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EFH Neubau - bitte um Feedback vor erneuter Einreichung

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  •  Phidin
19.4. - 26.4.2026
19 Antworten | 6 Autoren 19
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Hallo zusammen,

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ich habe hier schon viele hilfreiche Rückmeldungen gelesen und würde mich sehr über euer Feedback zu unserem geplanten Einfamilienhaus freuen.
Geplant ist ein Bungalow ohne Keller auf einem Grundstück mit 797 m² (offene Bauweise, Bauklasse 1–2). Für den ursprünglichen Entwurf haben wir bereits eine Baubewilligung erhalten. Leider hat der Planer (gleichzeitig Baumeister) unser vorab klar kommuniziertes Budget von 600.000 € schlüsselfertig deutlich überschritten – das Angebot lag letztlich rund 200.000 € darüber.
Daher arbeiten wir nun mit einer neuen Planerin an einem Änderungsplan. Das erste Bild zeigt den bisherigen Einreichplan mit ursprünglich geplantem Pultdach. Das zweite Bild ist eine Skizze meiner Frau mit Einsparungsmöglichkeiten unter Erhalt des Grundkonzepts. 
Aus Kosten- und Effizienzgründen planen wir nun ein kompakteres Haus mit Flachdach und ca. 2,8 m Raumhöhe. Aktuell sind wir zu zweit, möchten aber langfristig Platz für zwei Kinder einplanen. Die Himmelsrichtungen sind wie im Plan ausgelegt. Eingang über die Nordseite, Terrasse über die Südseite.
Wir haben am Dienstag unseren Termin mit der neuen Planerin und wären sehr dankbar für ehrliches Feedback und Optimierungsvorschläge.

  •  STUDIOnavie
19.4.2026  (#1)
Hallo Phidin,

ganz ehrlich: In diesem Fall ist es fast ein Glück, dass das Budget überschritten wurde und ihr den Entwurf noch einmal überarbeiten müsst.

Der aktuelle Grundriss hat aus meiner Sicht grundlegende konzeptionelle Probleme:
– Erschließung über den Essbereich: Sämtliche Schlafräume und sogar die Bäder gehen vom Esszimmer ab – das bedeutet im Alltag kaum Privatsphäre (inkl. Geräusch- und Geruchsthema direkt am Esstisch)
– Küche sehr innenliegend und entsprechend dunkel
– Essbereich durch die Einschnitte nur eingeschränkt gut belichtet
– Schrankraum trotz knapp 10 m² wenig effizient nutzbar
– Vorraum mit viel Fläche, aber wenig sinnvoll möblierbar
– usw usw usw

In Summe ist das kein stimmiges Konzept – weder funktional noch in der Raumwirkung.

Umso besser, dass ihr euch jetzt intensiv damit beschäftigt und auch selbst Gedanken macht. Meiner Meinung nach sollte der Grundriss nicht nur optimiert, sondern von Grund auf neu gedacht werden, damit das Haus im Alltag wirklich funktioniert.

Ich würde euch auf jeden Fall empfehlen, jemanden mit einem klaren Blick für Flächeneffizienz, Wohnqualität und Alltagstauglichkeit in die Überarbeitung einzubinden – gerade bei so einem Bungalow Projekt macht das einen enormen Unterschied.

Liebe Grüße,
Natalie

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  •  Phidin
19.4.2026  (#2)
Hallo Natalie,
danke für deine rasche Antwort und die nachvollziehbaren, beschriebenen Punkte. Der Grundriss ist nur eine Idee unsererseits, jedoch sind wir nicht auf diesen Grundriss fixiert und gerne offen für stimmigere Konzepte. Optisch hatte uns initial eine U-Form am meisten angesprochen, ist aber nicht verpflichtend. Was wäre deiner Empfehlung nach eine stimmigere Idee? 

Liebe Grüße,
Phil

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  •  christoph1703
19.4.2026  (#3)
Ganz unabhängig vom Grundriss: Ich glaube nicht, dass man ein Haus in der Größe für 600k€ schlüsselfertig bekommt. Wir bauen in einer ähnlichen Größe und werden die 600k€ bis zum Einzug sehr wahrscheinlich überschreiten. Da ist allerdings der gesamte Innenausbau inkl Sanitär, Heizung, KWL und Elektro zu 100% Eigenleistung.

