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Stelzenfundamemt für Blockbohlen Wohnhaus

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  •  Balu2103
17.1. - 14.2.2026
18 Antworten | 11 Autoren 18
18
Hallo meine Lieben.

Ich habe eine sehr spezielle Frage an euch alle und hoffe  ein paar Antworten zu bekommen.

Wir planen ein Blockbohlenhaus zu kaufen und selbst aufzubauen.
Wir haben uns für die Firma Pineca.at entschieden da wir uns eines ansehen durften in Randegg.

Wir haben aber das kleine problem das wir HQ30 hochwasser Gebiet sind.
Das heißt Fußboden oberkante ab Erdreich 1meter in die Höhe.

Mein Plan ist nun mit betonstelzen ca 50cm und darauf eine Holzkonstruktion mit 24cm Höhe und 12 cm Breite zu errichten. Darauf kommt dann noch ein Holzrahmen mit ca 25 cm Höhe was dan auch schon den Boden trägt.
Die betonsäulen würden 80cm in die Erde ragen und 30x30cm betragen.
Darauf dann 2 stk 30x30x25cm schalsteine natürlich alles mit betonstahl.

Das Haus ist Pineca Riviera mit Premium Isolierung. 

Meine Frage nun:

Hat jemand Erfahrung damit oder schon mal gesehen.
Darf man das in Oberösterreich.
Wäre über jede Hilfe sehr dankbar.

Liebe Grüße Mario

_aktuell/20260117354198.jpg

  •  DrShouter
  •   Gold-Award
18.1.2026  (#1)
Das gehört ordentlich von einem Statiker durchgerechnet. Zusätzlich gehört bei solch einem Punktfundament ein Bodengutachten gemacht.

Das kann funktionieren - muss aber nicht. 

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  •  bluefox
  •   Bronze-Award
18.1.2026  (#2)
Unabhängig davon würde ich mir an deiner Stelle gut überlegen, ob du wirklich Holzbauteile in der Hochwasserebene haben möchtest und ob es nicht besser wäre die Säulen höher zu ziehen, damit du mit Holz möglichst weit weg vom Wasser bist.

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  •  Akani
18.1.2026  (#3)
Fundsmetplanung und Statik vom Hersteller. Zusätzlich würde ich das Holzblockhaus mot Betonplatte und den Sockel zusätzlich mit Beton und Dämmung außen ausführen. Somit steht der  Holzteil zusätzlich gut 30cm über Waserspiegel

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  •  TobiK
  •   Silber-Award
18.1.2026  (#4)
Ich hatte ein paar Mal Kontakt mit denen, das wirkte jetzt nicht so seriös. Die Statik muss ja vom Hersteller kommen, denn die kennen die genauen Anforderungen. Leider konnten Sie mir dazu nicht wirklich etwas senden. Wirkt eben alles eher nach Gartenhaus. 
Wie schauts aus mit Baubewilligung? Die brauchst du nicht?

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  •  toSilence
19.1.2026  (#5)
Auch wieviele Säulen?
Welche Last pro Säule?
Wie wird das Haus mit der Betonsäule verbunden?


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  •  Akani
19.1.2026  (#6)
Such dir doch mal Schraubfundamente , die könnten auch funktionieren wenn der Grund und Boden passt. 
Lösungen gibt's viele, muss halt statisch und zum Untergrund passen

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  •  Innuendo
  •   Gold-Award
19.1.2026  (#7)
Bitte unbedingt hier dann eure Erfahrungen posten. 😁

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  •  TobiK
  •   Silber-Award
19.1.2026  (#8)

zitat..
Akani schrieb:

Such dir doch mal Schraubfundamente , die könnten auch funktionieren wenn der Grund und Boden passt. 
Lösungen gibt's viele, muss halt statisch und zum Untergrund passen

Kann ich bestätigen - die habe ich für unser Gartenhaus verwendet. Funktioniert wirklich gut!
... Nur das gerade reinschrauben ist etwas mühsam


