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Ehrliches Feedback - Wechsel von Ölheizung auf Luftwärmepumpe teilen

22.6. -27.6.2026    20 Antworten    12 Autoren 20 2026-06-27T07:07:29+02:00
Zusammenfassung
  •  Liquid
22.06.2026
20
Hallo liebe Leute,

um die Betriebskosten zu senken, mache ich mir zurzeit viele Gedanken über den Heizungswechsel auf Luftwärmepumpe und einer PV-Anlage - man hört soviele verschiedene Dinge vom Bekanntenkreis - manche schwören darauf und sagen beste Entscheidung, andere sagen so effizient wie versprochen ist es doch nicht. Kurz zum Haus:

Öl-Brennwertkessel Buderus aus 2017 (Verbauch zum heizen ca. 1700 Liter pro Heizsaison ohne Warmwasser)
Warmwasser wird über Boiler produziert (ca. 2500kwh verbrauch im Jahr)

Das Haus hat leider nur einen Vollwärmeschutz von 5 oder 7cm (müsste ich nochmal nachsehen), alle Böden/Geschossdecken sind auf heutigen Standard gedämmt. Geheizt wird mit Heizkörpern (maximale Vorlauftemperatur beträgt 50grad)

Würde sich das rechnen wenn man den Heizöl- und Stromverbrauch des Boilers gegenüber einer modernen Luftwärmepumpe vergleicht? Ich bin für jedes ehrliche Feedback dankbar - eventuell hat jemand so eine ähnliche Konstellation schon hinter sich - gerne auch aus der Praxis bzgl. Stromverbrauch fürs heizen und Warmwasser.

Danke :) LG

  •  Gast-Karl
  •   Gold-Award
22.6.2026  (#1)
Wie viele qm hat das Haus? Beheizter Keller? Steht der Boiler im Heizraum?...
Bei dem relativ hohen Ölverbrauch scheint der Dachbereich auch nicht gut gedämmt zu sein. Ich würde da mal nach Verbesserungsmöglichkeiten suchen. Wenn es im Sommer im Haus sehr heiß ist, wäre eine Klimaanlage vorweg empfehlenswert (evtl. nur ein Innengerät je Geschoß am Gang). Damit kann man auch sehr effizient zuheizen und den Ölverbrauch im Winter stark reduzieren. Eine gute Klima hat jedenfalls einen weit besseren COP als eine Luft-Wasser-WP mit Heizkörpern.

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  •  christoph1703
22.6.2026  (#2)

zitat..
Liquid schrieb: Heizungswechsel auf Luftwärmepumpe und einer PV-Anlage

Die PV hat mit der Heizung wenig zu tun. Die Heizung brauchst du hauptsächlich dann, wenn die PV kaum was produziert. Was nicht heißt, dass man nicht beides machen sollte 🙂
Ansonsten hat @Gast-Karl schon alles gesagt. Die Gebäudehülle verbessern bringt am meisten.


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  •  Akani
22.6.2026  (#3)
Also 1700ltr Öl ist nicht viel auf Heizkörper. Sind 17k  kwh. 
Wären über den Daumen 8,5 Kw maxleistung bei NAT. 
Bei Luft würde dir die 2125-12 sehr gut passen, da wäre WW WW [Warmwasser] bereitung auch gut mit drin.
Ist jetz nur überschlägt, sollte aber Grundlegend ausreichen. Solltest dann ca mit 4K kwh Strom auskommen.
Da hast dann deine Kostenrechnung warum dir die WP WP [Wärmepumpe] schon bei Energiekostenrechnung  günstiger kommt

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  •  wolfi69
  •   Silber-Award
23.6.2026  (#4)
Stress mit der Entscheidung brauchst du dir eigentlich keinen machen bei einer 9 Jahre alten Heizung. Eventuell werden die Förderungen doch irgendwann wieder einmal erhöht, da sollte man dann zuschlagen.

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  •  RomanT
23.6.2026  (#5)
Der Heizungstausch wird sich nicht rechnen, ich glaube auch nicht das du mit 4000 kWh im Jahr durchkommst. Aus dem Grund weil die Dämmung fehlt und der hohen vorlauftemperatur deines Heizsystems. PV rechnet sich auch immer weniger, defakto kannst du den verkauften Strom im Sommer nicht mehr mit dem Bezug im Winter gegenrechnen. In deinem Falle würde ich bei der Ölheizung bleiben oder auf Pellets inkl. PV umstellen.