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  •  STUDIOnavie
19.4.2026  (#4)
Hallo Phil,

gerne – ich breche es euch einmal grob herunter, weil das erfahrungsgemäß die Basis für alle weiteren Entscheidungen ist:
Bei eurem Budget von ca. 600.000 € würde ich überschlagsmäßig rechnen mit:
– ca. 60.000 € für die Doppelgarage (gleich die Frage: braucht ihr die wirklich?)
– ca. 30.000 € für Außenanlagen
– ca. 15 % Nebenkosten
Damit bleiben rund 440.000 – 460.000 € für das Haus selbst.
In dieser Größenordnung würde ich eine Wohnfläche von etwa 130 m² anpeilen – damit bekommt ihr ein stimmiges Verhältnis aus Fläche, Qualität und Budget.

Zur U-Form:
Die wirkt auf den ersten Blick oft sehr attraktiv, ist in dieser Größenordnung aber meist nicht optimal.
Damit sie wirklich gut funktioniert, müsste ein Schenkel dem Wohnbereich und einer dem Schlafbereich dienen, mit einem verbindenden Mittelteil (Eingang, Technik, ggf. Homeoffice).
Das Problem dabei: Es entsteht relativ viel Verkehrsfläche

Deshalb wäre mein Ansatz hier eher eine kompakte L-Form: – klarere Zonierung (Wohnen / Schlafen)
– bessere Belichtung
– weniger verlorene Fläche
– insgesamt wirtschaftlicher und funktionaler

Das ist natürlich nur eine erste grobe Einordnung – im Detail hängt viel von Grundstück, Ausrichtung und euren Prioritäten ab.
Wenn ihr möchtet, kann ich mir das auch gerne einmal konkreter mit euch anschauen.
Ich biete dafür einen kurzen, kostenlosen STUDIO Call via Zoom an, in dem wir euer Projekt gemeinsam durchgehen.
Im Anschluss bekommt ihr auf Wunsch auch Referenzprojekte sowie ein konkretes Angebot für eine Optimierung bzw. in eurem Fall eine Neuentwicklung des Grundrisses.
Falls das für euch spannend ist, könnt ihr euch einfach über meine Website direkt einen Termin buchen.

Liebe Grüße,
Natalie

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  •  Zypern
19.4.2026  (#5)
wie @STUDIOnavie schon so elegant und liebevoll formuliert hat, ich übersetze, und das ist auch meine Meinung: der Entwurf ist ein Totalschaden. Und ich kann mir gut vorstellen, so unharmonisch er ist, so verflucht teuer wird er. 600000€ sind nie und nimmer erreichbar,  eher eine Mille.

Ich würde von vorne anfangen und nochmals einreichen. Das bisserl mehr Verzug und Kosten für die erneute Planung werdet ihr bald vergessen haben. Natalie hat euch schon angeboten, zu helfen - nehmt es an und freut euch über diesen glücklichen Wendepunkt. Alles Gute und viel Glück!

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  •  blockon
19.4.2026  (#6)


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Auch wir, wie wahrscheinlich die meisten hier, standen vor dem Problem ein fixes Budget zu haben, aber die Baumeister und Planer da nie hingekommen sind. Kurz bevor wir schon fast aufgegeben haben hat uns ein Berater gesagt wir sollen einfach vom Musterhauskatalog ein Haus aussuchen und für uns adoptieren. Das haben wir gemacht und haben unser Traumhaus aus dem Katalog gefunden und dann alles mögliche geändert, von Fenstergrößen bis Innenraumaufteilung und einen Erker weglassen alles mögliche geändert und haben dadurch damals mind. 40k gespart. Doppelgarage haben wir dann weggelassen und für 1/3 des Geldes ein 60m2 großes Carport mit Geräteraum gleich mitgebaut und wir sind so froh darüber! Das Carport ist einfach riesig und passen locker 2 Autos darunter und alles was bei den meißten anderen in der Doppelgarage angeräumt wurde ist bei uns im Geräteraum und hab mir dann noch eine große Biohort Geräteraum dazugebaut. 

