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Gastherme für Mehrparteienhaus - bitte um Hilfe bezgl. Dimension teilen

3.11.2026     3 Antworten    2 Autoren 3 2026-11-03T18:00:37+01:00
  •  samitama
03.11.2026
3
Ihr Lieben,

wir sind ein Mehrparteienhaus mit 6 Eigentumswohungen zu je ca. 110 m. Es wurde 2008 erbaut, und ist ein Niedrigenergiehaus. Geheizt wird mit Gas per Fußbodenheizung. Das Warmwasser wird zentral ebenfalls durch die Gastherme beheizt. Nun ist der Wärmetauscher unserer Therme kaputt gegangen. Es handelt sich um eine Junkers mit einer Maximalleitstung von 40 kW, welche bis zu 9 kW runtermodellieren kann. Junkers dürfte von Bosch übernommen worden sein, deshalb (wegen der Anschlüsse) kommt eher nur eine von denen als Ersatz in Frage.
Unser Installateur will uns wieder ein 40 kW Gerät (BOSCH - GC9800iW 40 H 23) reinstellen, welches jedoch nur bis 13,9 kW runtermodellieren kann. Von meinem Gefühl her ist die für uns überdimensioniert, mir würde die GC9800iW 30 H 23 mit 30 kW Maximalleistung und bis 9,9 kW runtermodullierbar besser gefallen. Kann aber auch sein, dass ich mich da täusche. Deshalb brauche ich valide Zahlen.
Es gibt einen Energieausweis, den könnte ich mir von der Hausverwaltung besorgen. Da weiß ich allerdings nicht, ob der korrekt erstellt worden ist. Ich sollte von denen auch den Gesamtjahresverbrauch an Gas bekommen können. Hilft mir das weiter? Kann ich aus dem heraus die real benötigte Dimension ableiten? Oder von den Jahresheizkostenabrechnungen der einzelnen Wohnungen?
Ich füge gleich auch das derzeitige Anlagenschema ein. Denn diesen Sommer ist ein Mischer dazugebaut worden, der Vorlauf mit Rücklauf vermischt. Weil die alte Therme teilweise falsche viel zu hohe Vorlauftemperaturen hatte. Auch hat sie seit Jahren Wasser (Druck) verloren - die Ursache dafür wurde nie gefunden. Ist meine Annahme richtig, dass wir diesen Mischer bei einer funktionierenden Therme nicht mehr brauchen, er nicht mehr eingebunden werden soll?


2026/20261103462769.jpg
 

  •  samitama
3.11.2026 15:42  (#1)
Im Sommer wurde gleichzeitig ein Loxone-Server mit Temperaturfühler installiert (die alte Therme lässt sich damit jedoch nicht steuern), seither sehe ich anhand der Warmwassertemperaturen, dass wir alleine schon dort zu viele Takte pro Tag haben. Untenstehend ein aktueller Screenshot. Lese ich das richtig raus?


2026/20261103516246.jpg


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  •  samitama
3.11.2026 15:48  (#2)
Beim Installateur treffe ich mit einer Heizlastberechnung auf taube Ohren. Er sagt, die werden sich dazumals bei der ursprünglichen Wahl schon was gedacht haben. Und meine Mitbewohner vertrauen natürlich voll und ganz dem Installatuer. 
Ich selbst sehe allerdings bei dem jetzt notwendigen Tausch eine supa Chance auf Optimierung. Wobei natürlich sein kann, dass die größere Therme mit 40kw/13,9kW auch passt. Aber vielleicht passt die Kleinere mit 30kw/9,9kW doch viel besser. Wie finde ich das am besten raus?


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  •  ds50
  •   Gold-Award
3.11.2026 18:00  (#3)

zitat..
samitama schrieb: Es gibt einen Energieausweis, den könnte ich mir von der Hausverwaltung besorgen. Da weiß ich allerdings nicht, ob der korrekt erstellt worden ist. Ich sollte von denen auch den Gesamtjahresverbrauch an Gas bekommen können. Hilft mir das weiter? Kann ich aus dem heraus die real benötigte Dimension ableiten?

Ja, das würde helfen, vor allem der tatsächliche Jahresverbrauch. Und ob der Standort sehr exponiert und kalt ist (Tiroler Berge z.B.) oder nicht. 😉

Aber auch wenn ich ganz unseriös dahinrechnen darf: 660m² netto sind ca. 825m² brutto. Bei grottigen 50 kWm²/a (hat ja sicher ein gutes A/V Verhältnis ) wären das 41000 kWh/a - durch 1800 Volllaststunden wären das 23 kW. Wie gesagt, Milchmädchenrechnung, aber halt nur die Hälfte von 40 kW.

zitat..
samitama schrieb: Er sagt, die werden sich dazumals bei der ursprünglichen Wahl schon was gedacht haben.

Aaaahahaha, ja genau! 😂

Generell tut es mir halt weh, wenn heutzutage noch immer neue Gasheizungen eingebaut werden - anscheinend ist es noch zu billig. 😥


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