Deckenkühlung so iO?
29.10.2026
3 Antworten
3 Autoren
|
|
||
|
So funktioniert das, wenn die Decke verputzt wird. Trockenbausysteme haben entweder Schläuche direkt in der Beplankung integriert, oder arbeiten mit Wärmeleitlamellen aus Metall, die dann vollflächig an der Beplankung anliegen. Meistens dann auch deutlich geringeren Verlegeabstand als das bei dir den Anschein hat. Also alles raus und neu. Ein passendes System (und das günstigste, das ich gefunden habe) ist von WEM Base 30. Such auch mal hier im Forum nach Deckenheizung Trockenbau, da gibts die eine oder andere Fotodoku. Nebenbei: Wenn ein Insti sowas einbaut, dann hätte er mein Vertrauen verloren. Gibts eine richtig berechnete Auslegung für FBH FBH [Fußbodenheizung] und Deckenheizung? |
||
|
||
|
Denke auch, dass das nicht gut funktioniert. Es gibt von Thermolutz ein Trockenbausystem mit Zahnschienen das hier eventuell verwendet werden kann: https://www.thermolutz.de/fileadmin/user_upload/Downloads/Acular-DG-Tech-Handbuch.pdf Ich hab das als Wandheizung eingebaut. Der Einbau hat gut funktioniert. Ich habe es aber noch nicht in Betrieb genommen. |
||
|
||
|
Nein, da wird nichts geputzt. In ein paar Wochen kommen die Regipsplatten drauf und fertig. Der Innenputz wurde gestern fertig - Mitte November dann Rohre für die KWL KWL [Kontrollierte Wohnraumlüftung] - dann Schüttung und vor Weihnachten noch der Estrich.. Hier die Stellungnahme vom Insti: Bei der installierten Deckenkühlung wurde ein Taupunktwächter vorgesehen. Dieser sorgt dafür, dass die Anlage nur in einem Bereich betrieben wird, in dem keine Feuchtigkeit entstehen kann. Sollte die Gefahr bestehen, dass sich Kondenswasser bildet, greift die Regelung rechtzeitig ein. Da in der ursprünglichen Planung von einer Betonkernaktivierung ausgegangen wurde und letztlich eine Holzdecke zur Ausführung gekommen ist, haben wir die Deckenkühlung, wie besprochen, entsprechend angepasst und fachgerecht ausgeführt. Auch unter diesen geänderten Voraussetzungen bestehen keine Bedenken hinsichtlich einer Kondensat- oder Schimmelbildung im Deckenhohlraum. Der Kühleffekt ist aufgrund der Holzdecke naturgemäß nicht so ausgeprägt wie bei einer Betonkernaktivierung, da dort die Speichermasse des Betons zusätzlich genutzt werden kann. Dennoch ist die Kühlwirkung spürbar vorhanden und trägt zur Temperierung der Räume bei. Ja, wir gingen auch immer von einer Betondecke aus und auch wir waren überrascht als plötzlich eine TramDecke gemacht wurde. Im ursprünglichen Plan war keine Deckenkühlung eingeplant - diese haben wir dann während der Einzelangebotsphase doch dazugegegeben. Bei Auftragsvergabe hat uns der Baumeister gesagt - er klärt alles mit den Einzelgewerken ab und stimmt sich mit uns ab, wenn es Themen gibt. Der Insti war bei er Montage damals eben auch verwirrt und wusste nicht - wie er das anbringen soll -> der Baumeister hat aber ihm ein paar Fotos gezeigt - wie es bei anderen Baustellen gemacht wurde und danach hat er es dann gemacht.. Durch diesen Aufbau haben wir auch eine reduzierte Deckenhöhe, die uns auch nicht kommuniziert wurde.. Mit dem Insti Chef hab ich noch gesprochen -> wenn ich Platten rein haben will - kostet es gleich locker das 6fache des alten Angebotes und man könnte in die Decke ein paar kleine Löcher machen - dass die kalte Luft besser zirkuliert / runter kann. LG |
||
|
|
Beitrag schreiben / Werbung ausblenden?
Einloggen
Kostenlos registrieren [Mehr Infos]