Lager Rede kurzer Sinn, ich würde an eurer Stelle das Rad nicht Neu erfinden wollen sondern kann nur den Rat geben einfach bei den Fertighausanbieteren deren Musterhäuser Kataloge durchzusehen und zu schaun ob euch ein Grundriss gefällt und den adaptiert ihr für euch. Die Grundrisse sind meißt top optimiert. Wir haben damals mit W...berger gebaut und eben deren Musterhaus für uns adaptiert. Auf die Schnelle hab ich zB folgenden Grundriss gefunden der eurem ähnlich sieht. Da kann man sicher noch einen Raum dazubauen, bzw. hab ich geshen dass von W..berghaus auch eine größere Version des Grundrisses giebt, da ist sicher Home Office dann auch dabei.

Und wie gesagt, nochmal sparen indem ihr zB die Doppelgarage weglässt und ein großes Carport vor das Haus setzt.

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  •  blockon
19.4.2026  (#7)


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Das würde wahrscheinlich besser passen. 

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  •  Phidin
19.4.2026  (#8)

zitat..
blockon schrieb:

Auch wir, wie wahrscheinlich die meisten hier, standen vor dem Problem ein fixes Budget zu haben, aber die Baumeister und Planer da nie hingekommen sind. Kurz bevor wir schon fast aufgegeben haben hat uns ein Berater gesagt wir sollen einfach vom Musterhauskatalog ein Haus aussuchen und für uns adoptieren. Das haben wir gemacht und haben unser Traumhaus aus dem Katalog gefunden und dann alles mögliche geändert, von Fenstergrößen bis Innenraumaufteilung und einen Erker weglassen alles mögliche geändert und haben dadurch damals mind. 40k gespart. Doppelgarage haben wir dann weggelassen und für 1/3 des Geldes ein 60m2 großes Carport mit Geräteraum gleich mitgebaut und wir sind so froh darüber! Das Carport ist einfach riesig und passen locker 2 Autos darunter und alles was bei den meißten anderen in der Doppelgarage angeräumt wurde ist bei uns im Geräteraum und hab mir dann noch eine große Biohort Geräteraum dazugebaut. 

Lager Rede kurzer Sinn, ich würde an eurer Stelle das Rad nicht Neu erfinden wollen sondern kann nur den Rat geben einfach bei den Fertighausanbieteren deren Musterhäuser Kataloge durchzusehen und zu schaun ob euch ein Grundriss gefällt und den adaptiert ihr für euch. Die Grundrisse sind meißt top optimiert. Wir haben damals mit W...berger gebaut und eben deren Musterhaus für uns adaptiert. Auf die Schnelle hab ich zB folgenden Grundriss gefunden der eurem ähnlich sieht. Da kann man sicher noch einen Raum dazubauen, bzw. hab ich geshen dass von W..berghaus auch eine größere Version des Grundrisses giebt, da ist sicher Home Office dann auch dabei.

Hallo Blockon, 

das sind wirklich wertvolle Inputs und danke, wir fühlen uns mit deiner Nachricht nicht mehr alleine, da wir gerade sehr verzweifelt sind und der aktuelle Prozess sehr frustrierend ist. Der Punkt mit dem Carport ist genial. Könntest du mir die Kombi Carport + Geräteraum visuell darstellen? Dann kann ich das der Planerin am Dienstag gleich mitgeben. Wir sind ganz bei dir, dass wir das Rad nicht neu erfinden wollen. Wir haben keine Vorerfahrungen bei der Grundrissplanung, aber meine Frau hat viele Stunden mit der Planung investiert und die bisherigen Baumeister und Architekten hatten auch nicht wirklich bessere Ideen in Bezug auf kompaktes und wohnliches Planen mit Berücksichtigung auf unser Grundstück, das doch sehr länglich ausfällt. 