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  •  pred
  •   Bronze-Award
24.6.2026  (#6)
Mein Haus Ende 70er Baujahr hat gar keine Außendämmung (nur 3cm Innendämmung) und bin mit ~3300kWh durch den Winter gekommen, allerdings mit einer SoleWärmepumpe und durch Austausch der Heizkörper auch mit max ~40° Vorlauf.
Mein Verbrauch vorher (Holz / Kohle) war allerdings auch mehr als die 1700l Öl.
Pellets würd ich mir eher nicht antun. Ist vom Anschaffungswert vermutlich nicht viel günstiger als die LWP LWP [Luftwärmepumpe], da würd ich eher beim Öl bleiben.

Ich würd mir mal Angebote einholen was eine Umrüstung kosten würde und dann mit den vorhandenen Förderungen rechnen was es schlussendlich kosten würde. Wenn man nicht viel selber macht wird die Investition Richtung 20-30k€ laufen und dann muss man überlegen wie könnte sich Öl / Strompreis entwickeln und würd sich das irgendwann rentieren.
 

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  •  JuergenAusWels
  •   Bronze-Award
24.6.2026  (#7)
Haus, 115m², Baujahr ~2005, unterkellert (beheizt)

früher:


2026/20260624360001.png

1) 2022 - PV ... Mach das Dach voll ...... man war das teuer aus heutiger Sicht 
2) 2023 - Warmwasser elektrisch
3) 2023 - Klimaanlage (Luxus)
4) 2023 - Batteriespeicher .... war 3x so teuer wie heute 
5) 2024 - (Gasheizung raus) - Luft-Wasser Wärmepume 5kW (ohne Puffer rein in die Heizkörper (Mut kann man nicht kaufen 🤯 ))
6) tlw. Heizkörper getauscht        <= dieses Thema wird komplett unterschätzt 

heute:


2026/20260624990996.png

Wenn ich das E-Auto noch dazunehme bin ich energetisch / finanziell pro Jahr im Plus !!

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Unter der Annahme ich hätte gar nichts gemacht 

Neuer Gas- und Stromvertrag würden mich wohl € 3.000,-- / p.a. kosten ... und in Zukunft weiter steigend ...
Hochgerechnet auf 20 / 30 Jahre weiß ich das ich alles richtig gemacht habe
Ich freue mich darauf in der Pension in einem guten Jahrzehnt wahnsinnig niedrige Kosten für das Haus zu haben

-------------------------------------------- 

im Winter war es noch nie so warm im Haus wie mit der Wärmepumpe ...

Im Endeffekt läuft jeder Gas- und Öl-Heizung wohl in einem Ein-Aus Betrieb ... ( Meinung eines Ahnungslosen )
( Ich habe mich einmal eine Stunde vor meine Gasheizung gesetzt und zugeschaut ... 😂 🤣 )

... und die Wärmepumpe liefert quasi ununterbrochen Wärme ( o.k. => Abtauen ist psychologisch nervig )

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Energiewende ist möglich !!

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Hallo Liquid,
hier gibt es dazu Erfahrungen und Preise: Ehrliches Feedback - Wechsel von Ölheizung auf Luftwärmepumpe

  •  HausHaus
24.6.2026  (#8)

zitat..
RomanT schrieb: PV rechnet sich auch immer weniger,

Echt, warum?


1
  •  pred
  •   Bronze-Award
24.6.2026  (#9)

zitat..
JuergenAusWels schrieb: Neuer Gas- und Stromvertrag würden mich wohl € 3.000,-- / p.a. kosten ... und in Zukunft weiter steigend ...
Hochgerechnet auf 20 / 30 Jahre weiß ich das ich alles richtig gemacht habe
Ich freue mich darauf in der Pension in einem guten Jahrzehnt wahnsinnig niedrige Kosten für das Haus zu haben

Was waren dafür als Vergleich die Investitionskosten?


1
  •  Akani
24.6.2026  (#10)

zitat..
RomanT schrieb: ich glaube auch nicht das du mit 4000 kWh im Jahr durchkommst.

Was glaubst na sonst?!
Hab genug solcher Häuser umgesetzt


1
  •  ds50
  •   Gold-Award
24.6.2026  (#11)

zitat..
Akani schrieb:

──────..
RomanT schrieb: ich glaube auch nicht das du mit 4000 kWh im Jahr durchkommst.
───────────────

Was glaubst na sonst?!
Hab genug solcher Häuser umgesetzt

1700l Öl sind bei 90% Wirkungsgrad ca. 15000 kWh Wärme - genau gleich viel, wie mein Haus zieht.
Natürlich hab ich effizientere Flächenheizung, aber dafür einen WW WW [Warmwasser] Bedarf von über 4000 kWh. Im Endeffekt benötige ich ziemlich genau fast 4000 kWh/a, aber da ist auch Stillstand (Sumpfheizung), Kühlen im Sommer und sämtliche Pumpen dabei.

