Keller-Außenwand - Anschlussbewehrung Decke ausreichend?
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Ich weiß jetzt nicht was gängig ist, aber an sich muss die Bewehrung da keine besonderen Kräfte aufnehmen. Die Platte drückt senkrecht drauf, und übt keine seitlichen Kräfte aus. Die Matten rausstehen lassen wär natürlich einfacher gewesen (ein Arbeitsschritt weniger), aber statisch sehe ich kein Problem. |
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Ja, das ist bei einem EFH tatsächlich Standard. Bei einer Ziegelwand gibt es auch keinen Bewehrungsanschluss. Absolut nicht. Beim Abziehen würde der Maurer vielleicht nur fluchen. Aber wenn er dann eventuell noch die überstehenden Verankerungseisen einer Elementdecke einfädeln soll, könnte es sein, dass er sogar flüchtet. |
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Super, danke für die Erklärung! Der SV aus der Familie hatte eher mit größeren Objekten und Bauwerken zu tun, das erklärt es dann. |
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Die Decke wurde am Freitag gegossen und es zeichnet sich leider ein erster Mangel ab: wenn ich das richtig sehe, ist die Bewehrung nicht ausreichend überdeckt. Eine Messung habe ich nicht machen können, da kein Profometer vorhanden. Gutachter aus der Familie meint, dass das stark nach nicht ausreichender Überdeckung ausschaut und man das ggf. sanieren muss. Wenn das so von Statik/BM bestätigt wird, hat jemand Erfahrung, wie man da mehr Überdeckung drauf bekommt? |
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Die Bewehrung (oberbewehrung) wurde doch vorher schon gelegt und eingebunden oder? Also wenn Ober-Unterbewehrung drinnen ist und auch noch Zusatzbewehrung dazukommt muss man bei den Schlangen (Höhenabstandhalter) Reduzieren. Wir gingen immer vor dem Betonieren mit dem Laser eine Kontrollrunde. Auf den Bildern sieht man wirklich schön die AQ Matten Muster. Ist die Decke weit gespannt oder sind Säulen, Wände, etc drinnen? PPS es sieht sehr Oberflächlich trocken aus. Wässern nicht vergessen da die Schwindrisse sonst hässlich werden. |
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Ja, untere und obere Bewehrungslage ist natürlich drin. Außerdem jede Menge Zusatzbewehrung. Wir haben uns gestern noch Bilder und Videos vom Betonieren angeschaut, da sah die Überdeckung eigentlich gut aus, das konnte man anhand dem Einsinken dee Gummistiefel ganz gut erkennen. Mit dem Laser wurde das aber vermutlich nicht geprüft. Für mich schaut es fast so aus, dass die zusätzliche Höhe der Zusatzbewehrung das Problem verursacht, da wurde wohl nichts reduziert: ![]() BM und Statiker schauen sich das morgen an. Schauen wir dann mal, was bei rauskommt... Zumindest Claude meint, dass das statisch kein Problem ist, solange die Deckenstärke korrekt ausgeführt ist. Wegeb Feuchtigkeit und Korrision ists bei Geschossdecken zwischen zwei beheizten Etagen wohl auch nicht problematisch. Große Spannweiten gibt es in den betroffenen Bereichen nicht, die höchste ist 4,22m. Die Garagenunterkellerung mit 3,7 * 7,3m ist nur an einem kleinen Teil betroffen. Alle Innenwände sind tragend mit 25cm Ziegel ausgeführt. Wir habens fast durchgängig gewässert, be dem Wetter ist das Wasser fast instant weg. |
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Ich habe es jetzt nicht abwarten können und ein Gerät zur Lokalisierung von Eisen organisiert. An den optisch auffälligen Stellen ist die geringste Überdeckung ca. 1cm. Gegenprobe mit den jeweils 90 Grad versetzten Eisen der AQ70-Matte hat 1,6-1,7cm ergeben, die Erkennung scheint also jetzt nicht allzu schlecht zu sein. ![]() ![]() |
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So, BM hat mit Statiker gesprochen, die Stellen mit Unterdeckung werden mit PCC-Mörtel verstärkt, sodass sie auf 2cm Mindestdeckung kommen. Statisch dürfte das irrelevant sein. |
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Üblicherweise gibt es einen Bewehrungsplan mit Eisenlisten und Biegeplan. Und es gibt nach dem Schalen und Bewehren eine Bewehrungsbeschau durch einen Sachkundigen (Bauleiter, Statiker, ZT,...). Somit sollten grobe Schnitzer da schonmal auffallen und sind sie auch haftbar. Betonüberdeckung sollte natürlich eingehalten werden - keine Frage. Aber eine Raketenwissenschaft ist Stahlbeton auch nicht. In dem Fall ist das aber an der Oberseite. Ich erkenne da jetzt nicht genau um welchen Bauteil es sich handelt und wie da der Momentenverlauf ist (Ausnahmen wären zB Durchstanzbewehrung oder Kragträger, wäre die Bewehrung oben wesentlich), dass die untenliegende Bewehrung im Wesentlichen die Kräfte aufnimmt. Warum die Matte da oben das Muster hat - keine Ahnung. Vielleicht einmal mit dem Rüttler an der Matte oben angekommen und der Beton macht so Muster? Schlaflose Nächts bereitet mir das jetzt aber nicht. |
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Danke für dein Feedback @precision ! Der Bewehrungsplan war jetzt nicht so komplex für mein Verständnis und das hat auch prinzipiell gepasst - allerdings wurde bei den Abstandshaltern wohl teilweise nicht ganz sauber darauf geachtet, dass die an den Zulagen eingeschnitten wurden und so sauber auf der unteren Bewehrungslage aufliegen. Da wird dann wohl nicht mehr viel Puffer gewesen sein + ggf. wie du schreibst mit dem Rüttler drangekommen. Die Stellen, an denen die Matten zu wenig Überdeckung haben, sind im Feld / Deckenbereich und nicht über Auflagern o.ä. und statisch laut Statiker nicht problematisch. Um die normgerechte Überdeckung zu erreichen kommt jetzt an den betroffenen Stellen dann eben noch 2cm PCC dazu. |
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