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  •  Phidin
19.4.2026  (#9)


2026/2026041978961_th.jpg


zitat..
STUDIOnavie schrieb:

Hallo Phil,

gerne – ich breche es euch einmal grob herunter, weil das erfahrungsgemäß die Basis für alle weiteren Entscheidungen ist:
Bei eurem Budget von ca. 600.000 € würde ich überschlagsmäßig rechnen mit:
– ca. 60.000 € für die Doppelgarage (gleich die Frage: braucht ihr die wirklich?)
– ca. 30.000 € für Außenanlagen
– ca. 15 % Nebenkosten
Damit bleiben rund 440.000 – 460.000 € für das Haus selbst.
In dieser Größenordnung würde ich eine Wohnfläche von etwa 130 m² anpeilen – damit bekommt ihr ein stimmiges Verhältnis aus Fläche, Qualität und Budget.

Zur U-Form:
Die wirkt auf den ersten Blick oft sehr attraktiv, ist in dieser Größenordnung aber meist nicht optimal.
Damit sie wirklich gut funktioniert, müsste ein Schenkel dem Wohnbereich und einer dem Schlafbereich dienen, mit einem verbindenden Mittelteil (Eingang, Technik, ggf. Homeoffice).
Das Problem dabei: Es entsteht relativ viel Verkehrsfläche

Deshalb wäre mein Ansatz hier eher eine kompakte L-Form: – klarere Zonierung (Wohnen / Schlafen)
– bessere Belichtung
– weniger verlorene Fläche
– insgesamt wirtschaftlicher und funktionaler

Das ist natürlich nur eine erste grobe Einordnung – im Detail hängt viel von Grundstück, Ausrichtung und euren Prioritäten ab.
Wenn ihr möchtet, kann ich mir das auch gerne einmal konkreter mit euch anschauen.
Ich biete dafür einen kurzen, kostenlosen STUDIO Call via Zoom an, in dem wir euer Projekt gemeinsam durchgehen.
Im Anschluss bekommt ihr auf Wunsch auch Referenzprojekte sowie ein konkretes Angebot für eine Optimierung bzw. in eurem Fall eine Neuentwicklung des Grundrisses.
Falls das für euch spannend ist, könnt ihr euch einfach über meine Website direkt einen Termin buchen.

Liebe Grüße,
Natalie

Danke Natalie für die konstruktive Kritik und die Denkanstöße. Wir haben daraufhin mal ein bisschen umstrukturiert und das ist mal unser vorläufiger Entwurf. Dieser Entwurf gefällt uns jetzt schon besser, als der alte und wir haben bereits deutlich weniger m2. Wir können sicher insgesamt noch etwas kompakter werden. Jedenfalls sehen wir die ganze Situation als glücklich an, da wir noch ganz am Anfang stehen und jetzt schon einiges lernen durften...


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  •  blockon
20.4.2026  (#10)


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Ich bin nicht der Oberzeichner, aber so ählich könnte das Carport ja aussehen, mit 6,5 M tiefe ziemlich groß, auf der rechten Seite zB der Geräteraum.
Falls dann immernoch zu wenig Platz ist wäre es möglich links oder rechts in den 3-Meter Bereich ebenfalls einen Geräteraum zu bauen. Bei mir ist es so ähnlich hab mir dann einfach eine schöne Biohort hingestellt wo jetzt die ganzen Räder, Spielzeug, Gokart und Roller der Kinder drinn stehen, man glaubt gar nicht wie viel Platz alleine diese Dinge benötigen! In einer Doppelgarage bekommst das alles nie unter, also schon, aber dann passen keine Autos mehr rein emoji

Hier ein Link von zB W...berger und einen von deren Bungalows welche man sogar virtuell erleben kann. https://vr.wimbergergruppe.net/BUNGALOW/
Hier der Link zu derern Musterhäusern-Bungalows:
https://www.wimbergerhaus.at/bungalows

Abe wie gesagt, lasst euch die Musterhausmappen von den einschlägigen Fertighausanbietern zukommen, zB Haas, Elk, Genböck, Wimberger, und welche es sonst noch alle gibt. Sind meist gratis oder nur das Porto zu bezahlen. Alle haben mittlerweile viele Bungalows im Programm, da werdet ihr sicher was für euch finden.