So gesehen wird @Akanis Rechnung schon hinkommen.

Mind. die Hälfte davon ist bei mir durch die PV gedeckt, allerdings ist diese groß und ich hab ordentlich Speichermasse. 

Aber wie schon gesagt: Wie ist die oberste Geschossdecke gedämmt? Kommt ein Heizkörpertausch in Frage? Und warum ist kein RGK RGK [Ringgrabenkollektor] möglich? 🤣

Diese Maßnahmen können den Verbrauch nochmal deutlich drücken.


zitat..
RomanT schrieb: PV rechnet sich auch immer weniger

Dann zeig mir ein Trum im Haus, welches nach 10-15 Jahren seinen Invest wieder eingespielt hat. (Waren bei mir sogar nur 6 Jahre...)


1
  •  ds50
  •   Gold-Award
24.6.2026  (#12)

zitat..
RomanT schrieb: Der Heizungstausch wird sich nicht rechnen

Nochwas dazu: Kein Mensch kann natürlich seriöserweise voraussagen, wohin sich die Energiepreise entwickeln werden.*) Aber eines ist ganz klar: Die Volatilität ist bei einer Wärmepumpe am Geringsten. Warum?

Wenn ich 15000 kWh Wärme haben will, dann muss ich bei der Ölheizung 17000 kWh reinstecken. Und 100% davon - nämlich 1700 Liter - kommen vom Heizöl, müssen also bezahlt werden.

Bei einer WP WP [Wärmepumpe] mit JAZ JAZ [Jahresarbeitszahl] 4 muss man nur 3750 kWh Strom dazukaufen. Die restlichen 11250 kWh kommen gratis aus der Umgebungsluft.

Preisfrage: Wo ist dann absolut gesehen bei einer Verdopplung der Energiepreise mehr zu bezahlen? Wo ist das Risiko steigender Ausgaben - also die künftige Volatilität - geringer? 😉

*) Meine persönliche Kristallkugel sagt mir, dass der zunehmende Ausbau von erneuerbaren Energiekraftwerken den Strompreis eher drücken wird, wohingegen CO2 Steuer und auch ganz grundsätzlich der immer höhere Aufwand zur Ölgewinnung (dieses ist im Gegensatz zur Sonne nicht im Überfluss vorhanden) dieses eher treiben wird. Gar nicht zu sprechen von den Unmengen an klimaschädlichen Gasen, welche damit emittiert werden, und deren Finanzierung von Kriegsverbrechern und Ölscheichs...


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Hallo ds50, kostenlos und unverbildlich kann man Kredite auf durchblicker.at vergleichen, das hilft auch das Angebot der Hausbank besser einschätzen zu können.
  •  RomanT
24.6.2026  (#13)

zitat..
HausHaus schrieb:

──────..
RomanT schrieb: PV rechnet sich auch immer weniger,
───────────────

Echt, warum?

Das Prinzip mach das Dach voll wird sich in Zukunft wahrscheinlich nicht mehr lohnen. Wenn ich mir die Einspeisetarife der EVU's ansehe, wird die Vergütung Richtung 0€ gehen, vl wird man fürs einspeisen sogar was bezahlen müssen in welcher Form auch immer. Sinnvoller wird es sein die Anlage so zu dimensionieren, dass der Eigenverbrauch gedeckt ist. 


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  •  RomanT
24.6.2026  (#14)
Akani schrieb: 

zitat..


──────..
RomanT schrieb: ich glaube auch nicht das du mit 4000 kWh im Jahr durchkommst.
───────────────

Was glaubst na sonst?!
Hab genug solcher Häuser umgesetzt

Wir kennen nicht das Haus welches hier diskutiert wird darum wäre ich mit pauschalaussagen vorsichtig. Wir kennen weder die beheizte Fläche, noch die Gebäudehülle oder den Zustand der Fenster.


