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Einfahrt mit Gefälle - was ist akzeptabel? teilen

17.7. -19.7.2026    10 Antworten    8 Autoren 10 2026-07-19T10:48:47+02:00

Zusammenfassung
  •  casabn
17.07.2026
10
Hallo!
Wir lassen grad unsere Einfahrt pflastern. Das funktioniert prinzipiell sehr gut.
Mit zunehmendem Baufortschritt gehen bei uns in der Familie jetzt aber die Meinungen auseinander, wie viel Gefälle bergab man mit dem Auto bei der Einfahrt in den Hof überwinden kann / darf / soll - was also akzeptabel ist. 
Ich versuche mal, unsere Situation zu beschreiben:
Die Straße vor unserer Einfahrt ist nur einspurig und liegt (ansteigend) zwischen 25 und 50 cm über dem Niveau unseres Hofes. An die Grundstückgrenze kommt ein Schiebetor. Der (in Zukunft betonierte) Bereich zwischen Tor und Straße ist 1,30 m breit.
Dh, um in den Hof zu fahren, fahre ich künftig mit dem Auto von der Straße, die (gefühlt) ungefähr so breit ist wie mein Auto nach links über einen 1,3m breiten, bergab führenden Betonstreifen, der ein Gefälle von 17% hat. Nach diesen 1,3m ist der Hof im Wesentlichen gerade.
Muss ich mir wegen dieser 17% Gefälle auf diese doch recht kurze Strecke Sorgen machen?
Wie seht ihr das?
Danke für eure Inputs!
Lg, Sandra


  •  christoph1703
17.7.2026  (#1)
Im Winter werdet ihr wahrscheinlich Probleme haben. Runter gehts, aber raus kommt ihr bei Schnee oder Glatteis nicht so einfach. Da würde ich schauen, dass das noch flacher wird.
Fotos und/oder ein Lageplan wären noch hilfreich.

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  •  MalcolmX
  •   Gold-Award
18.7.2026  (#2)
Mach mal ein Foto.
Aber ein paar Fausregeln:
-) erste 5m max 5% Neigung
-) Gefälleknick zwischen 2 aneinander grenzende Flächen max. 3%

17% klingt in jeder Hinsicht nach Aufsetzen und Problemen...

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  •  casabn
18.7.2026  (#3)
Danke schon mal.
Hier ein Foto:


2026/20260718648609.jpg
Es geht um den Bereich zwischen den Kabelkanälen. Das Tor wird 6,8m breit. 
Am hier linken Eck ist die Steigung 9%, rechts wie beschrieben 17%, wobei hier das Pflaster eigentlich schon 4cm in die Höhe gezogen wurde  - eben wegen der Stufe zur Straße. 

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  •  TobiK
  •   Silber-Award
18.7.2026  (#4)
Ich halte das für sehr steil und unbefahrbar, auch im Sommer😬 Da bleibt doch jedes normale Auto und vllt. sogar ein SUV hängen oder? Außerdem sehe ich kein Rigol o.ä. - schaut euch auf jeden Fall auch die Regenwasser-Thematik bei Gefälle zum Haus an.

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  •  MalcolmX
  •   Gold-Award
18.7.2026  (#5)
Ich würd die Pflasterung nochmal 5m zurückziehen, doet ein Rigol setzen und mit Gefälle anschließen. So funktioniert das nicht.

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  •  bautech
  •   Gold-Award
18.7.2026  (#6)
Warum macht man so was... gefühlt sind die letzten 2,5 Meter des Pflasters eben - hier hast schon viel mögliches Gefälle hergeschenkt...

Der Streifen zwischen Straße und deinem Pflaster ist noch Gemeindegrund?
Wenn ja - machen die die Erschließung zu eurer Parzelle oder dürft ihr da ran?

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  •  casabn
18.7.2026  (#7)
Ok, das sind ziemlich eindeutige Meldungen. Vielen Dank!
Die Entwässerung der Fläche war uns ein wichtiges Anliegen bei der Planung. Es gibt ein Rigol, in etwa da wo ich gestanden bin, als ich das Foto gemacht habe. Gefälle dorthin ist in Ordnung. Von der Straße kommt sehr wenig Wasser rein, die hat eine Neigung weg von unserem Grundstück.
Der Streifen zwischen Straße und Tor ist öffentlicher Grund, wir dürfen befestigen; das ist geklärt.
Und zum Thema Befahrbarkeit, vor allem im Winter, haben wir uns jetzt Anfang der Woche einen Termin organisiert. Danke und lg

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  •  AndiBru
  •   Gold-Award
18.7.2026  (#8)
Uff, wie schon geschrieben, warum emoji

Also ich würde die ganze Fläche neu machen und langsam absteigend, ist jetzt zwar ärgerlich aber noch gut machbar.

Grundsätzlich hätte dich der Pflasterer auch drauf ansprechen können.

Alos paar Metet raus nehmen und langsam ansteigen lassen, sonst ärgerst du dich laufend.

LG

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  •  Fadergeschmack
19.7.2026  (#9)
Mir stellt sich die Frage, ob die Firma, welche das Pflaster gemacht hat, wusste wie die Einfahrtsituation sein soll und ob sie dabei der Warnpflicht nachgekommen sind.
Oder habt ihr die Warnungen in Kauf genommen?

Hattet ihr einen Planer? Ggf. Den auch mal fragen was los ist.

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  •  luxmoo
  •   Bronze-Award
19.7.2026  (#10)
0,5m Höhenunterschied auf 1,3m sind aber doch auch 38,5 %, oder? Wie kommst du hier auf 17 %?

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