LG

PS: noch was ist mir eingefallen, wenn ihr das Carport so macht benötigt ihr auch den teuren Rücksprung im Eingangsbereich nicht mehr, da ja der komplette Bereich dann überdacht ist. Genau so haben wir das gemacht und haben dann den Rücksprung weg gelassen. War günstiger und hatten dann mehr m2 für den Vorraum zur Verfügung. Wieder gespart emoji

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  •  blockon
20.4.2026  (#11)


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Oder von Haas Haus zB. würde schon zu eurem Grdst. passen. Oben auf noch das Carport mit Gereäteraum und schon ein praktikables Haus. Kurzer Weg in die Küche, was ich als sehr wichtig empfinde. WC außerhalb des Schmutzbereiches und schön große Garderobe die optimal verbaut werden kann. Zentrales Bad wo jeder schnell hin kann und trotzdem weit genug weg ist um ElternSZ um nicht zu stören. Technikraum ist gleichzeitig Lagerraum und oder Speis, ebenfalls mit kurzem Weg erreichbar. Das sind so kleine Dinge die im Alltag spaß machen, zumindest fällt uns das auf. Ich würde im Esszimmerbereich die Doppeltüre im Westen weg geben, ein schönes großes Panoramerfenster mit Parabethöhe ca. 100cm und dann in die Ecke eine wunderschöne große Eckbankgruppe vom Tischler hingeben. Ist sicher Mega. Dann ginge sich in der Küche sogar eine freistehende Kochinsel aus.  

LG

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  •  Phidin
20.4.2026  (#12)

zitat..
blockon schrieb:

Oder von Haas Haus zB. würde schon zu eurem Grdst. passen. Oben auf noch das Carport mit Gereäteraum und schon ein praktikables Haus. Kurzer Weg in die Küche, was ich als sehr wichtig empfinde. WC außerhalb des Schmutzbereiches und schön große Garderobe die optimal verbaut werden kann. Zentrales Bad wo jeder schnell hin kann und trotzdem weit genug weg ist um ElternSZ um nicht zu stören. Technikraum ist gleichzeitig Lagerraum und oder Speis, ebenfalls mit kurzem Weg erreichbar. Das sind so kleine Dinge die im Alltag spaß machen, zumindest fällt uns das auf. Ich würde im Esszimmerbereich die Doppeltüre im Westen weg geben, ein schönes großes Panoramerfenster mit Parabethöhe ca. 100cm und dann in die Ecke eine wunderschöne große Eckbankgruppe vom Tischler hingeben. Ist sicher Mega. Dann ginge sich in der Küche sogar eine freistehende Kochinsel aus.  

LG

Vielen lieben Dank!! Ich werde deine Inputs zu unserem Termin morgen mitnehmen. Das hilft uns sehr viel und schafft Zuversicht!! LG 

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  •  hellsayer
  •   Gold-Award
21.4.2026  (#13)

zitat..
blockon schrieb: Doppelgarage haben wir dann weggelassen und für 1/3 des Geldes ein 60m2 großes Carport mit Geräteraum gleich mitgebaut und wir sind so froh darüber!

Stimme voll zu, die 600k schlüsselfertig für einen Bungalow sind SEHR ambitioniert, vor allem, wenn da noch Nettigkeiten wie Autostellplätze drin sein sollen. Was ich jedenfalls nicht teilen kann, ist die Meinung zum Carport. Viele bauen das wegen den Bauvorschriften und zumindest manche, die ich kenne, sind nicht wirklich glücklich damit. Warum? Weils im Auto trotzdem saukalt und sauheiss wird, BEVs dadurch spürbar mehr Strom brauchen und weil man alles sieht und nix versperrt ist. Wo hin mit den 10k E-Bikes, dem schönen Auto das man nicht eventuell jedem preisgeben will, der Wallbox die dann irgendwie im Carport hängt? Und: es gibt vor allem mit Kindern nichts bequemeres im Alltag, als einfach trocken vom Haus in die temperierte Garage zu gehen. Wenn du dann die Kosten für Carport + (was dann alle haben) Geräteraum zusammenrechnest bei den derzeitigen Preisen, kann ich mir keine große Preisdifferenz mehr vorstellen. So romantisch das manch Neubauer das heutzutage auch gerne darstellt: in meiner Familie hat eigentlich jeder ein Haus und jeder, den ich vor dem Bau gefragt habe, meinte: "bau bitte einen Keller und wenn es geht eine Garage, alles andere bereust du nachher". Und das würde ich dir auch mit auf den Weg geben. Ein nicht-unterkellerter Bungalow ist was Staufläche betrifft einfach schlecht aufgestellt. Auch was die Möglichkeiten der Nutzung betrifft (Büronutzung, Fitness, Hobbies etc). Und ein Carport ist einfach eine halbgare Lösung aus meiner Sicht - und ich wohne jetzt seit 6 Jahren im Neubau. Ist aber nur meine persönliche Meinung.

