Unser digitales Leben sichern... NAS? - Seite 2
21.7.
-27.7.2026
34 Antworten
17 Autoren
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Ich würde mir bei einer der Preisvergleichsseiten filtern was du möchtest - Anzahl Netzwerk, Platten, .... und dann preislich das raussuchen was dir zusagt. Dann kurz googlen ob es zu NAS, Platten oder der Kombi bekannte Probleme gibt. Es kann dir niemand sagen ob die Platten 10 Jahre halten (ziemlich sicher, wenn sie nicht in den ersten beiden eingehen) weil die Modelle von damals gibt's nicht mehr. Die günstigsten würde ich nicht kaufen. Spezielle NAS Platten brauchst auch nur wenn du große Datenmengen streamen willst. Oder Virtuelle Server drauf laufen lassen möchtest. Da wären dann RAID und SSDs ev. ein Thema um zb IOPS zu erhöhen. Bei der Speichergröße einer Partition halt immer im Hinterkopf behalten, dass man dann vielleicht doch ein Backup auf ein anderes Medium machen möchte (und ggf. auch wiederherstellen). Auf mehrere externe Festplatten aufteilen kann mühsam werden. Wobei zu einem ordentlichen RAID kann man sich gleich ein leiwandes Bandlaufwerk gönnen.... 😀 |
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Hallo derLandmann, hier gibt es dazu Erfahrungen und Preise: Unser digitales Leben sichern... NAS? |
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Um das ganze mal zusammenzufassen: der user Landmann speichert seine Daten in iCloud ab. Sobald der Speicher voll ist, werden diese auf eine (oder mehrere) externe Daten verschoben. Das ist klarerweise keine Datensicherung. Auch der Kauf einer NAS wo die Daten die zuviel sind draufgespeichert werden, ist keine Datensicherung sondern es anderer Platz wo die Daten nun liegen. Eine NAS erhöht dank Raid nur die Datensicherheit, es ist jedoch keine Datensicherung! Eine Datensicherung beginnnt ab dem Zeitpunkt, wo eine 1:1 Kopie der Original Daten auf einem anderen Medium vorhanden sind. Die Frage die sich jetzt stellt, wieviel Geld möchte man ausgeben und wieviel Aufwand möchte man für eine Datensicherung betreiben? Einfache Lösung: ein PC mit einer großen Platte (wenn man das Gewissen beruhigen möchte, 2 Platten mit Raid1, alles andere is meiner Meinung nach im Privathaushalt nicht notwendig) wo die Daten von der iCloud hingeschoben werden können und die Daten dann regelmäßig (wie oft ist individuell bestimmbar) zusätzlich 1:1 auf eine externe Platte sichern. Die Daten wären an zwei unterschiedlichen Medien vorhanden und die Gefahr dass alle Platten zur gleichen Zeit kaputt werden ist relativ gering. Das wäre eine minimale Form einer Datensicherung und konstengünstig. Die günstigste Lösung: Die Daten von der iCloud direkt auf 2 externen Festplatten zu sichern. Letztendlich ist aber immer die Frage, was sind mir die Daten wert, wieviel Aufwand möchte ich für die Datensicherung betreiben. Weil letztendlich dies auch ein Preistreiber ist. |
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Vom Geld mal abgesehen: Ich hab bald einen Runden, da sollt schon was gehn 😁 Das ist fast richtig zusammengefasst.
