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Aktuelle preise PV Anlagen - Seite 3

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  •  Stoffal02
  •   Silber-Award
21.3. - 19.4.2026
49 Antworten | 22 Autoren 49
49
Ein Freund von mir hat ein PV Angebot bekommen. 15Kwp mit 11,5kWh Speicher von Solax. Inkl montage auf Satteldach um 2.000Euro pro Kwp Kwp [kWpeak, Spitzenleistung]. Das zweite vom Verbund war sogar noch teurer. Jetzt wollte er wissen, ob das ein gutes Angebot ist. Ich hab meine letzte Erweiterung vor 4 Jahren gemacht und hab keine Preise mehr im Kopf, mir kommt das aber sehr teuer vor. Hätte gesagt, dass man aktuell schon auf 1000Euro kommen sollte, oder liege ich hier komplett falsch

Lg

  •  Oesterreicher
19.4.2026 10:54  (#41)

zitat..
Spt42 schrieb:
──────..
Oesterreicher schrieb:

Gibt es einen Grund, warum hier im Forum vielfach ein AC-Speicher zum fast 4-fachen Preis gegenüber einem 48V-Akku genommen wird? Außer die ca. 10% weniger Verluste.
───────────────

Aus Sicht des Elektrikers ist ein HV halt relativ simpel. Der Aufbau ist Plug&Play, 2x 6mm² Kabel + Datenleitung anstecken, in der App ein paar Klicks machen => fertig. Der ganze Aufbau sieht sehr sauber aus, die dünnen Kabeln kann man recht einfach verstecken. 

Ein vergleichbares Setup mit 2-3 Dyness Türmen, dicken Kabeln, Lynx und co wirkt für viele einfach "abschreckend".

Ich habe dafür Verständnis wenn HV mit einem Speicher, der bestimmte Größen übersteigt, angeschlossen werden. 
Aber wenn ich neben einen privaten WR WR [Wechselrichter] einen 48V-Fertigspeicher stelle, der hat auch nur +/- und Datenleitung. Ja, sind dann vielleicht 70mm². Die einzige Erklärung sind für mich dann die Materialgemeinkosten die man aufschlägt. Wie geschrieben, es geht um das 3-4 fache des Preises. Entweder einen 16kWh Akku als HV und auf der anderen Seite 64kWh mit NV. 


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  •  sir0x
  •   Bronze-Award
19.4.2026 11:43  (#42)

zitat..
Oesterreicher schrieb:

Gibt es einen Grund, warum hier im Forum vielfach ein AC-Speicher zum fast 4-fachen Preis gegenüber einem 48V-Akku genommen wird? Außer die ca. 10% weniger Verluste.

4-facher Preis? 
Pylontech Force H2 bekommst Plug&Play um die 220€/kWh.


1
  •  Spt42
  •   Silber-Award
19.4.2026 13:01  (#43)

zitat..
Oesterreicher schrieb:

───────────────

Ich habe dafür Verständnis wenn HV mit einem Speicher, der bestimmte Größen übersteigt, angeschlossen werden. 

Aber wenn ich neben einen privaten WR WR [Wechselrichter] einen 48V-Fertigspeicher stelle, der hat auch nur +/- und Datenleitung. Ja, sind dann vielleicht 70mm². Die einzige Erklärung sind für mich dann die Materialgemeinkosten die man aufschlägt. Wie geschrieben, es geht um das 3-4 fache des Preises. Entweder einen 16kWh Akku als HV und auf der anderen Seite 64kWh mit NV.


Nimm einfach mal die Kosten aus deinem Blickwinkel und sieh es wie jemand der den Kram verbauen muss. Mit HV bist du recht flexibel bezüglich Standort (Kabellängen) und MC4 anstecken ist viel einfacher als dicke Kabelbäume verlegen. Sobald der WR WR [Wechselrichter] in der Cloud hängt, geht bei Huawei der Rest praktisch von alleine. Keine Bastelei mit Laptop oder USB Stick weil die Batterien nicht mit dem WR WR [Wechselrichter] sprechen wollen => der Mitarbeiter auf der Baustelle muss nicht unbedingt viel Ahnung/Erfahrung mit der Technik dahinter haben.

