demnächst solls auch bei uns soweit sein, dass wir uns eine PV aufs Dach stellen lassen. Unser Pultdach mit Bitumeneindeckung (2% Neigung Richtung Norden) ist jedoch mittlerweile 13 Jahre alt. Bei einer Dachübersteigung letztes Jahr wurden keine Mängel festgestellt.
Da die PV Anlage jedoch länger am Dach sein wird, hab ich mich gefragt ob ich vorher etwas unternehmen sollte anstatt nach der Errichtung Probleme mit der Sanierung zu bekommen.
Ich muss noch dazu erwähnen, dass bei Errichtung auch 5cm Kies als UV und Brandschutz aufgelegt wurden, dh. rasch mal Schwachstellen suchen ist nicht.
Wie habt ihr das gemacht? Einfach nicht dran gedacht oder war es euch egal?
Also das Dachalter hat bei mir 2021 keine Rolle gespielt (Flachdach, Bitumen; 5 cm Schotter, Baujahr 2016) aber ich habe mir einen Dachdecken geholt und zwar absichtlich nicht jenen, der das Dach gemacht hat, da ich einen "unbefangenen" (kritischen) Experten haben wollte. Dieser hat dann ca. 3 Stunden (auf Regie) das Dach genau überprüft. Ein Protokoll hab ich auch nicht verlangt, sondern eben nur Fotos von Stellen, die er als kritisch eingeordnet hat (kommt dann wesentlich günstiger). Gefunden hat er dabei auch eine Stelle und zwar die Einbindung der Absturzsicherung (da war die erste der beiden Bitumenschichten nicht sauber verschweisst; wurde dann auch anstandslos vom damaligen Dachdecker repariert).
Fazit: Experten wissen schon, wo die "neuralgischen Stellen" bei einem Dach sind; da ist es ziemlich egal, wenn Schotter oben liegt (war auch bei mir der Fall); speziell bei einem 13 Jahre alten Dach, würde ich die paar hundert Euro in die Hand nehmen um den Zustand beurteilen zu lassen
Danke dir für den Bericht. Wie gesagt, hab ich voriges Jahr eine Dachübersteigung von einer Dachdeckerfirma machen lassen. Die waren auch 2,5 Stunden da und haben ein paar Wartungsfugen gefunden - allerdings nicht beim Dach sondern Regenrinne usw... Ansonsten keine Mängel. Vielleicht wäre es gut, dass man da einen Termin gemeinsam mit der PV Firma dann vereinbart und das gemeinsam durchgeht.
Aufpassen bei geringer Kieshöhe - da muss die Anlage eingegraben werden dass sie direkt auf der Abdichtung steht sonst drückts dir mit der Zeit die Kieselsteine unter der Anlage in die Abdichtung rein. Je nach Kiesgröße ist theoretisch eine Lasteverteilung kein Problem mehr bei mehr Dicke....
Aufpassen bei geringer Kieshöhe - da muss die Anlage eingegraben werden dass sie direkt auf der Abdichtung steht sonst drückts dir mit der Zeit die Kieselsteine unter der Anlage in die Abdichtung rein. Je nach Kiesgröße ist theoretisch eine Lasteverteilung kein Problem mehr bei mehr Dicke....
Ja ich würde auf jeden Fall direkt auf die Bitumenbahn gehen - ich vertrau dem Aufständern auf Kies nicht so ganz. Die meisten Firmen geben ja eh auch die Mindesthöhe vom Kies vor und was ich bisher gelesen hab, sind ca. 10cm minimum.
Ja die 10cm sind halt sehr auf der sicheren Seite aber gibt auch sehr viele Anlagen die sicher auf deutlich weniger Kies seit Jahren stehen. Eingraben ist natürlich die sauberere Lösung. Gibt auch Varianten dass du den Kies dann gleich als Ballast verwenden kannst.