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Fronius Energiegemeinschaft - Seite 2

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  •  Gotti84
10.4. - 11.4.2026
40 Antworten | 11 Autoren 40
40
Hat da jemand Erfahrungen?

Mfg

  •  ABERG
  •   Bronze-Award
11.4.2026 8:44  (#21)
Diese Frage würde mich auch interessieren! Darf man aus dem eigenen Speicher in der Nacht ins Netz einspeisen?

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  •  berndti
11.4.2026 8:44  (#22)

zitat..
Gotti84 schrieb:

Hab bei dei ÖMAG Hotline angerufen, ein Servicemitarbeiter hat gesagt das man das nicht darf. Das wäre seiner Meinung nach eine Vertragsverletzung.

Hab's für dich korrigiert emoji


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  •  christoph1703
11.4.2026 8:45  (#23)

zitat..
tekov schrieb: Durchgerechnet, mit welchen Zahlen? 😁

Mit den Spotpreisen von gestern abzüglich 19% (awattar). Annahme: Konstante Einspeisung in allen Stunden mit positivem Strompreis.


zitat..
Gotti84 schrieb: Will aber den Akku Abends entleeren, da ich eine 4kw einspeisebegrenzung habe und Platz schaffen will.

Dann hast du ja eh optimale Voraussetzungen. Such dir je nach verfügbarer Kapazität die besten Stunden aus und dreh um die Mittagszeit ab. Konto und Netz freuen sich 🙂




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  •  berndti
11.4.2026 8:53  (#24)

zitat..
ABERG schrieb:

Diese Frage würde mich auch interessieren! Darf man aus dem eigenen Speicher in der Nacht ins Netz einspeisen?

Selbstverständlich, darf man das. Wo stünde es denn, dass es verboten wäre?

Das wäre dann Deutscher als Peak Piefke:
"Nein, liebe PV Besitzer, ihr dürft nur voll/teilweise zur Mittagsspitze einspeisen, aber nie aus dem Speicher, welcher das Netz entlasten würde, der ist nur für euer Privatvergnügen da. Weil es könnte ja jemand dem Netz was gutes tun oder verrückt genug zu sein als Verlustgeschäft (Netzgebühren lassen grüßen) bösen Graustrom in der Nacht einlagern um den morgens dann wieder als Sonnenstrom zu verkaufen."

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Hallo Gotti84,
hier gibt es dazu Erfahrungen und Preise: Fronius Energiegemeinschaft

  •  ABERG
  •   Bronze-Award
11.4.2026 9:08  (#25)

zitat..
berndti schrieb:

Selbstverständlich, darf man das. Wo stünde es denn, dass es verboten wäre?

Ich finde aber auch kein eindeutige Aussage, dass es erlaubt ist. Man findet im Netz zwar einiges dazu - aber schlau werde ich daraus nicht. Ein Argument ist zB. dass dann die Herkunft des Stromes nicht mehr nachvollziehbar ist! 


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  •  ck
11.4.2026 9:26  (#26)

zitat..
ABERG schrieb: Ich finde aber auch kein eindeutige Aussage, dass es erlaubt ist.

Grundsätzlich ist erlaubt was nicht explizit verboten ist. In meiner Netzzusage steht, dass ich nur Energie aus meiner gemeldeten PV Anlage einspeisen darf, also keinen aus dem Netz geladenen Strom.

Ich kenne einige Vorträge zum Thema Energiegemeinschaft, das ist das nächtliche Einspeisen immer ein Thema und da hatte noch nie (auch kein Netzbetreiber) ein Problem.


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  •  PVAndyE
  •   Bronze-Award
11.4.2026 9:35  (#27)
Zeitversetztes einspeisen von selbst erzeugter Energie ist explizit für EGs erlaubt und daher auch für andere Abnehmer. Link dazu auf der Webseite der Koordinationsstelle.

Stromarbitrage und damit eventuelles Greenwashing von Strom mit Batterien ist nicht erlaubt. Das würde das System der Herkunftsnachweise unterminieren.

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  •  tekov
11.4.2026 9:49  (#28)

zitat..
christoph1703 schrieb:

Mit den Spotpreisen von gestern abzüglich 19% (awattar). Annahme: Konstante Einspeisung in allen Stunden mit positivem Strompreis.

Hm... Das ist halt ein sehr kleiner "Moment" den du berechnest.


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  •  thohem
11.4.2026 9:59  (#29)

zitat..
ABERG schrieb: Ich finde aber auch kein eindeutige Aussage, dass es erlaubt ist. Man findet im Netz zwar einiges dazu - aber schlau werde ich daraus nicht. Ein Argument ist zB. dass dann die Herkunft des Stromes nicht mehr nachvollziehbar ist! 

Siehe Antwort von PVAndyE. 

Ich speise seit 2 Monaten jede Nacht 25kWh ein. Wird alles von der EEG abgenommen und vergütet. Das verringert die Amortisation enorm (~3€ pro Nacht ) und aktives Peakshaving und zeitversetztes Aufladen/Entladen bringt für alle in der EEG einen Mehrwert. 


