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Zwischensparrendämmung 18er Sparren Kaltdach teilen

13.8. -18.8.2026    18 Antworten    9 Autoren 18 2026-08-18T17:30:09+02:00
        
Zusammenfassung
  •  mycastle
  •   Gold-Award
13.08.2026
18
Nun soll der Dachboden doch gedämmt werden. nötig sind mind 24 cm Dämmung.
Vorschlag BM: bei den 18er Sparren dazwischen nur 16 cm Dämmung und dann mit Auflattung den Rest, 8 cm oder noch besser 10 cm..

Architekt: 18 cm + 6 cm

Eh klar dann Dampfbremse usw

  •  Akani
13.8.2026  (#1)
Würde hier 18 cm zwischensparren machen und 6cm im Kreuzverband drüber. Wenns der Platz im Dachboden her gibt ach gerne mehr, oder du dämmst zwischen den Latten der UK für die Verleidung noch mit aus

Altbau? Dachhaut bleibt unberührt?

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  •  Balu88
  •   Bronze-Award
13.8.2026  (#2)
Bei uns wurde das System von Alpor verbaut, schau dir das mal an, ob eventuell passend bei dir.

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  •  prich
13.8.2026  (#3)
Meine Meinung, soviel wie irgendwie vernünftig geht und den besten Klemmfilz.

Bei uns lt. Plan eigentlich 30cm WLG040 Styropor auf der Decke, da der Dachboden ausgebaut werden soll in den nächsten Jahren nun 18cm Zischensparren, und 10cm Untersparren (10x60 Querlattung) mit WLG033, trotz des besseren Dämmaterials, ist die Dämmung durch die größere Hüllfläche des Daches um einiges schlechter.

LG

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  •  opa12
  •   Bronze-Award
13.8.2026  (#4)
Den Sparren seitlich mit einem "Brett" auf die min. 24cm aufdoppeln und dann mit Zellulose ausblasen.
https://www.isocell.com/de-at/zellulosedaemmung/loesungen-anwendungsbereiche/dach/decke/dachdaemmung-innen?tab=t-29
war haben dazu damals 2005 einfach ein 30mm dickes Brett seitlich an den Sparren geschraubt.

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  •  slowmo
  •   Bronze-Award
14.8.2026  (#5)
Hab schon 2 Häuser mit dem Alpor System gemacht. Ist zwar etwas zeitaufwändiger hat aber auf der anderen Seite eine Menge Vorteile. Schau dir das mal an. 

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  •  mycastle
  •   Gold-Award
14.8.2026  (#6)

zitat..
prich schrieb:

Meine Meinung, soviel wie irgendwie vernünftig geht und den besten Klemmfilz.

Bei uns lt. Plan eigentlich 30cm WLG040 Styropor auf der Decke, da der Dachboden ausgebaut werden soll in den nächsten Jahren nun 18cm Zischensparren, und 10cm Untersparren (10x60 Querlattung) mit WLG033, trotz des besseren Dämmaterials, ist die Dämmung durch die größere Hüllfläche des Daches um einiges schlechter.

LG

genau so hat es mir mein BM auch vorgeschlagen, ist ein Neubau, aber eine Änderung, weil der HT Raum so verbaut wurde.
Aber als man mir erklärte der Brandschutz ist besser war die Entscheidung für Dach dämmen gefallen.

Den Klemmfilz schaffe ich besser im DIY als Zellulose einblasen.


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  •  hinterholzacht
  •   Bronze-Award
15.8.2026  (#7)
Ich würde bei der Materialwahl der Dämmung unbedingt etwas nehmen, was gut vor Hitze schützt. Steinwolle/Glaswolle bieten da nur minimalen Schutz, Holzfaser und Zellulose sind wesentlich besser.

Holzfaser wäre als Klemmfilz verfügbar, ist etwas knifflig zum schneiden - mit dem richtigen Werkzeug aber kein Problem. Ansonsten wesentlich angenehmer zu verarbeiten als Steinwolle/Glaswolle.

Man glaubt gar nicht, was der richtige Dämmstoff für einen Unterschied macht. Ich hab mir am Dachboden mein Homeoffice eingerichtet, gedämmt ist hier mit 25 cm Zellulose. Obwohl ich nicht querlüften kann, kam ich sogar beim Höhepunkt der Hitzewelle nicht über 29,5 Grad.

