Guten Morgen!
Unser BVH ist weit fortgeschritten (Holzriegelbau). Estrich wurde ein paar Tage vor Weihnachten eingebracht, dann normgerechte Trockungszeit und anschließend 29-tägiges Ausheizprogramm (Vaillant LWP LWP [Luftwärmepumpe] Fußbodenheizung, allerdings nur mit Heizstab mangels Außengerät) Danach (Mitte Februar bis heute) lief die Heizung nur auf Frostschutz.
Eigentlich hätte der Parkettleger heute mit dem Verlegen beginnen sollen. Zu diesem Zweck war er letzten Donnerstag auf der Baustelle, um den Feuchtegrad des Estrichs (mit Fußbodenheizung) zu messen. Ergebnis: Wert zu hoch!
Abgesehen davon, dass wir uns jetzt massig ärgern (er hätte ja auch schon Mitte Februar checken können), ist die Frage, wie wir den benötigten Wert am schnellsten erreichen könnten.
Der Parkettleger meinte: 3 Tage Vollgas heizen was geht, 3 Tage abkühlen. Das ganze 3x wiederholen. Natürlich regelmäßig lüften. Wobei im Haus keine sichtbare Feuchtigkeit an Fenstern etc. mehr merkbar ist.
So viel wie geht lüften. Bei uns sind die Fenster auch schon dauerhaft trocken, trotzdem hat die Raumluft noch ca 60% Luftfeuchtigkeit beim Raumtemperatur.
Hast einen Anhydritestrich? Dann mal auf Sinterschicht kontrollieren.
Ansonsten wird euch außer nochmal Gas geben nix übrigbleiben. JOJO bringt wenig. Nur hohe Temperaturen und lüften (weil hohe Raumtemperatur kann mehr Feuchtigkeit aufnehmen, dann mit lüften abtransportieren)
Es wurde mit diesem Metallkugel-Elektrogerät gemessen (?) bzw. mit Entnehmen einer Probe und der CM-Messung. Den Wert weiß ich leider nicht mehr. Der Bodenverleger kommt am Freitag nochmals um eine Probe zu entnehmen. Zwischenzeitlich haben wir nach seiner Anleitung geheizt und gelüftet. Mal schauen, ob es nun passt. Wenn der Wert nur etwas zu hoch ist, kann er eine Feuchtigkeitssperre auftragen lassen.
Ich grab das aus, um nicht einen neuen Thread zum gleichen Thema eröffnen zu müssen... heute war mein Fliesenleger da und hat mal die Feuchtigkeit gemessen: 2,3% im OG, 2,0% im UG. Wir haben oben ca. 8cm latexgebundene Splittschüttung, 3cm TSD und darauf 7cm Heizestrich (Zementestrich). Im UG waren es 6cm Dämmplatten auf der Bodenplatte, 3cm TSD und dann ebenfalls 7cm Heizestrich. Der Estrich wurde Mitte März, also vor über 9 Wochen, eingebracht und vorletzte Woche 10 Tage lang ausgeheizt (maximale Vorlauftemperatur 35°, da FBH FBH [Fußbodenheizung] mit Flow30). In der 2. Juniwoche sollte der Parkett verlegt werden. Ich hätte jetzt nochmal ein moderates Ausheizen bei sagen wir mal 26-28° Vorlauftemperatur gestartet und ordentlich gelüftet, weil der Maler schon am Werkeln ist. Könnte sich das in den drei verbleibenden Wochen ausgehen?
mein estrichausheizen lief mit Entfeuchtungsgeräten und LWP LWP [Luftwärmepumpe] bei 35 oder 40 Grad, die Herrn wollten mit 55 Grad ausheizen, vergassen aber den Temperaturwächter mit 45 Grad 😳 den haben sie nicht ausser Kraft gesetzt .