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  •  rocko567
19.1.2026  (#9)

zitat..
Innuendo schrieb:

Bitte unbedingt hier dann eure Erfahrungen posten. 😁

würd mich auch sehr interessieren.
wir haben im ort hier auch so ein holzhaus stehen, bin mir ziemlich sicher, dass das ebenfalls von pineca ist. (modell LANGON glaube ich).

kann mir kaum vorstellen, dass sich so ein haus ganzjährig komfortabel bewohnen lässt.
es schaut von außen auch eher.... schwer zu sagen ... pfuschig aus? 

nichts halbes und nichts ganzes. wie sowas neubaustandards lt. ÖNORM geschweige denn wärmeübergangskoeffizienten neubau (energieausweis!?) erfüllen kann weiß ich auch nicht.

oder soll das überhaupt nur ein "teures" gartenhaus sein, wo man 1-2 nächte in der woche bleibt? 




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  •  Akani
20.1.2026  (#10)
Ich muss schon auch gestehen, wenn ich mir deren Internetseite so ansehe, 66mm Holzbohlen, ist max für eine gute Gartenhütte gedacht. 
Überdenkt euch so einen Hausbaufirma zu wählen falls das ein Wohnhaus für die Familie werden soll

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  •  precision
  •   Bronze-Award
20.1.2026  (#11)
Die Art der Fundierung ist Sache des Statikers.
Ein geologisches Gutachten ist vermutlich auch erforderlich.
Gerade im Hochwasserbereich ist es umso wichtiger.

Weiters gibt es auch je nach Gemeinde Vorschriften zur Konstruktion. Das würde ich als allererstes abklären.

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  •  Balu2103
25.1.2026  (#12)
Danke für eure raschen Antworten.
Also Der wandaufbau ist eigentlich ganz ok .
Hätte auch die Anforderungen für den energieausweis.
Wände sind mit 200mm gedämmt 
Dach mit 300mm 
Boden vom hersteller mit 150mm wobei ich da aber noch zusätzlich selbst mehr dämmen würde.
Ziviltechniker ist sowieso schon involviert. 
Da geht es aber um den hochwasserbereich.
Zu den betonsäulen:
Es werden laut meiner Planung,
24 stk.
Und ja es ist als ganzjährig Wohnbau gedacht.
Kann euch den wandaufbau noch zukommen lassen.
Wir haben uns aber dazu entschieden mit einer anderen firma zusammen zu arbeiten.
Blockbohlenhaus.at 
Das Haus heißt hier Florenz.
Da kommt jemand zu uns und bespricht alles.
Um einiges besser auch bei der Verständigung. 

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  •  Fadergeschmack
25.1.2026  (#13)

zitat..
Balu2103 schrieb:
... Ziviltechniker ist sowieso schon involviert. ...
... Zu den betonsäulen:
Es werden laut meiner Planung
24 stk. ....

Klingt irgendwie so als würdest du den Ziviltechniker nur wegen den Wandaufbau konsultieren.

Ich würd dir unbedingt raten die Gründung des Bauwerks mit den Ziviltechniker/Statiker zu besprechen. Als Grundlage ein Bodengutachten und Daten des zu errichtenden Hauses.




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  •  Balu2103
13.2.2026  (#14)
Also meine lieben 
danke mal für eure konstruktiven und informellen Antworten.

Aktuell haben wir den Händler gewechselt das dieser um einiges Seriöser wirkt.

Blockbohlenhaus  . at 
unser Haus heisst da Florenz.

Die Schalsteine sind geschichte und stattdessen hätte ich nun mit Betonsäulen 30x30cm, 50 cm über erdniveu und 80cm in die tiefe runter, natürlich mit bewehrung.

Ich bin auch noch stark am überlegen ob ich Schraubfundamente nehm von einem profi.
Hat da jemand erfahrung damit bzw kenn sogar welche.
Mit SR-Schraubfundamente war ich schon im Kontakt mit preisvorschlaag auch.

auf der Internetseit kann man sich auch den Wandaufbau ansehen.