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  •  blockon
22.4.2026  (#14)

zitat..
hellsayer schrieb:

──────..
blockon schrieb: Doppelgarage haben wir dann weggelassen und für 1/3 des Geldes ein 60m2 großes Carport mit Geräteraum gleich mitgebaut und wir sind so froh darüber!
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Stimme voll zu, die 600k schlüsselfertig für einen Bungalow sind SEHR ambitioniert, vor allem, wenn da noch Nettigkeiten wie Autostellplätze drin sein sollen. Was ich jedenfalls nicht teilen kann, ist die Meinung zum Carport. Viele bauen das wegen den Bauvorschriften und zumindest manche, die ich kenne, sind nicht wirklich glücklich damit. Warum? Weils im Auto trotzdem saukalt und sauheiss wird, BEVs dadurch spürbar mehr Strom brauchen und weil man alles sieht und nix versperrt ist. Wo hin mit den 10k E-Bikes, dem schönen Auto das man nicht eventuell jedem preisgeben will, der Wallbox die dann irgendwie im Carport hängt? Und: es gibt vor allem mit Kindern nichts bequemeres im Alltag, als einfach trocken vom Haus in die temperierte Garage zu gehen. Wenn du dann die Kosten für Carport + (was dann alle haben) Geräteraum zusammenrechnest bei den derzeitigen Preisen, kann ich mir keine große Preisdifferenz mehr vorstellen. So romantisch das manch Neubauer das heutzutage auch gerne darstellt: in meiner Familie hat eigentlich jeder ein Haus und jeder, den ich vor dem Bau gefragt habe, meinte: "bau bitte einen Keller und wenn es geht eine Garage, alles andere bereust du nachher". Und das würde ich dir auch mit auf den Weg geben. Ein nicht-unterkellerter Bungalow ist was Staufläche betrifft einfach schlecht aufgestellt. Auch was die Möglichkeiten der Nutzung betrifft (Büronutzung, Fitness, Hobbies etc). Und ein Carport ist einfach eine halbgare Lösung aus meiner Sicht - und ich wohne jetzt seit 6 Jahren im Neubau. Ist aber nur meine persönliche Meinung.

Ich kann nur von meiner Erfahrung erzählen. Mein Carport ist fast 60m2 groß, der Geräteraum hat ca. 10m2 EXTRA! Ich muss dazu sagen, das Carport ist an der einen Seite direkt am Haus und die Nordseite haben wir zugemacht mit Fensterreihe in der Mitte, also das Carport ist an 2 Seiten zu. Zusätzlich habe ich noch eine 10m2 Biohort Hütte angebaut wo die Räder etc. darin mittels Fingerprintschloss versperrt sind. Da könnte man auch die 10k E-Bikes (hab ich nicht, ich und meine Frau und unsere zwei Kinder 8 und 10 Jahre schaffen alles ohne Elektrounterstützung, und 10k für ein E-Bike wäre es mir nie wert). Das Carport mit Geräteraum hat mich inkl. Fundamenten und Spengler etc. knapp 24k gekostet, die Biohort Hütte 3k, wobei ich das Betonfundament der Biohort Hütte bereits beim Rohbau mitgemacht habe. Die ganze Einfahrt inkl. Carportbereich ist gepflastert.