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  •  mycastle
  •   Gold-Award
16.8.2026  (#8)

2026/20260816522768.png


Danke für den Tipp Holzfaser, ich suche jetzt die Wärmeleitwerte.
Produkt von STEICO Flex gefunden, aber noch fehlen mir die Dämmwerte
Oben zum Vergleich die aus dem EAWEAW [Energieausweis] für ISOVER Universal Filz

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  •  Akani
16.8.2026  (#9)
Steico Flex 0,038 in D , 0,036 in Ö
Frag mich nicht warum

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  •  mycastle
  •   Gold-Award
16.8.2026  (#10)


2026/20260816756389.png


Das ist der Wärmeleitwert für STeico Flex
Ich erkenne jetzt nicht die deutlich besseren Dämmwerte, bitte um Aufkärung.

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  •  christoph1703
16.8.2026  (#11)
Die Holzfaserdämmung hat ungefähr die doppelte Dichte und die doppelte spezifische Wärmekapazität, speichert also die vierfache Wärmemenge pro Volumenseinheit.
Übers Jahr gerechnet musst du deswegen nicht wesentlich weniger heizen oder kühlen (gleicher U-Wert), aber kannst kleinere Temperaturschwankungen etwas abfedern.

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  •  Akani
16.8.2026  (#12)
War nur der Vergleich der Werte zwischen D und ö .
Rein nach u-wert zu schauen ist nicht immer Vorteilhaft, schwerere Dämmungen haben oft ander Eigenschaften  z. B. Phasenverschiebung ............

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  •  mycastle
  •   Gold-Award
16.8.2026  (#13)

2026/20260816383183.png

Jetzt diese Tabelle gefunden , auf Grund welchen Wertes ist der Sommerliche Hitzeschutz zu erkennen?
Und Brandklasse B2 im Vergleich zu A1 .
Jetzt werde ich noch die Steinwolle Rockwoll ins Visir nehmen, befürchte preislich top ...

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  •  mycastle
  •   Gold-Award
16.8.2026  (#14)
DANKE, war inzwischen abmessen 😀 weil wozu habe ich einen Plan von der Öba, dort steht nix 
Sparrenabstand ist zwischen 81 und 83 cm .
Mich wundert, daß es keine Zwischensparrendämmung in dieser Breite gibt.
in den 70igern wurde das der Länge nach heruntergerollt, eine Plastikfolie stand über, die wurde seitlich angetackert.
Dampfbremse war noch nicht erfunden.

Und welches Dämmmaterial für über dem DB Ausstieg, weil der Herr Architekt hat sich vermessen, die Kopfreiheit beträgt jetzt nur 158 statt meiner geforderten 170.
Jetzt suche ich noch nach einem "Hochleistungsdämmstoff" für die ersten 3 Sparren, damit die Kopffreiheit nicht so leidet.

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  •  pred
  •   Bronze-Award
16.8.2026  (#15)

zitat..
mycastle schrieb: Jetzt suche ich noch nach einem "Hochleistungsdämmstoff" für die ersten 3 Sparren, damit die Kopffreiheit nicht so leidet.


Falls der Preis eine untergeordnete Rolle spielt könnte Spaceloft / Aerogel eine möglichkeit sein.

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  •  slowmo
  •   Bronze-Award
17.8.2026  (#16)
hab mir damals auch die ganzen Faser-Werkstoffe angesehen.
Die Lambda Werte gelten immer für den Optimalfall.

Meiner Meinung nach halten die Faserwerkstoffe die Dämmwerte nicht über Jahre. Ein minimales verdichten, komprimieren gibt es immer auch wenn alles optimal ist.

Das Alpor System ist da fehlertoleranter und haltbarer finde ich.
Ich war auch immer limitiert und der Lambdawert von 0,03 W/mK hat da geholfen.
Wir hatten jetzt in der Hitzewelle im ausgebauten Dachboden max. 25°C ohne Kühlung im sanierten 90er Jahre Haus.

Die ganze Phasenverschiebung von Zellulose und co. ist ja ganz nice aber bei Tropennächten hilft nur der reine Dämmwert to the moon.



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  •  mycastle
  •   Gold-Award
18.8.2026  (#17)
Kann ich Minaeralwolle und Alpor kombinieren?
Ich brauche min 24 cm Dämmung.
Mein Vorschlag: zuerst 16 cm Mineralwolle in die Zwischensparren ( oder Alternativ Holzfaser)
die restliche Dämmung mit 10 cm Alpor.

Mein Gedanke: die 16 cm "verstecken" sich in den Zwischensparren, weill wenn ich 24 cm Alpor auf die Sparren nagle, fehlen mir besonders beim Ausstieg DB Treppe gleich 24 cm, statt 10 cm + Gipskartonplatte

Hoffentlich ruft Alpor zurück. DANKE mal für den Tipp, das kannte ich gar nicht

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  •  Akani
18.8.2026  (#18)
Alpor bietet es doch gleich im System an, da würde ich nix mischen sondern gleich dabei bleiben.
Oder die herkömmlichen Schiene.
Experimentieren würde ich gar nicht

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