Terrasse und Entwässerung für ein Fertighaus
6.10.
-7.10.2026
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Ist Selbermachen eine Option? Zumindest Teile davon? Da würdest dir schon richtig viel Kohle sparen. Bei unserem Fertighaus mit Holzmassivwänden habe ich im Prinzip das zweite von dir oben gepostete Detail heuer im Juli umgesetzt. Siehe diesen Thread: https://www.energiesparhaus.at/forum-sockelbelueftung-umsetzen/85704 Das Material hat mich knapp 3000 Euro gekostet, wobei 2600 die gepulverten Roste mit teilweise Sondermaßen waren. Das Versetzen der Rasenkantensteine in ein Betonbett war ca. 5 Tage Arbeit, größtenteils allein, mit einer 300 Euro Mischmaschine. Hab aber über 40 Laufmeter Rasenkante sowie 26 Laufmeter Gitter rund ums Haus. Im Terrassenbereich hab ich die Feinsteinzeugplatten über den Burggraben gehen lassen, also hier kein Pressrost. Die 51m² Terrasse hab ich dann im August auch selber mittels eines Aufbaus aus Schotter (30cm) und Drainagebeton (15cm) sowie darauf eine Unterkonstruktion aus Alu von Karle und Rubner (6cm) gemacht. Drauf dann 2cm Feinsteinzeugplatten von Atlas Concorde im Format 80x80. Schaut so aus (mittlerweile auch fertiggestellt): ![]() Materialkosten waren ca. 1000 Euro für Schotter und Bagger samt Fahrer, 1200 für den Drainagebeton (geliefert), 4200 für die Unterkonstruktion und 4000 für die Platten. Dazu 150 Euro für eine gebrauchte Nassschneidemaschine auf willhaben und 2 neue Diamanttrennscheiben. Arbeitsaufwand ebenfalls ca. 1 Woche allein/zu zweit. Den Garten haben wir zeitgleich mittels Erdbauer (5t Bagger samt Fahrer, Dumper zum Selberfahren bereitgestellt) begradigt, ein paar LKW mit überschüssigem Erdreich wegfahren und entsorgen lassen, ca. 35t guten Mutterboden gekauft und eingebracht. Kosten ca. 5000 Euro. Gras haben wir selber gesät, Schwager ist Gärtner. Saatgut hat 80 Euro gekostet. Wir sprechen hier aber von ca. 450m² Rasenfläche rund ums Haus, du hast ja weniger als die Hälfte. Macht Summa Summarum gerundet 20k Euro und 2 Wochen Arbeit. In deinem Fall ein bisserl weniger aufgrund der geringeren Flächen bzw. Laufmeter. Stelzlager sind billiger als die Alukonstruktion, aber dafür auch imho anfälliger für Setzungen oder verrutschen. Ausserdem klingt's hohler beim Gehen, je höher sie werden. Dazu kommt halt noch das Pflastern der Einfahrt. Da kostet das Material eher weniger, die Arbeitszeit eher mehr. Aber du würdest dir trotzdem vermutlich den Wert eines Kleinwagens sparen. |
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Hallo grato, hier gibt es dazu Erfahrungen und Preise: Terrasse und Entwässerung für ein Fertighaus |
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Wir haben ebenfalls ein Fertigteilhaus und hatten zwischen der Bodenplatte (Terrasse) und der Bodenplatte vom Haus genau den gleichen Spalt wie du. Ich habe das Ganze selbst mit Stelzlagern und Aluschienen ( Fa. Ceratrends) gelöst. Die haben auch sehr kleine („Mini&ldquo Stelzlager, die man direkt auf der Bodenplatte vom Haus platzieren kann, wenn nur sehr wenig Platz vorhanden ist. Ebenso gibt es Stelzlager, mit denen man größere Höhenunterschiede problemlos überbrücken kann. Der Geschäftsführer hat mir bei Fragen sehr gut weiterhelfen können, und seine Tipps (die ich anfangs nicht umsetzen wollte) waren dann doch die bessere Lösung..... Am Ende sind dann noch jede Menge Querstreben dazugekommen (sieht man nichtmehr auf den Bildern) aber grundsätzlich hat das System sehr gut funktioniert – vor allem, wenn man den Preisunterschied betrachtet. Ich hatte Angebote zwischen 12.000 und 15.000 € für das Setzen der Platten in Beton bzw. das Überbrücken des Spalts mit L-Winkeln oder ähnlichen Lösungen. Das gesamte Material inklusive Platten hat mich dagegen nur ca. 3.800 € gekostet. An Arbeitszeit waren es ungefähr 1,5 Wochen. Das Einstellen der Stelzlager war dabei schon etwas knifflig, damit am Ende keine Platte an irgendeiner Ecke wackelt. Ich habe aktuell leider nur die paar Fotos, aber vielleicht hilft es dir trotzdem weiter. Zumindest die Terrasse könntest du eventuell selbst umsetzen. |
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