Einschätzung für das erste Angebot unseres Einfamilienhauses
24.6.
-26.6.2026
9 Antworten
7 Autoren
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Schaut sehr gewürfelt aus, ja. Teilweise das Dreifache von normalen Preisen, teilweise wieder verdächtig günstig. Ohne einen Finger zu rühren, kannst du ungefähr von 4k€/m² ausgehen, wenn billig nicht das einzige Kriterium sein soll. |
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Wirkt etwas zu sehr über den Daumen gepeilt. Du wirst wohl nicht drumherumkommen, weitere Angebote einzuholen. |
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Das Angebot ist gut aufgeschlüsselt, allerdings ohne Details. Hier wird mit Markenprodukten indirekt geworben; ist per se nichts ungewöhnliches, aber dann will ich auch wissen, welche Markenprodukte im Detail verbaut werden sollten. Du kaufst ja auch keine Automarke, sonder ein Modell aus dem Sortiment. Es gibt aber Sparpotential für Euch. Überlegt Euch die Nutzung vom Haus gründlich und stellt Bereiche der geplanten Ausführung für Euch in Frage. z.B. Benötige ich im OG wirklich bodentiefe Elemente mit absturzsichernder Verglasung oder wäre ein Parapeth auch möglich? Da ihr keinen Keller habt; Wo kommt die Haustechnik hin? |
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In meinen Augen sind Vorarbeiten inkl. Bodenplatte, Fenster & Elektriker (ohne Smart-Home & Lampen) kriminell teuer, andere Position dafür wie meine Vorgänger bereits meinten eher günstig. Bei den Preisen / qm² wäre ich sehr vorsichtig, hier werden sehr oft Äpfel mit Himbeeren verglichen. Das fängt bei der Ausstattung an: Keller (?), PV-Anlage, Stromspeicher, Smart-Home, KWL, Klimageräte (od. Deckenkühlung), Kamin(e) - exklusive Keller sprechen wir bei diesen Add-Ons von rund 300-500€ / qm², mit Keller 800-1000€. Erst wenn man sich auf einen Baustandard geeignigt hat würde ich mit Kosten / qm² starten. Da diese Angaben leider im Angebot fehlen, kann auch nicht wirklich beurteilt werden, ob kostengünstig oder nicht. An eurer Stelle würde ich mal unabhängig der Kosten nachdenken, was Must-Haves sind. Die o. a. Punkte sind schwer nachzurüsten und kosten später gut und gerne 100% mehr als jetzt. Beispiel: Für mich würde ein Neubau 2026 ohne Kühlsystem keinen Sinn ergeben. Eine PV mit Förderung rentiert sich zeitweise selber, also dort die gleiche Annahme. Macht euch daher wirklich mal Gedanken wie euer Haus in Zukunft aussehen soll, auch welche externen Einflussfaktoren es gibt (Wetter, Unwetter etc.). Wenn ihr das dann habt geht ihr zu 2-3 Anbieter und lasst es euch gut aufschlüsseln. PS: Ein Anbieter der sagt er gibt euch das Internorm 1:1 weiter und verdient dabei nichts lügt ;) |
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Das Fenster Angebot hat bei uns damals alleine 20 Seiten gehabt, nur mal zum Vergleich und dass ihr nicht mas wisst, welche Fenster ihr bekommt geht m.M.n. garnicht, selbiges auch bei den anderen Positionen z.B. welcher Innenputz? Welche Eingangstür? Einerseits ist das Angbot detailliert mit allen Positionen, die einzelnen Positionen würden mich genauer interessieren. Wennst das mit 2 multiplizierst passt es besser. Den Plan selbst finde ich auch ausbaufähig z.B. würde ich mal überall 90er Türen mehmen, Tür im WC sollte nach außen aufgehen, falls es keinen Keller gibt, wo ist euer Lagerraum und wo der Technikraum? Ich würde auch andere Dinge wichtier sehen und jetzt machen wie z.B. eine KWL KWL [Kontrollierte Wohnraumlüftung]. Leerverrohrung für Klimaanlage und PV. "Stellplatz pflastern" kann man später machen. |
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Unter 3.000€ ist immer noch möglich, mit geschicktem nicht aufwändigen Plan der Kostentreiber vermeidet und viel Eigenleistung. Aber 2100-2300 als GU Bau ... sehr unwahrscheinlich. Von letztem Jahr auf heuer im Schnitt 3,3% Preissteigerung bei der Arbeit, 8,5% bei den Materialkosten. Und die Jahre davor waren nicht unbedingt besser. |
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Wir haben inkl. der von mir o. a. hochwertiger Ausstattung im Jahr 2024/25 in maximaler Eigenleistung (inkl. "Freundlicher" Helfer) und Selbstorganisation gebaut und sind auf knapp unter 2.000€ inkl. Einrichtung gekommen. Möglich ist alles, aber ich denke auch, dass schlüsselfertig maximal ein niedriges Niveau an Hausqualität für 3.000€ / qm² aktuell realisierbar ist. |
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Das Problem bei diesen "schlüsselfertig" Angeboten ist halt immer dasselbe. Man zahlt, dass man sich nicht damit beschäftigt hat und eigentlich noch gar nicht wirklich weiss was man überhaupt will. Dazu kommt dann noch, dass es auf jeden Fall nochmal deutlich teurer werden wird, wenn es dann da und dort konkret wird. 600k für alles in der Basisausführung ist halt auch ne Ansage. |
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Es gibt ja das Sprichwort, dass man 3 x baut bis es passt. Ein Haus zu bauen ist eine Entscheidung, bei der man sich langfristig bindet. Da kann man nicht so einfach eine Fehlentscheidung korrigieren. Da betrifft vor allen kostenintensive und nicht so einfach tauschbare Bereiche wie Wasser/Sanitär, Heizung, Fenster, Türen, Sonnenschutz oder auch das Dach. Es macht also durchaus Sinn, gut zu planen und die eigenen Bedürfnisse zu ermitteln. Ich es fast täglich erlebt, dass wenn man die zukünftigen Bauherrinen und Bauherrn fragt, was sie sich vom Produkt erwarten und wie sie es nutzen wollen, sie hier meist Überfordert waren. Wenn dann alles fertig ist und es nicht passt, waren dann die anderen Gewerke Schuld, weil es hat ja keiner was gesagt. Bei einem so großen Investitionsvolumen würde ich mir die Nutzung für die nächsten 30 Jahre immer gut überlegen. So sollte immer bedacht werden wieviel Wohn- und Abstellfläche man wirklich benötigt. Es ergibt sich meist nach dem Auszug der Kinder die Situation, dass dann zuviel Qudratmeter für 2 Personen vorhanden sind.
Auch darf die Wartung und Instandhaltung nicht außeracht gelassen werden. Viel Quadratmer bedeutet auch mehr Instandhaltungskosten. Beim Haus muss man das selbst zahlen, in einer Wohnung zahlen alle anteilsmäßig. Und Förderungen werden in Zukunft nicht zunehmen.
Das mögen jetzt vielleicht für die jüngeren Bauwerber komische Fragen sein, aber die Ältern verstehen die Fragen durchaus. Für eine sinnvolle Hausplanung sollte man sich ein gutes Jahr Zeit lassen. Dann hat man auch sehr viel Freude mit dem Haus. |
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| Hallo Squawvally, kostenlos und unverbildlich kann man Kredite auf durchblicker.at vergleichen, das hilft auch das Angebot der Hausbank besser einschätzen zu können. |
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