Aus den Antworten bisher kann ich entnehmen - es gibts zahlreiche Systeme, von easy bis aufwändig, und alle scheinen zu funktionieren. Idealerweise klone ich die NAS dann nochmal 1x/Monat auf eine externe HDD welche wo anders aufbewahrt wird. Jetzt gehts schlichtweg noch darum: Welche Bay, welche Festplatten (6-10TB) 🤑 |
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Der Plan, wo die NAS dann das "Backup" ist, passt perfekt und ja ... das ist eine Datensicherung wie sie sein kann ;) Es ist halt alles nur eine Preisfrage... diese Lösungen lassen sich viele Hersteller gut bezahlen |
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Das stimmt so nicht! Eine NAS HDD ist für einen 24/7 Betrieb ausgelegt und für ein NAS entwickelt worden, eine normale HDD in ein NAS einzubauen geht auf Kosten der Haltbarkeit und ist sparen am falschen Ort. Wir haben in der Firma bei unseren CCTV Archiver PCs zuerst normale Platten eingebaut, ich kann euch sagen die haben nicht länger als ein Jahr gehalten, jetzt haben wir WD Purple eingebaut und keine Probleme mehr. |
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Purple? Red Plus? Ironwolf? |
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Wenn die externe HDD permanent am Mac steckt (damit TimeMachine automatisch läuft) verschlüsselt die der eventuelle Trojaner inkl. dem übers Netzwerk erreichbaren NAS gleich mit Ich hatte in den letzten Jahren im Freundes- und Bekanntenkreis nahezu keine defekten HDDs aber einige Fälle wo durch Viren, unabsichtliches Löschen, Wasserschaden am Laptop, Blitzschlag, Diebstahl,... Daten verloren gingen. Bei all dem hilft kein Raid, da hilft nur eine Sicherung auf eine externes Medium, dass nur fürs Backup verbunden ist. Das kann bei entsprechender Konfig auch ein NAS sein. Oft wird beim Einrichten eines Raid Sets auch das Monitoring (z.B.: Email im Fehlerfall) nicht eingerichtet, dann hilft auch das Raid1,5 oder 6 nix wenn keiner mitbekommt das eine HDD ausgefallen ist. |
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Dann gebe ich auch mal meinen Senf dazu... ich betreibe zwar kein NAS, sondern mein RAID direkt im Server, und meine Daten sind nochmal etwas sensibler weil Daten meiner Firma. Für RAID-5 vs. RAID-1 spricht, dass man 3 oder mehr Platten hat, und (zumindest nach ein paar Jahren) einen sauberen Tauschzyklus fahren kann. Platten die gleichzeitig gekauft / in Betrieb genommen werden werden auch (statistisch) gleichzeitig kaputt (entweder ziemlich am Anfang, oder gegen Ende, Badewannen-Kurve halt) in meinem Fall ist es ein RAID-5-Array mit 3 Stück Seagate Exos 7E8 bzw. 7E10, und ich tausche konsequent jedes Jahr die älteste Platte gegen eine neue (deswegen auch der Mix aus 7E8 / 7E10 => neuere Generation). Kann man natürlich auch alle 2 (oder maximal alle 3 Jahre) machen, wichtig ist nur dass konsequent gewechselt wird. Damit "verschiebt" man die Badewannen-Kurve der Ausfallswahrscheinlichkeit so gegeneinander, dass der Ausfall zweier Platten maximal unwahrscheinlich wird. Beim Wechsel selbst wird die neue Platte hinzugefügt und synchronisiert, bevor die alte entfernt wird (stichwort "mdadm --replace") damit das Array zu keinem Zeitpunkt "degradiert" ist. Wichtig daher: man sollte Platz für 4 Platten haben, auch wenn man nur 3 benötigt. weiters nutze ich fürs Backup "rsnapshot", ein ziemlich geniales Tool, weil man sehr sauber "rollieren kann" (in meinem Fall 7 Tage / 4 Wochen / 64 Monate), der entsprechende Bereich für sich alleine "vollständig lebensfähig" ist, aber insgesamt sehr wenig Speicher verbraucht wird (Stichwort Hardlinks). Nachdem ich viele Jahre Linux-Erfahrung habe, mach ich das alles selber, kA ob "Produkte von der Stange" das auch bieten, ich vermute aber ja. trotzdem wird dieser gesamte Bereich 1x wöchentlich wechselweise auf zwei externe Platte gespiegelt, die anschließend aber konsequent abgesteckt werden (Risiko Blitzschlag / Überspannung => externe nicht angesteckte Platte sollte davon unbeeindruckt sein) und weil auch hier noch ein Restrisiko besteht (zB Brand, Hochwasser) wird der Bereich jede Nacht per rsync auf einen geografisch anderen Standort rrepliziert. |
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Ich verwende je nach Preis und Verfügbarkeit WD Red oder Toshiba N300 |