Danke im Voraus 
Lg Mario

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  •  Akani
14.2.2026  (#15)
Hab mir das Blockhaus mal angesehen. 
Mit welchem Wandaufbau wird das dann gebaut? Gibt ja verschiedene.
Denn 150mm so wie ichs gefunden hab ist nicht Zielführend für guten Wohnkomfort.

1
  •  JoeSi
  •   Silber-Award
14.2.2026  (#16)
Ich bin bei Schraubfundamente immer etwas skeptisch... klar, wenn der Statiker das richtig berechnet und die Fachfirma weiß was sie tut, wird das seine Richtigkeit haben, aber in mir sträubt sich einfach etwas beim gedanken ein ganzes Haus auf ein "paar" Schrauben zu stellen.
Was spricht den gegen ein ganz normales Streifenfundament, darauf Bodenplatte? (Dann am besten nochmal 3 Reihen Schalsteine drauf und erst darauf die Wände.... um mit dem Holz weg vom Boden zu sein).
klar, der Boden muss auch für das Steifenfundament passend sein. Aber ich glaube wenn der für ein Schraubfundament ok ist, wird er für ein Streifenfundamet alle mal geeignet sein.
Vor allem wenn du ohnehin mit der Bodenplatte über das jetzige Niveau musst, halten sich die Grabarbeiten auch in grenzen...
Ich bin freiwillig auf +1m über Das alte Niveau gegangen, Streifenfundamet war bei mir an Tag 1 gebaggert und furche mal ausbetoniert, Tag 2 Schalsteine gelegt/gemauert und am späten Nachmittag ausbetoniert. 
 


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  •  Balu2103
14.2.2026  (#17)

zitat..
Akani schrieb:

Hab mir das Blockhaus mal angesehen. 
Mit welchem Wandaufbau wird das dann gebaut? Gibt ja verschiedene.
Denn 150mm so wie ichs gefunden hab ist nicht Zielführend für guten Wohnkomfort.

so wäre der wandaufbau und auf der seite weiter runter scrollen beim Haus Florenz da sieht man dann auch den dachaufbau ohne dach selbst noch 
boden würde von uns selbst mit zellulose gedämmt bzw von einer frima 

_aktuell/20260214176390.png


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  •  Balu2103
14.2.2026  (#18)

zitat..
JoeSi schrieb:

Ich bin bei Schraubfundamente immer etwas skeptisch... klar, wenn der Statiker das richtig berechnet und die Fachfirma weiß was sie tut, wird das seine Richtigkeit haben, aber in mir sträubt sich einfach etwas beim gedanken ein ganzes Haus auf ein "paar" Schrauben zu stellen.
Was spricht den gegen ein ganz normales Streifenfundament, darauf Bodenplatte? (Dann am besten nochmal 3 Reihen Schalsteine drauf und erst darauf die Wände.... um mit dem Holz weg vom Boden zu sein).

klar, der Boden muss auch für das Steifenfundament passend sein. Aber ich glaube wenn der für ein Schraubfundament ok ist, wird er für ein Streifenfundamet alle mal geeignet sein.
Vor allem wenn du ohnehin mit der Bodenplatte über das jetzige Niveau musst, halten sich die Grabarbeiten auch in grenzen...
Ich bin freiwillig auf +1m über Das alte Niveau gegangen, Streifenfundamet war bei mir an Tag 1 gebaggert und furche mal ausbetoniert, Tag 2 Schalsteine gelegt/gemauert und am späten Nachmittag ausbetoniert.

1. Haben wir ein problem mit dem Mischwagen überhaupt auf das Grundstück zu kommen und der Pumpenwagen ist zu kurz dafür.

2. will ich eigentlich nicht zu viel betonieren bzw den boden verdichten.

3. Eben wegen Hochwasser ist das so eine Sache, wir liegen im HQ30 bereich wobei man da die wasserverdrängung und wasserdurchlauf usw berücksichtigen muss.

unser Boden ist zum glück Lehm und das sollte angeblich für dei art fundament sehr gut sein.
lg 


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