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  •  Akani
24.6.2026  (#15)
Willst etz milchmädchen rechnen. 1700 ltr Heizöl!!!!!!!!!!!!!!!!
Habs auch nur überschlägig angenommen mit vorhandenen Daten.
200kwh hin oder her. Der Strombezug ist jetzt schon günstiger als weiterhin Öl zu beziehen

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  •  RomanT
24.6.2026  (#16)
Also eine 9 Jahre alte Heizung auszutauschen sowie eine PV Anlage installieren zu lassen und eventuell andere Verbesserungsmaßnahmen umzusetzen um dann vl 1000-1500€ zu sparen würde ich mir schon überlegen. Ich muss jetzt sagen das ich in Sachen Förderung nicht auf Stand bin. Aber wir sprechen hier von schätzungsweise 50000€ Investitionskosten? 
Es wurde hier nach der Luftwärmepumpe gefragt, die schlechteste Form der Wärmepumpe mit JAZ JAZ [Jahresarbeitszahl] 4 zu rechnen finde ich mutig. Würde hier eher zum RGK RGK [Ringgrabenkollektor] bzw. Sole tendieren welche effizienter ist bzw. in die Nähe von 4 kommt.
Meine Glaskugel sagt das der Strompreis steigen wird. Der Netzausbau muss bezahlt werden und der Arbeitspreis wird auch nicht günstiger.... 30 Cent pro kWh wird zur Normalität. Wie ds50 schon geschrieben hat sind unsere Politiker in Sachen Steuern sehr erfinderisch. 
@JürgenausWels bitte teile uns deine Investitionskosten mit?
In deiner Aufstellung passen die Summer in der Spalte E und G nicht.

Im Endeffekt ist es mit dem Heizungstausch nicht getan, hier wird ein Gesamtkonzept der bessere Weg sein. 




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  •  heislplaner
  •   Gold-Award
24.6.2026  (#17)
Hab vor 3 Jahren eine 6 Jahre alte Gasheizung rausgerissen und gegen eine LWP LWP [Luftwärmepumpe] getauscht (Jahresarbeitszahl inkl WW WW [Warmwasser] 4,2) 12kWp aufs Dach geknallt und ein gebrauchtes E-Auto gekauft. Gesamtinvestitionskosten abzüglich aller Förderungen 27000,-.
Jährliche Gesamtersparnis inkl. Der mittlerweile mickrigen Einspeisevergütung: ziemlich exakt 4000,-. dh ich habe bald die Hälfte der Investitionskosten schon wieder herinnen! So viel zum Thema rechnet sich nicht!!
Übrigens mein Haus wird jetzt mit der WP WP [Wärmepumpe] auch gekühlt!

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  •  svenpaush
25.6.2026  (#18)
Moin, wir haben ein Zweifamilienhaus. Beheizte Fläche ca. 250 qm. 
Letztes Jahr im Sommer habe wir die alte Viessmann-Ölheizung (1700 Liter Jahresverbrauch) gegen eine Nibe S2125 mit Umluftwärmepumpe S135 im Keller (Umluftbetrieb) getauscht. 
Nun ist ein Jahr um und wir haben knapp 4500 kWh Strom verbraucht. Die JAZ JAZ [Jahresarbeitszahl] ist bei ca. 3.4.
Wobei man sagen muss das die durch die S135 gesenkt wird. 
Aber die S135 kühlt den unbeheizten Keller und er ist nun Trocken. Und im Sommer macht sie das BW fast allein. 
Wir sind ab Februar bis in den November 100 % autark. 
Daher ist der Stromverbrauch und die JAZ JAZ [Jahresarbeitszahl] auch nicht so extrem zu gewichten. 
Meine Stromgestehungskosten liegen bei 7 Cent.
Meine PV-Anlage 
Victron 3x 5000 mit 28 kWh Speicher.
Installierte Leistung ist 22,66 kWp kWp [kWpeak, Spitzenleistung] mit 54 Modulen mit unterschiedlichen Ausrichtungen.
Würde ich es wieder machen? Ja.
Die PV wie auch WP WP [Wärmepumpe] habe ich viel allein gemacht. Natürlich mit Unterstützung von einem Elektriker, der die Anlage angemeldet hat und alles, was Wechselstrom ist, verlegt und angeschlossen hat.
Der Heizungsinstallateur hat die die WP WP [Wärmepumpe] angeschlossen. Die Durchbrüche, Dämmung, Sockel für die WP WP [Wärmepumpe] etc. habe ich dann gemacht.
Was ich jedem nach einem Jahr WP WP [Wärmepumpe] raten würde, ist, sich einmal über die Nutzung von Brauchwasser nachzudenken. 
Bei uns war es im Winter so, dass wir mit 4 Personen mal nicht so warmes Wasser hatten, wie wir es gewohnt waren. 
Das lag daran, dass meine Frau extrem heiß duscht. Sie es das ein oder andere Mal geschafft hat, dass der BW-Beuler kurz vor dem Erwärmen stand. Dann bei Duschen die WP WP [Wärmepumpe] auch umgeschaltet hat. Nach 5 Minuten merkte, Oh ich sollte mal abtauen, was auch 15 Minuten brauchte. Da merkten Sie dann schon, dass das Wasser nicht mehr die gewünschte Temperatur hatte und den Boiler weiter heruntergekühlt hat. Bis das BW dann wieder auf Temperatur hat, natürlich seine Zeit gebraucht. 
So etwas haben wir mit dem Öler nie erlebt. Der war aber für das Haus mit 27 kW auch völlig überdimensioniert.
Sonst kann ich noch sagen. Heizflächen maximieren, alle Heizkörper aufdrehen und soweit wie möglich mit der Vorlauftemperatur runter und den Hydraulischen ableich machen.
Meine Angst vor Wäremepumpen. :)
Die Heizlastberechnung habe ich selber mit heiz.report gemacht.  
 