Für den 08/15 Elektriker ist der teure Kram einfacher. Zudem spielt wie gesagt das Auge mit und ein fancy Huawei Speicher ist einfacher zu verkaufen als die Deye Blöcke mit fetten Kabelbaum. Und niemand will Niedervolt wenn man "Mega-Hochvolt 5000" für nur 3x so viel Geld haben kann ;)


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Hallo Stoffal02,
hier gibt es dazu Erfahrungen und Preise: Aktuelle preise PV Anlagen

  •  Oesterreicher
19.4.2026 15:03  (#44)
Ok, dreifacher Preis für Pylontech. Nicht vierfach. Vierfach dann Fronius.
Wenn ich die Kosten wegnehme kann ich auch einfach das 10-fache bezahlen. Wurscht.

Cloud? Ok, Internet braucht das Gedöns auch noch. Bin wohl schon zu alt. 

Verstehe. Der Mitarbeiter muss gar nicht wissen was er verlegt, er muss einfach nur genug daran verdienen. Wie bei Wärmepumpen. Klar ist das einfacher. Teurer Speicher, Materialgemeinkosten drauf und freuen dass man den Kunden bedient hat. Immerhin sieht man den wahrscheinlich nicht mehr wieder. HV-Speicher? Wenn der Kunde dann mal erweitern will freut man sich. Das muss der Netzbetreiber wieder genehmigen. Bei NV-Speicher nicht. 

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  •  Spt42
  •   Silber-Award
19.4.2026 16:10  (#45)

zitat..
Oesterreicher schrieb:

Ok, dreifacher Preis für Pylontech. Nicht vierfach. Vierfach dann Fronius.
Wenn ich die Kosten wegnehme kann ich auch einfach das 10-fache bezahlen. Wurscht.

Cloud? Ok, Internet braucht das Gedöns auch noch. Bin wohl schon zu alt. 

Verstehe. Der Mitarbeiter muss gar nicht wissen was er verlegt, er muss einfach nur genug daran verdienen. Wie bei Wärmepumpen. Klar ist das einfacher. Teurer Speicher, Materialgemeinkosten drauf und freuen dass man den Kunden bedient hat. Immerhin sieht man den wahrscheinlich nicht mehr wieder. HV-Speicher? Wenn der Kunde dann mal erweitern will freut man sich. Das muss der Netzbetreiber wieder genehmigen. Bei NV-Speicher nicht.

 
Bezüglich Cloud‑Themen siehst du das aus deiner Perspektive – einer Perspektive, die entsprechendes Hintergrundwissen mitbringt. In der Realität kann der typische Kunde aber kW und kWh nicht auseinanderhalten und hat keine Vorstellung davon, was ein BMS BMS [Batteriemanagementsystem] überhaupt ist. Er möchte eine Anlage, die wie eine Blackbox einfach zuverlässig von selbst läuft. Und genau dieser typische Kunde schaut auch nicht regelmäßig nach, ob am BMS BMS [Batteriemanagementsystem] schon die dunkelrote Warnlampe leuchtet. Der reagiert erst, wenn es knallt – und dann ist es zu spät.

Beim "teuren" Systemen wie bei Huawei kommt die Fehlermeldung vom BMS BMS [Batteriemanagementsystem] in die App. Die Garantieabwicklung kannst du gleich aus der Fehlermeldung raus starten und 1-2 Tage später kommt das Ersatzteil per Spedition. In der Zeit hast du bei diversen "günstigen" Anbieter noch nicht mal eine Antwort auf deine Supportanfrage. Ein guter Solarteur wird dir im Gegensatz zum 08/15 Elektriker ohne Probleme eine vergleichbare Leistung mit NV Systemen anbieten - aber diesen Service musst du dann auch bezahlen. 