Wir haben schon unzählige Feste unter unsem Carport gefeiert, einmal fast 80 Leute in und um das Carport in der Einfahrt und Kinder die rumgelaufen sind. Meine Kids spielen unter dem Carport Basketball und Tischtennis. Theoretisch könnte ich 3 Autos drunterbringen. Ich habe kein representativen Fahrzeug und selbst wenn wäre es mir auch egal. Was ich bestätige ist, dass es im Winter kalt ist, aber bei weitem auch nicht so kalt wie unter dem freien Himmel., ich musste noch nie Eiskratzen. Im Sommer detto, ja es ist warm aber nicht so heiß wie unter freiem Himmel, Auto steht im Schatten. Lebensqualität dass Kinder in der Garage aussteigen können kann ich auch nicht nachvollziehen, unter dem Carport ist es trocken und wegen der Größe können die Kleinen die Türen einfach voll aufmachen ohne darauf achten zu müssen das nebenstehende Auto oder die Wand zu touchieren, das nimmt wohl eher den Stress weg.

Bezüglich Elektroauto kann ich keine Erfahrung dazu abgeben, aber es wird sicher Effizienzeischränkungen geben wegen den extremeren Temperaturen, aber ob die jetzt sooo ausschlaggebend sind... naja. Für Wallbox hab ich schon eine Ecke vorbereitet, die wird an die Wand angemacht und hängt nicht einfach so rum. In den Jahren wo wir jetzt im Haus wohnen hab ich mir noch nie gedacht ich hätte gerne eine Garage, sondern freue mich immer wenn ich unter unserem großen Carport bin.

Ich kann nur von den Doppelgaren meiner Freunde und Bekannten berichten. Bei normaler Größe muss man beim ein und aussteigen aufpassen die Seitentüren nicht irgendwo anzuecken, Es steht immer nur max. 1 Auto drinn, weil der Rest mit Dingen angeräumt ist. Wenn man das nicht will braucht man eine riesen Garage mit dahinterliegendem Raum. Wenn man sich so eine Größe Leisten kann und will, ja dann ises sicher lässig, aber da reden wir sicher von mind. 7x10 Metern die dafür notwendig sind und das kostet. Der TE muss ja schon auf das Geld achten, also kann ich mir nicht vorstellen, dass eine Garage dieser Größe in Frage kommt. Da ist es eher zu priorisieren, dass im Bungalow noch 1 Extra Zimmer für Büro/Gäste und ein größerer Technikraum, welcher auch als Lager/Waschraum oder was auch immer dienen kann.

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  •  hellsayer
  •   Gold-Award
23.4.2026  (#15)

zitat..
blockon schrieb: Wenn man das nicht will braucht man eine riesen Garage mit dahinterliegendem Raum

Also nichts für Ungut jeder wie er will, aber du argumentierst hauptsächlich mit der Größe. Dann vergleiche halt mal eine 60m2 Garage mit einem 60m2 Carport, dann wirds eventuell leichter zu verstehen. Eine Garage kann aus meiner Sicht keinen Nachteil haben. Wenn es teurer ist, ok, dann ist das legitim. Aber nur weil du keine teuren Autos hast und haben willst und alles durch das Carport durch in die biohort Hütte schieben willst, ist das noch kein Vorteil eines Carports, im Gegenteil. Ich nehme auch an, dass du eher am Land zu Hause bist - 60m2 + biohort Hütte wären zB fast 15% meines Gesamtgrunds. Kannst du das Carport auch beheizen und zum Hobbyraum / Werkstatt machen? Kannst du dort auch unbeaufsichtigt schnell etwas lagern? Können dort auch Autos aufgebrochen werden? Wie gesagt, no offense. Aber ich kenne wirklich keinen, der absichtlich statt einer Garage aus funktionaler Sicht ein Carport baut. Das hat ME eigentlich nur regulatorurische oder Kostengründe.