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Backups mache ich tatsächlich nur manuell mit FreeFileSync auf wechselnde externe Festplatten, die an verschiedenen Orten gelagert werden (Keller am einen Hausende, Dachgeschoß am anderen Hausende, eine ältere Version auch bei meinen Eltern). Alle 2-3 Wochen bzw. wenn ich z.B. ein wichtiges Dokument erstellt habe auch sofort. Was ansonsten so anfällt könnte ich mir schlimmstenfalls ja nochmal runterladen, das ist nicht gleich weg, also z.B. Fotos von Digicam oder Smartphone bzw. Kontoauszüge, Rechnungen, usw. Ich nutze ein altes Synology NAS nur um Dinge (Musik, Videos, Fotos) im Netzwerk verfügbar zu machen. Mit einer einzelnen WD Red. Es ist nichts ausschließlich darauf, somit spare ich mir ein RAID. So eine vollautomatisierte Backup-Lösung ist zwar nett und für Firmen natürlich auch Pflicht, aber ich hab als Privater eigentlich nicht so große Mengen an täglich hinzukommenden Daten. Dafür wäre mir das zu aufwendig/teuer und trotzdem nicht sicher genug. So wie Auch ich kenne eigentlich kaum Fälle in meinem Umfeld, bei deinen eine Festplatte einfach so eingegangen ist, natürlich passiert das irgendwann. Mir selbst bisher nur eine SSD (eine recht frühe von 2010), trotz angezeigter 99 oder 100% "Gesundheit" (betrifft halt nur die Speicherzellen) ist von einem Tag auf den anderen der Controller kaputt gewesen, nichts mehr zu machen. Die HDD laufen alle noch bzw. kamen wegen zu niedrigerer Kapazität weg, bevor sie eingehen konnten. Aber zu hauf gab es Anwenderfehler wie z.B. Datei überschreiben und erst Wochen später feststellen, oder externe Platte im Betrieb runtergefallen -> Schreibkopf hat schönen Kratzer quer über die Platte gemacht. Blitzeinschlag gab es auch erst ein paar Häuser weiter, da hat es die Steckdosen aus den Wänden gerissen. Da ist alles hinüber was angesteckt war, teils auch was ausgesteckt in der Nähe lag. Hochwasser hatten wir selbst 2024, das NAS blieb da auch nur ganz knapp verschont, nachdem das ganz oben stand. Also Backup am besten stromlos, brandsicher und wasserdicht verpackt 😜 |
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@Breitfuss eine vollautomatisierte Lösung ist weder aufwending noch muss diese teuer sein. ich lasse jede woche meinen Backup Server laufen. der schaltet sich selbst ein, macht die datensicherung vom fileserver und schaltet sich selbstständig wieder aus. dazu reicht ein standard pc auf dem nur windows laufen muss. |
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Andere Meinung: Warten. Die aktuellen Preise sind einfach nur verrückt. Voraussagen ob und wann diese Preise mal wieder platzen kann dir natürlich keiner. Aber du siehst ja selbst wie opinionated dieses Thema ist, kannst dir ja noch etwas Zeit nehmen deine eigene Meinung mehr auszuprägen 😄 Ich selbst hab ein 8bay Synololgy, mit einem raid1 SSD pool (zwei + eine hot spare) die primär für Docker und VMs genutzt werden und der Rest ist ein SHR HDD Pool. Platten sind schon ein paar eingegangen, das ist auf jeden Fall ein Szenario mit dem man rechnen muss. Backup ist zweistufig: täglich wird auf eine externe HDD das wichtigste weggespiegelt. Und wöchentlich das noch wichtigere auf AWS Glacier (Bandspeicher Service). VMs würde ich im mitplanen (-> mehr RAM einplanen), selfhosten wird imho immer wichtiger: Home Assistant, Immich, Jellyfin, ... |
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Ok, da kann ich nicht schweigen 😉 Ich betreibe derzeit ein Synology NAS mit einer DS920 mit 4x 16TB Toshiba und 20GB RAM. Dennoch laufen nur noch einige Docker Container, alles andere habe ich in eine Dell Wyse und Proxmox ausgelagert, unter anderem Home Assistant und npmplus. Ich spiegele mein OneDrive Laufwerk mit der Synology sowie die ganzen Familien Medien. |
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Danke für eure Einblicke. Ich muss mir jetzt noch überlegen ob es eine Ugreen DH4300 oder DXP2800 wird. Preis in etwa gleich, DH4300 etwas schwächer auf der Brust dafür 4 Bays, DXP Serie (nur 2 Bays) mit besserem Prozessor und mehr Spielereien wie VM, Docker etc.. was ich aber (derzeit?) nicht brauche. |
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