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  •  coolfranz
25.6.2026  (#19)
Angesichts der aktuellen Temperaturen würde ich dir ein anderes, günstigeres "Gesamtkonzept" empfehlen.

- Öl bleibt erst mal als Heizung, die nächsten Jahre kümmerst du dich um die VL VL [Vorlauf] Temperaturen. Muss vllt. mal der ein oder andere Raum saniert werden? -> Heizkörper tauschen.
- PV rauf, viel hilft viel. Aber nicht zu sehr mit der Heizung verbinden... machst du ja jetzt auch nicht. Oder hast du eine Ölquelle? Öl musst du immer zukaufen und kannst damit im Prinzip nur Heizen und Fahren... PV Strom kann das und noch viel mehr im Eigenheim. Und Strom kann dazu sollte es mal nötig sein auch sehr komfortabel (z.B. kein Gestank, Staub) zugekauft werden, in der Regel sogar günstiger als das Öl.
- Zum Heizen und Kühlen kommen ein paar LLWP aka Split Klimas ins Haus. --> Rel. günstig und mit genügen PV Strom lässt sichs im Sommer super aushalten. Beim Heizen unterstützen/ ersetzen sie teilweise die Ölheizung.
- Statt Elektroboiler mal über eine Brauchwasserwärmepumpe nachdenken. Rel. günstig, spart Strom und kühlt und entfeuchtet den Raum in dem sie steht. Und eine zukünftige WP WP [Wärmepumpe] müsste nur Heizen --> einfacheres System, evtl. nur ein kleineres Gerät notwendig, daher günstiger, wenn du diese erst in ein paar Jahren brauchst wird die WP WP [Wärmepumpe] auch nochmal effizienter/ günstiger sein. 

Im Gesamten wären das viel weniger Kosten auf einen Schlag. Es wäre nachhaltiger, da die Ölheizung noch bis zum Lebensende betrieben werden könnte und dabei bessere Voraussetzungen für einen effizienten Betrieb einer WP WP [Wärmepumpe] geschaffen werden können. Als netten Nebeneffekt hättest du Klimatisierung im Sommer (mit PV praktisch für umsonst) eine effiziente LLWP in den Übergangszeiten (dann evtl. auch noch mit hohem PV Strom Anteil). Zusätzlich wäre noch etwas Redundanz beim Heizbetrieb vorhanden.

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  •  Akani
27.6.2026  (#20)
Jegliche Arbeitszahl über 3, bei aktuellen Energiekosten spart Energie gegenüber konventioneller Öl oder Gasheizung

zitat..
RomanT schrieb: Es wurde hier nach der Luftwärmepumpe gefragt, die schlechteste Form der Wärmepumpe mit JAZ JAZ [Jahresarbeitszahl] 4 zu rechnen finde ich mutig. Würde hier eher zum RGK RGK [Ringgrabenkollektor] bzw. Sole tendieren welche effizienter ist bzw. in die Nähe von 4 kommt.

Mit Luft gut zu erreichen, für Sole würde ich behaupten etwas mager.
Wenns nicht gut eingestellt sind und das Abgabesystem nicht aufs Haus abgestimmt ist ja, sollte aber immer berücksichtigt, gerechnet und eingegriffen werden dass es passt.


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