« Hausbau-, Sanierung

Kamin gemauert Ytong teilen

30.9. -1.10.2026    5 Antworten    4 Autoren 5 2026-10-01T16:47:49+02:00
  •  amdsmk
30.09.2026
5
Hallo! Wir befinden uns aktuell in der Rohbauphase (Next Step Innenputz und Estrich). In unserem Neubau haben wir auch einen Rachfang geplant, uns aber ehrlich gesagt nie über einen Kamin Gedanken gemacht. 
Jetzt stehen wir natürlich vor vielen Entscheidungen. Dementsprechend haben wir schon ein paar Firmen kontaktiert und uns das ein oder andere Angebot machen lassen. Wir sind uns noch immer nicht ganz einig ob es eine gemauerte oder freistehende Variante sein soll. Er soll auf jeden Fall rechts neben dem Rauchfang hinkommen. Hier ist natürlich auch ein Durchgangsbereich und dementsprechend wenig Platz. 
Die ersten beiden Preis liegen bei gemauert kleine Ecklösung ca. 60x60cm bei fast 12.000€. 
Jetzt waren wir bei einer Firma, die verkaufen zwar einen Nordpeis Ofeneinsatz und diverse Partnerfirmen von Ihm verbauen den Ofen dann. 
Bei der Besprechung war die Rede, er könne den Ofen mit ca. 7000-8000€ verbauen. Geplant wäre der Verbau mit Ytong Steinen. Was ich so mitbekommen habe, verbauen die meisten Schamottsteine. 

Ist Ytong dafür überhaupt geeignet? 

Preislich sollte der Heizkamin sich doch eher im Rahmen bewegen. 

  •  precision
  •   Bronze-Award
30.9.2026  (#1)
Aus Gasbeton aka Ytong kann man die Ofen-Form aufmauern.
Die Feuerkammer wird aber, wie du korrekt schreibst aus Schamotte gebaut. 
Da hat Ytong nichts verloren.

Ich weiß jetzt nicht was du genau dein Haus baust, und wie dicht und wie gut wärmegedämmt es ist. Ich weiß auch nicht was du für einen Ofen wünscht (simple Kaminkassette vs Kachelofen leichter Bauart vs Kachelofen schwere Bauart,... )

Aber bei modernen, gut gedämmten Häusern ist heute oft das Problem, dass es schon unangenehm heiß wird wenn man einheizt.

Deswegen würde ich dir empfehlen auch in Richtung Schwedenofen zu schauen. 
Die sind sehr schnell warm, klein und kompakt. 

Oder ein gemauerter Ofen mit Kaminkassette.

Ein Kachelofen ist hingegen viel träger, schwer, groß und teuer.

1
  •  amdsmk
1.10.2026  (#2)
Hallo! Danke für deine Antwort! Es soll ein kleiner Heizkamin von Nordpeis verbaut werden! TYPE S-31A Exclusive.. dies wäre ein kleiner Heizkamin der für uns auch ausreichend wäre..hier liegen wird wahrscheinlich bei 7000-8000€..
wir haben Angebote mit einem Spartherm Kamin bekommen..die bewegten sich um die 12000€ und das für einen Arte 2LRh-66 der nicht groß verbaut wird..gerade einmal im Block 60x60cm..wie auf den Bild
ich glaube das 12000 halt schon sehr viel wenn man sich die Preise von den Einsätzen anschaut..diese bewegen sich im Onlineshop bei 3000-4500€ für den Endverbraucher.

Bzgl dem Haus, wir bauen gerade neu mit 25Ziegeln und 20cm Fassade..Ich gehe davon aus, das unser Haus gut gedämmt ist..

2026/20261001621545.jpg


1
  •  mkurzmann
1.10.2026  (#3)

zitat..
precision schrieb:

Aber bei modernen, gut gedämmten Häusern ist heute oft das Problem, dass es schon unangenehm heiß wird wenn man einheizt.

Deswegen würde ich dir empfehlen auch in Richtung Schwedenofen zu schauen. 
Die sind sehr schnell warm, klein und kompakt. 

Oder ein gemauerter Ofen mit Kaminkassette.

Ein Kachelofen ist hingegen viel träger, schwer, groß und teuer.

Gerade bei einem Schwedenofen wird es ja schneller warm und unangenehm heiß, da er die Wärme direkt in den Raum abgibt. Bei einem gesetzten Ofen mit Speichermasse passiert das so nicht, da die Wärme langsamer über mehrere Stunden in den Raum abgegeben wird. 


1
  •  precision
  •   Bronze-Award
1.10.2026  (#4)

zitat..
mkurzmann schrieb:

Gerade bei einem Schwedenofen wird es ja schneller warm und unangenehm heiß, da er die Wärme direkt in den Raum abgibt. Bei einem gesetzten Ofen mit Speichermasse passiert das so nicht, da die Wärme langsamer über mehrere Stunden in den Raum abgegeben wird.

Völlig richtig.

Es kommt darauf an was man will. Schnell, heiß und kurz oder langsam aber andauernd?

Wir heizen mit dem Schwedenofen vor allem in der Übergangszeit abends ein und brauchen dafür nicht die Hausheizung.
In den Wintermonaten läuft hingegen ohnehin die Heizung, aber wenn wir es für ein paar Stunden kuschlig warm haben wollen, dann heizen wir ein.
Der Ofen ist mehr Gadget als echte Notwendigkeit, deswegen ist für uns schnell und warm das richtige.

Andere haben mit dem Ofen ihre tägliche Routine, heizen abends den Kachelofen an und heizen somit das Haus.
Das ist natürlich schon auch eine feine Sache.
Mir persönlich wäre es aber zu mühsam.

Beim Wochenendhaus hingegen ist wieder der Schwedenofen unschlagbar. Beim Kachelofen wäre im Wochenendhaus aber das Wochenende um noch bevor der Ofen richtig warm ist.

Also wie gesagt -  man sollte es sich gut überlegen was man eigentlich will. 


1
  •  heislplaner
  •   Gold-Award
1.10.2026  (#5)
In der Regel unterscheidet man zwischen raschen und trägen System. FBH ist träge, da macht ein Kachelofen wenig Sinn - deswegen Kaminofen. Bei Heizkörpern mit höherer Vorlauftemperatur verhält es sich genau umgekehrt. Bei einem gut gedämmten Neubau mit FBH FBH [Fußbodenheizung] würde uch sowieso eher den Kamin weglassen und in eine Wohnraumlüftung investieren- da wird meist an der falschen Stelle gespart 

1


Beitrag schreiben / Werbung ausblenden?
Einloggen

 Kostenlos registrieren [Mehr Infos]

Nächstes Thema: Garage dämmen