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Kaufz bzw. Nebengeräusche Regenwasserzisterne

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  •  Andi1979
  •   Gold-Award
5.5. - 6.5.2026
7 Antworten | 6 Autoren 7
7
Servus!
Ich glaube die aktuelle Dürre erklärt schon vieles: wir wollen künftig Wasser einsparen bzw. endlich das Regenwasser nutzen :D


Bei unserer Hanglage würde sich ein eckiger, länglicher Tank anbieten. Kann ich den längs der Steinmauer entlang platzieren? Schotterfundament und etwas mit Holz verkleiden, ich möchte ungern schon wieder den Garten aufbuddeln. (ist eh im Schatten bzw. uneinsichtige Stelle im Eck)


Sowas bspw, wobei eher 6-7000l schön wäre

Wenn ich richtig sehe sind die meisten in Eigenregie eher bis 2-3000€ angelangt, der Tank unten kommt auf ziemlich genau 1000€ (Hornbach & co)
Aber was da noch alles fehlt damit ich einige Jahre Ruhe hab wäre die Frage. Der Tank soll die Basis schaffen damit ich später mal via Rainbird o.ä. eine einfache Bewässerung installiere. (1 eckiger Bereich ca. 90m² Rasen und ~25lfm Beet)
 
 

2026/20260505459488.png

  •  Kleinermuk
  •   Gold-Award
5.5.2026  (#1)
Ich kanns nicht mit Sicherheit sagen, aber ein Erdtank muss in die Erde, da sich dieser abstützen muss.
https://basabas.de/it/DURAPLAS-DuraTank-V-Eco-PREMIUM-Wassertank-10000-Liter-grosser-Lagertank-mit-DN40-Flansch-AQ10200V

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  •  sc_th
5.5.2026  (#2)
Erdtank = eingraben. Egal ob Beton der Kunststoff.
Natürlich gibts auch oberirdische / freihstehende Kunststofftanks, das muss aber explizit so angegeben sein.

Nur zur Ergänzung die Low-Budget Variante, wennst du den Tank eh verkleiden willst: gebrauchte LEBENSMITTEL IBC-Container parallel geschaltet. Gibts bei uns in der gegend oft um ~50-70Euro pro Stück, haben je 1000l und sind sicher bestens geeignet zum herumstehen. Transport und Lagerung sind ja auch ihr primärer Zweck.

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  •  Scout13
6.5.2026  (#3)
Dein Ansinnen, Regenwasser zur Bewässerung zu nutzen, ist löblich,
funktioniert nur immer weniger.
3-4 m3/Woche gehen da schon auf bei der Bewässerung.
Wenn es zwei Wochen keinen oder sehr wenig Niederschlag hat, ist Ebbe im Tank😉
Ist bei uns in Ostösterreich leider immer öfter der Fall.
Ich würde also eher über einen gut entwickelten Brunnen nachdenken.
Die Zisterne mit Ortswasser nachfüllen ist auch beliebt, macht aber auch keinen grünen Fußabdruck.

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  •  Andi1979
  •   Gold-Award
6.5.2026  (#4)

zitat..
Scout13 schrieb:

Dein Ansinnen, Regenwasser zur Bewässerung zu nutzen, ist löblich,
funktioniert nur immer weniger.
3-4 m3/Woche gehen da schon auf bei der Bewässerung.
Wenn es zwei Wochen keinen oder sehr wenig Niederschlag hat, ist Ebbe im Tank😉
Ist bei uns in Ostösterreich leider immer öfter der Fall.
Ich würde also eher über einen gut entwickelten Brunnen nachdenken.
Die Zisterne mit Ortswasser nachfüllen ist auch beliebt, macht aber auch keinen grünen Fußabdruck.

ja stimmt.
Bis dato ist es halt drauf hinausgelaufen dass der Garten leider quasi fast braun wurde, weil ständig mit Trinkwasser gießen  a) nicht cool und b) sehr teuer bei uns ist. ~7€/m³
Ich bewahre ihn halt in extrem-Phasen vor dem K.O. mit Trinkwasser und möchte das ändern.
3-4m³/woche ist natürlich eine Ansage, mit sowas hab ich nicht gerechnet. Aber bitte nicht vergessen, groß ist unser Garten nicht. Wie oben genannt, ich müsste nochmal messen, aber mehr wie 100m² Rasen und Beete dazu sinds nicht.
 