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  •  tekov
11.4.2026 10:34  (#30)

zitat..
thohem schrieb:

Ich speise seit 2 Monaten jede Nacht 25kWh ein. Wird alles von der EEG abgenommen und vergütet. Das verringert die Amortisation enorm (~3€ pro Nacht ) und aktives Peakshaving und zeitversetztes Aufladen/Entladen bringt für alle in der EEG einen Mehrwert.

Fairerweise müsste man nur die Differenz zwischen Einspeisung am Tag und in der Nacht rechnen, z.b. 0,08€/kWh in der Nacht, und 0,05€/kWh am Tag, wären in den Beispiel nur mehr 0,75€ pro Tag.

Kleinvieh macht auch Mist, aber ob es das Wert muss jeder selbst entscheiden, und liegt wie oben erwähnt am eigenen Verbrauch, Speicher und logischerweise den Tarifen die man hat.


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  •  gerhardg
11.4.2026 10:39  (#31)

zitat..
Gotti84 schrieb:

 Will aber den Akku Abends entleeren, da ich eine 4kw einspeisebegrenzung habe und Platz schaffen will.

Dann ist die EG ohnedies eine super Lösung für Dich. In der Nacht kommt dort alles zu einem vernünftigen und übers Jahr stabilen Preis weg und Du kannst, musst aber nichts einspeisen.

Vorteil bei Fronius: Im Unterschied zu den meisten anderen EGs keine Nebengebühren. Keine Aufnahme, Management, Abrechnungs, Zählpunkte, .... und was manchen anderen noch so einfällt.

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  •  cutcher
11.4.2026 10:55  (#32)

zitat..
tekov schrieb:

──────..
thohem schrieb:

Ich speise seit 2 Monaten jede Nacht 25kWh ein. Wird alles von der EEG abgenommen und vergütet. Das verringert die Amortisation enorm (~3€ pro Nacht ) und aktives Peakshaving und zeitversetztes Aufladen/Entladen bringt für alle in der EEG einen Mehrwert.
───────────────

Fairerweise müsste man nur die Differenz zwischen Einspeisung am Tag und in der Nacht rechnen, z.b. 0,08€/kWh in der Nacht, und 0,05€/kWh am Tag, wären in den Beispiel nur mehr 0,75€ pro Tag.

Kleinvieh macht auch Mist, aber ob es das Wert muss jeder selbst entscheiden, und liegt wie oben erwähnt am eigenen Verbrauch, Speicher und logischerweise den Tarifen die man hat.

Fairerweise muss auch speicherdegradation mitberechnet werden...

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  •  ABERG
  •   Bronze-Award
11.4.2026 11:07  (#33)

zitat..
PVAndyE schrieb:

Zeitversetztes einspeisen von selbst erzeugter Energie ist explizit für EGs erlaubt und daher auch für andere Abnehmer. Link dazu auf der Webseite der Koordinationsstelle.

Stromarbitrage und damit eventuelles Greenwashing von Strom mit Batterien ist nicht erlaubt. Das würde das System der Herkunftsnachweise unterminieren.

D.h. die Betonung liegt auf "selbst erzeugter" Energie! 

Aber wie soll denn das messtechnisch unterschieden werden? Ich lade meinen Speicher in der einen Nacht aus dem Netz, weil ich denke, dass keine Sonne kommt während des Tages. Dann scheint aber den ganzen Tag die Sonne und mein Speicher wird voll. Wenn ich in der nächsten Nacht aus dem Speicher ins Netz lade, ist das dann "mein selbst erzeugter" Strom oder auch der aus dem Netz geladene?

Für das Netz wäre es ja ohnehin besser, wenn ich nicht dann einspeise, wenn die Sonne scheint, sondern in der Nacht! Von daher hätte ich auch keine Bedenken, aber irgendwie ist das eigenartig formuliert.


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  •  gerhardg
11.4.2026 11:15  (#34)

zitat..
PVAndyE schrieb:

So schaut die Einspeisung aus der Sicht des Einspeisers an einem sonnigen Tag im April aus

und so an einem schlechten

Keine Überraschung, daß der Strom aus der Batterie jeden Tag zu 100% abgenommen wird.

Ah von Dir sind meine 5 - 10Wh Nachtbezug aus der BEG 😉 Danke!! 🙏 


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  •  berndti
11.4.2026 11:16  (#35)

zitat..
PVAndyE schrieb:

Stromarbitrage und damit eventuelles Greenwashing von Strom mit Batterien ist nicht erlaubt. Das würde das System der Herkunftsnachweise unterminieren.

Wobei das eher theoretischer Natur ist, denn zeig mir den PV Besitzer der erstens keinen 100% Ökostrom Bezugsvertrag hat und zweitens gewillt ist Geld für jede kWh draufzulegen. Ich behaupte mal den gibt's nicht, weil jemand der keinen 100% Oekostrom Vertrag nimmt, auf jede Kommastelle hinter dem Centbetrag schaut. 😂

Bei Netzbezug zahlt man für jede bezogene kWh volle Netzentgelte und Abgaben. Da muss die Spotmarktdifferenz nach Verlusten schon sehr, sehr groß sein, dass sich das überhaupt auszahlt. Vor allem da man in 95% der Fälle wo die Spotpreisdifferenz groß genug ist, sowieso mehr als genug PV Leistung untertags hat, welche man zu negativen Preisen verkaufen müsste.