Wie so oft kann man mit ein wenig Eigeninitiative eine Menge Geld sparen. Beim typischen 5–10 kWh Speicher tut es den meisten finanziell noch nicht wirklich weh – da kostet die fancy Huwai Kiste eben 2.000 bis 5.000 Euro. Skaliert man das Ganze aber auf 20–30 kWh hoch, dann fängt es richtig an weh zu tun. In dem Bereich ist am Ende aber nur eine Minderheit unterwegs. 




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  •  sir0x
  •   Bronze-Award
19.4.2026 17:03  (#46)

zitat..
Oesterreicher schrieb:

Ok, dreifacher Preis für Pylontech. Nicht vierfach. Vierfach dann Fronius.
Wenn ich die Kosten wegnehme kann ich auch einfach das 10-fache bezahlen. Wurscht.

Cloud? Ok, Internet braucht das Gedöns auch noch. Bin wohl schon zu alt. 

Verstehe. Der Mitarbeiter muss gar nicht wissen was er verlegt, er muss einfach nur genug daran verdienen. Wie bei Wärmepumpen. Klar ist das einfacher. Teurer Speicher, Materialgemeinkosten drauf und freuen dass man den Kunden bedient hat. Immerhin sieht man den wahrscheinlich nicht mehr wieder. HV-Speicher? Wenn der Kunde dann mal erweitern will freut man sich. Das muss der Netzbetreiber wieder genehmigen. Bei NV-Speicher nicht.

du hast 80€/kWh fix fertig?

Und Cloud braucht Pylontech auch nicht.

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  •  Solarbuddys
  •   Gold-Award
19.4.2026 17:28  (#47)

zitat..
Hausbauer2025 schrieb:

Mein Nachbar mit 120m² WNF Bungalow und verschnittenen Walmdach bringt auf 3 Seiten auch "nur" 8kWp auf's Dach. Da bin ich auch der Meinung "mach das Dach voll".

Grüße,

Dass muss aber schon ziemlich verschnitten sein bzw wieso macht man wenn man eh scho nix aufs Dach bringt nicht auch Norden (vermutlich 4Seite) - versteh ich nie, funktioniert richtig ausgelegt sehr sehr gut


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  •  Oesterreicher
19.4.2026 18:03  (#48)
Das halte ich aber, gerade wenn jemand nach den Preisen fragt, für eine wichtige Erkenntnis. Die Antwort müsste dann also lauten: Für das, was du dort bekommst, ist der Preis in Ordnung, die Komponenten kosten soviel, weil es ohne Aufwand "läuft" und man Service bekommt, falls was ist. 

Man käme günstiger weg, wenn.... etc. pp. 

Aber das Angebot dann pauschal als: "das passt so" weil die Komponenten eben so teuer sind. Ich weiss nicht. Jemand der wirklich keine Ahnung hat, der kauft das dann für teuer Geld. 

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  •  bautech
  •   Gold-Award
19.4.2026 19:40  (#49)
@Oesterreicher 

zitat..
Oesterreicher schrieb: Das halte ich aber, gerade wenn jemand nach den Preisen fragt, für eine wichtige Erkenntnis. Die Antwort müsste dann also lauten: Für das, was du dort bekommst, ist der Preis in Ordnung, die Komponenten kosten soviel, weil es ohne Aufwand "läuft" und man Service bekommt, falls was ist. 

Die Info ist aber im ganzen Leben über alle Bereiche hinweg die selbe...

Best-Practice-Beispiel: ich bin derjenige, der sich beim Elektriker des Vertrauens die sündteuren Froniuskomponenten einbauen lässt - einfach weil ich es nicht selber kann, daher hätte ich gerne darauf Garantie und Gewährleistung.

Andererseits hab ich den gesamten Hausbau mehr oder weniger ohne Fachfirma erledigt, da ich genau das kann (und daher auch selbst für mein Schaffen Garantie übernehme). Aber nur weil ich den Hausbau selbst erledigt habe darf ich genau das nicht von allen Anderen (ungeachtet der Qualifikation und der jeweiligen Risikobereitschaft) erwarten... oder siehst du das anders?




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