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  •  blockon
23.4.2026  (#16)

zitat..
hellsayer schrieb:

──────..
blockon schrieb: Wenn man das nicht will braucht man eine riesen Garage mit dahinterliegendem Raum
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Also nichts für Ungut jeder wie er will, aber du argumentierst hauptsächlich mit der Größe. Dann vergleiche halt mal eine 60m2 Garage mit einem 60m2 Carport, dann wirds eventuell leichter zu verstehen. Eine Garage kann aus meiner Sicht keinen Nachteil haben. Wenn es teurer ist, ok, dann ist das legitim. Aber nur weil du keine teuren Autos hast und haben willst und alles durch das Carport durch in die biohort Hütte schieben willst, ist das noch kein Vorteil eines Carports, im Gegenteil. Ich nehme auch an, dass du eher am Land zu Hause bist - 60m2 + biohort Hütte wären zB fast 15% meines Gesamtgrunds. Kannst du das Carport auch beheizen und zum Hobbyraum / Werkstatt machen? Kannst du dort auch unbeaufsichtigt schnell etwas lagern? Können dort auch Autos aufgebrochen werden? Wie gesagt, no offense. Aber ich kenne wirklich keinen, der absichtlich statt einer Garage aus funktionaler Sicht ein Carport baut. Das hat ME eigentlich nur regulatorurische oder Kostengründe.

Hui hui, war ja nicht persönlich gemeint. Natürlich war der Grund warum ich damals keine Garage bauen konnte eine finanzielle Entscheidung, da damals einfach das Einkommen nicht da war. Habe ja nie gesagt Carport ist besser als Garage, sondern nur, dass ich der damals nicht leistbaren Garage heute keiner Träne nachweine bzw. für meine Lebensführung noch nie die Garage vermisste.

Ich wollte dem TE nur sagen, dass wenn einfach keine Garage möglich ist, es mit bei seinem Plan auch ein großes Carport genügen würde und wie man vielleicht aus seinem Plan heraus mit dem eingesetzten Geld das Maximum an überdachter Fläche und Staurraum schaffen kann. Wenn das Geld und der Platz da ist natülich eine dementsprechend große Garage. Ich bin hald der Typ der versucht aus dem was geht das beste zu machen und dann damit glücklich zu sein. Etwas nachzuweinen was hätte sein können ist der beste Weg zum unglücklich sein emoji Und ich bleibe für mich auch heute dabei, wenn ich damals die 50k für die Garage aufgezahlt hätte wäre ich jetzt weder glücklicher noch unglücklicher damit. Also hat es für mich gepasst, kann die 50k jetzt anders verwenden und bin gleich glücklich mit meiner Situation.


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  •  blockon
23.4.2026  (#17)
Einigen wir uns darauf dass das non plus Ultra eine große Garage mit Schleuse ins Haus und Carport vor Garage mit überdachtem Eingang  wäre 😜

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  •  christoph1703
23.4.2026  (#18)

zitat..
blockon schrieb:

Einigen wir uns darauf dass das non plus Ultra eine große Garage mit Schleuse ins Haus und Carport vor Garage mit überdachtem Eingang  wäre 😜

Hey, dann werden wir ja alles richtig gemacht haben 😄 


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  •  Phidin
26.4.2026  (#19)


Kurzes Update zu unserem aktuellen Entwurf: Unserer Ansicht nach ist es eindeutig stimmiger, kompakter und wohnlicher. Wie bereits im Forum erwähnt, werden wir die meiste Zeit zu zweit in diesem Haus leben und daher haben wir das Hauptbad direkt an unser Schlafzimmer drangeplant. Da wir beide im Gesundheitswesen arbeiten und Schichtarbeit haben, ist unser Schlafzimmer sowie das Elternbad mit einer Nische versehen, sodass wir ungestört vom Schlafzimmer ins Bad und umgekehrt gehen können. Ein zusätzliches Bad ist neben Eingang eingebracht mit WC und Dusche. Das Büro liegt im Norden. Der Technikraum wurde zentral eingeplant, um eine Trennung zwischen Wohn- und Privatbereich zu kreieren. Außerdem ist im Technikraum auch eine Speis vorgesehen, direkt dran an die Küche und nah zum Eingang um Einkäufe schnell einzuräumen. Bezüglich der Carport/Garage Diskussion werden wir uns aus Kostengründen vorerst für ein Carport mit Geräteraum entscheiden, jedoch wollen wir schon das Fundament für eine zukünftige Garage einplanen. Vielen Dank an alle für eure Beiträge. Ihr habt uns viel geholfen und wir sind unserem Ziel ein großes Stück näher gekommen. Unsere Planerin wird diesen Entwurf nun in den nächsten Tagen umsetzen, und wir sind auf das Ergebnis gespannt.


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