Man müsste sowohl für Bezug als auch Einspeisung einen Spotpreisvertrag haben. Also zusätzlich zu den Netzgebühren kommen schon mal mindestens 1,20 ct/kWh + 20% USt auf den Gesamtarbeitspreis dazu. Beim Einspeisen werden dir auch wieder irgendwas zwischen 19% oder 1,80 ct/kWh abgezogen. Also unter 3ct/kWh an Spotpreisdifferenz die dir dein Energieversorger abnimmt geht's schon mal nicht.

Plus Netzgebühren ist man im besten Fall (Vorarlberg) irgendwo nördlich von 10ct/kWh Differenz.

Dann hat man mindestens 10% Systemverluste bei AC-DC-AC bei Netz > Batterie > Netz. Macht also mindestens 11ct/kWh Differenz wenn man beim Bezug Vorsteuerabzugsberechtigt wäre. 

Ah ja und die Speicherabnutzung ist hier mit 0ct/kWh gerechnet.

Wie oft ist das im Winter vorgekommen? Wie viel hätte man da im besten Fall verdienen können und wie viel hat man im Sommer an Verlusten durch die eher niedrigen Spotpreise zur besten PV Zeit? 

Die größte Differenz gibt's am Spotmarkt, die großen Energiegemeinschaften vergüten (soweit mir bekannt) nie mehr als alleine durch Netzgebühren an Kosten verursacht wird.
Rechnet sich also nie.

Das ist einfach Korinthenkackerei erster Ordnung. Deutscher als Deutsch geht's nicht.

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  •  ck
11.4.2026 11:40  (#36)

zitat..
ABERG schrieb: Ich lade meinen Speicher in der einen Nacht aus dem Netz, weil ich denke, dass keine Sonne kommt während des Tages.

Dann bist du natürlich "ausgeschieden"


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  •  thohem
11.4.2026 12:16  (#37)

zitat..
tekov schrieb: Fairerweise müsste man nur die Differenz zwischen Einspeisung am Tag und in der Nacht rechnen, z.b. 0,08€/kWh in der Nacht, und 0,05€/kWh am Tag, wären in den Beispiel nur mehr 0,75€ pro Tag.

Die ist bei den 3€ bereits dabei, was fehlt ist der System Verlust 


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  •  tekov
11.4.2026 12:30  (#38)

zitat..
thohem schrieb:

Die ist bei den 3€ bereits dabei, was fehlt ist der System Verlust

Ich stehe auf der Leitung 😀 
Darf ich fragen was du untertags für den Strom bekommst und was in der Nacht?

Mir geht's um die Differenz in dem Fall 


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  •  thohem
11.4.2026 12:49  (#39)

zitat..
tekov schrieb: Ich stehe auf der Leitung 😀 
Darf ich fragen was du untertags für den Strom bekommst und was in der Nacht?

Mir geht's um die Differenz in dem Fall 

5ct (beim Netzbetreiber ) zu 16ct (EEG Macht). Am Tag zahlt die EEG nur 11ct.

Man muss sich halt auch die richtige und passende EEG suchen. Bzw gründen, wenn es die nicht gibt. Die Meisten mit PV treten ja einer Gemeinschaft bei weil die Annahmepreise cool klingen, aber dass dann da drin 20 Einspeiser sind und nur 2 Abnehmer ist egal. Und dann wundern, warum das nix bringt. 

In der EEG gibt's Gasthäuser (Mittagsspitze nehmen die ab), und mehrere große Betriebe, wobei hier in der Nacht eh jeder ohne Batterie Abnehmer ist. Die Preisgestaltung muss man sich halt ansehen. 

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  •  tekov
11.4.2026 13:26  (#40)
 

zitat..
thohem schrieb:

5ct (beim Netzbetreiber ) zu 16ct (EEG Macht). Am Tag zahlt die EEG nur 11ct.

Man muss sich halt auch die richtige und passende EEG suchen. Bzw gründen, wenn es die nicht gibt. Die Meisten mit PV treten ja einer Gemeinschaft bei weil die Annahmepreise cool klingen, aber dass dann da drin 20 Einspeiser sind und nur 2 Abnehmer ist egal. Und dann wundern, warum das nix bringt. 

In der EEG gibt's Gasthäuser (Mittagsspitze nehmen die ab), und mehrere große Betriebe, wobei hier in der Nacht eh jeder ohne Batterie Abnehmer ist. Die Preisgestaltung muss man sich halt ansehen.


Klingt gut 👍🏻

Ganz so einfach ist es allerdings nicht bei jedem, zumindest wenn es um eine lokale EEG geht.
Unsere läuft über die Gemeinde, wo auch das Gasthaus dran hängt und in naher Zukunft zwischen 400-500kWp zusätzlich installiert werden und Stromspeicher im dreistelligen Bereich.


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