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Epoxidharzbeschichtung Garage selbst machen - Vorgehen so korrekt?

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  •  jolt
18.2. - 6.5.2026
2 Antworten | 2 Autoren 2
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Hallo zusammen,
da ich leider viel zu weit vom guten @Pit entfernt wohne und keine vernünftigen Angebote aus meiner Region erhalten habe, möchte ich die Epoxidharzbeschichtung unserer Garage selber machen. Es soll eine richtige Dickbeschichtung werden. Mein Verständnis und angestrebtes vorgehen ist folgendes:

Ausgangslage ist eine Bodenplatte die ich schleifen lasse, dann dieser Aufbau:

1. Grundierung, z.B. Remmers Epoxy ST 100
  • Auftrag mit Rolle oder erst mit Flächenrackel ohne Zahnaufsatz und dann mit Rolle nochmal drüber?

2. Randkeil
  • Einen 3x3 cm Keil auf Trennband (Gewebeband) aus Epoxidharzmörtel, oder wie Pit es schrieb „Mischung von Epoxidharz und feuergetrocknetem Quarzsand“  auf die verputzen Wand spachteln/ausformen
  • Kann jemand einschätzen, wie viel Material man da pro laufendem Meter braucht?

3. Kratzspachtelung, z.B. Remmers Epoxy Primer PF
  • um vom schleifen verbliebene Unebenheiten auszugleichen. Da bei mir die Bodenplatte sehr uneben ist, ggfs. sogar 2x Kratzspachtelung.
  • Auftragen mit Großflächenrackel (Nicht zu grob: Welche Zahnung?), falls nötig danach mit Stachelrolle punktieren.
  • Nach dem trocknen etwaige Nasen etc. abschleifen?!

4. Epoxidharzbeschichtung
  • Eine Schicht reicht doch, oder sollten es ggfs. zwei Schichten sein?
  • Mit Flächenrackel ohne Zahnaufsatz verteilen, dann mit Rolle homogen verteilen.
  • Wie so viele habe ich etwas Angst vor einer spiegelglatten Oberfläche. Andererseits gilt ja: Um so rauer, um so schwieriger zu reinigen. Glasperlen sind denke ich für die private Garage unnötig rau. Das Minimum ist wohl Chips einstreuen, womit es zumindest etwas weniger glatt wird. Dazwischen liegt dann die Variante Quarzsand (ca. 0,3-0,8mm Durchmesser) einzumischen. Soweit richtig?
  • Chips werden in die bereits aufgetragene Beschichtung eingestreut und nicht im bereits im Eimer eingemischt, ja?

5. Gemäß Pit keine Versiegelung, „da die transparenten Versiegelungen nicht gegen alle Weichmachern (Reifen) beständig sind“

Die Einfahrt ist noch nicht gemacht. Mir ist unklar wie ich den zu beschichtenden Innenteil der Garage von der zu pflasternden Garagenlaibung trenne. Eine Schiene / L-Profil in Richtung Laibung setzen nehme ich an? Oder eine Bodenschiene kurz hinter der Laibung, auf der das Tor aufsetzt? In jedem Fall müsste ich ja schauen, dass die obere Kante/Fläche auf keinen Fall niedriger als die Gesamthöhe der aufzubringenden Schichten ist, viel höher soll sie aber auch nicht sein, da sonst eine blöde Kante entsteht. Soweit richtig?

Muss ich in der Laibung die Stirnseite (oder gar die gesamte Laibung?) irgendwie gegen Wasser abdichten?

Hier mal eine Skizze


2026/20260218161349.png

Hat jemand konkrete Produkt / Herstellerempfehlungen? Remmers, Sika, sonstige?

  •  jolt
6.5.2026  (#1)
Ich würde meinen Thread gerne nochmal hoch holen in der Hoffnung, ein paar Hinweise zu erhalten.
Da die Bodenplatte leider ohne Stufe in der Torlaibung erstellt wurde, musste ich hier mühsam freistemmen. Sieht aktuell so aus:


2026/20260506285039.jpg

Hier (https://www.energiesparhaus.at/forum-garageneinfahrt-metallwinkel-vergessen/41768_1#354286)  gab es scheinbar eine ähnliche Situation und es wurde ein Flacheisen (würde stattdessen einen Winkel nehmen auf dem die Gummilippe des Tors aufliegt) genuzt und dann mit der Beschichtung ran gearbeitet. Scheint also ein zumindest ok Vorgehen zu sein :D

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  •  speckulazius
  •   Bronze-Award
6.5.2026  (#2)
Ich hab das System Easy Ground verwendet und bin recht zufrieden. Nur die Chips sorgen für NULL Rutschfestigkeit. Im der Garage habe ich Sand eingestreut und bin sehr froh darüber. Im Nebenraum ohne Sand, nur mit den Chips, kannst du Eislaufen.

Die Laibung ist bei mir mit dem grünen Botamente abgedichtet.

Sand hat auch den Vorteil, dass praktisch keine Blasen im Epoxy entstehen. Ist oft ein Thema bei aufsteigender Feuchtigkeit.

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