Schlagbrunnen hab ich mich auch schon oft damit beschäftigt, finde da aber keinen Ansprechpartner dafür, Garten ist schlecht erreichbar mit schwerem Gerät und das Haus steht quasi auf Granit. Ich glaub ein Versuch zum Grundwasser zu kommen würde kläglich scheitern.
Aber ja, ich nehm jeden Tipp/Input gern an.


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  •  Scout13
6.5.2026  (#5)
Na ja, die Ansage kommt in den Sommermonaten schon hin.
15 l/m2 sollten es bei einem Durchgang schon sein.
Macht 1,5 m3 für 100 m2
Idealerweise bewässert man selten, aber dann viel.
Ab 30 Grad vermutlich 3 mal/Woche.
Kommt auch darauf an welche Rasensorte du hast.
Am idealsten wäre halt ein gebohrter Brunnen. Ob das bei deinen Gegebenheiten möglich und bezahlbar ist,
müsstest du erfragen.
Wenn das ausscheidet, solltest du die Gartengestaltung eventuell überdenken.
Es gibt genug trocken resistente Pflanzen.
Statt Rasen vielleicht Blumenwiese.
Die braucht auch weniger Wasser.

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  •  TobiK
  •   Silber-Award
6.5.2026  (#6)
Ich habe eine äußerst umfangreiche Analyse mit historischen Wetterdaten im Raum PL sowie diversen Normen für Rasenbewässerung etc. gemacht und bin zu dem Ergebnis gekommen, dass wir mit 23m3 Zisternenvolumen quasi sämtliches Regenwasser verwenden können (das ist die Betrachtung aus der anderen Richtung). Jedenaflls sind es etliche m3 und ich würde befürworten wenn mehr Menschen das Regenwasser nutzen. Wir nutzen das auch für WC und ggf. Waschmaschine.
Beton-Zisternen kosten auch weniger und sind in Hanglagen mit ggf. Hangwasser auch besser, da sie nicht aufschwimmen können.

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  •  ds50
  •   Gold-Award
6.5.2026  (#7)

zitat..
Andi1979 schrieb: (ist eh im Schatten bzw. uneinsichtige Stelle im Eck)

Ja ich weiß, du willst nicht aufgraben. Das Problem bei den freiaufgestellten Zisternen sehe ich - neben dem Licht - eher bei der Temperatur. Im Sommer wird das Wasser drin sehr warm --> Algenwachstum. Im Winter kann es gefrieren - auslassen ist Pflicht. In meiner Zisterne schwankt die Temperatur zw. 9°C im Winter und 15°C im Sommer (oder so) --> ganzjährig bequem verwendbar.

zitat..
TobiK schrieb: dass wir mit 23m3 Zisternenvolumen quasi sämtliches Regenwasser verwenden können

Ich denke gerade bei den Zisternen hilft viel viel. Denn auch wenn ich meine 17m³ Zisterne (noch) nicht zum Rasengießen verwende, sondern hauptsächlich fürs WC und die WaMa: Zwei bis vier ordentliche Gewitterregen kann ich locker damit auffangen (bei meiner Dachfläche bräuchte ich dafür ca. 80mm Regen). Und danach komme ich damit wieder 10 Wochen fürs Haus aus.

Aber gut, man muss sich auch nach seinen Gegebenheiten richten.

zitat..
Andi1979 schrieb: ~25lfm Beet

Für das Beet (hab ca. 2x10m) verwende ich einen Hochbehälter und das Bewässerungssystem von Blumat. Ist vollautomatisch, komplett ohne Strom oder Computer, funktioniert verblüffend einfach mittels Physik. Wenn der Hochbehälter leer ist wird er derzeit noch manuell nachgefüllt (aus der Zisterne), da bastel ich mir irgendwann mal eine Steuerung dran.


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