapiere / ETF / Aktien,... meiner Wahl ( nach einer weiteren Beratung ). Nach einem Jahr ist das Festgeld neu zu verhandeln und die Wertpapiere je nachdem wie ich mich entscheide bleiben auf dem Konto. Jetzt hat mich die Erfahrung von euch zum Nachdenken bewegt, dass eine Quartal oder jährliche Ausschüttung Steuer technisch nicht klug ist. Vorallem wenn ich nicht das ganze Geld benötige. Der Wunsch von einem Zusatzgeld zumindet einmal im Jahr ist vorhanden. Es gibt aber auch ETF die "nur" 1 bis 2,5% pro Quartal oder Jährlich auszahlen, und das wäre auch der Mindestbetrag den ich mir wünsche, alle darüber hinaus Gewinne werden wieder veranlagt. Das wäre besser, oder einmal im Jahr nur den Anteil verkaufen wo man das Geld benötigt? Mit 80 oder 90 Jahren brauche ich kein Vermögen auf dem Konto, leben möchte ich jetzt. Ist dieses 50:50 Produkt in euren Augen auch besser für den Anfang? Natürlich gehört geklärt wie hoch die Gebühren für den ETF Anteil sind. Dieser ist sicher teurer als ein Online Broker. |
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Hallo klio, hier gibt es dazu Erfahrungen und Preise: Geldanlage 2026: Strategien für jedes Erfahrungslevel |
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na dann weisst du ja, was du zu tun hast ICH würde die 50:50 in richtung 30:70 drehen. dann bist du mit dem festgeld unter den 100k wegen der einlagensicherung UND hast mehr geld für (vermeintlich) bessere rendite zur verfügung. |
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Ich würde als ersten Schritt mal 100k zu 3,5% Festgeld mitnehmen. Das ist ein starkes Angebot und die ~1% Extrazinsen wird die Bank über den riskanten Teil verdienen wollen. Diese Erwartung von Seiter der Bank würde ich erst enttäuschen wenn die 100k zu 3,5% angelegt sind. Die 3,5% bekommst Du risikolos auch nicht für wesentlich längere Bindungen. Wenn es 50:50 sein soll, würde ich dann einfach die weiteren sicheren 40k beim Anbieter Deiner Wahl aus z.B. der Liste https://durchblicker.at/sparzinsen/vergleich/ergebnis#calcid=b095c4e7d885b79e68b5137c2e9ae78f3da808f8 anlegen, im Endeffekt schenken sich da absolut (in Relation zur Gesamtanlage) die ersten 8 wenig. Damit bist Du im Schnitt für den sicheren Teil immer noch bei ~3,2% und innerhalb der Einlagensicherung (bzw. mit 2,4% nach KESt auch den gewünschten nominellen Ertrag). DIe anderen 50% in den Vanguard FTSE All-World UCITS ETF (USD) Distributing ISIN IE00B3RBWM25 oder vergleichbar. Da gab es zuletzt ~1,25% Ausschüttung. Beim Onlinebroker Deiner Wahl (wobei es da in AT AT [Außentemperatur] nicht zuviel Auswahl gibt). Wenn man das ohne rebalancing weiter laufen lässt, die Zinsen der sicheren Anlage sowie die Ausschüttung des riskanten Anteils verbraucht, sollte im Schnitt das Gesamtvermögen real sogar noch leicht wachsen (der besagte ETF ist nach Ausschüttung seit 2012 verdreifacht, also deutlich über der Inflation) und auch in etwa der gewünschte cash-flow rauskommen (allerdings bei langsam steigendem Risiko). Will man die 50:50 beibehalten und/oder mehr Entnahme müsste man gelegentlich auch beim Aktienanteil aktiv verkaufen, aber der Aufwand sollte dabei sehr überschaubar sein. |
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| Hallo Equity, kostenlos und unverbildlich kann man Kredite auf durchblicker.at vergleichen, das hilft auch das Angebot der Hausbank besser einschätzen zu können. |
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